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Darf ich zu Zeiten von Corona campen?

Darf ich zu Zeiten von Corona campen?

Inzwischen gibt es in den Bundesländern einige Lockerungen auch in Sachen Camping. Du darfst demnächst mit dem Wohnmobil oder dem Wohnwagen wieder unterwegs sein. Viele Bundesländer haben schon vor Tagen die Bedingungen für Dauercamper gelockert. Allerdings gelten immer noch Kontaktbeschränkungen und Abstandsregelungen. Je nach Bundesland können auf den Stell- und Campingplätzen besondere Vorschriften wirksam werden.

In Zeiten von COVID-19, dem gefürchteten Corona-Virus, welches derzeit weltweit wütet, sind sich viele Camper unsicher, ob sie überhaupt mit dem Camper unterwegs sein dürfen. In einigen deutschen Bundesländern ist es strikt verboten, zu touristischen Zwecken mit dem Wohnmobil unterwegs zu sein. In anderen Ländern gibt es ebenfalls Verbote. Wenn du dir nicht sicher bist, wie du dich verhalten sollst, erhältst du hier Antworten auf viele deine Fragen.

Hinweis: Dieser Artikel wurde auf Basis intensiver Recherche in vielen unterschiedlichen Medien, behördlichen Quellen und Verbandsmeldungen erstellt (Stand: 11.5.2020). Da es jedoch viele, teils sehr spezielle regionale Besonderheiten gibt und sich auch weiterhin regelmäßig Änderungen ergeben dürften, kann nicht ausgeschlossen werden, dass in einigen Tagen bereits eine neue Informationslage herrscht. Falls du also für dein Bundesland andere/neue Erkenntnisse hast, freue ich mich über einen entsprechende Hinweis an redaktion@camperstyle.de – der Beitrag wird dann fortlaufend aktualisiert.

Wie schaut es auf den Campingplätzen derzeit aus?

Update 11.5.: Die Bundesregierung gibt den Bundesländern freie Hand, wann und wie sie Lockerungen einführen. Fast alle Bundesländer erlauben derzeit wieder Dauercamping unter Einhaltung bestimmter Vorschriften. Auch touristisches Campen soll nun Schritt für Schritt wieder ermöglicht werden, die jeweiligen Daten und Rahmenbedingungen legen die Bundesländer selbst fest.

Stand 17.4.: Auf Campingplätzen wirst du derzeit kein Glück haben, denn viele Beherbergungsbetriebe – und dazu gehören auch Campingplätze – sind geschlossen. In vielen Regionen sind Touristen ausgesperrt. Campern, die jetzt noch irgendwo festsitzen, wird geraten sich auf den Heimweg zu machen. Das gilt sowohl für Deutschland als auch für das Ausland. In den meisten europäischen Ländern sind Campingplätze aber auch Stellplätze ebenfalls geschlossen. Auch in Deutschland solltest du keine Stellplätze anfahren – selbst dann nicht, wenn diese geöffnet sind. In Schleswig-Holstein ist jeder touristische Verkehr bereits seit dem 18.03.2020 untersagt. Ebenso sieht die Lage in Mecklenburg-Vorpommern aus. Dort wurde ein Tag später das Verbot verhängt. Inzwischen sind alle anderen Bundesländer nachgezogen.

Ausnahmen können für beruflich Reisende gelten – informiere dich dazu bitte vor Ort über die aktuellen Regelungen.

Wie ist die Rechtslage für Dauercamper mit Erstwohnsitz bzw. alleinigen Wohnsitz auf dem Campingplatz?

Update 11.5.: Auch Dauercamping wird weitestgehend (Ausnahme: Berlin) ab dem 18.5. wieder möglich sein, bitte setze dich hierzu mit deinem Platzbetreiber in Verbindung und kläre, unter welchen Rahmenbedingungen, du deine Parzelle wieder nutzen darfst.

