Kvalvika Auf Den Lofoten, Norwegen

Reiseziele für den Herbst: 13 Blogger verraten ihre Lieblingsecken

Nach einem gigantischen Sommerfinale spürt man nun von Tag zu Tag mehr, dass der Herbst unwiderruflich gekommen ist. Doch auch diese Jahreszeit hat ihren ganz eigenen Charme – und es gibt wunderschöne Reiseziele, die gerade jetzt besonders reizvoll sind.

Wir haben 13 deutschsprachige Campingblogger gebeten, uns zu verraten, wohin es sie in den „Goldenen Monaten“ verschlägt. Und natürlich gibt es auch jede Menge toller Fotos dazu!

Hier sind unsere Bloggertipps:

Björn – Transitfrei.de

Seit fast 10 Jahren berichtet Team Transitfrei über Reiseziele in ganz Europa. Ob Nordspitze in Schottland, Badeferien in Kroatien, Toskana-Rundreise in  Italien oder das Nordkap in Skandinavien, Björn und seine Familie lieben es, ausgefallene und dennoch erreichbare Ziele anzusteuern – und darüber zu berichten. Neben spannenden Reiseberichten gibt es wichtige Informationen für Einsteiger, Checklisten und weitere interessante Themen!

Björns Herbst-Reisetipp: Zeeland (Niederlande)

Als Nele und Jalil uns fragten, ob wir für die Leserinnen und Leser von CamperStyle nicht einen schönen Reisetipp für eine tolle Herbsttour hätten, war unsere Antwort eigentlich sofort klar: Zeeland in Holland! 

Aber warum empfehlen wir ausgerechnet eine Region, die jedes Jahr Tausende Besucher zu verkraften hat und wo längst alle Sehenswürdigkeiten doppelt und dreifach bekannt sind?

Nun, WIR mögen das Zeeland abseits der ausgetretenen und bekannten Pfade zwischen den immergleichen Orten wie Westkapelle, Domburg und Renesse. Durch die einzigartige geografische Formation Zeelands genießen wir lieber eine aus mehreren Inseln bestehende Küstenlandschaft, die zur Abwechslung nicht einen Küstenstreifen aufbietet, der wie mit dem Lineal gezogen klar Wasser und Land voneinander abgrenzt. Zeeland ist „Seen“land, ist Küste rundherum!

2, 3 Tipps möchten wir euch für dieses Zeeland an die Hand geben, die auch wir immer wieder gern ansteuern. Besonders jetzt im Herbst:

Wer zum Beispiel gerne mit seinem Wohnmobil oder Wohnwagen an einem befestigten Uferbereich mit Blick auf das Meer den Tag verbringt, findet in Zeeland weit über ein Dutzend Möglichkeiten hierzu. Viele Plätze, ob nun am Brouwersdamm, de Punt oder Grevelinger Meer sind jedoch hinlänglich bekannt und spätestens ab 10, 11 Uhr bekommt man nur noch einen Platz in der zweiten Reihe.

Ein Platz aber ist noch immer ein bisschen der Geheimtipp unter den Tagesstellplätzen am Meer, auch wenn dieser Platz ganz streng genommen schon der Provinz „Südholland“ zugeordnet ist:

Adresse: Slag Maasmond, Maasvlakte, Rotterdam
Koordinaten: N 51.981377° / E 4.051739°

Schon im Sommer findet man auch am Tage dort immer einen Platz und jetzt im Herbst ist es dort so leer, dass man mitunter sogar auf 100m Entfernung keinen Nachbarn hat. Wir verstehen gar, nicht warum das so ist! Denn der Platz vereint gleich zwei Superlative in sich. Zum einen ist er kostenlos! Das gilt längst nicht für alle Tagespark- und Stellplätze am Wasser in Zeeland. Zum zweiten hat man hier nicht nur das Meer, sondern sogar das besondere Fernweh der großen weiten Welt vor dem Wohnmobilfenster vor sich!

Im Minutentakt geben sich hier, in Sichtweite des Einfahrfeuers Maasmond zum Hafen Rotterdam, die Ozeanriesen, Frachter und Containerschiffe die Klinke in die Hand! Auch Kreuzfahrtschiffe oder die Fähren von und nach England sind dabei.

Die See wird hierbei gerade im Herbst so langsam rau, der Wind frischer und den coolen Northface- Windbreaker kann man durchaus schon überwerfen, wenn man ein paar Schritte am Wasser entlang spazieren möchte.

