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E-Mobilität auf dem Caravan Salon 2018

E-Mobilität auf dem Caravan Salon 2018

1. Update:
E-Mobilität ist nicht nur in Zeiten der Dieselaffäre ein großes Thema. Letztes Jahr hat die Studie e.home von Dethleffs auf dem Caravan Salon für Aufsehen gesorgt. Im davon inspirierten Artikel habe ich dir aufgezeigt, was die Chancen und Herausforderungen von E-Mobilität im Campingbereich sind.

Dieses Jahr (2018) stellt Dethleffs auf dem Caravan Salon den ersten E-Wohnwagen vor.

Der E-Wohnwagen – E-Mobilität 2.0?

Aber wozu braucht man überhaupt einen elektrischen Wohnwagen?

„Die zu erwartende Verbreitung der Elektromobilität stellt eine Herausforderung für den klassischen Caravan dar, da auf absehbare Zeit die Batteriekapazität von Elektro-PKWs nicht dafür ausreichen wird, auch mit einem Anhänger praxisgerechte Reichweiten zu realisieren“, weiß Dethleffs Geschäftsführer Alexander Leopold die Antwort. „Mit dem Dethleffs e.home coco erfinden wir die Grundidee des Caravans neu und erweitern dessen Einsatzmöglichkeiten – auch in Zeiten von Elektro-PKW.“

So die Theorie. Aber was bedeutet das nun eigentlich genau?

Vom passiven Anhänger zum aktiven Wohnauto

Der e.home Coco ist mehr als einfach nur ein sehr leicht gebauter Wohnwagen. Er ist durch zwei Naben-Elektromotoren (einer an jedem Rad) und eine intelligente Steuerungselektronik in Zusammenhang mit zwei Hochleistungsbatterien ein aktives Wohnauto. Das bedeutet, der elektronische Wohnwagen wird nicht einfach nur gezogen. Er sorgt auch für Zugentlastung. Denn die beiden elektrischen Antriebsmotoren der Achse können so gesteuert werden, dass sie die Anhängelast an der Kupplung auf beispielsweise 100 kg reduzieren. Dafür sorgen 80 kWh Batteriekapazität, zwei Elektromotoren mit je 40 kW Leistung und je 470 Nm Drehmoment. Denn nur so können auch mit einem Elektro-PKW als Zugfahrzeug Urlaube in Angriff genommen werden ohne alle paar Kilometer anhalten und aufladen zu müssen.

Doch das ist nicht der einzige Vorteil des elektrischen Wohnwagens. Durch den Antrieb beider Räder unabhängig voneinander in Kombination mit einer zentralen Steuereinheit kann der e.home Coco beispielsweise Schlingerbewegungen erkennen und so als ESP für Caravans fungieren. Bei den immer wieder zu sehenden Videos sich aufschaukelnder Wohnwagen ein nicht zu unterschätzender Vorteil.

Nicht nur beim Fahren praktisch

Durch den elektrischen Antrieb beider Räder entfällt die Notwendigkeit eines externen Rangiersystems. Der e.home coco ist sozusagen sein eigener Mover und ermöglicht eine Drehung bis hin zu 360 Grad auf dem Punkt. Das Einparken auf dem Campingplatz erfolgt dabei über eine App auf dem eigenen mobilen Endgerät.

Angeschlossen an den Landstrom auf Campingplätzen, erfolgt die gesamte Energieversorgung des elektrischen Wohnwagens über Strom. Dies ist durch die großen Batterien möglich, die einen Puffer bilden, der Leistungsspitzen abfangen kann, die sonst die Campingplatzelektrizität an ihre Grenzen bringen kann. Auf Gas beim Kochen wird verzichtet und die auf dem Dach montierte Solaranlage erzeugt zusätzlichen Strom.

Dies ist nicht nur unterwegs: die beiden großen Batterien können auch zu Hause als mobiler Stromspeicher verwendet werden. Das heißt, dass der Dethleffs e.home coco nicht zehn Monate sinnlos in der Einfahrt steht. Stattdessen kann der Strom aus einer Solaranlage auf dem Hausdach in den Batterien des Wohnwagens gespeichert und bei Bedarf auch wieder abgegeben werden.

Anschauen kannst du dir den ersten Caravan mit einem eigenen Elektro-Antrieb auf dem Stand von Dethleffs in Halle 11, A 25

Bis zur Serienreife sind noch ein paar Schwierigkeiten zu überwinden. Beispielsweise die Tatsache, dass auf deutschen Straßen (noch) keine selbstfahrenden Anhänger zugelassen sind. Dennoch möchte Dethleffs bereits Anfang 2019 mit einer Fahrt vom Firmenstandort im Allgäu an den Gardasee inklusive Alpenüberquerung beweisen, dass die Theorie auch praktisch anwendbar ist.

Und was ist aus dem Dethleffs e-home Wohnmobil geworden?

