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Die ADAC Camping- und Stellplatzführer App im Test

Die ADAC Camping- und Stellplatzführer App im Test

Kennst du die Situation? Guter Dinge fährst du in den Urlaub. Wie jedes Jahr gehst du davon aus, dass du ohne vorherigen Anruf eine Parzelle auf deinem Lieblingscampingplatz ergattern kannst. Doch als du deinen Zielort erreichst, stellst du fest, dass alles voll ist.

Dann stehst du da, blätterst und blätterst und blätterst in deinem Campingplatzführer, um eine Alternative zu finden. Doch oft ist das Angebot einfach zu groß und unübersichtlich, um auf die Schnelle einen passenden Platz zu erspähen. Doch die Lösung ist nah! Im heutigen Zeitalter sind wir nämlich nicht mehr zwangsläufig auf gedrucktes Papier angewiesen. Wenn du ein Smartphone besitzt, kannst du es einfach mal mit der ADAC Camping- und Stellplatzführer-App versuchen. Sagt dir nichts? Kein Problem. Einige aus unserem Team, mich eingeschlossen, nutzen den digitalen Campingplatzführer bereits – und in diesem Artikel möchte ich dir die App näher bringen. Vielleicht wirst auch du zum begeisterten Nutzer.

Was ist die ADAC Camping- und Stellplatzführer-App?

Schnell und einfach erklärt, ist die ADAC Camping- und Stellplatzführer-App nichts anderes, als ein klassischer Campingführer, wie du ihn schon seit etlichen Jahren in gebundener Ausgabe kennst. Allerdings mit einigen Erleichterungen. Durch die vielen verschiedenen Suchfunktionen und die auf dem Startbildschirm platzierte Karte mit Camping- und Stellplätzen in deiner Umgebung, ist der perfekte Platz im Handumdrehen oder genauer gesagt mit ein paar Klicks gefunden. Somit ist kein lästiges „Bücherwälzen“ mehr nötig. Doch einfach bedeutet nicht gleich, dass der Umfang im Vergleich zu einem gebundenen Stellplatzführer schrumpft! In der Camper App sind ca. 17.000 Campingplätze und Stellplätze für Caravans und Reisemobile gelistet. Jährlich werden von unabhängigen ADAC Inspektoren europaweit über 1.000 weitere Plätze getestet, klassifiziert und in die App mit aufgenommen.

Hinweis: Ich nutze die App mit einem Android-Smartphone. Für iOS können einzelne Darstellungen und Menüpunkte etwas abweichen.

Aufbau der App

Wenn du die App zum ersten Mal aufrufst, wirst du, wie bei fast jeder App, zunächst über den Datenschutz und die Nutzungsbedingungen aufgeklärt. Im nächsten Schritt wirst du dazu aufgefordert, deinen Standort für die App freizugeben. Dieser wird logischerweise benötigt, damit du GPS-genau nach Camping- und Stellplätzen in deiner näheren Umgebung suchen kannst.

Sind die Haken gesetzt, gelangst du direkt zu einer Hybridkarte, wie du sie aus deinem Navigationssystem oder Google Maps gewohnt bist. Diese lässt sich in der oberen, rechten Ecke zu einer Standard- oder Satellitenkarte ändern. In allen Ansichten werden dir hier punktgenau die Positionen von Camping- und Stellplätzen angezeigt. Über den „Standort-Button“ lokalisiert die App deine Position, sofern du die Berechtigung zur Standortermittlung erteilt hast, und du kannst innerhalb von Sekunden deine nähere Umgebung nach gelisteten Plätzen absuchen. Zoomst du an einen der angezeigten Plätze heran, wird dir per Klick auf das angezeigte Symbol der Name des Platzes, die Stadt in der er sich befindet und die jeweilige ADAC-Klassifikation angezeigt. Somit ist eine grobe Vorauswahl schnell getroffen.

Startseite

Die Benutzeroberfläche ist recht übersichtlich gestaltet. An der Karte befinden sich insgesamt 5 Reiter mit denen du zwischen der Karte, einer Suche nach speziellen Kriterien und deinen später gespeicherten Favoriten hin und her springen kannst. Mit den zwei weiteren Reitern kannst du wählen, ob du explizit nur nach Campingplätzen oder nur nach Stellplätzen suchen möchtest. Ganz oben auf der Startseite befindet sich ein Suchfeld, in dem du eine Region, einen Ort oder direkt den Namen eines Camping- oder Stellplatzes eingeben kannst und natürlich der Button mit dem du zurück ins Menü gelangst.

