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Camping in Kroatien: Urlaub im Küstenparadies

Camping in Kroatien: Urlaub im Küstenparadies

Camping in Kroatien, das ist für mich ein in allen Blautönen schimmerndes Meer, Sonne satt und gastfreundliche Menschen. Begeisternde Natur und kulturelles Erbe an jeder Straßenecke. Deshalb hat sich das Land in den letzten Jahren zu einem der beliebtesten Urlaubsländer für Camper aus ganz Europa entwickelt. Der ADAC kürte 2019 gar die kroatischen Campingplätze zu den zweitbesten in Europa. Und hättest du gedacht, dass fast ein Drittel aller Kroatienbesucher Camper sind? Du befindest dich also in bester Gesellschaft!

Über 500 Campingplätze hat Kroatien zu bieten, das nur etwa doppelt so groß wie das Bundesland Brandenburg ist. Die meisten dieser Plätze liegen direkt am Meer. Vom kleinen Minicamp bis zum 5-Sterne Luxusplatz ist dabei alles zu haben, was dein Camperherz begehrt. Wobei nicht verschwiegen werden soll, dass vor allem die Top-Resorts boomen. Mir liegen die kleinen Plätze mit Familienanschluss mehr, aber der Erfolg scheint den investierenden Unternehmensgruppen Recht zu geben.

Wissenswertes für deine Kroatienreise

Kroatien ist Mitglied der EU, aber nicht des Euro-Raums, und auch noch nicht des Schengenraums. Letzteres könnte sich aber bereits 2020 ändern, da die EU-Kommission im Oktober 2019 grünes Licht für den Beitragskandidaten signalisiert hat (Stand der Infos: 28. Oktober 2019). Damit könnten die Grenzkontrollen schon bald der Vergangenheit angehören. Für die Einreise brauchst du lediglich einen gültigen oder vorläufigen Reisepass oder Personalausweis. In Kroatien wird mit der Landeswährung Kuna bezahlt. 1 Kuna entspricht dabei 0,13 Euro. 1 Euro sind 7,42 HRK (Stand November 2019). Kurios:  Der Name Kuna geht dabei auf die Verwendung von Marderfellen als Zahlungsmittel zurück. Bezahlen kannst du auf vielen Campingplätzen, in Restaurants und Hotels mit EC- oder Kreditkarte. Wenn du Euro in Kuna tauschen möchtest, rate ich dir, das an einem Bankschalter vor Ort zu tun. Wann kommt der Euro? Im Sommer 2019 hat das Land offiziell die Teilnahme am europäischen Wechselkursmechanismus beantragt. Die Einführung des Euro ist für 2023, spätestens für 2024 geplant (Stand November 2019).

Apropos: Auch wenn du mit Englisch oder Deutsch – oder mit Händen und Füßen – überall weiterkommst, freuen sich die Kroaten, wenn du ein paar Brocken Kroatisch kannst. Zur Vorbereitung auf deine Reise empfehle ich dir einen Sprach-Reiseführer, der dir die wichtigsten Wörter und Sätze vermittelt.

Foto: (c) Sandra Meissner

So campst du in Kroatien

Kroatien ist ein Camperland erster Güte mit einer hervorragenden Infrastruktur und so findest du hier eine Vielzahl von Camping-Varianten vor.

Mit dem Wohnmobil

Du kannst direkt in Kroatien ein Wohnmobil mieten oder mit deinem eigenen Wohnmobil ins Land reisen. Allerdings: Frei stehen oder wild campen ist in Kroatien nicht erlaubt und kann mit empfindlichen Geldbußen deinen Urlaub extrem verteuern. Zwar habe ich im Netz auch Berichte darüber gefunden, dass es im Landesinneren etwas eher toleriert wird, ich selber gehöre aber zu den Menschen, die sich lieber an die Regeln halten. Viele Campingplätze haben mittlerweile extra Wohnmobilstellplätze ausgewiesen.