Nun darum ist es abgesehen von verliehenen Preisen ruhig geworden. Vielleicht verständlich, wenn du bedenkst, dass auch die Entwicklung des e.home Coco Ressourcen bindet. Und vor dem Hintergrund, dass Dethleffs damit alle Möglichkeiten einer vollelektrischen Nutzung, ohne zusätzliche Energieart zum Betrieb aller Verbraucher im Fahrzeug, testet. Bis zur Serienreife kann also noch einige Zeit ins Land gehen. Neuigkeiten werden sicherlich auf der extra für die E-Mobilitäts-Studien angelegten Webseite „Reiseziel Zukunft“ zu finden sein.

Bis dahin freut sich das Unternehmen über die verliehenen Preise. Den Start machte die Verleihung des „European Innovation Award 2018 for the caravaning industry“, wo der e.home in der Kategorie „Blogger`s Favourite“ den ersten Platz errang. Danach folgte der „German Innovation Awards 2018“ wo er als einer von vier Gewinnern der Kategorie „Transportation“ geehrt wurde. Und nun ganz aktuell hat Dethleffs noch einen weiteren Preis für die Studie aus dem letzten Jahr verliehen bekommen: beim Branchentreffen des DCHV (Deutscher Caravaning Handels-Verband) wurde ihnen der LUPO, der Lieferanten- und Partnerschaftspreis Oskar, in der Kategorie Hersteller überreicht.

Ursprünglicher Beitrag:

E-Mobilität im Wohnmobil – erste Ansätze, Chancen und Herausforderungen

Wie wäre es, wenn du dir bei deinem nächsten Wohnmobil keine Gedanken mehr um Diesel oder Benzin machen müsstest? Wenn du dein Auto buchstäblich im Schlaf auf dem Campingplatz wieder „volltanken“ und am nächsten Tag deine Reise fortsetzen könntest? Wenn dein Reisemobil eine „fahrende Batterie“ wäre, die von der Sonne auf der Autobahn aufgeladen wird? Was wird mit der Campingbranche passieren, wenn auch hier die Zukunft in Form von elektrischen Fahrzeugen einzieht?

Wir haben in den letzten Wochen intensiv zu diesem Thema recherchiert und passend zur Vorstellung der Studie e.home der Firma Dethleffs auf dem Caravan Salon Düsseldorf unsere Theorien und Bewertungen für euch zusammengetragen:

E-Mobilität aktuell: Entwicklungen in der Automobilbranche

Gegen Ende dieses Jahres werden wir an einen entscheidenden Punkt für die weitere Entwicklung und die Zukunft der Automobilbranche gelangen: Während uns die us-amerikanische Firma Tesla mit ihrem Modell S die Möglichkeiten eines vollelektrischen Fahrzeugs in den ersten Jahren zunächst einmal zum Luxuspreis vor Augen führte, werden wir noch 2017 die Markteinführung des Modells 3 erleben, das mit einem Preis von „nur“ 35.000 Dollar auch für Normalverdiener erschwinglich ist. E-Mobilität wird damit erstmals für die „Massen“ interessant – eine kleine Revolution!

Auch die Tatsache, dass nicht nur „disruptive“ Firmen und Start-ups wie Tesla, sondern auch etablierte Konzerne sich intensiv dem Thema widmen, zeigt, dass es sich bei der E-Mobil nicht um eine vorübergehende Modeerscheinung handelt, sondern aller Wahrscheinlichkeit nach um die Zukunft der Automobilbranche. Unter anderem Volvo, Mercedes Benz und Volkswagen sind mit im Rennen und wollen zur neuen Mobilitätsgeneration gehören – sicherlich nicht ausschließlich um der Innovation willen, sondern auch aufgrund der jüngsten Abgas-Skandale, die die Automobilbranche ganz schön aufgewirbelt haben und nach aktuellem Stand sogar zu partiellen Verkaufs- oder Fahrverboten für Dieselfahrzeuge führen könnten.

In Norwegen, den Niederlanden, Deutschland oder Frankreich wird bereits entsprechender Druck ausgeübt, um die Entwicklungen in Richtung E-Mobilität und den Ausstieg aus der „Diesel-Apokalypse“ zu beschleunigen. Was man davon jetzt inhaltlich zu halten hat und ob vielleicht Sommerloch und Wahlkampf eine Rolle in den heftig geführten Diskussionen spielen, sei einmal dahingestellt. Fakt ist: Die Bewegung ist wohl nicht mehr aufzuhalten, wie auch Bloomberg New Energy Finance und die niederländische Bank ING prophezeien.

E-Mobilität im Reisemobilsektor

Vor dem oben beschriebenen Hintergrund kann man ja schon mal ins Träumen kommen und darauf hoffen, dass die vorhandenen neuen Technologien auch für Reisemobile zugänglich gemacht werden. Doch wäre das an dieser Stelle überhaupt schon möglich? Wenn ja, was wären die Vor- und Nachteile? Und wo lägen die Herausforderungen? Einige Antworten darauf versuchen wir im Folgenden zu geben.