Wer nach dem Ausflug ans Meer Lust auf einen maritimen Snack bekommen hat, fährt am besten zurück Richtung Ouddorp! Kein richtiger Geheimtipp zwar, aber es ist nun auch nicht so, als würden Zeelandbesucher ausgerechnet nach Ouddorp fahren, um Zeeland zu erleben. Dort findet ihr in der Fußgängerzone in der Weststraat den Viswinkel Ouddorp. Ob nun frisch frittiert, eingelegt oder roh zum Selberbraten, kochen, grillen und servieren. Der Fisch von hier ist immer frisch und stets lecker!

Wir empfehlen eine klassische Portion Kibbeling mit Knoblauchsoße, dazu stilecht Pommes mit Majo direkt vor Ort in der Herbstsonne zu genießen!

Für eine Übernachtung in Zeeland gibt es jetzt im Herbst Dutzende von Möglichkeiten! Wer auf große Campingplätze mit einem tollen Angebot steht, kann jetzt in der Nachsaison mit der ACSI- Campingcard richtig sparen.

Wer es aber gerne ursprünglich mag, sucht sich im Verzeichnis von www.VeKaBo.nl einen der zahlreichen urgemütlichen „Minicampings“ heraus. Minicampings sind kleine Plätze auf Bauernhöfen, oft nur mit einer Wiese, Strom und einem einfachen Sanitärgebäude. Eine Rezeption sucht man vergebens. Dafür gibt es nicht selten ein paar Eier von den Hofhühnern oder auch mal Möhren, Mais, Kartoffeln oder einen Kopfsalat von der frischen Feldernte direkt vom Erzeuger zu kaufen.

Wir hoffen, euch hat dieses kleine Fenster mit einem Ausblick nach Zeeland gefallen. Wenn ihr Lust auf Zeeland bekommen habt, findet diese und viele weitere Tipps in unserem ausführlichen Reisezielcheck „Zeeland im Herbst“ auf transitfrei.de

Wir haben es uns übrigens nicht nehmen lassen, auch gleich Nele und Jalil als eure Lieblingsautoren von CamperStyle zu uns nach Zeeland auf einen kleinen Grillabend einzuladen. Wir sind gespannt, ob sie der Einladung folgen werden! (Anmerkung der CamperStyle-Redaktion: ABER SOWAS VON! :-))

Liebe Grüße senden Tim, Nils, Anja und Björn!

Weitere Infos: transitfrei.de | facebook.com/wohnmobilreiseberichte

Elisa – take an adVANture

take an adVANture – ein Reiseblog übers Reisen auf und neben der Straße, über das Leben und Draußen sein. Elisa liebt Roadtrips, die Berge und die Natur und ist am liebsten mit einer Matratze im Kofferraum und dem Rucksack auf der Rücksitzbank auf den Straßen dieser Welt unterwegs.

Elisas Herbst-Reisetipp: Durmitor-Gebirge (Montenegro)

Meine Empfehlung für den zeitigen Herbst ist eine Gegend, die ich letztes Jahr Anfang Oktober entdeckt habe. Eine Gegend, die ich vorher nie so wirklich auf dem Schirm hatte. Durch Zufall bin ich auf ein Foto eines Wanderers im Durmitor-Gebirge gestoßen und nach kurzer Recherche stand das Ziel fest: Durch Österreich, Slowenien und Kroatien sollte es bis nach Montenegro gehen.

Die Landschaft war wunderschön, die Blätter der Bäume verfärbten sich bereits und diese Stille in den Bergen war unfassbar beruhigend. Zwar hatten wir etwas Pech mit dem Wetter, was die ganze Tour aber sogar noch schöner machte. Wie aus einem Märchen, etwas verwunschen und magisch, wirkte der Moment oftmals komplett surreal.

Wir waren viel alleine, mussten uns die Campingplätze mit niemanden teilen und konnten in Ruhe durch die Gassen von Kotor schlendern. Im Durmitor Nationalpark haben wir einfach an jeder Kreuzung neu entschieden, wohin es denn gehen soll. Mal war da nur Wald und hinter der nächsten Kurve auf einmal ein tiefes Tal mit senkrecht abfallenden Felswänden. Langweilig war es nie, vielleicht manchmal etwas kalt, was man aber bei den Aussichten schnell wieder vergessen hatte.

 Montenegro hat so viel zu bieten, vom Meer mit schönen Stränden, über alte und ehrwürdige Städte, bis hin zu schroffen Gebirgen und tiefen Tälern. Und in der Nebensaison hat man die Highlights sogar fast für sich alleine. Meine Tipps und Tricks für eine Tour mit dem eigenen Auto habe ich in einem kleinen Reiseguide zusammengestellt.

