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Einsteiger-Tipps für alle, die beim Campen was erleben wollen

Einsteiger-Tipps für alle, die beim Campen was erleben wollen

Auch wenn der Winter schon vor der Tür steht: Der nächste Campingurlaub kommt bestimmt. Und wann könnte man den besser planen und vorbereiten, als in der kalten Jahreszeit? Denn eines ist klar: Campen ist nicht gleich Campen. Es gibt die vielfältigsten Orte und Übernachtungsmöglichkeiten und auch das Freizeitangebot fällt sehr unterschiedlich aus. Deswegen ist es gut zu wissen, welcher Campingplatz was zu bieten hat und welche Möglichkeiten man außerhalb der Campingplätze hat, um sich die Zeit zu vertreiben.

Zahlen und Fakten zum Campen in Deutschland

Die deutschen Campingplätze werden vor allem von den Einheimischen geschätzt und gern genutzt: Die regelmäßige Erhebung des Statistischen Bundesamtes hat für das Jahr 2017 ergeben, dass in Deutschland insgesamt rund 9,4 Millionen Ankünfte auf Campingplätzen verzeichnet wurden. 7,8 Millionen entfallen auf deutsche Gäste, der Rest (1,6 Millionen) auf Gäste aus dem Ausland. Die Gesamtzahl der Übernachtungen beträgt rund 31 Millionen, davon haben deutsche Gäste rund 27 Millionen mal übernachtet und Gäste von außerhalb 4,3 Millionen mal. Auch beim durchschnittlichen Aufenthalt liegen deutsche Urlauber mit 3,4 Tagen vorn im Vergleich zu 2,7 Tagen bei Urlaubern aus dem Ausland.

Damit liegen die Campingplätze im bundesweiten Ranking der Beherbergungsbetriebe auf dem dritten Platz. Hotels, Gasthöfe und Pensionen liegen mit 141,1 Millionen Ankünften ganz vorn. Ferienunterkünfte und ähnliche Beherbergungsstätten kommen auf insgesamt 21,8 Millionen Ankünfte von Feriengästen. Danach folgen die Campingplätze mit 9,4 Millionen gezählten Ankünften – Tendenz steigend. Sonstige tourismusrelevante Unterkünfte hatten im vergangenen Jahr rund 6 Millionen Ankünfte zu verzeichnen und die Vorsorge- und Rehabilitationskliniken 2,3 Millionen.

Allgemein machen die deutschen Camper am liebsten in ihrer Heimat Urlaub. An zweiter Stelle stehen Italien und Kroatien hat es inzwischen auf Platz drei der beliebtesten Camping-Reiseziele der Deutschen geschafft.

Breite Auswahl: Vom Riesenplatz bis zum Minicamping

Deutschland verfügt über rund 3.000 geöffnete Campingplätze (Stand 2017). Doch in welchem Bundesland gibt es die meisten Campingplätze? Die größte Campingplatz-Dichte pro Quadratmeter findet man in Schleswig-Holstein, danach folgen Rheinland-Pfalz und Berlin. Die geringste Dichte haben Sachsen-Anhalt, Thüringen und Sachsen. Zahlenmäßig am stärksten ist aber Bayern mit 427 geöffneten Plätzen. Niedersachen kann immerhin mit 387 Plätze und Baden-Württemberg 348 aufwarten. Sachsen-Anhalt kommt auf 25 Plätze, Berlin auf elf, in Hamburg gibt es gerade einmal sechs Campingplätze und Bremen hat sogar nur drei.

Die besten Plätze hält unser nördlichstes Bundesland vor: Von den 17 deutschen Campingplätzen, die im vergangenen Jahr Bestnoten erhielten, befinden sich fünf in Schleswig-Holstein.