Das aktuelle Angebot

Vorweg: Bis zum heutigen Tag gibt es noch kein elektrisches Wohnmobil. Ein Campingfahrzeug muss zuverlässig viele Kilometer zurücklegen können, im Idealfall mehrere hundert am Stück. Das kann nach aktuellem Stand noch keines der verfügbaren elektrischen Basisfahrzeuge leisten. Selbst das Modell mit der größten Reichweite, der Pkw Tesla S mit seiner 100-kWh-Batterie schafft unter Idealbedingungen „nur“ 500 Kilometer – im normalen Fahralltag entspricht das rund 350 Kilometern.

Vielleicht sagst du jetzt: „Aber ich will doch sowieso nicht mehr als 400 Kilometer pro Tag fahren – dann wäre das doch möglich, oder?“. Nun, leider müssen wir dich enttäuschen: Die Infrastruktur und Anzahl der Ladestationen ist für Reisefahrzeuge bislang noch nicht ausgelegt – weder in Deutschland noch im übrigen Europa oder in anderen Ländern der Welt.

Die Batterie eines Elektroautos verfügt über viele Zellen (rund 7.000), die geladen werden müssen – und das dauert seine Zeit. Grob überschlagen wäre ein Fahrzeug, das die oben erwähnten 350 Kilometer zurücklegen soll, mit der momentanen Technologie in ca. 11 bis 12 Stunden per 230-Volt-Anschluss geladen und fahrbereit. Selbst wenn du Zugang zu einem Netz an „Expressstationen“ mit Schnellladetechnik haben solltest (die dann rund 80 Prozent der Batterie in 30 Minuten laden könnten), wäre die Anzahl und Verteilung dieser Stationen bei Weitem nicht genügend ausgebaut, um dir ausreichende Bewegungsfreiheit garantieren zu können.

Müssen wir uns also von der Idee des e-Campers verabschieden?

Auch wenn der Beginn der e-Revolution vielleicht etwas schleppend und eingeschränkt erscheint, liegen die Vorteile der neuen Technologien auch für die Reisemobilbranche und ihre Kunden auf der Hand und es lohnt sich, etwas Geduld und Ausdauer zu haben. Einige Beispiele, wie wir Camper davon profitieren könnten:

Nur noch eine einzige Energiequelle

Mit einer großen, leistungsstarken Batterie und der entsprechenden Menge an gespeicherter Energie könnten alle Bedürfnisse moderner Camper und Reisemobilisten gedeckt sein: Die Batterie könnte nicht nur den Motor, sondern auch Heizung, Boiler, Kühlschrank und sogar den Herd speisen, sodass Gasflaschen, Diesel-Standheizungen und andere Energiequellen mitsamt ihrem Wartungsaufwand und auch ihren Risiken (Gas!) der Vergangenheit angehören würden. Gleichzeitig könntest du Computer, Fernseher und Satellitenanlagen betreiben und dein elektronisches Equimpent wie Kamera, Mobiltelefon oder Tablet laden – im Idealfall sogar ganz unabhängig von externen Stromquellen. Vor allem für Menschen, die viel unterwegs sind oder sogar mobil leben und arbeiten ein Traum!

Geringere Kosten für Reise, Unterhalt und Steuern

Klar, die Energiepreise hängen immer von den politischen Entscheidungen und Subventionen der jeweiligen Länder ab und sind teilweise starken Schwankungen unterworfen. Hier wäre abzuwarten, wie sich die Kosten im Laufe der Zeit entwickeln. Nach derzeitigem Stand ist der Preis pro gefahrenem Kilometer mit einem elektrischen Fahrzeug jedoch deutlich günstiger als der von Benzin- oder Dieselfahrzeugen – bei Elektro-Autos liegen die Kosten pro 100 Kilometern momentan bei etwa der Hälfte ihrer Treibstoff-Kollegen.

Mit ihren einfacheren Motoren und den Mechanismen und Bauteilen, die weniger Reibung und Verschleiß ausgesetzt sind, gelten Elektrofahrzeuge außerdem als zuverlässiger, langlebiger und weniger anfällig – was sie auf lange Sicht dann auch günstiger im Unterhalt macht als ihre konventionellen Mitbewerber. Ein Elektroantrieb besitzt rund 1.000 Bauteile weniger als ein herkömmlicher Motor und macht natürlich auch den Wechsel von Öl, Zündkerzen, Keilriemen oder Einspritzpumpen überflüssig!

Und damit nicht genug: Wenn wir noch die niedrigeren Steuern mit einkalkulieren, sinken die laufenden Kosten doch ganz erheblich – bis die Politik auf die Idee kommt, eine „Energiespeicherungssteuer für CO2-freie vierrädrige Fortbewegungsmittel“ (oder was ähnlich Kreatives) einzuführen… 🙂

Mehr Stauraum

Wenn im vorderen Bereich des Fahrzeugs kein Motor mehr verbaut ist, wird jede Menge Platz frei – nicht nur für die Füße, sondern auch als erweiterter Stauraum. Darüber hinaus werden natürlich auch keine Gangschaltung und keine Kardanwelle mehr benötigt – was in der Praxis bedeutet, dass hier eine „glatte“ Fläche entsteht, die in punkto Grundriss komplett neue Möglichkeiten eröffnet. Wenn wir mal etwas herumspinnen, könnte zum Beispiel die Fahrerkabine theoretisch komplett als Wohnraum (mit-)genutzt werden.