Stand 17.4.: Eng wird es zur Corona-Zeit für Dauercamper und Wohnmobil-Nomaden. Zum einen ist inzwischen in allen Bundesländern die touristische Übernachtung im Camper ausdrücklich verboten, zum anderen sind Campingplätze und viele Stellplätze geschlossen. Obwohl es eine Pflicht für eine Meldeadresse in Deutschland gibt, haben viele Menschen keine Wohnung und kein Haus. Sie leben im Wohnmobil. Ohne Stellplätze und Campingplätze wird das aber unmöglich, denn es ist keine Frischwasserversorgung da und die Möglichkeit der Abwassertank-Entleerung besteht nicht mehr.

Noch werden an vielen Orten Dauercamper geduldet, allerdings ist das nicht überall so. Eine allgemeine Regelung für diesen Fall gibt es derzeit noch nicht. Laut der Fachzeitschrift promobil ist es möglich, dass du einen Duldungsschein für einen örtlichen Stellplatz von der Stadt erhältst, wenn du in einer Notlage bist. Das ist aber nur möglich, wenn du wirklich darauf angewiesen bist. Und es besteht kein rechtlicher Anspruch. Die Städte regeln das sehr unterschiedlich. Den offenen Stellplatz zu finden, wird allerdings nicht einfach. Viele Bundesländer raten Campern mit einem alleinigen Wohnsitz auf einem Campingplatz wenigstens vorübergehend eine Wohnung zu mieten.

Wie sieht die Rechtslage für Touristen aus?

Update 11.5.: Zur Zeit werden in allen Bundesländern schrittweise Lockerungen eingeführt. Noch keine abschließenden Informationen liegen uns bislang zur Frage vor, was passiert, wenn Campingplätze ausgebucht sind, ihre Kapazitäten aufgrund der bestehenden Hygiene- und Mindestabstandsregelungen ausschöpfen dürfen. Erkundige dich bitte frühzeitig bei deinem Campingplatzbetreiber, ob es hier u.U. zu Stornierungen kommen könnte. Dies gilt natürlich vor allem für die Hauptreisezeiten.

Stand 17.4.: Derzeit ist es so, dass du jegliche Fahrten mit dem Wohnmobil oder dem Wohnwagen zu touristischen Zwecken unterlassen solltest. Die meisten Campingplätze und Stellplätze haben ohnehin geschlossen und dürfen nicht angefahren werden, weil Dauercamping oder Camping kein triftiger Grund sind, den Wohnort zu verlassen. Als Tourist bist du nicht in einer Notlage und kannst deshalb auch nicht darauf hoffen, eine Übernachtung zu finden. Es ist sogar so, dass Betreiber von Campingplätzen dich nicht den Platz anfahren lassen dürfen. Sie müssen sonst mit Strafen von bis zu 25.000 Euro rechnen. Eine einheitliche Regelung gibt es aber nicht.

Eine kostenlose Stornierung des Campingplatzes ist in vielen Fällen nicht möglich. Auch Sonderregelungen im Krisenfall gibt es nur selten. Die Kündigungsmöglichkeiten für einen gebuchten Campingplatz, den du aufgrund von Corona nicht anfahren kannst, findest du im Vertrag. Am besten, du setzt dich mit dem Betreiber des Platzes in Verbindung. Gegebenenfalls solltest du prüfen, ob eine Reiserücktrittversicherung abgeschlossen wurde und diese die Stornogebühren eventuell übernimmt.

Ob es im Tourismussektor wirklich eine Gutscheinlösung geben wird und ob diese dann auch für Campingplätze gilt, ist noch nicht entschieden. In Verbraucherschutzkreisen wird ein solches Vorgehen kritisch gesehen, wie u. a. der Tagesspiegel berichtet. Grundsätzlich empfehlen wir, möglichst einen Konsens mit Campingplatzbetreibern und Wohnmobilvermietern zu suchen – denn die Krise ist auch für viele von ihnen existenzbedrohend. Wenn Buchungen storniert und alle Gelder zurückgefordert werden, ist abzusehen, dass wir als Camper künftig eine deutlich weniger vielfältige Angebotslandschaft vorfinden werden.

