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4 Orte in Spanien, die man gesehen haben muss

4 Orte in Spanien, die man gesehen haben muss

Wer bei sehenswerten Orten in Spanien direkt an Barcelona, Valencia, Madrid oder Granada denkt, den muss ich enttäuschen. Dass diese Städte einen Besuch wert sind, ist allseits bekannt.

Wie sieht es aber mit dem kleinen Städtchen Besalú aus? Oder dem mittelalterlichen Dorf Beget? Was ist mit der mystischen Landschaft rund um Albarracín oder dem faszinierenden Ausblick in El Torcal?

Spanien ist ein Land voller Gegensätze. Wer sich von der Küste losreißt und einen Abstecher in das Landesinnere macht, wird mit einer enormen Vielfalt belohnt. Das macht es mir auch so schwer, mich auf vier Orte festzulegen, aber diese hier gehören auf jeden Fall zu meinen Favoriten.

Mittelalter in Katalonien

Katalonien hat direkt mehrere sehenswerte Orte zu bieten, die alle eines gemeinsam haben: ihr mittelalterliches Flair.

Nur 24 km entfernt von Figueres liegt die kleine Stadt Besalú, deren Ortszentrum unter Denkmalschutz steht. Das bekannteste Merkmal des Ortes ist die 105 m lange Brücke, die im 14. Jahrhundert gebaut wurde. Geschmackvoll in die alten Gemäuer eingebettet, finden sich in Besalú einige Cafés, Restaurants und kleine Geschäfte, sodass es sich hier richtig schön bummeln lässt.

40 kurvenreiche Kilometer weiter westlich liegt in den katalanischen Pyrenäen der urige Ort Beget. Wohnmobile und Autos müssen hier draußen bleiben, denn das gesamte Dorf ist eine autofreie Zone. Das macht aber gar nichts, denn Beget und seine hübschen alten Häuser lassen sich hervorragend in einer knappen Stunde zu Fuß erkunden.
Zum Abschluss bietet es sich an, die katalanische Küche in einem der traditionellen Restaurants zu probieren.

Wer noch mehr Lust auf Mittelalter hat, sollte einen Abstecher nach Rupit machen. Über eine Hängebrücke geht es direkt ins Zentrum des Dorfes, das ca. im 12. Jahrhundert entstanden ist.
Sehr zu empfehlen ist es, auch einen kleinen Spaziergang um den Ort herum zu machen und die saftig grüne Landschaft auf sich wirken zu lassen.

Mystische Natur in Aragonien

Obwohl Albarracín zu den schönsten Dörfern Spaniens zählt, wundere ich mich oft über die wenigen Besucher, die hier im Frühling oder Herbst anzutreffen sind.
Dabei sind das die schönsten Jahreszeiten, um diesen faszinierenden Ort und seine zauberhafte Umgebung zu entdecken.

Hoch über der mittelalterlichen Stadt thront die ehemalige Burg mit ihrer langen Mauer. Wer schwindelfrei ist, sollte unbedingt einmal hochgehen und den Ausblick genießen.
Mindestens genauso lohneswert ist eine Wanderung durch den Naturpark, der Albarracín
umgibt. Die beeindruckenden Felsformationen verleihen der Landschaft eine Mystik, der man sich nicht entziehen kann.

Übernachtungstipp:

In Albarracín gibt es einen Campingplatz. Im Naturpark ist das Parken zwischen 22.00 Uhr und 0.00 Uhr strengstens verboten. Wer mit seinem Camper freistehen möchte, kann dies auf dem offiziell dafür vorgesehenen Parkplatz „La Escombrera“ machen. Dieser liegt 2 km außerhalb von Albarracín und bietet einen tollen Ausblick auf den Ort.

Skurrile Steintürme in Andalusien

Dieses weitläufige Naturschutzgebiet liegt 50 km nördlich von Málaga und zählt zu Spaniens imposantesten Landschaften. Der Grund dafür sind die vielen Steinformationen, die Geologen und Biologen in den Bann ziehen. Aber auch als ganz normaler Besucher kommt man bei einer Wanderung voll auf seine Kosten, denn sowas sieht man wirklich nicht alle Tage.
Allerdings rate ich unbedingt dazu, auf den ausgeschilderten Wegen zu bleiben oder einen Guide zu buchen, denn es ist leicht, sich zwischen den Felstürmen zu verlaufen.

Einkaufstipp:

Im 40km entfernten Fuente de Piedra gibt es hervorragendes Olivenöl zu kaufen, das von einem kleinen Familienbetrieb hergestellt wird.

Wildes Kantabrien

Als Liebhaberin von Outdooraktivitäten zieht es mich auch im Süden Europas in die Berge und davon hat Spanien mehr als genug zu bieten.

In Kantabrien liegen die Picos de Europa, die selbst im Juni noch schneebedeckt waren. Die Kleinstadt Potes ist ein idealer Ausgangspunkt, um diese Gegend näher kennenzulernen. Der idyllische Ort, der als Kulturgut anerkannt ist, punktet durch seine schöne Kulisse, seine vielen gastronomischen Angebote und durch die ursprüngliche Natur, von der er umgeben ist. Hier kommt garantiert Heidi-Feeeling auf!

Wer gerne regionale Spezialitäten probiert, sollte sich nicht den deftigen Kichererbseneintopf Cocido Lebaniego entgehen lassen.

Übernachtungstipp:

Der Campingplatz La Viorna ist nicht nur wunderbar ruhig, sondern vor allem topgepflegt. Auch Hunde sind hier ohne Aufpreis willkommen.

Fotos: (c) Nima Ashoff

Wenn ihr mehr von Nima lesen möchtet, solltet ihr euch mal ihre großartigen Tipps zum Mountainbiken in Katalonien anschauen!


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