Außerdem besitzen solche Fahrzeuge einen niedrigerer Schwerpunkt, der für eine bessere Straßenlage sorgt.

Universelle Plattformen und (potenziell) adaptierbare Karosserien

Da alles, was ein Elektrofahrzeug zum Funktionieren benötigt, am Boden des Chassis und an den Rädern „verpackt“ ist, kommt man leicht in Versuchung, auf eine universelle Plattform zu spekulieren, die einfache Anpassungen an der Karosserie möglich macht – ein Szenario, das bei E-Mobilen zumindest deutlich wahrscheinlicher ist als bei heutigen Fahrzeugen.

Sollte das gelingen, könntest du zum Beispiel einen Kleinbus kaufen und ihn im Handumdrehen mit nur ein paar Schrauben in einen Campervan verwandeln. Oder an ein ganz normales Alltagsfahrzeug zusätzlichen Stauraum installieren und es so zum Wochenend-Minicamper umfunktionieren.

Mehr Unabhängigkeit und Freiheit

Sobald die neuen Technologien genügend ausgereift und die Produktionskosten auf ein erschwingliches Maß gesunken sind, werden wir über Fahrzeuge verfügen, die ihre superkompakten Batterien direkt über ebenso supereffiziente Solar-Panels aufladen können. Dann werden nicht nur „normale“ Camper, sondern selbst Offroadfahrzeuge komplett unabhängig durch die Lande ziehen können und freiheitsliebende Reisende müssen kaum noch in die Zivilisation zurückkehren – zumindest nicht wegen ihres Fahrzeugs.

Entwicklungen und Prototypen mit Potenzial

Die oben genannten Beispiele für E-Mobile sind allesamt Modelle für den Personentransport, die zwar ihre Alltagstauglichkeit im städtischen Umfeld schon unter Beweis stellen konnten, jedoch in punkto Robustheit, Platzangebot und Beladungsmöglichkeiten noch nicht für die Anforderungen eines Reisemobilisten ausgestattet sind.

Leichtbau-Chassis von AL-KO Fahrzeugtechnik

Die Firma AL-KO Fahrzeugtechnik arbeitet gemeinsam mit ihren Partnern aus der Caravaning-Industrie intensiv daran, im wahrsten Sinne des Wortes die Basis für die Zukunft des elektrischen Reisemobils zu legen: Hier steht die Entwicklung von Leichtbau-Chassis im Vordergrund, die auch im Bereich der Nutzfahrzeuge bereits erfolgreich zum Einsatz kommen. Bei den Reisemobilen ist dies von großer Bedeutung, um das Gewicht der künftigen Batterien, die in höherer Anzahl benötigt werden, auszugleichen. Wohnwagen müssen künftig so leicht gebaut werden, dass sie mühelos von Elektro-Fahrzeugen gezogen werden können.

Noch sind die Batteriekapazitäten für normale Etappen, die ein Reisemobilist oder Caravaner zurücklegen möchte, nicht ausreichend. Wir gehen aber davon aus, dass sich dies in absehbarer Zeit ändern wird, da die E-Mobilität weiter rapide an Bedeutung gewinnen und früher oder später auch entscheidend für das Befahren von Städten und die wachsende Zahl an deutschen und europäischen Umweltzonen sein wird.
(Hans Posthumus, Marketingleiter AL-KO Fahrzeugtechnik)

e.home von Dethleffs

Noch ganz taufrisch ist die Studie e.home der Firma Dethleffs, die auf dem diesjährigen Caravan Salon erstmals präsentiert wurde. Dieses E-Wohnmobil ist „mehr als nur ein Aufbau auf einem elektrischen Chassis“, wie Helge Vester, Marketingleiter bei Dethleffs, in unserem Interview betonte. Vielmehr sei das komplette Fahrzeug vollelektrisch konzipiert. Das bedeutet eine Abkehr von bisherigen Energiequellen wie Gas oder Diesel und eine konsequente Umsetzung des Elektro-Themas, mit all den damit verbundenen Herausforderungen. Neue Lieferanten müssen gefunden, neue Materialien getestet werden.

Außen ist das e.home fast vollflächig mit 30 Quadratmetern Solarpanels bestückt, die laut Hersteller eine Leistung von rund 10.000 wh erzeugen können. Im Innenraum experimentieren die Entwickler mit elektrisch betriebenen Flächenheizelementen und Latentwärmespeichern, um einen vollwertigen Ersatz für die bisherigen Gas- oder Dieselheizungen zu schaffen.