Der aktuell größte Campingplatz mit stolzen 2,8 Millionen Quadratmetern ist die „Grav-Insel“ bei Wesel. Diese Fläche entspricht rund 393 Fußballfeldern. 2.000 Parzellen werden von Dauercampern bewohnt, für Kurzzeitcamper stehen weitere 5.000 Plätze zur Verfügung. Zusammen mit der Zeltwiese können hier insgesamt über 10.000 Menschen übernachten. Bei voller Auslastung verbraucht der Campingplatz so viel Strom wie eine Kleinstadt. Doch dank Solarstrom ist es kein Problem, diesen enormen Bedarf zu decken.

Es gibt aber auch das andere Extrem: Die ganz kleinen Campingplätze mit maximal 150 Stellplätzen. Der „Naturcamping Strotzbüscher Mühle“ in Rheinland-Pfalz kommt beispielsweise auf 15 Zeltplätze und Caravan-Standplätze. Auf dem bayrischen „Birkholmhof Oberpfälzer Wald“ gibt es 10 Stellplätze, davon vier für Caravans und sechs für Zelte. Der Campingplatz „Wohlfühlbauernhof-Camping“, ebenfalls in Bayern, besitzt gerade einmal fünf Stellplätze und das „Freizeitcamp Werra/Berka“ in Thüringen hat zu seiner Zeltwiese noch ganze drei Caravan-Stellplätze. Weitere kleine und naturnahe Campingplätze findest du in diesem Artikel.

Und natürlich gibt es in Deutschland auch jede Menge spezielle Angebote, zum Beispiel für luxusverwöhnte Glamper oder FKK-Fans.

Großer oder kleiner Platz – was ist besser für mich?

Kleine Campingplätze bieten Urlaubern eine persönliche Atmosphäre und meist auch ein naturnahes Campingerlebnis für die ganze Familie. Sie sind eher als Ruheplätze gedacht. Daher bieten sie nicht nur weniger Stellplätze für Wohnwagen, Wohnmobil und Co., sondern kommen meist auch ohne größeres eigenes Freizeitangebot aus.

Wenn du dir also mehr Aktivitäten und Abwechslung auf dem Platz wünschst, solltest du dich eher nach einem größeren Campingplatz umschauen. Hier gibt es häufig Animation oder Sportanlagen, manche Betreiber halten sogar einen Wellness-Bereich, Kinderprogramm oder Aktivitäten für Hunde und ihre Besitzer vor. Für jeden Unterhaltungsbedarf und Geschmack ist also etwas dabei, ob für große, kleine oder vierbeinige Gäste.

Bei kleinen Plätzen liegen die Freizeitangebote meist eher in der direkten Umgebung: Hier kannst du nach Herzenslust wandern, radfahren, mountainbiken, angeln, paddeln oder klettern. Aber auch der eine oder andere kleine Campingplatz wartet mit Außenpool, Bowlingbahn oder einem Badesee auf.

Die verschiedenen Freizeitangebote vergleichen

Die Campingplätze in vielen Regionen Deutschlands sind längst auf Aktivurlauber eingestellt, die während ihres Campingurlaubs etwas erleben wollen. Um das passende Urlaubsziel zu finden, ist es sinnvoll, dich im Vorfeld genau zu informieren, auf welchem Campingplatz was angeboten wird und was in der unmittelbaren Umgebung an Aktivitäten möglich ist.

Doch wie gehst du bei der Suche am besten vor?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, den passenden Stellplatz zu finden: Schau dich mal auf den Online-Portalen und in den Communities rund um das Thema Camping um. Oder erkundige dich über eine der Camping- und Stellplatz-Apps über das Angebot der einzelnen Stellplätze in deinem Urlaubsland. Wer es lieber klassisch mag, kann einen Camping- und Stellplatzführer zu Rate ziehen.

Zunächst solltest du über die Suchkriterien auf Online-Seiten beziehungsweise die Ausstattungsmerkmale im Campingführer eine Auswahl an Campingplätzen erstellen, die deinen Vorstellungen und Bedürfnissen entspricht. Dazu gehören auch Angaben über das Freizeitgebot in der direkten Umgebung.