Mit dem Wohnwagen

Vor allem für Familien ist der Urlaub im Wohnwagen eine clevere Alternative in Kroatien. Du hast viel Platz im Wohnwagen, das Zugfahrzeug wird abgekoppelt und kann für Ausflüge genutzt werden. Und klar: Auf Kroatiens Campingplätzen bist du mit Caravan ein gern gesehener Gast. Eine Besonderheit sind Depots. Da kannst du deinen Wohnwagen an einem sicheren Platz abstellen, wenn du ihn ein paar Monate nicht benötigst. Wenn du öfter nach Kroatien fahren willst, lohnt die Investition schon allein durch die gesparten Sprit- und Mautkosten und du bist bei der An- und Abreise schneller und bequemer unterwegs. Auf manchen Campingplätzen kannst du auch Caravans statt eines Mobilheims für deinen Campingurlaub mieten. Das ist vor allem dann für dich ideal, wenn du testen möchtest, ob Camping überhaupt etwas für dich ist und du (noch) kein geeignetes Zugfahrzeug hast.

Mobilheime/Chalets

Die modernen Campingplätze sparen nicht mit luxuriösen Unterkünften. Da gibt es klassische Mobilheime oder Luxuszelte, bis hin zum mondänen Luxus-Bungalow mit eigenem Pool und Sonnenterrasse. Wie in vielen europäischen Ländern ist der Glamping-Trend auch in Kroatien ungebrochen.

Mit dem Zelt

Back to the roots: Natürlich kannst du in Kroatien auch zelten. Es gibt sogar Plätze, auf denen die Zeit herrlich stehen geblieben ist und du wirklich nur zu Fuß (!) mit Zelt willkommen bist (das Auto muss außerhalb auf einem Parkplatz abgestellt werden), wie zum Beispiel der Campingplatz Zdovica in der Nähe von Cres.

Campingplatzkosten

Eines vorweg: Ganz günstig ist das Campen in Kroatien nicht (mehr). Allerdings hast du es bei der Preisgestaltung selber in der Hand. Mehr Luxus, ein Platz in der ersten Reihe und Animationsprogramm vom Feinsten kosten eben auch mehr. Und du bekommst in puncto Ausstattung in Kroatien einfach sehr viel geboten! Innerhalb des Platzes lässt sich ebenfalls sparen: Wenn du auf dem Campingplatz Galeb in Omis (Dalmatien) Urlaub machst, der sich mit dem Titel „Kroatiens schönster Campingplatz 2019“ schmückt, werden zum Beispiel für einen Platz in der ersten Reihe am Meer rund 33 Euro fällig. Schlägst du dagegen auf einem B-Platz dein Zelt auf, musst du nur 20,60 Euro bezahlen. (Preis jeweils für den puren Standplatz in der Saison 2020). Zum Vergleich: Der Stellplatz kostet auf dem, in Rtina gelegenen, nur 20 Plätze großen Autocamp Miočić in der Hauptsaison lediglich 18,80 Euro (Preis für den Standplatz 2019, ohne Personen, Hund, Frigo). Noch günstiger wird es, wenn du naturbelassene Plätze wie das Camp Skovrdara auf Pag ansteuerst. Hier kostet selbst im Hochsommer der Stellplatz nur 9,90 Euro; Luxus kannst du hier allerdings nicht erwarten. Es kommt also sehr darauf an, was du suchst. In der Vor- und Nachsaison sind die Preise deutlich günstiger, viele Campingplätze haben in diesen Zeiten echte Schnäppchen zu bieten, wie zum Beispiel zwölf Nächte buchen, nur sieben bezahlen. Zahlreiche Plätze gewähren dir mit der ADACCCI–  oder ACSI-Karte Rabatte.

Foto: (c) CamperStyle

Lebenshaltungskosten in Kroatien

Generell lassen sich die Lebenshaltungskosten mit denen in Deutschland vergleichen, vor allem an der Küste und an den touristischen Hochburgen ist das Preisniveau ähnlich. Wie überall im Mittelmeerraum solltest du dir die Märkte nicht entgehen lassen. In größeren Städten wie Trogir findet dieser sogar täglich statt, und wenn du in der Region von Pula Urlaub machen willst, ist schon alleine die Architektur der Markthalle ein Erlebnis. Frisches Fleisch solltest du in der Dorfmetzgerei kaufen, die Qualität ist hervorragend. Fangfrischen Fisch bekommst du mancherorts direkt beim Einlaufen der Fischer ab Schiff. Außerdem solltest du unbedingt die kroatische Küche kennenlernen und dich in einer Konoba (Taverne) durch Fisch-, Meeresfrüchte- oder Fleischgerichte schlemmen. Auch hier ist das Preisgefüge ähnlich wie in Deutschland, aber jede Kuna ist gut angelegt und reist in Form von Hüftgold wieder mit nach Hause.