Noch steckt das Projekt e.home in den Kinderschuhen. Weder die Reichweite noch die Technik zur Energieerzeugung und -speicherung sind ausreichend, um von einem wirklich funktionalen Reisemobil zu sprechen. Das ist aber auch nicht die Intention von Dethleffs. Vielmehr wolle man sich aktiv an den Entwicklungen im E-Mobilitätssektor beteiligen, Impulse setzen und in wenigen Jahren das erste elektrische Wohnmobil der Welt auf den Markt bringen, erklärt Helge Vester weiter.

Die Automobilindustrie investiert aktuell Milliarden in das Thema E-Mobilität – deshalb gehen wir davon aus, dass wir relativ schnell auf sehr effiziente Technologien zurückgreifen können. Intern rechnen wir mit einer Zeitspanne von 3 bis 5 Jahren, in der wir das erste Reisemobil mit entsprechender Reichweite und Speicherkapazität auf den Markt bringen können.
(Helge Vester, Marketingleiter Dethleffs)

I.D. Buzz von VW

Schon zu Beginn des Jahres hat VW seine neue Studie zum lange angekündigten „E-Bulli“ präsentiert. Das Modell I.D. BUZZ, so der offizielle Name, ist auf einer “MEB-Plattform” gebaut – einer speziell entwickelten Basis für zukünftige VW-Elektrofahrzeuge, die hohe Reichweiten ermöglichen soll.

Der Mikrobus soll laut VW in zwei verschiedene Versionen verfügbar sein: einem Premium-Modell mit Allradantrieb und einer Reichweite von 600 Kilometern und einem günstigeren Modell mit Hinterradantrieb und “nur” 450 Kilometern Reichweite. In nur 30 Minuten können die Batterien auf 80% ihrer Gesamtkapazität aufgeladen werden.

Das 4,95 m lange und 1,95 m hohe Fahrzeug wird voraussichtlich im Jahr 2020 in die Produktion gehen – als Teil der “Strategie 2025” von Volkswagen. Allen Zweiflern (auch uns) zum Trotz wurde vor wenigen Tagen bestätigt, dass der I.D. BUZZ tatsächlich in Serie gehen soll. Wir sind gespannt, ob sich diese Meldung bewahrheitet und freuen uns, sollte es denn so sein, auf das neue Bulli-Modell!

e.go Mover der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen (RWTH)

Dieser kleine Autobus mit seinem ultra-modernen Design stammt aus der Innovationsschmiede der e.GO Mobile AG, die auf dem Campus der RWTH Aachen an ihrer Vision von einem bezahlbaren Elektro-Fahrzeug arbeitet. Prof. Günther Schuh, Gründer und CEO der e.GO Mobile AG, hat bereits die Deutsche Post mit ihren elektrischen Streetscootern ausgestattet und leitet nun die interdisziplinäre Forschungs- und Entwicklungsabteilung, die neben dem Minibus auch günstige E-Kleinwagen für Privatpersonen auf den Markt bringen will.

Das Fahrzeug ist als universelle Plattform mit der Option auf Assistenz- und Autonomfahrfunktionen konzipiert und kann bis zu 15 Personen transportieren. Es wiegt 2.100 kg und ist mit einer 70-kWh-Batterie ausgestattet.Bislang ist der eGo Mover für den Stadtverkehr in Ballungszentren vorgesehen, aber mit seinen 4,50 m Länge wäre er perfekt geeignet, um ihn zu einem kleinen Wohnmobil umzubauen. Noch ist nichts über seine Reichweite in Kilometern bekannt, auf der Webseite ist jedoch zu lesen, dass es bei geringen Geschwindigkeiten bis zu 10 Stunden läuft. Ein Prototyp mit Zukunftsperspektiven – vielleicht auch für den Reisemobilbereich!

Weitere Informationen:

eDucato von BD Auto

Ein lebender Beweis dafür, dass das Rad (oder in diesem Fall das Auto) nicht unbedingt neu erfunden werden muss, sondern vorhandene Technologien bereits jetzt hervorragend genutzt werden können, ist das Modell eDucato der englischen Firma DB Auto. Dieses Unternehmen stattet Kastenwagen auf Ducato-Basis mit 62-kWh-Lithiumbatterien aus, die eine Reichweite von bis zu 200 km erzielen und Ladungen bis zu 1.500 kg transportieren können.

Im Katalog von DB Auto finden sich 7 verschiedene Modelle mit unterschiedlichen Volumen. Dank eines Schnellladesystems können die Batterien in nur 45 Minuten auf bis zu 80% der Kapazität geladen werden.

Der wahrscheinlich interessanteste Aspekt dieses Projekts ist die bereits bewiesene Alltagstauglichkeit: Die Flotte aus 400 Fahrzeugen hat für Postdienste in den vergangenen 10 Jahren bereits rund 20 Millionen Kilometer in verschiedenen europäischen Ländern zurückgelegt.

Weitere Informationen:

Electric Transporter von Kreisel Electric

Ein ähnliches Projekt wie der eDucato ist in Österreich angesiedelt, genauer gesagt beim Familienunternehmen Kreisel, das elektrische Antriebssysteme und Batteriepakete für „normale“ Fahrzeuge aus dem aktuellen Automobilmarkt anbietet.