Wer es sich also leisten kann, Anzahlungen o. Ä. nicht auf Heller und Pfennig zurückzufordern, tut sicherlich etwas Gutes, mit seinem Gegenüber einen fairen Kompromiss auszuhandeln – z. B. einen Gutschein, der auch im nächsten Jahr seine Gültigkeit behält.

Welche Unterschiede gibt es zwischen den Bundesländern?

Update 10.05.

Auch bei den Lockerungen rund um das Camping gehen die Länder nicht einheitlich vor. Jedes Bundesland kann selbst entscheiden. Das bedeutet natürlich auch, dass nicht alle Campingplätze gleichzeitig öffnen. Bevor du also mit dem Wohnmobil in den Campingurlaub startest, solltest du dich gut informieren. Beachte vor allem, dass neben den regionalen Vorschriften und Regelungen auch ein Run auf die Campingplätze erfolgen wird. Da es aber Vorschriften zu den Mindestabständen zwischen den Wohnmobilen und Wohnwagen gibt, werden viele Campingplätze über weniger Kapazität verfügen und nicht so viele Camper aufnehmen können. Außerdem dürfen Gemeinschaftsduschen  oft nicht betrieben werden. Du solltest dich darauf einstellen. Einige Campingplätze nehmen nur Camper mit Wohnwagen oder Wohnmobil auf, die über Dusche und Toilette verfügen. Einheitlich geregelt ist auf allen Campingplätzen die Kontaktbeschränkung und Abstandsregelungen. Diese sollen noch bis Anfang Juni gelten.

Stand 17.04.

Deutschland hat keine einheitliche Regelung im Bezug auf den Trip mit dem Wohnmobil. Je nach Bundesland sind die Regelungen sehr unterschiedlich. Es gibt zwar für alle die Empfehlung, daheim zu bleiben, gesetzliche Vorschriften fehlen aber meist. Du solltest dich deshalb gut informieren, bevor du mit dem Wohnwagen oder dem Wohnmobil durchstartest. Beachte auch, dass die festgelegten Beschränkungen sich je nach Situation ändern und sich damit auch die Bußgelder gegen Corona-Verstöße verschärfen können.

Baden-Württemberg

Update 10.05.

Der Betrieb auf Campingplätzen und in der Außengastronomie soll wieder starten. Das Dauercampen ist erlaubt, da ein Urteil festgelegt hat, dass dies einer Zweitwohnung entspricht. Campingplätze dürfen jetzt schon betreten werden, das Campen ist aber erst ab dem 18. Mai gestattet. Wohnmobile müssen dabei autark sein.

Stand 17.04.

In Baden-Württemberg wird eher an die Vernunft der Ausflügler appelliert und sie werden aufgerufen, zuhause zu bleiben. Natürlich gilt auch hier das bundesweite Kontaktverbot. Campingplätze sind geschlossen, ebenso wie Wohnmobilstellplätze. Ausnahmen gibt es für private Härtefälle und Reisen zu geschäftlichen Zwecken.

Bayern

Update 10.05.

In Bayern sind die Bestimmungen derzeit noch streng. Hier werden die Campingplätze voraussichtlich erst am 30. Mai geöffnet.

Stand 17.04.

Bayern hat deutschlandweit die strengsten Regeln. Seit Ende März gelten strikte Ausgangsbeschränkungen. Ohne triftigen Grund darfst du das Haus nicht verlassen. Ausflüge sind zwar nicht verboten, allerdings werden Einwohner gebeten, dies zu unterlassen. Der Aufenthalt in der Kleingartenanlage ist zwar ausdrücklich erlaubt, aber von Fahrten zum Campen wird abgeraten. Wer hier gegen die Auflagen verstößt, muss mit Bußgeldern von bis zu 25.000 € rechnen. Verstöße können auch als Straftat gewertet und mit Freiheitsstrafen geahndet werden.

