Gebackene Apfelrosen Aus Dem Omnia Backofen In Der Backform

Meine 3 Lieblingsrezepte mit dem Omnia – Gastartikel von Doreen

Der Omnia Backofen ist für mich genauso wenig aus einem Wohnmobil weg zu denken, wie der Fahrer hinterm Steuer. Damit sollte die Bedeutung des Wunderofens im blauen Kasten klar sein ;). Warum ist das so? Weil der Omnia Backofen eben alles kann, wie ein richtiger Backofen. Und er muss nicht extra eingebaut werden und bäckt eben auf der Herdplatte bzw. Gasflamme.

Über mich

Seit 6,5 Jahren lebe ich zusammen mit meinem Mann Sven, dem Vorkoster, im Wohnmobil. Das ist ein blauer Kastenwagen, mit dem wir in Portugal und Marokko unterwegs sind.

In diesem Wohnmobil habe ich kochen und backen gelernt. Ja, wirklich! Vorher habe ich in der Küche nur das Nötigste gemacht und heute fehlt mir an einem Tag ohne Kochen oder Backen etwas… der Omnia Backofen ist fast täglich in Benutzung, denn ich backe darin nicht nur Brot und Kuchen, sondern bereite auch Quiches, Aufläufe und sehr viel mehr zu. Auf meinem Blog Kochen-und-backen-im-wohnmobil findest du über 50 Rezepte für den Camping Ofen. Diese wurden alle in unserem Wohnmobil entwickelt, gekocht und gegessen.

Das Team von Camper Style hat sich ein Menü mit Vor-, Haupt- und Nachspeise gewünscht. Ich habe dafür meine liebsten Rezepte und die Favoriten meiner treuen Blogleser kombiniert und kann dir hier nun eine Zusammenstellung aus raffinierten und wahnsinnsleckeren Gerichten präsentieren:

Vorspeise

Mini Laugenbrötchen

Wir lieben Laugengebäck sehr! Ich backe normalerweise 5 große Laugenbrötchen aus der doppelten Teigmenge. Die Partybrötchen habe ich mir ausgedacht, als ich gerne zu einem Aperitif – mit französischen Wohnmobilnachbarn – eine Kleinigkeit mitbringen wollte. Einfach nur mit Butter bestrichen, schmecken die Minibrötchen am allerbesten!

Zutaten:

125g Weizenmehl
2g = 1 TL Trockenhefe
40 g lauwarmes Wasser
5 g Butter
40 g Milch
1/2 TL Zucker
1 TL Salz

Für die Lauge:

1L Wasser
50g Natron
Salz zum Brötchen bestreuen

Zubereitung:

Erwärme Milch und Butter gerade soweit, dass die Butter schmilzt und nimm den Topf dann vom Herd. Gieß das kalte Wasser hinein. Die Flüssigkeit darf nur lauwarm sein, denn ab 40 Grad stirbt die Hefe.

Vermische das Mehl mit Zucker, Salz und Trockenhefe in einer großen Schüssel und forme mit einem Löffel in der Mitte eine Kuhle. Dort hinein gießt du die Milch-Butter-Wassermischung und knetest alles ordentlich durch, zuerst mit einer Gabel, dann mit den Händen. Wie immer beim Hefeteig: schön lange kneten. Am Ende solltest du einen schön geschmeidigen Teigkloß haben.

Den Teig teilst du in 7 gleiche Stücke (etwa 40 g) und daraus formst du deine Brötchen. Abgedeckt lässt du die Teiglinge an einem warmen Ort, für 20 – 30 Minuten, aufgehen. Das funktioniert am besten, wenn du die fertig geformten Laugenbrötchen auf ein bemehltes Brett legst und dies in eine große Tüte schiebst. Puste kurz in die Tüte, damit sie sich aufbläht und verschließe sie luftdicht.

Leg die Silikonform in den Omnia Backofen und darauf das Aufbackgitter. Auf das Gitter legst du noch zurechtgeschnittenes Backpapier, da sonst die Brötchen Rillen am Boden bekommen. Durch das Aufbackgitter bekommen die Minibrötchen mehr Oberhitze.

Nach der Ruhezeit, vermischt du das Wasser mit dem Natron und kochst es zusammen auf. Stell dann den Herd aus. Setze nun die aufgegangen Teiglinge einzeln nacheinander, mit der Oberseite zuerst, in die Lauge. Nach 30 Sekunden wendest du die Laugenstücke. Hol sie nach weiteren 30 Sekunden mit einem Schaumlöffel heraus und setz sie auf das Gitter. Mit einem scharfen Messer schneidest du jedes Brötchen 2 Mal schräg ein und bestreust es mit Salz. Stell den Omnia-Camping-Backofen mit Untersatz und Deckel auf den Herd und backe die Brötchen auf der höchsten Flamme für 12 Minuten.

Hauptspeise

Tartiflette

Tartiflette ist genau genommen ein französischer Kartoffelgratin, aber ein ganz besonderer! Auf dünne Kartoffelscheiben, geschichtet mit gebratenen Zwiebeln, werden einfach Käsestücke gelegt. Beim Backen schmilzt der Käse und fließt zwischen die Kartoffeln. Im Original wird für eine Tartiflette Reblochon Käse verwendet, es funktioniert aber auch formidable mit reifem Camembert oder Raclette Käse. Himmlisch lecker!