Absolut empfehlen kann ich den Campingplatz kod Boće für einen Trip in den Durmitor Nationalpark. Und an der Bucht von Kotor liegt das kleine Autokamp Naluka, wo man schön zwischen kleinen Zitronenbäumen das Leben genießen kann.

Weitere Infos: takeanadvanture.comfacebook.com/takeanadVANture

Henning – Leben unterwegs

Seit drei Jahren lebt Henning im Wohnmobil und schreibt auf seinem Blog Leben unterwegs darüber. Seine Ziele sind noch überwiegend in Deutschland, aber er plant, den Radius bald auf das übrige Europa auszudehnen.

Hennings Herbst-Reisetipp: Hassberge (Unterfranken) und Königsberg (Bayern)

Für den Herbst kann ich die Hassberge in Unterfranken und das Städtchen Königsberg in Bayern empfehlen. Die Gegend ist nicht so überlaufen, die Urlauber sind eher westlich in der Rhön oder östlich in der Fränkischen Schweiz zu finden.

Trotzdem hat die Region einiges zu bieten. Zum beschaulichen Wandern natürlich die Hassberge mit Burgruinen, wie der auf dem Bramberg. Oder Wandern im Wald um die einsame Schwedenschanze herum.

In Königsberg scheint die Zeit im 18. Jahrhundert stehen geblieben zu sein. Es ist ein bisschen wie Rothenburg ob der Tauber, nur gänzlich ohne Touristenmassen. Mein Tipp: Mittwoch bis Sonntag hat der Kunsthandwerkerhof in der alten Brauerei geöffnet, unter anderem mit gemütlichem Café.

Oder ihr radelt von Hofheim aus auf einer ehemaligen Bahnstrecke über Königsberg bis Hassfurt am Main!

Folgende Stellplätze kann ich euch empfehlen:

  • In Königsberg am Buchweg zwischen Sportplatz und Friedhof, kostenlos, mit Entsorgung über Bodeneinlass und Frischwasser.
  • In Hofheim in der Johannisstraße, 7€ für 24h mit Vollausstattung, aber von November bis März geschlossen.

Weitere Infos: leben-unterwegs.com

Nima – Abenteuer unterwegs

Auf Abenteuer unterwegs berichtet Nima über ihr ortsunabhängiges Leben in einem Oldtimerbus, mit dem sie, ihr Partner und ihre zwei Hunde durch Europa reisen. Sie verrät euch ihr Insiderwissen rund um die bereisten Länder und gibt konkrete Tipps, wie auch ihr eure Leben freier gestalten könnt.

Nimas Herbst-Reisetipp: Katalonien (Spanien)

Fast 15 Monate habe ich in Katalonien gelebt und mein Herz an diese Region verloren: an die herzlichen, wenn auch teilweise eigensinnigen Menschen, an die vielen kulturellen Angebote und vor allem an die abwechslungsreiche Landschaft. Berge und Meer liegen dicht beeinander und bieten unendliche Möglichkeiten, um das Land aktiv mit seinem Hund zu entdecken.

Für Luna, Jule und mich und sind vor allem die zahlreichen Wandermöglichkeiten ein Traum. Schattige Wälder, Wiesen wie in den Alpen und kleine Seen, in denen wir gemeinsam schwimmen können machen Katalonien für mich zum idealen Reiseziel mit Hunden. Bei angenehmen Temperaturen knapp über 20 Grad lassen sich im Herbst ausgedehnte Wanderungen unternehmen, ohne, dass es zu heiß für die Vierbeiner wird.

Besonders empfehlen kann ich die mittelalterlichen Orte Besalú, Beget und Rupit, bei denen man sich in eine andere Zeit versetzt fühlt. Hunde sind hier, wie auch im restlichen Katalonien, gerne gesehen und bekommen in Cafés meist ohne Aufforderung Wasser hingestellt.

Mein Tipp zum Campen: der kostenfreie Stellplatz in Sant Joan de las Abadesses mit Entsorgungsmöglichkeit und Frischwasser. Hier trifft man auf das authentische Katalonien mit all seiner kulturellen und kulinarischen Vielfalt.

Rund um den kleinen, beschaulichen Ort finden sich außerdem viele Wander- und Radwege in den sanften Ausläufern der Pyrenäen. Das Licht- und Farbenspiel im Herbst verleiht der Landschaft jetzt noch einmal einen ganz besonderen Touch!

Weitere Infos: abenteuer-unterwegs.de | facebook.de/abenteuerunterwegs

Doreen – She is on the road again

Doreen geht am liebsten gemeinsam mit ihrem Mann Carsten und Jack Russell Stuart im Wohnmobil auf Tour. Auf She is on the road again bloggt sie über die schönsten Plätze Europas, an denen auch vierbeinige Reisebegleiter willkommen sind, gibt Tipps für Camper und stellt die besten Rezepte von Kochprofi-Carsten vor.

