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Bumo: Expeditionsfahrzeug mit heimeligem Holzaufbau

Bumo: Expeditionsfahrzeug mit heimeligem Holzaufbau

Holz, soweit das Auge reicht, ein wunderbarer Duft nach Zirbe und das anheimelnde Gefühl früherer Urlaube in den Bergen: Als ich den „Bumo“-Lkw auf der CMT in Stuttgart betrete, möchte ich am liebsten direkt einziehen. Ich bin im Holzhaus aufgewachsen, dessen unverwechselbare Gerüche und Geräusche ich immer so sehr liebte, nebenan ein riesiger Wald, in dem wir Kinder verbotenerweise spielten und unsere Lager bauten. Klar, dass ich noch heute auf alles anspringe, was mit Holz und Naturmaterialien zu tun hat – deshalb fiel der dieses wirklich besondere Expeditionsmobil auch ganz klar in meine Zuständigkeit! 🙂

Was ist ein „Bumo“?

„Bumo“ ist die Abkürzung für „Buchner Mobil“ und hat seinen Namen von den Eheleuten Buchner, die das Expeditionsfahrzeug konzipiert und ins Leben gerufen haben – wie so viele tolle Projekte übrigens aus Eigenbedarf.

Nachdem die Abenteurer erfolglos nach einem passenden Gefährt für eine längere Fernreise gesucht hatten – wohnlich, praktisch und Gfk-frei sollte es sein – entschied Ingenieur Peter Buchner, die Sache selbst in die Hand zu nehmen. Die entsprechenden Kompetenzen wie auch die Maschinen waren in seinem Ingenieurbüro vorhanden, also wurde in Eigenregie geplant, konstruiert, installiert und gezimmert, bis ein wirklich wunderschönes rollendes Zuhause entstanden war.

Wie ist der Holzkoffer aufgebaut?

Der Aufbau des auf der Messe ausgestellten Bumo besteht aus einem selbsttragenden Aluminiumrahmen, die Verkleidung aus unbehandelter Sibirischer Lärche. Die Paneele sind verschraubt und können so bei Bedarf relativ einfach repariert, ersetzt oder für das nachträgliche Verlegen von Kabeln problemlos entfernt und wieder aufgesetzt werden.

Das Interieur ist komplett aus Vollholz gefertigt: Decken, Wände und Möbelkorpusse aus Zirbe, Möbelfronten, Tische und Arbeitsplatten aus Eiche. In der Dusche finden bei den Buchners eine Edelstahlwanne, eine Schiefertapete, eine Aluwand und speziell behandeltes Holz Verwendung. Grundsätzlich seien aber auch alle möglichen anderen Materialvarianten und -kombinationen denkbar, erklärt Peter Buchner: Außen z.B. eine Aluminiumhaut, im Innenraum Kiefer, Fichte, Ahorn, Birke oder auch Fliesen, ganz nach dem persönlichen Geschmack des Kunden. Auch eigene Entwürfe können umgesetzt werden – ob im Selbstausbau in der leeren Wohnkabine oder mit fachkundiger Unterstützung durch das Bumo-Team.

Als Dämmung wurden mit Schaf- und Holzwolle ebenfalls reine Naturmaterialien verwendet, die viel Feuchtigkeit aufnehmen, aber durch die eingebaute Hinterlüftung eben auch schnell wieder abgeben können – besonders wichtig für ein gesundes Raumklima.

Für Komfort und Nachhaltigkeit auf Reisen sorgen neben einem 400-Liter-Frischwassertank, einer Dieselheizung, einem Induktionsherd, einer Komposttoilette, einer Wasserauffang- und -aufbereitungsanlage, einer großzügigen Dusche oder einer Solaranlage auf Wunsch auch diverse Sonderausstattung wie eine Fußbodenheizung oder ein Holzofen.

Für welche Basisfahrzeuge und Aufbauvarianten ist der Koffer geeignet?

Wer ein „Bumo“ sein Eigen nennen möchte, hat die Wahl zwischen drei verschiedenen Varianten:

  • Nomade: Klassischer rechteckiger Wohnkoffer für Basisfahrzeuge bis 18 t (Lkw)
  • Abenteurer: Alkoven für Basisfahrzeuge bis 7,5 t
  • Entdecker: Klassischer rechteckiger Wohnkoffer für Basisfahrzeuge bis 7,5 t

Der Auf- und Ausbau erfolgt dabei individuell für jedes Basisfahrzeug und abgestimmt auf die ganz persönlichen Wünsche und Bedürfnisse der Kunden – für Fahrzeuge bis 3,5 t sind die Bumos aufgrund ihrer Bauweise und des Gewichts jedoch leider nicht geeignet.

Was kostet ein „Bumo“?

Der Preis für Koffer oder Komplettfahrzeug hängt stark von den individuellen Wünschen jedes einzelnen Kunden ab. Als Beispiel habe ich mal den Entdecker herausgepickt.

Die leere Kabine kostet laut Liste 141.676 Euro, die Komplettlösung mit IVECO Daily 4×2 liegt bei 189.900 Euro und für die Kabine mit geländetauglichem IVECO Daily Allrad 4×4 werden 209.900 Euro fällig.

Weitere Informationen findest du unter bumo.de


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