Im Produktportfolio stehen nicht nur Komponenten für Kastenwagen, sondern auch für Umbauten auf Basis von Fahrzeugen wie VW Caddy, Porsche Panamera, BMW 3er Touring, Skoda Yeti oder Mercedes G zur Verfügung.

Der Electric Transporter auf Sprinter-Basis besitzt eine 90-kWh-Batterie, die eine Reichweite von bis zu 300 km und Geschwindigkeiten von bis zu 130 km/h ermöglicht – also eine Leistung, mit der man auch als Reisender durchaus etwas anfangen könnte. Die Batterie lädt sich innerhalb von zwei Stunden komplett auf.

FUSO eCanter der Daimler AG

Natürlich wollen auch die großen multinationalen Automobilkonzerne nicht hinten anstehen, wenn es darum geht, funktionale und alltagstaugliche Elektrofahrzeuge auf den Markt zu bringen. Aktuell investiert die Automobilbranche Milliarden in den Bereich E-Mobilität und es ist zu erwarten, dass hier in den nächsten Jahren entscheidende Meilensteine gelegt werden.

Die Daimler AG beispielsweise hat im Juli mit der Produktion des Modells FUSO Canter in einer vollelektrischen Variante begonnen. Der neue Fuso eCanter ist bereits die dritte Generation eines elektrischen Leicht-Lkws und kann bis zu 3 Tonnen transportieren. Er wurde mit einer 70-kWh-Batterie ausgestattet, die aktuell eine Reichweite von bis zu 100 Kilometern ermöglicht. Ein wichtiges Detail bei diesem Modell ist, dass die Anzahl der Zellen in den Batterien an die unterschiedlichen Bedürfnisse der Kunden angepasst werden kann. So könnte beispielsweise Stau- oder Laderaum zugunsten einer höheren Reichweite „geopfert“ werden

Seit 2014 hat der Konzern in Portugal und Deutschland Test durchgeführt und dabei mehr als 60.000 Kilometer Strecke zurückgelegt. Dabei konnte bewiesen werden, dass jedes der Elektrofahrzeuge bis zu 1.000 Euro pro gefahrenen 10.000 Kilometern einsparen und die Unterhaltskosten um bis zu 30% gegenüber seinen Diesel-Kollegen senken könnte. Noch in diesem Jahr sollen die ersten eCanter an das japanische Unternehmen 7-eleven übergeben werden.

Last but not least: Minibus und Semi-Truck von Tesla

Elon Musk, Gründer und CEO der Firma Tesla Inc., Hersteller der berühmten Tesla-Fahrzeuge, hat vor einiger Zeit Andeutungen zu einem Projekt gemacht, das Türöffner für eine neue Generation von Campingfahrzeugen sein könnte: Musk will auf Basis des Modells X offenbar einen Tesla-Minibus bauen, der fünf Meter lang werden und für den Transport von mehreren Personen geeignet sein soll. Hierzu gibt es aktuell jedoch keine weiteren Infos – in Fachkreisen wird vermutet, dass das Projekt zugunsten der Entwicklung kleinerer Fahrzeuge zurückgestellt wurde.

Die Nachrichtenagentur Reuters hat jedoch vor einigen Tagen eine Meldung herausgegeben, in der es heißt, dass Tesla nächsten Monat einen elektrischen „Semi-Truck“ vorstellen werde. Laut Reuters ist dieses Fahrzeug für den Einsatz im gewerblichen Güterverkehr vorgesehen und wird mit einer Batterieladung rund 200 bis 300 Meilen (320 bis 480 Kilometer) zurücklegen können – mit der üblichen Beladung, die Kleinlaster in diesem Segment mit sich führen.

Sollten diese Informationen der Wahrheit entsprechen, wäre das ein großer Schritt auf dem steinigen Weg zum elektrischen Wohnmobil, der vermutlich auch direkten Einfluss auf die oben vorgestellten Prototypen und Studien nehmen wird.

Überraschen würde es uns nicht, denn schließlich hat Elon Musk in der Vergangenheit schon mehrmals bewiesen, dass seine Visionen alles andere als „spinnert“, sondern meist einfach nur ihrer Zeit meilenweit voraus sind.

Weitere Informationen:

Herausforderungen für die Zukunft der E-Mobilität

Auch wenn die Ansätze noch so vielversprechend klingen und viele Menschen sich nicht zuletzt auch wegen der Abgas-Affären nach „sauberen“, umweltverträglichen Lösungen im Automobilbereich sehnen: Gerade im Reisemobil-Sektor sind noch viele Herausforderungen zu meistern, bevor wir wirklich auf ausgereifte, funktionale und (reise-)alltagstaugliche Elektrofahrzeuge hoffen können.

Zum einen muss eine flächendeckende Infrastruktur geschaffen werden, die leistungsstark und vernetzt genug ist, um die zu erwartende Anzahl an E-Mobilen versorgen zu können. Hier müssten Ladestationen an Autobahnen und Hauptreiserouten wie auch auf Camping- und Stellplätzen angeboten werden – am besten mit Superchargern, die ein schnelles Aufladen ermöglichen.

