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Camping-Küche: Grundausstattung und Basiszutaten für den Genuss unterwegs

Camping-Küche: Grundausstattung und Basiszutaten für den Genuss unterwegs

Für meinen Blog Fernweh Koch bin ich oft und gerne unterwegs, um neue Urlaubsziele und vor allem das dortige Essen zu entdecken. Außerdem koche ich gerne internationale Gerichte, um die Rezepte jedem zur Verfügung zu stellen. Deshalb habe ich mir auf dem letzten Summer Jam Festival vorgenommen, mal etwas ausgefallenere Gerichte – weit abseits von Dosenravioli – zuzubereiten. Das Festival habe ich übrigens mit meinem guten, alten VW T3 Westfalia besucht.

Wer wie ich öfters mit dem Camper unterwegs ist, der weiß, dass es manchmal eine logistische Meisterleistung sein kann, für sich selbst und drei weitere Freunde auf engstem Raum und mit begrenzten Mitteln zu kochen.

In diesem Auftaktbeitrag zu meiner kleinen Serie bei CamperStyle möchte ich zunächst meine Tipps zur Campingküche mit dir teilen und dir zeigen, welche Zutaten und Küchentools du auf deinem nächsten Campingtrip unbedingt an Bord haben solltest. In den weiteren Folgen geht es dann mit einigen leckeren Rezepten weiter.

Tools für die Campingküche

Dass du ohne Topf und Teller nur schwer zurechtkommst, ist ja eigentlich klar. Obwohl du natürlich auch direkt aus dem Topf und ohne Teller essen könntest. Da man aber gerne mal das eine oder andere Küchenwerkzeug vergisst, zeige ich dir, welche Dinge für eine gute Campingküche meiner Meinung nach (fast) unverzichtbar sind. Da gilt grundsätzlich „weniger ist mehr“, vor allem wenn du im Zelt unterwegs bist.

Zum Kochen

  • 2 Töpfe (es gibt Sets, bei denen mehrere Töpfe ineinander gesteckt werden können)
  • 1 große Pfanne (ich nehme gerne meine gusseiserne Pfanne, da diese auch die offene Flamme gut ausnutzt)
  • 1 Gaskocher (sofern du nicht mit dem Wohnwagen /-mobil unterwegs bist)
  • 1 kleiner Espressokocher (Mukkefug mag ja nicht jeder)
  • 1 tiefer Teller pro Person, da dieser auch als Müslischüssel genutzt werden kann
  • 1 Dosen- und Flaschenöffner
  • Je 1 Besteckset (Messer, Gabel, Löffel)
  • Je 1 Thermobecher (dieser eignet sich dann auch für heiße Getränke)
  • 1 Pfannenwender, den kann man quasi universell verwenden
  • 1 Feuerzeug
  • 1 Schneidebrett und 1 scharfes Messer (ich persönlich bevorzuge Schälmesser)

►►Mein Tipp: Stimmungsbeleuchtung oder eine kleine „Arbeitslampe“ kannst du dir selbst basteln. Nimm dafür eine leere Metalldose und pack dort eine Rolle Klopapier hinein (du musst evtl. ein bisschen abrollen). Dreh ein wenig Klopapier zu einem Docht und steck diesen in das Loch der Papprolle. Fülle die Dose nun mit reichlich Pflanzenöl. Du erhältst so eine Art große Kerze, die für mehrere Stunden brennt und sich auch als Campingkocher nutzen lässt.

Für die Sauberkeit

  • Spülmittel
  • Spültuch
  • Trockentuch
  • Müllbeutel
  • Wenn du Platz hast, eine Spülschüssel. Es geht aber auch einer der Töpfe

►►Mein Tipp: Verwende einen Metall-Kleiderbügel (gibt es oft in Wäschereien), den du an einer Seite aufgeschnitten hast, um diesen als Halter für eine Küchenrolle zu verwenden.

Grundzutaten

Vor allem wenn du etwas länger auf eine Campingtour gehst, solltest du ein paar Grundzutaten dabeihaben, die sich ganz unkompliziert und ohne großen Aufwand kombinieren und zu leckeren Mahlzeiten zusammenstellen lassen. Dazu zählen vor allem länger haltbare und getrocknete Zutaten.