Oh, und fast hätte ich es übersehen: Natürlich gibt es auch eine endlos lange Liste, in der sich alle gelisteten Campingplätze, nach Ländern in chronologischer Reihenfolge sortiert, befinden. In dieser Liste werden dir alle Plätze mit einem kleinen Foto angezeigt. Du kommst dorthin, indem du unter der Karte auf den relativ unscheinbaren Reiter „Plätze mit Fotoanzeige“ klickst. Und das war es auch schon für die Startseite.

Suchkriterien

Drücken wir nun einmal auf den Reiter „Suchkriterien“. Als erstes kannst du deine geplante Reisezeit eintragen. Tust du dies, wirst du direkt darunter gefragt, ob dir auch Plätze ohne die Angabe von Öffnungszeiten angezeigt werden sollen.

Einen Schritt weiter geht es um das „ADAC Profil“. Hier kannst du entscheiden, ob dein gesuchter Platz ein „ADAC Tipp“, ein „ADAC Superplatz“ oder ein Platz mit „sehr guter Sanitärausstattung“ sein soll. Außerdem findest du die Möglichkeit eine Sternewertung in „Halbschritten“ festzulegen, die dein Wunschplatz aufweisen soll.

Direkt darunter kannst du nach Setzen eines kleinen Hakens per Schieberegler den „ADAC Vergleichspreis“ festlegen. Die Preisspanne kannst du hier zwischen 0 und 120 Euro frei wählen. Dieser Preis bezieht sich auf die Kosten, die eine dreiköpfige Familie aufbringen muss, um eine Nacht inklusive Strom, Dusche und Kurtaxe, auf dem Platz zu verbringen.

Ein weiteres Plus: Mit dem Kauf der ADAC Camping- und Stellplatzführer-App bekommt du automatisch die ADAC Campcard für das laufende Jahr obendrauf. Und damit wird auch der nächste Punkt für dich interessant. Dort kannst du nämlich angeben, ob dir nur Camping- und Stellplätze mit ADAC-Campcard-Angeboten angezeigt werden sollen. Ein wichtiges Kriterium, denn mit der Rabattkarte kannst du den einen oder anderen Euro sparen.

Nun kommst du zu den „Basiskriterien“. Da die einzelnen Punkte alle selbsterklärend sind, hier nur eine schnelle Auflistung der aufgeführten Möglichkeiten:

  • „Am Strand gelegen“
  • „Schwimmbad am Platz“
  • „Besonders kinderfreundlich“
  • „Mietunterkünfte“
  • „VE-Station für Wohnmobile“ („VE-Station“ = Ver- und Entsorgungsstation)
  • „Entleerung von Abwassertanks“
  • „Autobahnnaher Campingplatz“
  • „Übernachtung außerhalb möglich“ (d.h. vor der Schranke, wenn man z.B. nachts ankommt)
  • „WLAN vorhanden“
  • „Nachts ruhige Umgebung“
  • „Schön gelegen“
  • „FKK“
  • „Hunde erlaubt/nicht relevant/verboten“

Als letztes unter dem Reiter „Suchkriterien“ findest du den Punkt „Weitere Kriterien“. Auch hier halte ich es möglichst simpel und liste dir die Auswahlmöglichkeiten nur kurz auf:

  • „Standplätze mit Wasser-/Abwasseranschluss“
  • „Mietbad“
  • „Babywickelraum“
  • „Sanitärkabine für Rollstuhlfahrer“
  • „Sanitärkabine für Mobilitätseingeschränkte“
  • „Lebensmittelladen oder Supermarkt“
  • „Gaststätte“
  • „Kinderspielplatz“
  • „Abenteuerspielplatz“
  • „Indoorspielplatz“
  • „Wasserspielplatz“

Trotz der langen Liste geht die Übersichtlichkeit nicht verloren. Sehr gelungen!

Falls du dich dennoch ein wenig im Setzen der Haken verloren und nicht den passenden Platz gefunden hast, kannst du ganz unten alle Suchkriterien zurücksetzen und noch einmal von vorne beginnen.

Favoriten

Der nächste Reiter „Favoriten“ spricht für sich selbst. Hier findest du alle Camping- oder Stellplätze, die du im Verlauf deiner Reisen über den Herz-Button speicherst. Die angelegten Daten werden in deiner iCloud oder in GoogleDrive gespeichert. Somit kannst du auch in der nächsten Version der App oder bei einem Gerätewechsel deine bisher festgelegten Favoriten hochladen und einsehen. Wo du den besagten Button findest, erkläre ich dir später, wenn wir tiefer ins Detail gehen.