Berlin

Update 10.05.

Auf den Berliner Campingplätzen wirst du eventuell ab dem 25. Mai anreisen können. Bis jetzt ist es aber nur geplant und noch kein „okay“.

Stand 17.04.

In Berlin ist es nicht verboten die Stadt zu verlassen und wieder zu betreten. Allerdings dürfen Besucher aus anderen Bundesländern nicht einreisen, da es eine Ausgangsbeschränkung gibt. Ausflüge mit dem Auto oder das Verlassen des Hauses muss einen triftigen Grund haben. Touristische Übernachtungen in Hotels, auf Campingplätzen oder in Ferienwohnungen sind nicht zulässig. Es gibt Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen. Bußgelder können hier zwischen 25 und 500 € betragen. Wer Touristen beherbergt, muss mit Strafen zwischen 1.000 und 10.000 Euro rechnen.

Brandenburg

Update 10.05.

In Brandenburg startet das Campen etappenweise. Ab dem 15. Mai werden die Campingplätze und Stellplätze für Dauer- und Wohnmobilcamper geöffnet. Erst am 25. Mai dürfen wahrscheinlich in wieder alle campen. Wohnmobile müssen über ein Sanitärsystem verfügen.

Stand 17.04.

Etwas gelockerter ist es in Brandenburg. Hier darfst du das Ferienhaus, die Ferienwohnung oder den Dauercampingplatz – sofern der Campingplatz geöffnet ist – nutzen. Allerdings gelten auch hier Ausgangsbeschränkungen und Kontaktbeschränkungen. Campingplätze dürfen nicht zu touristischen Zwecken geöffnet haben. Von dieser Regelung sind in Brandenburg aber Camper ausgenommen, die ihren Erstwohnsitz auf dem Campingplatz haben. Bei Zuwiderhandlungen kann es zu Bußgeldern in Höhe von bis zu 25.000 € kommen.

Bremen

Update 10.05.

In Bremen ist geplant, den Startschuss fürs Campen am 18. Mai zu geben. Das Dauercampen ist jetzt schon gestattet.

Stand 17.04.

In Bremen gibt es keine klaren Regeln zum Zweitwohnsitz oder dem Dauercampingplatz. Es gelten Kontaktverbote und die Übernachtung in Häusern des Hotel- und Gaststättengewerbes sowie auf Campingplätzen ist ausdrücklich zu touristischen Zwecken nicht mehr erlaubt. Wer gegen die Vorschriften handelt, muss mit Strafen zwischen 50 und 5.000 Euro rechnen.

Hamburg

Update 10.05.

Auch im Hamburg geht es mit dem Campen eventuell am 18. Mai los.

Stand 17.04.

Hier sind Fahrten mit dem Auto, aber nicht mit dem Camper, erlaubt. Allerdings betrifft das nur die Stadt Hamburg. Im Umland sind Ausflüge eher nicht erwünscht. Der Hamburger Bußgeld-Katalog bei Verstößen gegen die Corona-Vorschriften sieht Strafen zwischen 150 und 25.000 Euro vor.

Hessen

Update 10.05

In Hessen wird wahrscheinlich ab dem 15. Mai das Campen wieder erlaubt sein.

Stand 17.04.

In Hessen sind jeglichen Reisen aus touristischen Gründen untersagt. Der Zweitwohnsitz darf nicht aufgesucht werden und in Waldeck-Frankeberg darf niemand mehr sein Ferienhaus aufsuchen. Wer entgegen der Vorschriften handelt, muss mit hohen Bußgeldern rechnen, die in Hessen zwischen 200 und 5.000 Euro liegen.

Niedersachsen

Update 10.05.