Foto: (c) CamperStyle

Schöne Gegenden für Camping in Kroatien

Mit einem Campingurlaub kannst du in Kroatien eigentlich nichts falsch machen. Es locken Küste, malerische Dörfer, atemberaubende Natur, beeindruckendes Weltkulturerbe und unbeschwerter Badespaß. Istrien ist Europas Sonnenseite: über 2.380 Sonnenstunden im Jahr machen die Halbinsel als Reiseziel für alle Sonnenhungrigen. Wassersport und Schwimmen ist auch in der Kvarner Bucht angesagt, zu der auch die Inseln Krk, Cres und Rab zählen. Und natürlich musst du von hier aus einen Abstecher zu den Plitivicer Seen machen. Dalmatien wuchert mit den Pfunden seiner schönen Städte Zadar, Dubrovnik und Split.

Strand, Meer, Fluss: Die schönsten Campingplätze am Wasser

Über 6.000 Kilometer Küstenlinie und circa 1.246 (die Zahlen schwanken je nach Quelle) größtenteils unbewohnte Inseln: In Kroatien bist du dem Wasser immer ganz nah. Dazu kommen Flüsse und Seen. Die meisten Campingplätze liegen an der Küste und auf den größeren Inseln. Baden, Schnorcheln, Boot fahren und Sonnenbaden gehört deshalb ganz oben auf deine Agenda im Kroatienurlaub. Tauchausflüge, Inselhopping oder Fischereitouren runden den Spaß am und im Wasser ab. Allerdings gibt es nur wenig Sandstrände (zum Beispiel auf Rab und Brac), Kieselstrände herrschen vor, sodass ein paar Badesandalen ins Reisegepäck sollten, auch der Seeigel wegen. Übrigens gibt es auch an den Plitvicer Seen zwei Campingplätze. Um den Krka Nationalpark zu besuchen, kannst du auf gleich drei Campingplätzen verweilen. Camp Krka und Camp Marina bieten Tagestouren ins Herz des Nationalparks an, auf denen du wirklich viel zu sehen bekommst.

Übrigens: Wasserabenteuer sind nicht nur auf der See zu haben. Auf den Flüssen kannst du dich beim Rafting von der Gischt nass spritzen lassen oder Kajak fahren.

Kulturerbe entdecken – Städtereisen und Camping

Kroatien ist reich an kulturellem Erbe. Bei fast allen sehenswerten Städten findest du auch einen Campingplatz in der Nähe. Auch wenn du kein Games-of-Thrones-Fan bist: Dubrovnik solltest du gesehen haben. Die Altstadt wurde bereits 1979 auf die Liste des UNESCO-Welterbes aufgenommen und ist eine einzige Sehenswürdigkeit. Der ideale Campingplatz für Ausflüge in die Stadt ist der Solitudo Sunny Camping. Das Verwaltungs-, Kultur-  und Sportzentrum Dalmatiens, Split, kannst du vom Campingplatz Camping Stobreč Split circa sieben Kilometer vom Stadtzentrum aus entfernt erkunden, der sogar ganzjährig geöffnet hat. Für die Erkundung der Altstadt von Trogir, die seit 1997 unter dem Schutz des UNESCO-Welterbes steht, lege ich dir den Campingplatz Belvedere ans Herz, der circa fünf Kilometer vom Stadtzentrum entfernt ist.  In der historischen Stadt Zadar ist innerhalb des Falkensteiner Resort Borik ein neuer, sehr luxuriöser Campingplatz entstanden, der ganzjährig geöffnet hat. Von hier aus sind es nur wenige Meter zum Meer und circa drei Kilometer ins Stadtzentrum.

Camping mit Kind und Kegel in Kroatien

Kroatische Campingplätze sind gerade für Familien ein absolutes Paradies. Die großen Plätze sind top-modern ausgestattet und verwöhnen Groß und Klein mit Pools, Wasserlandschaften, Entertainment, Kinderspielzimmern, Animationen, Wellness oder Teen-Zone. Und daneben hat Kroatien jede Menge Abenteuer zu bieten, die der ganzen Familie Spaß machen. Die Strände sind vielerorts so flach, dass sie auch für die Kleinsten geeignet sind.