Falls dir diese Angaben nicht ausreichen, nimmst du dir die einzelnen Campingplätze nacheinander vor und erkundigst dich über die jeweilige Internetseite, was außerdem in der Umgebung des Campingplatzes möglich ist.

Wasserzugang

Ein Großteil der Campingplätze in Deutschland hat ein Frei- oder Hallenbad in unmittelbarer Nähe. Einzige Ausnahme ist Berlin, dort gibt es keinen Platz mit Bad. In Bayern stehen den Campern dafür rund 100 Schwimmbäder zu Verfügung. In manchen Gegenden von Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen haben die Plätze häufig einen direkten Zugang zum Meer, andernorts liegen viele Plätze an Seen oder Flüssen.

Ein Großteil der Bundesländer verfügt über besonders schöne Badeseen. Dazu gehört zum Beispiel der Wannsee in Berlin, dessen Strandbad sehr nah an einen Ausflug ans Meer heranreicht. Der bayerische Chiemsee ist vor allem für Wassersportler ideal, denn hier ist das volle Programm möglich, darunter Surfen, Kitesurfen, Segeln und Floßfahrten. Auch der Große Plöner See in Schleswig-Holstein hat ein breitgefächertes Angebot von Angeln bis Segeln.

Wassersport

Ein direkter Zugang zu Wasser vergrößert immer auch das Angebot an Freizeitaktivitäten. Du hast die Möglichkeit, mit dem Boot zu fahren, auf vielen Campingplätzen sind auch eigene Boote (Motor- oder Segelboote) erlaubt.

Windsurfing und Wasserski sind ebenfalls möglich und auf einigen Stellplätzen darfst du auf Tauchgang gehen. Dazu gibt es auch entsprechende Lehrgänge und Kurse. Schnorcheln und Segelkurse sind weitere Optionen, dazu kommen Wildwasser-, Floß- oder Kajak-Angebote.

Oder wie wäre es mit Stand Up Paddling, der neuen Trendsportart? Dabei steht man auf einem Board (SUP-Board) auf dem Wasser und bewegt sich mit einem Paddel voran. Die Boards gibt es auch in der aufblasbaren Variante, was sie ideal für den Campingurlaub macht. Wahlweise kann man sich ein Board leihen.

Rad- und Wandertouren

Das Netz an Wander- und Radwegen ist in Deutschland sehr gut ausgebaut. Viele Campingplätze verfügen über markierte Wanderrouten und Fahrradtouren, die direkt am Campingplatz beginnen. Dazu kommen zahlreiche GPS-Wandertouren.

Das sind vorgefertigte Routen mit ausführlicher Wegbeschreibung und GPX-Datei. Diese Angaben kannst du dir auf dein GPS-Gerät herunterladen und damit die Route nachwandern. Man kann mit dem GPS-Online-Routen-Planer (GORP) auch eigene GPS-Routen planen und auf das GPS-Gerät übertragen. Für die eher klassische Variante bieten über 230 Campingplätze auch geführte Wanderungen an.

Weitere Sportarten

Die Campingplätze in Deutschland haben neben ihren vielen Aktivitäten noch einige weitere Sportarten zu bieten, die mehr Bewegung in den Campingurlaub bringen.

Auf vielen deutschen Campingplätzen finden sich Tischtennisplatten, doch du kannst auch „richtiges“ Tennis spielen. Die weniger bekannte Sportart Squash wird ebenfalls öfter angeboten. Höher im Kurs stehen in Deutschland Reiten auf Ponys und/oder Pferden, Beachvolleyball und Minigolf.

Auch das Angeln ist als Camping-Freizeitbeschäftigung weit verbreitet. Hierfür benötigst du in Deutschland allerdings einen Fischereischein sowie meist eine Tageskarte bzw. eine Genehmigung vom Eigentümer des Gewässers.