Doreens Herbst-Reisetipp: Portugals Westküste

Mein liebstes Reiseziel im Herbst ist der südwestlichste Zipfel Europas und die angrenzende Westküste Portugals.

Wieso? Das ist ganz einfach zu beantworten.

Ich liebe dieses Fleckchen Erde sehr und ab Mitte September wird die touristische Frequenz deutlich weniger. Dazu kommen Temperaturen, die sich noch immer um die 30 Grad bewegen, gepaart mit Wind, wieder ansteigenden Wellen und sternenklaren Nächten.

Wenn man, so wie wir, seine Vorliebe fürs „Freistehen“ entdeckt hat, ist Portugals Westküste im Herbst der absolute Hotspot. Die Pauschaltouristen werden weniger und die Individualisten mit ihren Surfer-Bussen und ausgebauten Lkws treffen nach und nach wieder ein. Es ist eine coole Crowd, deren hauptsächliche Belange sich ums Surfen und das Leben in der Natur drehen.

Die massige Vielfalt an breiten und abgelegenen Stränden an Portugals Westküste tut ihr Übriges. Sitzt man morgens in Sagres im Café, fahren gefühlt HUNDERTE Surfer-Busse, Kastenwagen & Wohnmobile aller Art an einem vorbei. Später, an einem der vielen Strände, ist man dennoch fast allein.

Am Strand liegen wie die Ölsardinen? Fehlanzeige.

Eine frische Brise, hohen Wellen und einsame Strandabschnitte sind das Alleinstellungsmerkmal des südwestlichsten Zipfels Europas.

Meine liebsten Plätze? Auch hier muss ich nicht lange überlegen.

Ich mag es, in Sagres an den Klippen zu übernachten. Klippen gibt es dort sprichwörtlich wie Sand am Meer. Man hört das tosende Meer und hat den schönsten Sternenhimmel, den man sich vorstellen kann. Sagres ist auch bekannt als das Ende der Welt, abends ist es selbst im Bereich des Ortes noch richtig dunkel.

Ich liebe den großen Strand und die Lagune am Praia do Boreidra in Carrapateira. Hier steht man nie allein, aber auch ein Lagerfeuer inmitten des Platzes und nette Gespräche mit Gleichgesinnten haben einen ganz besonderen Charme.

Ich kann nicht abreisen ohne eine Nacht in Vila do Bispo am Praia do Cordoama verbracht zu haben. Es ist quasi meine zweite Heimat. Es gibt nichts Schöneres, als morgens als eine der ersten mit den Hunden am Strand zu spazieren. Es ist mega entschleunigend – und abgelegen. Daumen hoch für „kein Mobilfunknetz“, so weit ab ist dieser Strand!

Klar, der Weg ist weit – aber er lohnt sich. Alternativ kann man sehr günstig nach Faro fliegen und vor Ort einen Camper mieten. Für Menschen, die kein Wohnmobil ihr Eigen nennen, sicherlich eine richtig gute Wahl.

Weitere Infos: sheisontheroadagain.com | facebook.com/SheIsOnTheRoadAgain

Stefanie und Sebastian – Arbeiten unterwegs

Auf arbeiten-unterwegs.de berichten Stefanie und Sebastian und ihr vierbeiniger Reisegefährte Chief über ihr Leben und das Arbeiten in ihrem Wohnmobil Simon. Sie bereisen damit Europa und stehen auf Stellplätzen oder auch frei in der Natur.

Stefanies und Sebastians Herbst-Reisetipp: Málaga (Andalusien, Spanien)

Unsere Reiseempfehlung für den Herbst ist Málaga in Andalusien, Spanien. Dort herrschen im Herbst für uns Deutsche sehr angenehme Temperaturen. Die Sonne scheint fast jeden Tag und die Temperaturen bewegen sich um die 18 Grad herum. Die Stadt ist wunderschön, besucht unbedingt eine der unzähligen Tapas-Bars. Unser Tipp ist das „El Pimpi“. Auch die gerösteten Maronen, die auf den Straßen verkauft werden sind sehr lecker.

Das Automobil- und Fashion-Museum, die Alcazaba, die Kathedrale und die Markthalle sind auf jeden Fall Pflichtprogramm für einen Besuch in Málaga. Besucht den Markt am morgen und stöbert durch das riesige Angebot an frischem Obst, Gemüse, Fisch, Fleisch und anderen Leckereien.