Zutaten:

6 – 8 Kartoffeln
2 große Zwiebeln
200 ml Gemüsebrühe
1 Reblochon Käse = 450 g (oder 1,5 Stück reifer Camembert oder Raclette Käse)
1 TL Knoblauchöl oder 1 Knoblauchzehe
Salz & Pfeffer

Zubereitung:

Wasch die Kartoffeln und koch sie ungeschält in Salzwasser fast gar. Währenddessen putz die Zwiebeln, schneide sie in Streifen, dünste sie mit Öl in der Pfanne an und lösch mit der Gemüsebrühe ab. Lass sie für etwa 20 Minuten in der Pfanne mit Deckel auf kleiner Flamme gar köcheln.

Schütte das Kartoffelwasser weg und pell die Kartoffeln. Schneide die Kartoffeln in möglichst dünne Scheiben und reib die Omnia Backform mit dem Knoblauchöl bzw. der Knoblauchzehe ein. Schichte eine Lage Kartoffelscheiben auf den Boden der Form und gib Salz und Pfeffer darüber. Dann verteile die Zwiebelstreifen darauf und schichte die restlichen Kartoffelscheiben in die Form. Würze mit Salz und Pfeffer.

Halbiere den Reblochon (oder Camembert…) einmal in der Mitte und dann beide Hälften noch einmal längs. Leg die 4 Käsestücke (ich: 6 Camemberthälften) mit der Schnittfläche nach unten und mit der Rinde nach oben auf die Kartoffeln.

Setz den Backofen auf deinen Herd und heiz diesen für 2 Minuten auf voller Flamme an. Back die Tartiflette für 20 bis 30 Minuten auf mittlerer Flamme fertig.

Dessert

Apfelrosen

Als Dessert gibt es bei mir diese Apfelküchlein. Sie liegen nach einem üppgigen Mahl nicht so schwer im Magen. Wenn du fertigen Blätterteig verwendest, sind die Apfelrosen schnell gemacht und sehr raffiniert.

Das Tolle an diesen Apfelküchlein ist, dass du nicht viele Zutaten brauchst und sie wirklich einfach herzustellen sind! Etwas trickreich ist dabei die Backdauer und Hitze im Omnia-Backofen, aber die Details findest du alle unten in der Anleitung.

Zutaten:

1 Rolle Blätterteig (275 g)
2 rote, feste Äpfel
2 EL Marmelade
20 g Zitronensaft
500 g Wasser

Zubereitung:

Vermische Wasser und Zitronensaft in einem Topf. Viertel die Äpfel und entferne die Kerne. Schneide die Viertel in dünne Scheiben, gib sie in das Wasser und lass sie etwa 3 Minuten kochen, bis sie weich sind.

Mein Tipp: Verwende feste Äpfel, denn mürbe würden sofort zerfallen. Je intensiver der Rot-Ton ist, desto hübscher werden die Küchlein.

Erwärme die Marmelade etwas, damit sie flüssiger wird. Du kannst auch ein wenig Wasser hinzufügen. Da die Apfelküchlein klein sind und viel Oberhitze brauchen, müssen sie im Omnia Backofen auf ein Podest.

Ich habe nun den inneren und äußeren Rand der Backform eingefettet und das Aufbackgitter hineingelegt. Darauf habe ich eine zurecht geschnittenes Backpapier gelegt.

Entrolle den Blätterteig und schneide ihn von einer kurzen Seiten her in 8 gleich große Streifen, je 4-5cm breit.

Mein Tipp:Du kannst auch 6 gleich große Streifen schneiden, das ist dann etwas weniger fummelig.)

Auf der oberen Hälfte, der Blätterteigstreifen leg überlappend 6 Apfelspalten, so dass diese nur zu 2/3 auf dem Teig liegen und der Rest darüber hinaus ragt – das kannst du auf den Fotos ganz gut erkennen.

Bestreiche die untere Hälfte des Teigstreifens mit Marmelade und klapp ihn über die Apfelspalten. Bestreiche den Streifen nun abermals mit Marmelade, rolle ihn fest zusammen und setz das erste Apfelröschen auf das Backpapier in die Omniaform. Das ist am Anfang etwas frickelig, aber beim 3. Einrollen klappt das schon gut 😉 .

So verfährst du mit allen restlichen Blätterteigstreifen, bis am Ende 8 kleine Apfelrosen in deiner Omniaform sitzen. Am besten sollten die kleinen Küchlein die Ränder der Form nicht berühren, denn dort besteht Verbrennungsgefahr.

Der Omnia Ofen kommt nun auf den Herd. Diesmal heize am Beginn für 5 Minuten ordentlich auf der höchsten Flamme ein. Back die Rosen dann für 30 Minuten auf kleiner Flamme und am Ende nochmal 5 Minuten auf hoher Flamme. Blätterteig braucht einfach mehr Hitze, soll natürlich aber nicht verbrennen. Pass da am Schluss unbedingt auf, jeder Herd entwickelt eine andere Hitze!

Lass deine fertigen Apfelröschen auskühlen und bestreue sie mit etwas Puderzucker.

Wenn du mehr von Doreen und Sven lesen möchtest, schau doch mal hier vorbei:

Einfach lecker kochen: Kochen-und-backen-im-wohnmobil.de
Reiseblog: Kasteninblau.de
Computer im Wohnmobil: Computer-und-technik-im-wohnmobil.de

Fotos: (c) Doreen Düe

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