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Das Cinch! Pop Up Zelt – käferfrei und einfach riesig

Das Cinch! Pop Up Zelt – käferfrei und einfach riesig

Es gibt so Momente beim Zelten. Wenn man am liebsten vor Wut die Heringe wegwerfen möchte, weil man schon seit 20 Minuten mit dem Aufbau beschäftigt ist. Oder wenn man nachts vor Enge an der Plane klebt und schon das Wasser durchkommt. Die Erfinder des Cinch! Pop Up Tents versprechen, dass ihr Zelt in Sekunden aufgebaut und fast so groß wie ein Palast ist. „Wir haben das smarteste Pop Up Zelt der Welt“, stapelt Gründer Jake Jackson gar nicht mal so tief. Stimmt das?

Es gibt viele Anbieter von Zelten, die damit werben, dass ihre Behausung in weniger als einer Minute aufgebaut ist. Das Cinch! Pop Up Tent wird einfach nur aus der Rucksacktasche geholt, hingelegt und dann aufgeschlagen – wie ein Kissen nach der Nacht. „Bei uns gibt es kein Rumhantieren mit Stangen“, erklärt Jake Jackson. „Wir möchten, dass Camper direkt nach der Ankunft Zeit für schönere Dinge haben, als das Zelt aufzubauen.“ Auch der Abbau soll weniger als eine Minute dauern. Hilfe bieten die farbigen Oberflächen des Zelts sowie Videos auf der Homepage von Cinch! „Dafür muss man nicht Hulk Hogan sein“, ergänzt Jackson schelmisch.

Drei Größen, kleiner Rucksack

Es gibt drei Varianten und Größen des Cinch! Pop Up Tents. Die Version für zwei Personen ist 3,30 Meter lang, 2 Meter breit und 1,22 Meter hoch. Das ist nicht klein aber auch nicht besonders hoch. Stehen kann man also im Cinch! leider nicht. Alle Zelte kommen in einer Diskus-förmigen Tasche. Zusammengepackt ist sie hier 85 Zentimeter im Durchmesser und 10 Kilo schwer. Mit 315 Euro seid ihr dabei. Das Zelt für drei Personen ist 3,50 Meter lang, 2,30 Meter breit und 1,35 Meter hoch. Die Tasche ist mit 95 Zentimetern Durchmesser etwas größer und mit 10,5 Kilo kaum schwerer. Die Kosten liegen bei 335 Euro. Nicht zuletzt gibt es auch noch eine Familien-Version für vier Personen mit 4 Metern Länge, 2,50 Metern Breite und immerhin 1,45 Metern Höhe. 11 Kilo wiegt das Gesamtpaket und ist eingepackt einen Meter breit. Der Preis beträgt 350 Euro.

Für den Boden hat Cinch! eine Unterlegplane entwickelt, die das Zelt zur käferfreien Zone macht. Wo bleibt denn da der Spaß, wenn man morgens wach wird und nicht anhand des sechs- oder achtbeinigen Schattens an der Wand erraten kann, um welchen Besucher es sich dieses Mal handelt? Sogar Fliegenschutz gibt es.
Zwei Eingänge hat das Zelt, falls man sich im „Palast“ doch mal auf den Sender geht und getrennte Wege einschlagen möchte. In beiden „Türen“ befindet sich Stauraum. Außerdem gibt es zwei Fenster.
Die Zeltstangen bestehen aus belastbarem Fiberglas. Zwei Markisen, die sich nach außen hin öffnen lassen, sorgen für Sonnenschutz.

LEDs, Spiegel und ein Reperatur-Kit für das Cinch!

Weiterhin gibt es ein Ventilationssystem und eine Menge Zubehör. Manches ist im Basis-Pack dabei, manches nicht. Zu jedem Cinch! Pop Up Tent werden automatisch vier LED-Stifte, zwei LED-Taschenlampen und eine LED-Lichterkette geliefert, die ihr mit eurem Handy steuern könnt. Zusätzlich gibt es zwei Spiegel. Für das morgendliche, zweistündige Auftragen von zu dickem Make-up. Oder so. Außerdem reflektierende Leinen, damit nachts niemand stolpert und das Märchenschloss abreißt sowie ein Reparatur-Kit, falls doch mal was schiefgeht.

Zusätzlich könnt ihr noch einen Baldachin kaufen, der Hitze und Sonnenlicht abhält und das Zelt an heißen Vormittagen im Sommer kühl und dunkel hält. Denn wenn man keine Käfer im Innenraum hat, besteht ja sogar die Chance, auszuschlafen. Auch mobile Solarpaneele gibt es im Shop. Ach ja, wasserfest ist das Cinch! Pop Up Zelt natürlich auch und hält sogar starkem Wind stand.

Jetzt neu: Das Hub-Zelt von Cinch!

Reicht euch das alles nicht und möchtet ihr gern noch mehr Platz, hat Cinch! seit Neustem ein verbindendes Element im Angebot – den „Cinch! Hub“. Das würfelförmige Zelt kann für Solo-Trips genutzt werden aber auch die oben genannten Varianten miteinander verbinden. Sodass ein ganzen Zelt-Dorf einsteht. Das Hub-Zelt hat dementsprechend vier Ausgänge. Außerdem werden vier LED-Glühbirnen mitgeliefert. Für jeden Ausgang eine. Könnte ja sonst zu dunkel werden. Vor allem mit dem Baldachin gegen die Hitze! Nachts, wenn der Mond scheint. Der Hub ist 2,25 Meter lang, 2,25 Meter breit und 1,83 Meter hoch. Wenn man also kein Riese ist, kann man hier sogar aufrecht stehen. Die Kosten liegen bei 310 Euro.

Die Idee eines leidenschaftlichen Campers

Der Gründer des britischen Unternehmens ist Jake Jackson. Jake zeltet schon sein Leben lang und war ständig auf der Suche nach dem perfekten Zelt für Festivals oder ein Wochenende in der Wildnis. Seine Vision war es, dass Zelten einfach, lustig und günstig sein soll. „Es sollte weder Zeit, noch Geld noch Nerven kosten.“ 2009 war es so weit und er gründete mit seiner Erfindung seine eigene Firma.
Cinch! behauptet von sich selbst, das smartestes Pop Up Zelt der Welt entwickelt zu haben. Sicher gibt es da eine große Konkurrenz mit ähnlichen Angeboten. Doch immerhin war das Projekt auf Kickstarter die erfolgreichste Camping-Kampagne aller Zeiten in Großbritannien.

Das Studio von Cinch! befindet sich in Lancashire. Doch mittlerweile gibt es auch ein Lieferzentrum in den USA. Momentan sind die Zelte in der EU ausverkauft (ein Schelm, wer hier an den Brexit denkt!) und es dauert eine Weile, bis sie wieder lieferbar sind. Vorbestellungen für den Sommer sind also notwendig. Aber man kann ja auch mal ein paar Wochen warten für ein Zelt, das sich in drei Sekunden aufbauen lässt.

Fotos (c): Cinch!

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