Niedersachsen gestattet als eines der ersten Bundesländer das Campen auf Campingplätzen und Stellplätzen. Bereits ab dem 11. Mai ist es hier erlaubt. Dauercamper dürfen schon auf dem Campingplatz übernachten. Die Auslastung der Plätze soll hier aber auf 50 % reduziert werden.

Stand 17.04.

Obwohl Niedersachsen die Reise zum Zweitwohnsitz verbietet, werden diejenigen, die bereits dort sind, nicht zurückgeschickt. Bedingung: Du musst dich an die Kontaktbeschränkungen halten. Allerdings kann es zwischen den Gemeinde zu Unterschieden kommen. Ausflüge in die Lüneburger Heide oder in den niedersächsische Harz sind erlaubt. Parkplätze am Meer oder an Ausflugszielen sind teilweise gesperrt. Die Bußgelder in Niedersachsen können bis zu 25.000 Euro gehen. Das gilt allerdings nur für Wiederholungstäter.

Nordrhein-Westfalen

Update 10.05.

Auch in Nordrhein-Westfalen sind die Campingplätze ab dem 11. Mai wieder geöffnet. Es besteht aber noch Kontaktbeschränkung.

Stand 17.04.

In Nordrhein-Westfalen ist die Übernachtung aus privaten Gründen in einem Hotel nicht zulässig und wird mit 500 € bestraft. Der Zweitwohnsitz und Dauercampingplätze dürfen aber aufgesucht werden. Beliebte Ausflugsziele sollten möglichst gemieden werden. Die Parkplätze von beliebten Ausflugszielen werden abgesperrt, damit nicht zu viele Besucher anreisen können.

Mecklenburg-Vorpommern

Update 10.05.

In Meck-Pom dürfen ab den 18. Mai erst mal nur Gäste mit Wohnsitz im Bundesland campen. Erst ab dem 25. Mai sind die Campingplätze des Bundeslandes für alle geöffnet. Kontaktbeschränkungen gelten noch bis 05. Juni. Ab dem 18. Mai sollen auch die Grenzen nach Schleswig-Holstein wieder geöffnet werden.

Stand 17.04.

Ziemlich streng geht es in Mecklenburg-Vorpommern zu. Wer kein Kennzeichen des Bundesland hat, wird kontrolliert und eventuell zur Ausreise aufgefordert. Ebenso ist die Einreise mit dem Wohnmobil und dem Wohnwagen untersagt. Zweitwohnsitze und Dauercampingplätze, die im Bundesland liegen, dürfen nicht von Auswärtigen aufgesucht werden. Und auch für die Einheimischen werden die Bestimmungen verschärft. Ausflüge zu beliebten Badeorten an der Ostseeküste oder den Seenplatten sind mittlerweile jedoch wieder gestattet. Mecklenburg-Vorpommern hat im Bußgeldkatalog 21 Delikte festgehalten. Die Bußgelder liegen zwischen 150 und 25.000 Euro.

Rheinland-Pfalz

Update 10.05.

Rheinland-Pfalz öffnet die Camping- und Stellplätze ab dem 18. Mai. Bis zum 13. Mai dürfen nur Dauercamper mit Wohnsitz im Bundesland auf die Plätze.

Stand 17.04.

In Rheinland-Pfalz gibt es keine bestimmten Regelungen zum Thema Zweitwohnsitz für Camper. Die Parkplätze von beliebten Ausflugszielen werden aber abgesperrt, damit nicht zu viele Besucher anreisen können. Auch Rheinland-Pfalz wartet mit einem Bußgeldkatalog auf. Unerlaubte Zusammenkünfte können schon 200 Euro kosten.

Saarland

Update 10.05.

Noch keinerlei Informationen liegen zum Campen im Saarland vor. Solltest du hier deinen bevorzugten Campingplatz haben, wirst du noch warten müssen. Dauercamper dürfen auf die Campingplätze, sollten sich aber vorher mit den Betreibern in Verbindung setzen.

Stand 17.04.