Einige Campingplätze verfügen außerdem über einen eigenen Fitnessraum sowie über Bowling- und/oder Kegelbahnen. Auf anderen kannst du dich beim Bogenschießen versuchen. Seltener gibt es Gelegenheiten zum Golfen, wobei diese meist außerhalb der Campingplätze zu finden sind.

Hunde auf dem Campingplatz

Hundebesitzer dürfen sich freuen: Auf einem Großteil der deutschen Campingplätze sind die Vierbeiner erlaubt. In Hamburg und Bremen darfst du deinen Hund nach meinen Recherchen sogar auf jeden Platz mitnehmen. Mehr als 300 Campingplätze sind mit speziellen Laufwiesen für Hunde ausgestattet, auf denen sich die Vierbeiner austoben können. Und auch in manchen Seen können die Tiere mit dir im Wasser planschen.

Hier erlebst du den Adrenalinkick

Das sportliche Angebot auf Deutschlands Campingplätzen ist sehr vielfältig – sowohl insgesamt als auch auf den einzelnen Plätzen. Wer aber auf der Suche nach dem Adrenalinkick ist, sollte nach etwas spezielleren Angeboten Ausschau halten.

Nahezu über ganz Deutschland verteilt gibt es eine Vielzahl an Felsen zum Klettern und Bouldern. Dazu kommen mehrere Hundert Kletteranlagen für das Indoor-Klettern. Drinnen wie draußen kannst du in der klassischen Variante, also mit Schutzausrüstung, klettern – oder darauf verzichten, was dann als Bouldern bezeichnet wird. Auch manche Campingplätze verfügen über eigene Kletterwände, an denen du deine Kletterkünste unter Beweis stellen kannst.

Wer nicht bloß wandern, sondern dabei eine spannende Mission erfüllen möchte, kann sich am Geocaching versuchen, das sich auch in Deutschland großer Beliebtheit erfreut. Diesem Hobby kannst rund um viele Campingplätze nachgehen.

Für einen Adrenalinkick auf dem Wasser eignen sich Wasserski und Windsurfing. Beides wird in der unmittelbaren Nähe von vielen Campingplätzen angeboten. Eine rasante Alternative dazu sind das Rafting (Wildwasserfahren) bzw. Kajak-, Kanu- oder Floßfahren, die du auf manchen Campingplätzen ausprobieren kannst. Für angehende Paddler gibt es zum Beispiel jedes Jahr die tolle Aktion „Kanu on Tour“, auf der du kostenlos und unter fachkundiger Anleitung die verschiedensten Möglichkeiten testen kannst.

In der direkten Umgebung einiger deutscher Campingplätze findest du außerdem Skigebiete, sodass du auch in den Wintermonaten nicht aufs Campen und deinen Lieblingssport verzichten musst. Teils bieten die Campingplätze auch Shuttles zu den Skipisten an.

Die passende Ausrüstung

Je nachdem, welche Aktivität du während deines Campingurlaubes ausüben möchtest, ist ein bestimmtes Equipment nötig. Das reicht von einfacher Sportbekleidung über Hilfsmittel bis hin zu spezieller Ausrüstung. Deswegen solltest du dich vor Reiseantritt erkundigen, welche Ausrüstung du dir vor Ort am Campingplatz oder bei den entsprechenden Anbietern ausleihen und was du selbst mitbringen musst.

Viele Campingplätze bieten eine Fahrradvermietung an, dazu zählen auch E-Bikes und Mountainbikes. Du musst also nicht zwingend dein eigenes Fahrrad mitschleppen, um vor Ort eine schöne Tour machen zu können. Außerdem verleihen die Campingplätze das Paddel-, Golf- und Tenniszubehör, sofern sie entsprechende Plätze auf dem Gelände vorhalten. Manche Campingplätze haben sogar einen Skiverleih.