Menü

Nehmen wir nun aber erstmal das Menü genauer unter die Lupe. Der erste Menüpunkt führt dich zurück zur Startseite. Hier ist wohl keine weitere Erklärung nötig.

Als nächstes kommst du zu deiner ADAC Campcard. Diese muss vor der ersten Nutzung personalisiert werden. Das geht ganz einfach. Du musst nur deinen Vor- und Nachnamen eintragen. Hast du dies getan, wirst du gefragt, ob du den ADAC Newsletter erhalten möchtest. Ist dem so, musst du lediglich deine Emailadresse angeben und das war’s. Schon ist deine Campcard personalisiert und du kannst sie an der Rezeption deines Campingplatzes auf deinem Handy vorzeigen und sparen. Aber aufgepasst, bei manchen Plätzen ist es notwendig bei der Reservation die Campcard schon mit anzugeben. Übrigens, gültig ist die Rabattkarte, die in der ADAC Camping- und Stellplatzführer-App 2020 enthalten ist, bis zum 31.01.2021 gültig. Alle wichtigen Infos zu diesem Thema findest du in unserem separaten Artikel zur „ADAC Campcard“.

Der nächste Menüpunkt heißt „Reisetipps und Hilfe“. Klickst du darauf, kannst du wählen, ob du inhaltliche Hilfe, Hilfe zur App oder Reiseinformationen suchst.

In der Abteilung „Inhaltliche Hilfe“ findest du als erstes ein kurzes Informationsvideo, in dem Thomas Biersack, einer der ADAC-Camping-Inspektoren, erklärt, worauf bei den Campingplatz-Inspektionen explizit geachtet wird. Des Weiteren gibt es hier sämtliche Informationen zur ADAC Campcard, zum ADAC Vergleichspreis, zur ADAC Klassifikation, zu den Camperbewertungen und eine Legende, in der alle in der App verwendeten Symbole erklärt werden.

Die „Hilfe zur App“ ist wirklich hilfreich. Über die Bedienung und die Funktionen der App ist hier wirklich alles bis ins kleinste Detail aufgeführt und erläutert. Falls du also einmal Probleme haben solltest, dich in der App zurecht zu finden, ist dieser Menüpunkt genau der Richtige für dich!

Die Rubrik „Reiseinformationen“ ist nach Ländern von A-Z sortiert. Wählst du eines der Länder an, bekommst du Informationen darüber, was Touristen in das jeweilige Land zieht, wie die Campingplätze dort charakterisiert sind, was sich aktuell im Trend befindet und teilweise etwas zum Preis-Leistungsverhältnis. Der Umfang der Infos unterscheidet sich von Land zu Land stark. So findest du über Deutschland und die Niederlande deutlich mehr Wissenswertes, als beispielsweise über Albanien oder Ungarn. Im Ganzen erscheint mir diese Tatsache aber logisch, da es in Ländern, die von Campern gut besucht sind, auch deutlich mehr Angebote für solche gibt, als in weniger frequentierten Ländern. Alles in allem gibt dieser Menüpunkt aber einen recht guten Aufschluss über grundlegende Informationen zu den gelisteten Ländern.

Gehen wir wieder zurück ins Menü. Unter „Reisetipps und Hilfe“ steht der Punkt „Feedback und Support“. Drückst du darauf, wirst du in deine Email-App weitergeleitet und du kannst deine persönlichen Anregungen mit PiNCAMP, dem Campingportal des ADAC, teilen.

Außerdem findest du Links zur PiNCAMP- wie auch zur ADAC-Webseite, zum Impressum, zu den Informationen zum Datenschutz und eine Möglichkeit, die App zu bewerten. Für die Bewertung wirst du zum Google Playstore weitergeleitet.

Der letzte Punkt im Menü ist nochmal so richtig interessant! Er heißt „Neuen Platz melden“. Du hast einen absoluten Traumcampingplatz gefunden und er ist nicht in der App gelistet? Dann kannst du ihn hier angeben. Der ADAC nimmt deine Hilfe gerne an.

Soviel zum Menü. Einfach oder? Ich finde es super, dass nicht jedes einzelne Thema einen eigenen Menüpunkt bekommen hat, sondern zueinander passende Bereiche, wie z.B. „Reisetipps und Hilfe“ zusammengefasst wurden. Auch hier wieder ein Lob für die Übersichtlichkeit. Wirklich benutzerfreundlich.

Damit haben wir den gesamten Aufbau der App erfasst. Gehen wir nun ins Detail und schauen uns an, welche Informationen du findest und welche Optionen du hast, sobald du einen Campingplatz auf der Karte, in der Liste oder über eine der verschiedenen Suchfunktionen gefunden und aufgerufen hast.