Uns Lieblingsstellplatz für Wohnmobile liegt etwas außerhalb in Torre de Benagalbon. Von da kann man Málaga bequem mit dem Bus erreichen. Wir haben über den Stellplatz auch einen Artikel geschrieben. Grüßt Fernando, den Betreiber von uns! Zum Arbeiten ist der Platz perfekt. Das WLAN ist super schnell und stabil und Strom gibt es, wenn man eine Woche bleibt, gratis.

Wer mit dem Wohnwagen anreist, der findet auf dem Campingplatz Almayate Costa einen schönen Platz zum Übernachten.

Weitere Infos: arbeiten-unterwegs.de | facebook.com/arbeiten.unterwegs

Mandy – Movin’n’Groovin

Seit Juni ist Mandy als Vannomadin in der Welt unterwegs, hat den Sommer über Skandinavien bereist und ihr Nomadenleben auf die Probe gestellt – mit Erfolg! Sie genießt die Natur und die Freiheit und freut sich jeden Tag auf neue Abenteuer. Und ihr könnt auf ihrem Blog Movin’n’Groovin live dabei sein!

Mandys Herbst-Reisetipp: 

Norwegen ist so riesig und hat so viele schöne Ecken zu bieten. Die Lofoten z.B. sind im Herbst perfekt. Mit etwas Glück herrscht noch Badewetter, aber selbst bei frischer Brise gibt es genug zu erleben! Wie wär’s z.B. mit einer Wanderung zur Kvalvika Beach?
 
Die Lofoten im Herbst zu bereisen hat einige Vorteile:
  • Der große Ansturm an WoMo-Touristen ist bereits auf dem Heimweg. Es geht viel entspannter auf den Straßen zu. Auch auf Stell- & Campingplätzen ist viel Platz.
  • An schönen Orten, die im Sommer hoch frequentiert sind, kann man jetzt auch mal gemütlich über Nacht stehen, trotz evtl. „Camping verboten“ Schild (z.B. Haukland Beach).
  • Scheinbar sinken auch die Kosten für die Internet Simkarten drastisch. Für 25€ gab es statt der üblichen 6 GB ganze 12 GB Datenvolumen!
  • Ab Mitte/Ende September gibt es Nordlichter am Himmel zu bestaunen!
Einiges muss man allerdings beachten:

  • Ab Anfang September sind einige der Fährverbindungen nicht mehr aktiv. Die Fähre von Mosken nach Bodø (die die Lofoten mit dem Festland verbindet) fährt aber ganzjährig.
  • An vielen Straßen wird gebaut. Tunnel sind zeitweise gesperrt oder es muss Wartezeit eingeplant werden, weil nur eine Richtung befahrbar ist.
  • Einige Sehenswürdigkeiten und auch Campingplätze schließen ihre Türen. Am besten vorab informieren.
Stellplatz-Empfehlung: 
  • Lyngvær Lofoten Bobilcamping – schöner Platz, alle Annehmlichkeiten (sogar WLAN & Waschmaschine), für Norwegen ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Am besten frei stehen irgendwo am Fjord! Da gibt es viele schöne Ecken und Plätze auf den Lofoten!

Marlene – Couchabenteurer

Marlene und ihr Blog Couchabenteurer haben es sich zur Aufgabe gemacht, Couch Potatoes, Wanna-be-Adventurern & Gedankenreisenden eine Plattform zu bieten und sie zum Reisen, Leben und Entdecken zu motivieren!

Marlenes Herbst-Reisetipp: Dänemark

Nach einem schönen Sommer brennt gerade im Herbst und mit zunehmender Dunkelheit die Sehnsucht nach Meer. Wer flüchten möchte, dem empfehle ich einen Trip nach Dänemark. Die Küste ist perfekt zum Roadtrippen und Campen. Zwar ist Wildcampen nicht erlaubt, aber – und das habe ich vorher noch nirgendwo anders erlebt – man darf hier tagsüber am Strand sein Lager aufschlagen! Ehrlich, mit Camper oder Auto geht es direkt an den Strand!

Man kann hier Reiten gehen, den Sandseglern zuschauen oder sich daran sogar selbst probieren. Herrlich ist es auch, den Herbstwind zum Drachensteigen zu nutzen oder einfach nur Sandburgen zu bauen.

 Inspiration dazu findet man zum Beispiel beim Sandburgenfestival in Søndervig. In diesem Jahr ist dort „Afrika“ das Thema, was wirklich mit fantastischen Skulpuren umgesetzt wurde, die jedem ein bewunderndes Staunen abverlangen.