Gleichzeitig müssen die Produktionskosten optimiert (= gesenkt) und kleinere, leichtere Batterien mit deutlich höherer Kapazität entwickelt werden, um die Fahrzeuge für einen breiten Markt nicht nur erschwinglich, sondern durch eine höhere Reichweite auch attraktiv zu machen. Aus unserer Sicht wären hier 300 Kilometer im Normalbetrieb (nicht unter Laborbedingungen!) das absolute Minimum, um die Freiheit und Unabhängigkeit des mobilen Reisens weitestgehend zu erhalten.

Wir bei CamperStyle werden die auch künftig die Entwicklungen in diesem Bereich beobachten und warten gespannt auf den Moment, bis wir unseren ersten E-Kastenwagen ausbauen und mit „Plug&Play“-Modulen vernetzen können.

Und deine Meinung?

Was denkst du über das Thema Elektro-Mobilität? Welche Voraussetzungen müssten aus deiner Sicht erfüllt sein, um eine breite Akzeptanz in der Bevölkerung herzustellen und die Fahrzeuge auch für Camper interessant zu machen?

Schreib uns deine Idee in die Kommentare oder per Mail an redaktion@camperstyle.de!

Fotos e.home: (c) CamperStyle
Für alle weiteren Bilder liegen die Urheberrechte bei den jeweiligen Firmen. 


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Vermutlich der einzige Mexikaner auf deutschen Campingplätzen. Wurde schon als Kind im väterlichen Bulli mit dem Campingvirus infiziert. Kann (fast) alles mit Multitool, Panzertape und Kabelbindern reparieren.
Lieblingsspots: Mexiko, Norwegen & Südspanien

Dieser Beitrag hat 8 Kommentare
  1. Hallo Nele,
    Ein sehr interessantes Thema mit sehr großen Entwicklungsmöglichkeiten, erfordert noch viel Forschungsarbeit. Aber bei aller Euphorie, wo kommt so viel Kupfer her ? Zum E-Caravan von der Messe: Schon heute sollte es doch möglich sein, anstelle eines Movers so etwas mit niedriger Leistung anzubieten. Eine E-Unterstützung bis 5 Km/h beim Anfahren reicht aus, um mit dem Caravan auf der nassen Wiese nicht hängen zu bleiben.

  2. Hallo,

    sehr schön, jetzt weiß ich wenigstens, was aus dem e.home geworden ist. Als Ex-Elektriker tut es mir immer ein bisschen in der Seele weh, wenn man so eine tolle und vielseitige Energieart wie Strom nur benutzen will, um irgendwas warm zu machen. Da wird ein dummer Widerstand erhitzt, weil Strom dadurch fließt. Damit der heiß genug wird zum Kochen, muss da richtig viel Strom durchfließen. Strom, mit dem man auch ein paar Kilometer zum nächsten Stellplatz fahren könnte. Geht aber jetzt nicht mehr, man hat ja noch einen Kaffee damit gekocht.
    Zum Heizen haben sich ja auch in Häusern Heizungen durchgesetzt, die irgendwas verbrennen. Logisch, fossile Brennstoffe sind endlich. Aber wie wäre es mit Biogas? Das sind sicher noch nicht alle Möglichkeiten ausgeschöpft. Selbst wenn das fertige, vollelektrische Wohnmobil für den Kocher und die Heizung noch ordinäre Propangasflaschen an Bord hat, wäre das keine Umwelt-Katastrophe. Propangas verbrennt recht sauber. Wie man mit einem vollelektrischen Mobil Wintercamping ganz ohne Gasheizung machen wll, möchte ich lieber nicht ausprobieren.