Detailansicht

Was hier als erstes auffällt, ist die Farbe. Ich persönlich finde es etwas merkwürdig, dass eine App vom ADAC in Blau gehalten ist, aber nun ja, das tut der Funktionalität der App ja keinen Abbruch. Als nächstes siehst du, über dem Namen des Platzes, vier blau hinterlegte Buttons. Mit diesen kannst du dir, von links nach rechts, entweder den aktuell in der App geöffneten Campingplatz auf der Karte anzeigen lassen, Camping- und Stellplätze in der Umgebung des Platzes zeigen lassen, den gewählten Platz über den bereits erwähnten Herzbutton als einen deiner Favoriten speichern oder die Route von deinem Standort zum Campingplatz direkt in Google Maps festlegen.

Unter dem sich darunter befindenden Platznamen findest du vier weitere Schaltflächen: „Tipp 2020“, „Super 2020“, „Campcard 2020“, und „360°“. Ist der gewählte Stellplatz weder ein „ADAC Tipp“, noch ein „ADAC Superplatz“ oder sind keine ADAC-Campcard-Angebote und auch keine 360°-Ansicht verfügbar, sind die Buttons ausgegraut. Anderenfalls werden sie dir in Gelb angezeigt und mit einem Klick darauf bekommst du in einem kleinen Infofeld weitere Details gezeigt. Ausgenommen die 360°-Ansicht, denn hierfür öffnet sich ein neues Fenster, in dem dir meist mehrere 360°-Bilder zur Verfügung stehen. Über den Pfeil oben links in der Ecke kommst du wieder zurück zu den Campingplatzdetails.

Dann gibt es natürlich noch eine Menge Kontaktdaten. Von der Adresse, über Telefonnummer, Emailadresse und den Link zur entsprechenden Webseite, bis hin zu den GPS-Koordinaten, findest du alles, was du brauchst, um mit dem Betreiber des Platzes in Kontakt zu treten.

Darunter folgt eine, neben der integrierten, digitalen ADAC Campcard, weitere Sonderfunktion: deine Notizen. Eine wirklich tolle Funktion! Sobald du dir eine Notiz zu einem Camping- oder Stellplatz machst, wird dieser Platz automatisch in deinen Favoriten gespeichert. So findest du ihn leicht wieder, kannst ihn direkt aus dem Favoritenmenü heraus aufrufen und kannst, wenn du möchtest, deine Notizen noch erweitern.

Dann kommen wir zu einer, wohl für jeden Campingplatzsuchenden, interessanten Sparte. Den Bewertungen. Angeführt werden diese von den „Nutzerbewertungen“. Hier findest du nicht nur eine Gesamtbewertung, sondern Einzelbewertungen zu insgesamt 8 verschiedenen Kategorien:

  • „Gesamtbewertung“
  • „Rezeption Check-In/Check-Out“
  • „Touristische Info/Beratung“
  • „Freundlichkeit/Hilfsbereitschaft“
  • „Animation“
  • „Organisation und Management“
  • „Preis-Leistungs-Verhältnis“
  • „Persönlicher Gesamteindruck“

Um die Nutzerbewertung auch optisch von der ADAC-Klassifizierung unterscheiden zu können, bewertest du hier nicht mit Sternen, sondern mit Punkten. Vergeben kannst du mögliche fünf Punkte – sowohl ganze als auch halbe.

Es folgt die klassische ADAC-Klassifizierung in den Punkten:

  • „Gesamtbewertung“
  • „Sanitär“
  • „Platz“
  • „Versorgung“
  • „Freizeit“
  • „Baden“

Die Gesamtklassifizierung wird hier wieder mit Sternen symbolisiert. Alle weiteren Punkte sind mit fünf Balken versehen.

Scrollst du noch ein Stück weiter nach unten, findest du die Details zu dem aufgerufenen Platz. Es gibt ziemlich aufschlussreiche Informationen zu den Betriebszeiten, Preisen, der Platzcharakteristik, dem Platzgelände, der Strandcharakteristik (falls vorhanden) und dem Standort. Somit also kurz und knackig alles, was du wirklich wissen musst.

Zum Schluss gibt es noch eine weitere Legende mit einer schier endlosen Menge an Symbolen.