Was ich an Dänemark besonders genieße ist die Entspanntheit des Landes. Vom entschleunigten Verkehr bis hin zu verschlafenen Küstenorten. Selbst wenn das Wetter mal nicht mitspielen sollte, dann setzt man sich einfach in ein Café und schaut verträumt aufs Meer. Für mich perfekt zum Entspannen und Runterkommen.

Es gibt überall entlang der Küste gut gepflegte Campingplätze und auch ein paar Parkplätze auf denen man für einen kleinen Obolus nächtigen kann.

Einen solchen habe ich in Skagen entdeckt, direkt hinter den Dünen am Museumscafé. Übrigens muss ein Dänemark-Trip nicht teuer sein. Auch da gibt es Aldi und andere Supermärkte und man kann sich hervorragend selbst und günstig versorgen. Auch kosten die Strände hier keine Gebühren wie etwa in Deutschland, wo oft 3,50 EUR pro Tag berechnet werden. Zudem sind auch Parkplätze und WCs in der Regel kostenfrei. Das alles hilft das Land super günstig zu bereisen! Probiert es aus und genießt die letzten wärmenden Sonnenstrahlen des Herbstes!

Weitere Infos: couchabenteurer.de | facebook.com/couchabenteurer

Isa – Isas Womo

Isa schreibt auf IsasWomo.de wie es ist, ganz alleine als Frau mit einem alten Wohnmobil und einem Hund auf Europas Straßen unterwegs zu sein. Auf ihrer Seite findet ihr immer wieder hilfreiche Camping-Tipps und -Tricks sowie die unterschiedlichsten Artikel und Videos zu den Themen Alleinreisen, Stellplätze, Vanlife und günstige Roadtrips.

Isas Herbst-Reisetipp: Französische Atlantikküste

Ich freue mich sehr, dass ich an dieser tollen Artikelidee von Camperstyle  teilnehmen darf und möchte euch unbedingt die französische Atlantikküste für einen Roadtrip im Herbst vorschlagen.

Der Herbst entlang der französischen Atlantikküste ist einfach herrlich – für mich als Alleinfahrerin, aber auch für alle anderen Camper.

Ab dem 1. September beginnt in Frankreich die “Nachsaison”. Die Straßen sind leerer und vor allem die vielen hundert Stellplätze entlang der französischen Westküste bzw. auch einige Kilometer von der Küste entfernt, haben eigentlich immer einen Platz frei. Zudem kosten diese Plätze im Herbst zum Teil nur ein Drittel der Hauptsaisonpreise, oder sie sind gar komplett kostenlos.

Nachdem man die belgische Autobahn hinter sich gebracht hat, sind die Wege bis zum Atlantik nicht mehr weit, und man kann auf einem Roadtrip durch das herbstliche Frankreich unterschiedlichste  Landschaftsformen erleben: Angefangen von den wilden und  stürmischen Felsküsten der Bretagne, über die geschichtsträchtigen und sanften Strände der Normandie samt ihrer vielen Yachthäfen und Künstlerstädten, bis hin zu teilweise noch sehr warmen, breiten Sandstränden mit endlosen Dünen.

Ich selber liebe genau diese Abwechslung sehr, denn ich kann innerhalb weniger Stunden oder Tage warm in einen Parka gehüllt meine Nase in den Wind der Bretagne halten und nur kurze Zeit später sitze ich in Shorts vor dem Womo und schaue den vielen Surfern rund um die Düne von Arcachon zu.

Ganz besonders schön ist die Ruhe und die Gelassenheit, die man in diesen Monaten erleben kann… auf den Straßen, in den Cafés und eben auch auf den hiesigen Stell- und Campingplätzen. Man kann jetzt im Herbst ganz entspannt die verschiedenen Plätze anfahren oder auch am Wochenende wechseln, ohne sich große Gedanken machen zu müssen, wo bleibe ich heute Nacht, wenn wieder alle Stellplätze voll sind?! Außerdem sind zu dieser Zeit auch die vielen, vielen kleinen, einfachen und kostenlosen Stellplätze für Frankreich in einem sauberen und guten Zustand.

Ganz besonders kann ich euch zwei Stellplätze als Herz legen, die aber unterschiedlicher nicht sein könnten!

Der erste liegt in der Normandie, ca. 40 km vor Le Havre, etwas abseits des kleinen Ortes Heurteauville zwischen alten Obstwiesen direkt am Ufer der Seine. Dort könnt ihr für 5 Euro die Nacht zzgl. Strom und Verbund Entsorgung übernachten.

Mit dem Rad kann man die nächsten kleinen Orte leicht erreichen, ansonsten ist der Stellplatz an sich aber ein Ort der Ruhe. Teilweise hört man absolut nichts als das leise Plätschern der Seine und das Brummen der Bienen… für ein Wochenende zum “Runterkommen”, PERFEKT!