Hättest du es gewusst? Kroatien eröffnete bereits 1953 seinen ersten FKK-Platz. Und so ist FKK-Camping bis heute sehr beliebt. Du kannst dich auf reinen Naturistenplätzen niederlassen oder auf solchen, wo es jeweils getrennte Bereiche für Textil-Camper und FKK-Camper gibt. Es gibt zudem Textil-Campingplätze, die über einen ausgewiesenen Naturisten-Strand verfügen.

Camping mit Hund in Kroatien

Kroatien ist grundsätzlich sehr hundefreundlich und auf den meisten Campingplätzen sind Hunde erlaubt. Auf den größeren Plätzen gibt es oft eigene Hundezonen, die den Vierbeinern und ihren Menschen vorbehalten sind. Darüber hinaus gibt es viele Plätze mit eigenem Hundestrand und meist ist eine Hundedusche vorhanden. Manche Plätze offerieren ein Rundum-Sorglos-Paket für Hundehalter mit Freilaufzone, Hundetraining im Sommer und regelmäßigem Tierarztbesuch. Auch sind manche Mobilheime extra hundefreundlich ausgestattet. Für die Einreise braucht dein Hund einen gültigen EU-Heimtierausweis, einen Chip (oder Tätowierung, falls vor den 3. Juli 2011 erfolgt) und eine gültige Tollwutimpfung. In öffentlichen Verkehrsmitteln benötigt dein Hund einen Maulkorb, er sollte das Tragen also gewöhnt sein. Auch solltest du Vorsichtsmaßnahmen gegen Mittelmeerkrankheiten ergreifen.

Fotos: I & II (c) CamperStyle | III (c) Sandra Meissner

Wie finde ich für mich den richtigen Campingplatz?

Aber wie finde ich nun den passenden Platz? Es gibt im Internet viele wirklich gute Informationsquellen, ein paar stelle ich dir hier vor:

Der Campingverband Kroatien unterhält eine eigene Webseite, auf der du nach Campingplätzen nach Region, Größe und Ausstattung suchen kannst. Auch Campingdepots sind hier verzeichnet. Für deine Tour mit dem Wohnmobil gibt es zudem fertige Reiserouten zum Nachfahren.

Auto Camps aus dem gesamten Gebiet Ex-Jugoslawiens sind auf der Seite Autokampi.si verzeichnet. Besonders toll sind hier die Filtermöglichkeiten: So kannst du nicht nur das Land vorwählen, sondern auch deine Vorlieben wie Tauchen, Campen auf dem Bauernhof oder mit Sandstrand vorwählen.

Die Facebook-GruppeCamping in Kroatien“ ist ein unerschöpflicher Quell für alle Infos, die du für deinen Urlaub brauchst. Und das Allercoolste: Die Mitglieder haben eine interaktive Karte zusammengetragen, auf der die Campingplätze detailliert beschrieben sind. Das Ganze gibt es mittlerweile sogar als App. Chapeau!

Kleine und feine Campingplätze und private Stellplätze findest du auf dem Portal Campr. Gezielt nach kleinen Campingplätzen suchen kannst du über die ACSI-Seite Klein & Fein Campen.

Über Campercontact kannst du ebenfalls deinen Lieblingsplatz entdecken, Filter nach Region, Größe des WoMos/Gespanns und Größe des Platze vor, um deinen Lieblingsort zu entdecken.

Bei unserem Partner Pincamp findest du sehr detaillierte Beschreibungen ausgewählter Campingplätze in Kroatien.

Foto: (c) CamperStyle

Autofahren in Kroatien

In Kroatien gelten ein paar spezielle Verkehrsregeln. So musst du zum Beispiel im Winter grundsätzlich das Tagfahrlicht anschalten. Es gilt die Promillegrenze von 0,5, aber: bei über 3,5 Tonnen Gesamtgewicht des Fahrzeugs und/oder Alter des Fahrers unter 25 muss der Fahrer absolut nüchtern sein.