Gegliedert ist diese in die Kategorien „Gelände“, „Mietangebote“, Ausstattung der Standplätze“, „Sanitärausstattung“, „Besondere Gästewünsche“, „Einkaufen, Essen, Trinken“ und „Freizeiteinrichtungen“. In jeder Kategorie sind einige Symbole zu sehen, die Aufschluss über verschiedenste Kriterien geben. So findest du zum Beispiel unter „Gelände“, Informationen über Ruhe, Lage, Hunde, Boden, Bepflanzung und Strand. Sind keine Informationen über einen der Punkte vorhanden, beispielsweise im Fall, dass es keinen Strand gibt, ist das Symbol nicht blau, sondern grau hinterlegt und die Beschreibung, die sich unter dem Symbol befindet, ist durchgestrichen.

Tippst du auf eines der kleinen Bilder, öffnet sich ein kleines Infofeld, welches dir einige Details verrät. So kannst du einfach und schnell herausfinden, ob dein Hund auf diesem Stellplatz gerne gesehen ist oder nicht, oder ob es viele, schattenspendende Bäume auf dem Gelände gibt. Und das sind jetzt nur wenige Beispiele. Wie schon gesagt, die Liste ist beinahe endlos und lässt keine Fragen offen.

Offline-Funktionen

Vielleicht hast du dich beim Lesen jetzt schon gefragt, ob ein klassischer Stellplatzfinder in Buchform nicht doch besser ist, weil du für die meisten Apps einen Internetzugang benötigst. Dann kann ich dich beruhigen. Die ADAC Camping- und Stellplatzführer App ist nach der Installation auch offline nutzbar. Dir stehen bis auf die Kartenansicht und die 360°-Bilder alle Funktion und Informationen auch ohne Internet zur Verfügung. Echt super!

Kosten der ADAC Camping- und Stellplatzführer App

Aber was kostet der Spaß denn nun? Auf den Cent genau kostet die ADAC Campingführer App 8,99 Euro. In meinen Augen ein absolut überschaubarer Preis, wenn ich mir die vielen Funktionen und Features anschaue. Gültig ist die App, genau wie es auch bei der gebundenen Variante ist, bis die neue Ausgabe erscheint. Die ADAC CampCard ist jeweils bis zum 31.12. des laufenden Jahres gültig und wird erneuert, wenn du im Folgejahr die App ebenfalls kaufst.

Fazit

Als ich die ADAC Camping- und Stellplatzführer App das erste Mal verwendete, war ich wirklich überrascht. Die Bedienung ist intuitiv, der Inhalt sehr umfangreich und übersichtlich gestaltet. Über die Suche nach bestimmten Kriterien ist der perfekte Platz wirklich schnell ausfindig gemacht. Besonders gut finde ich es, nach wie vor, dass ich explizit nach Stell- und Campingplätzen suchen kann, die eine gute WLAN-Abdeckung haben. Das ist mir besonders wichtig, da ich das Internet auch unterwegs viel nutze. Sei es für die Arbeit oder die weitere Reiseplanung. Toll finde ich auch, dass in den Suchkriterien auch speziellere Vorlieben wie zum Beispiel „FKK-Camping“ nicht außer Acht gelassen werden. So kann wirklich jeder den richtigen Platz für sich finden. Was mich aber am meisten beeindruckt ist, dass die App nicht nur die Funktionen des Campingplatzführers beinhaltet, sondern auch noch die ADAC Campcard mit sich bringt und damit eine wirklich gute Sparmöglichkeit!

Nach dem umfangreichen Test kann ich sagen, dass die App einem klassischen Stellplatzführer in keinem Punkt nachsteht und die Suche nach dem Wunschplatz zudem noch deutlich erleichtert. Gegen den Preis von 8,99 Euro kann ich auch nichts sagen, denn für das, was die App bietet, ist das mehr als okay! Meine Bewertung? 4,5 Sterne! Warum nur 4,5 und nicht 5? Weil ich es etwas schade finde, dass die 360°-Bilder nicht auch im Offlinemodus verfügbar sind. Denn sie geben einen wirklich guten, ersten Eindruck von den Plätzen. Aber zum Glück gibt es mittlerweile ja fast überall mobiles Internet. Ansonsten habe ich an der App wirklich absolut gar nichts auszusetzen. Ein tolles „Helferlein“ für den Urlaub.

Ich wünsche dir einen tolle nächste Reise! Vielleicht findest du dieses Jahr dein Urlaubsziel ja schon in der ADAC Camping- und Stellplatzführer-App.

Viel Spaß, bleib gesund und allzeit gute Fahrt!

Titelbild: (c) Tim Reisberg | Screenshots: (c) ADAC Camping- und Stellplatzführer App

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Dieser Beitrag hat 2 Kommentare
  1. Wow, was für eine ausführliche Beschreibung der App! Vielen Dank! Wir sind erst seit letztem Herbst unter die Camper gegangen, von daher klingt die App sehr interessant!

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