Adresse: Aire Les Cerisiers, Rue de Village, 76940 Heurteauville

Der zweite Stellplatz, den ich euch empfehlen möchte, ist genau das Gegenteil und liegt im Süden der Atlantikküste, genauer gesagt in Mimizan Plage – direkt hinter einer hohen Düne am eeeeendlosen Atlantik-Strand. Im Sommer ist dieser Stellplatz mit satten 15 Euro pro Nacht relativ teuer, ab dem 14. September sinken die Preise aber auf 8 bis 10 Euro.

Der Weg bis in den Ort ist nicht sehr weit und insgesamt tobt in Mimizan das Leben… viele Surfer, viele Kiter und zudem gutes Essen in den unzähligen Bars und Cafés – ich keine kein anderes Fleckchen, an dem man so schnell Kontakte schließen kann (wenn man möchte). Mimizan im Herbst ist wunderschön, die Strände sind endlos und leer, so dass auch unsere Vierbeiner problemlos mit ans Meer dürfen.

Adresse: Parking de’l Helistation, Rue de Lacs, 40200 Mimizan – Plage

Versucht es und erlebt die französische Atlantikküste im Herbst, sie ist wunderschön, frisch, ruhig, warm, stürmisch, lecker, besinnlich, farbenfroh und fast alternativlos 🙂 !

Weitere Infos: isaswomo.defacebook.com/isaswomo

Tanja – Takly on Tour

Auf Tanjas Blog Takly on Tour stehen die Themen Reise, Camping und Fotografie im Fokus. Hier verwirklicht sie ihre Liebe zum Reisen und zum Schreiben. Ihr macht es großen Spaß ausführlich zu berichten und ihre Erfahrungen weiterzugeben.

Tanjas Herbst-Reisetipp: Sauerland (Deutschland)

Für die farbenfroheste Jahreszeit empfehle ich einen Ausflug in das Sauerland. Besonders das Wandern zählt zu den beliebtesten Outdooraktivitäten in der Mittelgebirgsregion Westfalen. Zahlreiche, gut angelegte und gut ausgeschilderte Wanderwege warten, gerade in den tollen Herbstfarben darauf, erkundet zu werden.

 Eine tolle Übernachtungsmöglichkeit bietet der Wohnmobilstellplatz in Delecke (Nordufer), in der Linkstr. 20, Möhnesee. Der Platz ist terrassenförmig angelegt und bietet einen tollen Ausblick auf den wunderschönen Möhnesee.

 Nur wenige Kilometer vom Stellplatz entfernt befindet sich die eindrucksvolle, hundert Jahre alte Möhnetalsperre.

Wer Zeit hat, auch das Südufer des Sees zu erkunden, der wird auf dem Rennweg auf den 38 Meter hohen Möhnesee- Turm stoßen. Von hier bekommt man einen fantastischen 360-Grad-Blick über das Wasser und den Arnsberger Wald.

Wenn ihr Lust auf ein wenig Kultur habt, fahrt am besten in das zehn Kilometer entfernte Städtchen Soest. Hier lädt nicht nur die schnuckelige Innenstadt zu einem Bummel ein, sondern es gibt auch wunderschöne Gassen mit alten Fachwerkhäusern.

Volker – UMIWO (Unterwegs mit dem Wohnmobil)

Der Schwerpunkt von UMIWO.de liegt auf Artikeln und Berichten über Erlebnisse und Erfahrungen rund um Wohnmobile, mobiles Internet, Reiseregionen, Campingausstattung, etc. Seit 2010 gibt es UMIWO schon, mittlerweile sind dort über 400 Blogartikel zu spannenden Themen zu finden.

Volkers Herbst-Reisetipp: Badische Weinstraße / Taubertal (Deutschland)

Wir bereisten im Oktober 2015 die schöne Region „Weinstraße Taubertal“ von Wertheim bis nach Rothenburg/Tauber. Zuvor haben wir einen Zwischenstop in Mainfranken gemacht. Im bunten Herbstlaub haben wir viele schöne Orte besucht, einige schöne Stellplätze gefunden und sind immer entlang dem Fluss Tauber auf Entdeckungstour gegangen.

Auf der Rückreise gab es noch eine letzten Stopp in Hünfeld im Naturpark Hessische Röhn.In einem ausführlichen 6-teiligen Post haben wir auf unserer Seite bereits über diese wunderbare Reise berichtet.

 Warum ist es hier im Herbst besonders schön?