  • Nudeln und Reis gehen immer
  • Bulgur und Couscous, wenn es mal etwas abwechslungsreicher sein soll
  • Butter oder Margarine (eignen sich sowohl zum Brot als auch zum Anbraten)
  • Zucker, Salz, Pfeffer und Paprikapulver (meine absoluten Basics)
  • Knäckebrot oder Zwieback (hält sich länger als Brot)
  • Dosentomaten (für den schnellen Hunger mit Nudeln)
  • Brotaufstriche, die nicht gekühlt werden müssen
  • Wasser
  • Teebeutel

Wenn du nur kurzzeitig unterwegs bist, kannst du verschiedenes Gemüse auch einfach von zuhause mitnehmen. Für längere Touren, kaufe ich Gemüse und weitere Zutaten unterwegs oder am Zielort ein. Aus wenigen Zutaten und auch deren Resten vom Vortag lassen sich so ganz einfach ein paar leckere Mahlzeiten zaubern.

►► Meine Tipps: 

  1. Gewürze lassen sich hervorragend in leeren Tick-Tack-Dosen aufbewahren und nehmen so auch kaum Platz weg.
  2. Außerdem empfehle ich dir: Nimm eine leere Wasserflasche und schlag dort bereits vor der Abreise Eier hinein. Nach jeweils 2 Eiern markiere mit Edding die Flasche. So kannst du Eier für das Frühstücksrührei bruchsicher mitnehmen und vermeidest unnötigen Müll auf dem Campingplatz.

Nachdem ich dir nun meine persönliche Ausstattung für die Camping Küche vorgestellt habe, zeige ich dir in folgenden Gastartikeln gerne meine Lieblingsrezepte aus aller Welt.

Viel Spaß beim Kochen und im Campingurlaub.

Henrik

Über Fernweh-Koch

Die große Welt in kleinen Portionen – Auf Fernweh-Koch dreht sich alles rund um das Reisen und Essen. Ich gebe ich Tipps und Tricks für Reiseziele, zeige dir was und wo du lecker essen kannst und gebe dir Rezepte aus aller Welt, wenn du die Leckereien zuhause nach kochen willst.

Meine Vision ist es, durch Kochen und Essen verschiedene Kulturen einander näher zu bringen und langfristig soziale Projekte unterstützen zu können. Mehr dazu auf www.fernweh-koch.de

Titelbild: (c) CamperStyle
Fotos: (c) Henrik Spinn


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Passionierter Koch und Reisender. Auf seinem Blog „Fernweh Koch“ verbindet er diese beiden Leidenschaften und teilt sie mit einer wachsenden Leserschaft. Für CamperStyle packt er seine besten Rezepte und Tipps auf den Tisch – einfach, lecker und auch für Anfänger ganz easy nachzukochen!
Lieblingsspots: Alles in und um Asien.

Dieser Beitrag hat 2 Kommentare
  1. Lieber Henrik,
    vielen Dank für diesen super Artikel! Vor allem der Tipp mit den Eiern in der Buddel ist einfach genial. Obwohl ich wirklich eine Spezialistin in Sachen komprimierten Campinglebens bin – Eriba Pan an einem Seat Ibiza – bin ich bisher auf dieses Eiertranportmittel noch nicht gekommen.
    Dafür würde ich deine Liste in Sachen notwendige Küchenutensilien gerne um den Omnia-„Backofen“ erweitern. Der darf bei mir nicht fehlen. Mit ihm lassen sich sehr einfach Kuchen, Brote, Brötchen, Aufläufe u.a. (auf-)backen. Er ist klein, leicht und einfach zu reinigen und ersetzt einen richtigen Backofen vollkommen. Rezepte gibt es im Netz und im Buchhandel zur genüge…
    Viele Grüße aus Hamburg,
    Karin

    1. Hallo Karin,

      dir erstmal vielen Dank für dein Lob 🙂 Ich freue mich sehr, dass dir ein paar neue Ideen mitgeben konnte 😉
      Du hast natürlich Recht, so ein Omnia-Backofen ist ne feine Sache, auch wenn ich da dann doch persönlich eher der Grill-Nutzer bin 😉 Da es bei Camperstyle schon ein paar Artikel zum Backofen gibt, habe ich mir die extra Aufzählung einfach gespart.
      Aber vielleicht ist Nele so lieb und fügt den noch in die Auflistung ein 🙂

      Ich wünsche dir weiterhin viel Spaß beim komprimierten Campingkochen. Vielleicht ist ja das ein oder andere meiner kommenden Rezepte etwas für dich.

      Besten Gruß
      Henrik von Fernweh-Koch

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