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Mit der Corona-Warn-App durch Europa

Mit der Corona-Warn-App durch Europa

Gemeinsam die Infektionskette unterbrechen!

Seit zwei Wochen steht sie zum Download bereit, 14, 2 Millionen Mal wurde sie bereits heruntergeladen. Die Corona-Warn-App. Aber wie ist das jetzt im Urlaub? Funktioniert die App auch am Strand? Gibt es Corona-Warn-Apps auch im Ausland und was muss bei der Anwendung beachtet werden? Wir haben für dich alle wichtigen Infos zum Thema Corona-App zusammengestellt:

Warum sollte man die Corona-Warn-App installieren?

Ganz einfach: Weil du so dabei helfen kannst, den Corona-Virus einzudämmen. Die App informiert dich, wenn du Kontakt mit einem Infizierten hattest. Dadurch kann eine möglichst rasche Isolation der Betroffenen ermöglicht und die Infektionskette unterbrochen werden.

Warum ist sie so umstritten?

Weil alle Angst um ihre Daten haben. Aber keine Sorge: Die Daten werden dezentral gespeichert. Sogar der Chaos Computer Club, dessen Mission es ist, auf Missstände aufmerksam zu machen, hat an der Corona-App nichts auszusetzen. „Wir haben aus grundsätzlichen Erwägungen noch nie ein Produkt oder eine Dienstleistung empfohlen“, sagte der Sprecher des CCC in einem Interview. Wohl aber würde er vor der App warnen, sollte er Bedenken haben. Eine solche Warnung blieb aber aus.

Ein weiteres Gegenargument war die mögliche Verpflichtung zum Corona-App-Download. Es hieß, in Restaurants könnte die App zum Einlass-Kriterium werden. Eine schreckliche Vorstellung, vor allem für die Corona-geplagten Gastwirte, die in diesen Zeiten froh über jeden Kunden sind. Tatsächlich spielten Minister unterschiedlicher Parteien im In- und Ausland mit dem Gedanken, sogenannte „Belohnungs-Systeme“ einzuführen. Die Idee, jedem App-User einen formschönen Schlüsselanhänger zu überreichen, konnte sich jedoch bislang nicht durchsetzen. Sowohl in Deutschland als auch im europäischen Ausland ist die Verwendung der Corona-App freiwillig.

Corona-Warn-Apps in europäischen Reiseländern

Viele Länder stellen eigene Corona-Warn-Apps zur Verfügung, die du ganz normal im Google- oder Apple-Store herunterladen und auf deinem Smartphone installieren kannst. In Italien, Dänemark, Österreich und der Schweiz ist das der Fall, hier werden auch die Daten dezentral und somit sicher gespeichert. Die Niederlande und Spanien planen den Start ihrer Apps im Sommer, Belgien und Großbritannien wollen im Herbst nachziehen. In Griechenland ist bislang keine App geplant, in Norwegen wurde sie wegen Datenschutzproblemen wieder zurückgerufen. Auch in Frankreich regt sich deshalb Widerstand, die Daten werden hier zentral auf einem Server gespeichert.

Vorsicht! Bitte recherchiert in jedem Land, in dem ihr die Warn-App downloaden wollt, den exakten Namen und nutzt ausschließlich die offiziellen App Stores von Google oder Apple. Es kursieren auch gefälschte Corona-Apps, mit denen Kriminelle versuchen, eure Daten für ihre Zwecke zu missbrauchen.

Wie nutze ich die Apps richtig?

Wenn du dir im Urlaub eine Corona-Warn-App installierst, solltest du wissen, dass immer nur eine App gleichzeitig auf die Tracing-Schnittstelle von Apple und Google zugreifen kann. Du kannst also nicht gleichzeitig die deutsche und zum Beispiel die italienische Corona-App nutzen. Einzige Ausnahme ist Frankreich. Die dortige App nutzt die Tracing-Schnittstelle nicht und kann somit parallel verwendet werden.

Welche App ist sinnvoller – die deutsche oder die des Urlaubslandes? Das ist nicht so einfach zu beantworten, generell gilt jedoch: Wer sich häufig unter Einheimischen aufhält, der sollte eher die App des jeweiligen Landes installieren. Für Urlauber, die sich auf einem Campingplatz mit vielen deutschen Urlaubern wohler fühlen, macht die Verwendung der deutschen Corona-App mehr Sinn.

Quellen: www.spiegel.de | www.zdf.de | www.bundesregierung.de

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