Gerade im Herbst ist die Natur im Taubertal unbeschreiblich schön. Wenn sich die Weinhänge und Bäume ins Gelb-Rötliche färben und die letzten warmen Sonnenstrahlen über Hänge scheinen, kann man hier sehr schön wandern und die Seele baumeln lassen.

 Stellplatztipps

 Weitere Infos: umiwo.de | facebook.com/umiwo

Rolf und Anita – Womoblog

Auf Womoblog.ch berichten Rolf und Anita von Reisen, Erlebnissen und Problemen in und mit ihrem  Wohnmobil – von nützlichen Accessoires bis zu schönen Camping-Destinationen. Die beiden erkunden gerne neue Gegenden und bleiben selten mehrere Nächte am gleichen Ort.

Rolfs und Anitas Herbst-Reisetipp: Südfrankreich

Wir sind eigentlich keine Südfrankreichfans – zu viele Leute, viel Verkehr, kein Platz auf den Campingplätzen… Aber im Herbst, je später desto besser, ist die Region einfach fantastisch.

 Den Sonnenaufgang erleben auf dem Mont Ventoux, den 10 Kilometer langen Strand von Narbonne Plage ganz alleine genießen, in Avignon schlemmen, über den Pont du Gard schlendern, die Cascade de Sautadel bewundern… Ach, was will man noch mehr. Und das Beste: Dort ist es ist noch viel wärmer als bei uns.

Für uns ist die beste Reisezeit Ende Oktober und November – einfach perfekt!

 Wenn ihr mehr über unsere Tour lesen möchtet, findet ihr auf unserer Webseite einen ausführlichen Reisebericht zu allen Etappen.

Als Camping- und Stellplätze sind zu empfehlen:

  • Mont Ventoux
  • Stellplatz Narbonne Plage
  • Avignon – Camping Bagatelle nähe der Pont d’Avignon und dem Zentrum

Weitere Infos: www.womoblog.ch |facebook.com/womoblog

Steffi – Keine Eile

Steffi wohnt zusammen mit ihrem Mann und ihrer Hündin Lucy in einem ausgebauten LKW, mal hier mal da – meistens dort. Auf ihrem Reiseblog Keine Eile schreibt sie über das Leben im Wohnmobil und Reisen mit dem eigenen Fahrzeug.

Steffis Herbst-Reisetipp: Algarve (Portugal)

Für den Herbst empfehle ich dir die Algarve als Reiseziel. Um mit dem eigenen Fahrzeug dorthin zu gelangen, braucht du ein paar Tage Zeit. Wenn du die nicht hast, kannst du dir in der Algarve ein Wohnmobil mieten. Es gibt viele Campingplätze in der Algarve, auf denen du auch zelten kannst.

 In der Algarve liegen die Temperaturen im Oktober so um die 20 Grad, der Himmel ist blau und meistens scheint die Sonne. Die Menschenmassen, die von Juni bis Mitte September die Strände bevölkerten sind abgereist. Ruhe ist eingekehrt. Die Strände sind daher noch schöner als in der Hauptsaison.

 Du kannst stundenlang spazieren gehen, wandern, radfahren oder einfach nur auf den Klippen sitzen und auf das Meer schauen. Das großartigste Naturerlebnis hatte ich an der Costa Vicentina. Die Westküste der Algarve ist schroff und wild. Geh dort wandern! Immer am Klippenrand entlang.

Es gibt immer mehr Campingplätze und Wohnmobilstellplätze in der Algarve.

Meine Stellplatztipps für den Herbst sind:

  • Der Wohnmobilstellplatz Algarve Motorhome Park Falésia – Koordinaten: 37°05’25’’N, 08°09’37’’W bei Albufeira.
  • Der Wohnmobilstellplatz in Lagos: Área de Serviço para Autocaravanas – Koordinaten: 37°06’57’’N, 08°40’44’’W
  • Der Campingplatz in Aljezur: Parque de Campismo do Serrão – Koordinaten: 37° 20′ 22″ N, 8° 48′ 46″ W
  • Der Strandparkplatz am Praia do Amado – Koordinaten: N37° 10.108 W08° 54.095

Grüß mir die Algarve!

Weitere Infos: keine-eile.de | facebook.com/keine.eile

So, jetzt seid ihr leider schon am Ende unsere „Roundup-Posts“ angelangt – wir hoffen, ihr konntet etwas Inspiration für eure Herbst-Tour tanken!

Ein herzliches Dankeschön an alle Bloggerkollegen für ihre Geheimtipps und euch wunderbare Campingtage bei hoffentlich noch etwas sonnigem Herbstwetter!

Titelbild: (c) Mandy Raasch, Movin’n’Groovin

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