Im Saarland gelten besonders strenge Vorschriften. Ein Besuch mit touristischen Zwecken ist nicht gestattet. Ohne triftigen Grund dürfen Reisende weder ein- noch ausreisen. Was ein triftiger Grund ist, liegt aber im Ermessen des Beamten. Verlässt du das Saarland ohne triftigen Grund, kann ein Bußgeld von 200 Euro auf dich zukommen. Der Bußgeldkatalog von Saarland sieht Strafen von bis zu 2.000 Euro vor.

Sachsen

Update 10.05.

In Sachsen soll ab dem 15. Mai campen möglich sein. Allerdings werden die konkreten Regeln für die Öffnung von Campingplätzen und gastronomischen Einrichtungen erst am 12. Mai bekannt gegeben. Die Öffnungen sollen unter strengen Auflagen erfolgen. Gemeinschaftsduschen bleiben vorerst geschlossen.

Stand 17.04.

Reisen sind in Sachsen nur im Wohnumfeld erlaubt. Dieses ist allerdings nicht näher definiert. Ausflüge in weit entfernte Regionen sind nicht gestattet. Die einzelnen Bußgelder sind aber festgelegt. Verlässt du ohne wichtigen Grund deine Wohnung, kann dich das 150 Euro kosten. Bei Verstößen gegen andere Auflagen kann es auch teurer werden.

Sachsen-Anhalt

Update 10.05.

Auch in Sachsen-Anhalt dürfen ab dem 15. Mai erst einmal nur Gäste aus dem Bundesland die Campingplätze aufsuchen. Wann die Camping- und Stellplätze für alle anderen Gäste öffnen, ist noch nicht bekannt.

Stand 17.04.

Tagesausflüge sind hier nicht gestattet. Familiäre Besuche sind zwar erlaubt, aber es wird davon abgeraten. Erlaubt sind gewerbliche und berufliche Reisen und auch Besitzer von Zweitwohnungen dürfen zu ihrer Wohnung reisen. Auch Sachsen-Anhalt verfügt über einen Bußgeldkatalog, der Strafen ab 100 Euro vorsieht. So kostet das Grillen, Picknicken und Feiern im öffentlichen Raum 250 Euro.

Schleswig-Holstein

Update 10.05.

Hier darfst du ab dem 18. Mai wieder auf die Campingplätze.

Stand 17.04.

In diesem Bundesland wurden Besucher von Ferienwohnungen zuerst verwiesen. Grundsätzlich gilt ein Einreiseverbot für Tagesausflügler, Touristen und Zweitwohnungsbesitzer. Tagesreisen innerhalb Schleswig-Holsteins sind aber erlaubt. Je nach Kreis gelten unterschiedliche Regelungen. Die Bußgelder bei Zuwiderhandlungen richten sich nach dem Verstoß. Allein die unerlaubte Einreise kostet 150 bis 500 Euro. Wer Einrichtungen offen hält, obwohl sie geschlossen werden müssten, zahlt zwischen 1.000 und 5.000 Euro. Bei Wiederholungsfällen können bis zu 25.000 Euro fällig werden.

Thüringen

Update 10.05.

In Thüringen ist bereits ab dem 15. Mai das Campen wieder möglich. Dauercamper dürfen auch schon vorher auf den Stell- oder Campingplatz, wenn der Betreiber einwilligt und die Abstandsregelungen und Hygienevorschriften einhält.

Stand 17.04.

In Thüringen gibt es Kontaktbeschränkungen. Allerdings sagen die Vorschriften von Thüringen nichts darüber aus, ob der Besuch eines Zweiwohnsitzes zulässig ist. Thüringen hat noch keinen speziellen Bußgeldkatalog, erarbeitet diesen aber. Bisher werden Verstöße wie Verstöße gegen das Infektionsschutzgesetz behandelt. Dieses sieht Strafen von bis zu 25.000 Euro vor.

Weiterführende Informationen:

Titelbild: (c) CreativeNatureDepositphotos.com

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