    Gruß
    Henning

  3. Es klingt zu schön, um wahr zu sein.
    Eine Sache bereitet mir allerdings große Kopfschmerzen. Einen Akku herzustellen ist ungleich komplexer, als einen leeren Dieseltank!
    Beide sind ja nur Hüllen für gewonnene Energie bzw. zu gewinnende Energie.
    Betrachten wir diesen Speicher näher: Für einen Akku müssen komplexe Erden und Rohstoffe aus der Erde geholt werden. Diese Rohstoffe sind heute schon teurer pro Tonne als das Erdöl, von dem wir wissen, dass es endlich ist! Die Preise dafür sind hoch und die Arbeitsbedingungen in Afrika oder China zur Förderung dieser seltenen Erden und Erze untragbar. Nun kann man sagen, dass auch die Förderung von Erdöl schmutzig verläuft. Das stimmt auch, wenn man sich z.B. anschaut, was Shell in Nigeria für eine Sauerei anrichtet.
    Aber: Ölförderungen offshore werden immerhin relativ gut bezahlt, zumindest bei einem Teil zur Gewinnung der Rohenergie wird also ein Mindestmaß an würdigen Arbeitsbedingungen eingehalten.
    Bei der Förderung der Erze, die ausgerechnet fast nur in Ausbeuter- Ländern am meisten vertreten sind, ist dies durchweg nicht der Fall.
    Ich mache mir große Sorgen, wenn demnächst Handy- Akkus, Solarspeicher und Windenergiespeicher, die wir zwingend nach dem Atom- UND Kohleausstieg brauchen, und zuletzt nun auch noch die Autoindustrie um diese wenigen raren Rohstoffe in den gegenseitigen Wettbewerb gehen!
    Einzig wenn die Rohstoffe wie einem Kreislauf vollwertig recycelt werden können und nicht nach und nach gefördert werden müssen, besteht m.E. eine Chance, dass sich die Speicherenergie im Gegensatz zur Verbrauchsenergie durchsetzen kann. Denn eins ist mal klar: Mit dem letzten Tropfen Sprit kann man noch Gas geben! Dann aber ist der Tropfen Sprit unweigerlich in wenige Meter Bewegung und Wärme unwiederbringlich verloren. Ein Stromspeicher aber, gefüttert aus regenerativer Energie, das könnte das Perpetuum Mobile werden. Allerdings nur, wenn der Akku eines Tages so leicht herzustellen ist, wie der besagte Dieselkraftstofftank.

    1. Hallo Björn,

      vielen Dank für deinen wie immer sehr differenzierten Kommentar. Über viele der von dir angesprochenen Punkte machen wir uns ebenfalls Gedanken – insbesondere wenn wir über Massenproduktion sprechen. U. a. das Thema Ausbeutung bzw. Kinderarbeit ist ja bereits jetzt bei der Smartphone- bzw. Solarzellenproduktion ein heißes Eisen.

      Auf der anderen Seite müssen wir langfristig über Alternativen nachdenken.

      Wir sind froh darüber, dass in der Automobilindustrie derzeit so viel in die Entwicklung neuer Antriebsformen investiert wird und das Thema wirklich mal ernsthaft auf die Agenda kommt. Wir sind aber auch der Meinung, dass eine sinnvolle Veränderung nur langsam und nachhaltig gestaltet werden kann. Blinder Aktionismus hilft hier niemandem, denn gerade in diesem Bereich bedeutet eine Abkehr von Althergebrachtem ja auch eine komplett neue Infrastruktur. Die muss erst geschaffen und so ausgebaut werden, dass sie den künftig zu erwartenden Anfoderungen gerecht wird.

      Nichtsdestotrotz ist es wichtig und richtig, wie die genannten Hersteller JETZT mit den neuen Technologien an den Start zu gehen und zu experimentieren. Wir sind gespannt, wann das erste ausgereifte eWomo auf Europas Straßen unterwegs ist…

  4. Super umfangreicher und interessanter Bericht!
    Ich denke, dass die staatlichen Rahmenbedingungen geändert werden sollten. Dazu zählt in erster Linie die höhere Besteuerung vom Diesel bei den Pkws. Nur wenn die Kosten für die Stinker im Vergleich zu Alternativen zu hoch sind, werden viele Fahrer umsteigen (müssen). Die Motoren sind technisch längst ausgereizt. Im Bereich von Transportern gibt es als Basis für Wohnmobile KEINE Hybridfahrzeuge. Ich denke hier liegt ein erster Zwischenschritt zum E-Mobil. Durch Plugin-Hybride könnten diese Fahrzeuge auch nur mit Strom in den Innenstädten emissionsfrei fahren.

  5. Sicher wird in Zukunft auch das Reisemobil über eine alternative Antriebsart angetrieben werden. Im Artikel wird die Reichweite mit ca 350 km angegeben. Gleichzeitig soll alles andere dann auch elektrisch betrieben werden. Da ist schon wieder ein Haken dran .Das würde ja die Batterien / Akkus noch mehr belasten. Der Antrieb für Reisemobil ist wohl noch in weiter Ferne. Busse, Lkw und Transporter , da müsste die Batterie ja gewaltig sein.

  6. Wowwww, danke für die ausführlichen Infos! Das ist ein super spannendes Thema und m.E. auch einfach wichtig und der „next Step“ in der Autoindustrie. Meinen Diesel-Stinker werde ich noch eine ganze Weile fahren, aber als nächste Version hätte ich gerne ein eMobil. Vllt. tut’s dann ja auch erst mal ein Hybrid, so dass man etwas flexibler ist und noch den Notfall-Diesel im Tank hat. Na ja, abwarten. Herr Musk is meine große Hoffnung, bin gespannt was er vorstellen wird. 🙂

    1. Hi Mandy, vielen Dank! Wie hat es ein User auf Facebook so schön gesagt: „Der Musk wird es schon richten!“ 🙂 Auf diesem Standpunkt stehen wir auch – und bis dahin rattern wir genau wie du gemütlich mit dem Diesel durch die Gegend. Denn auch da wird nicht alles so heiß gegessen, wie es gekocht wird. Ich sage nur: Wahlkampf… 😉
      Liebe Grüße, Nele

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