Autobahn oder Landstraße

Beides hat seine Vorteile: Die Autobahnen in Kroatien sind mautpflichtig. Das Mautsystem ist ähnlich wie in Frankreich, mit Ticket ziehen und beim Durchfahren der nächsten Mautstelle bezahlen, beziehungsweise beim Verlassen der Bahn. Die Fahrzeuge sind in unterschiedliche Klassen eingeteilt, sodass sich die Maut abhängig vom Fahrzeugtyp und der gefahrenen Strecke berechnet. Zusätzlich fallen Mautgebühren an Brücken oder Tunneln an. Bezahlen kannst du mit Kreditkarte oder bar. Bei der Autobahngesellschaft HAC kannst du ein elektronisches Mautsystem erwerben. Wenn du das wiederaufladbare Prepaid-System wählst, bekommst du einen Rabatt von über 20 Prozent auf die Gebühren. Die Mautgebühren für deine Route kannst du dir über diesen Mautrechner kalkulieren lassen. Bedenke zudem, dass du auch in Slowenien und Österreich Maut bezahlen musst, wenn du über die Autobahn fahren willst. Über die Landstraßen kannst du mautfrei an deinen Urlaubsort reisen. Rechne aber eine deutlich höhere Fahrtzeit und auch höhere Spritkosten ein.

Geschwindigkeit und Bußgelder

Es ist ja eine deutsche Spezialität, dass es keine Tempolimits auf der Autobahn gibt. In nahezu allen anderen europäischen Ländern ist eine solche Geschwindigkeitsbegrenzung längst selbstverständlich. Und so darfst du in Kroatien mit dem Pkw oder einem Wohnmobil bis 3,5 Tonnen nur 130 km/h fahren, auf der Schnellstraße 110 km/h. Innerorts ist bei 50 km/h, außerorts bei 90 km/h Schluss. Gespanne und Reisemobile über 3,5 Tonnen dürfen außerorts und auf der Schnellstraße 80 km/h fahren und auf der Autobahn 90 km/h. Die Bußgelder fallen höher aus als in Deutschland: Bis zu 20 km/h schlagen innerorts mit 135 Euro zu Buche, außerorts mit 68 Euro.

Sprit, Stau, Sicherheit

Kein Urlaub ohne Stau, Sprit und ein paar Worte zur Sicherheit im Land. Die Preise für Benzin in Kroatien bewegen sich etwas unter dem deutschen Niveau. Der Liter Superbenzin kostet 1,31 €, Superplus mit 98 Oktan 1,40 Euro. Diesel ist genauso teuer wie Benzin! (Stand Mitte November 2019) Tanke auf jeden Fall Eurodiesel, da „Diesel“ laut ADAC nur für Lkw geeignet sein soll.

Reisezeit ist Stauzeit – erst recht, wenn es Richtung Süden geht. Meide daher die beliebtesten Anreisetage am Wochenende und fahre lieber unter der Woche. Der kroatische Automobilclub bietet dir auf deutsch eine interaktive Karte in Echtzeit mit Staus, Baustellen und Straßenzustand, sodass du deine Route entsprechend planen kannst.

Kroatien gilt als sicheres Reiseland. Allerdings: in manchen Regionen musst du noch mit Landminen rechnen. Betroffen sind vor allem die im Balkankrieg heiß umkämpften Zonen, nämlich

  • Ostslawonien,
  • Westslawonien,
  • das westliche und südwestliche Grenzgebiet zu Bosnien und Herzegowina.

Schilder mit dem Aufdruck „Ne prilazite“ markieren bekannte Minenfelder. In den genannten Regionen solltest du Straßen und Wege nicht verlassen. Achtung: Viele Minenfelder befinden sich direkt neben der Straße! Ausführliche Infos bekommst du beim Auswärtigen Amt.

Gasflaschen

Im Normalfall wird dein Gasvorrat für einen Urlaub reichen. Willst du länger im Land bleiben, empfehle ich dir, entweder ein EU-Adapterset oder den Zwischenstutzen D4 dabei zu haben und vor Ort an der Tankstelle eine kroatische Flasche zu kaufen. Mit etwas Glück füllt dir der freundliche Tankwart auch deine graue deutsche Flasche auf.

Fotos: (c) CamperStyle

Komm mit an die Sonnenseite des Lebens

Kroatien ist das perfekte Reiseziel für Sonnenhungrige. Vor allem Familien mit oder ohne Hund kommen in Kroatien auf ihre Kosten, da das Land gerade für die Kids viel Spannendes zu bieten hat und der Umgang mit dem Vierbeiner unkompliziert ist. Aber auch wenn du einen ruhigen, natürlichen Platz suchst, lässt sich das Passende finden. Allerdings musst du damit rechnen, die tollen Sehenswürdigkeiten und Naturschauspiele nicht für dich alleine zu haben, sondern mit vielen anderen Urlaubern zu teilen – Kroatien ist längst kein Geheimtipp mehr!

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