Weitere Tipps für deinen aktiven Urlaub

Zum Schluss möchte ich dir noch ein paar allgemeine Hinweise und Tipps zur eigenen Sicherheit und Gesundheit mit auf den Weg geben.

Im Winter: Sorge rechtzeitig für die richtige Ausrüstung

Damit es beim Wintercamping nicht ungemütlich wird, solltest du deinen Camper frühzeitig für die kalten Tage vorbereiten. Neben warmen Bettdecken, einem großzügigen Gasvorrat und zusätzlichen Heizmöglichkeiten würde ich dir raten, auch an spezielle Winterisolierung und Frostschutzmittel und einen Aufbewahrungsort für nasse Schuhe und Sportequipment zu denken.

Weitere Tipps und Infos kannst du in diesem Artikel nachlesen.

Im Sommer: Unterschätze die Hitze nicht!

Besonders in der großen Mittagshitze solltest du dich nicht zu sehr anstrengen und es nicht mit den sportlichen Aktivitäten übertreiben. Bei hohen Außentemperaturen kann das schnell gefährlich werden. Das gilt besonders dann, wenn dein Körper lang andauernde sportliche Aktivitäten nicht gewohnt ist. Wenn es möglich ist, solltest du dein Sportprogramm frühmorgens oder ab dem späten Nachmittag ausführen.

Doch auch, wenn du dich vor allem im Schatten aufhältst und nicht zur Mittagszeit unterwegs bist, kann dir die Sommerhitze zu schaffen machen. Damit es nicht zur Dehydration kommt, solltest vor allem beim Sport viel trinken, da der Körper mehr Schweiß absondert.

Auch der richtige und ausreichende Sonnenschutz ist enorm wichtig, damit du dir keinen Sonnenbrand, einen Sonnenstich oder gar einen Hitzschlag zuziehst. Outdoor-Sportler brauchen eine Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor, vor allem beim Wassersport oder in den Bergen. Der Sonnenschutz sollte fettarm und wasserfest sein, damit das Fett nicht die Poren verstopft und das Schwitzen verhindert. Eine wasserlösliche Creme spült der Schweiß schnell ab. Wichtig ist auch der richtige Schutz für Kopf und Augen. Deswegen sind Mütze und Sportsonnenbrille ein Muss.

Verstaue deine Habseligkeiten gut

Zum Campen ist einiges an Ausrüstung nötig, die zusammengenommen einen ordentlichen Wert hat. Deswegen ist es wichtig, dass du deine Sachen nie unbeaufsichtigt lässt. Verwahre deine Wert- und Ausrüstungsgegenstände im abgesperrten Camper bzw. in einem Safe oder abschließbaren Koffer. Bei Diebstahl sind nur die Dinge versichert, die verschlossen aufbewahrt wurden.

Wenn du hochpreisigere Ausrüstung an Bord hast, solltest du über den Abschluss einer Inhaltversicherung nachdenken. Das ist die „mobile Variante“ der Hausratversicherung und deckt Diebstähle oder Schäden an beweglichen Gegenständen.

In unserem kostenlosen E-Book haben wir weitere Tipps rund um das Thema Sicherheit und Diebstahlschutz im Camper für dich zusammengestellt.

Nimm eine Reiseapotheke mit

Beim Campen darf grundsätzlich eine gut ausgestattete Reiseapotheke nicht fehlen. Dazu gehören unter anderem Schmerzmittel und Antiallergika sowie Verbandsmaterial, Jod und Desinfektionsmittel, falls du dir beim Sport oder allgemein während des Urlaubs eine Verletzung zuziehst.

Schnittverletzungen solltest du desinfizieren und dann mit einer Kompresse und Mullbinde oder einem gepolsterten Pflaster abkleben. Bei Schürfwunden ist es unter Umständen nötig, die Wunde erst auszuspülen und Fremdkörper mit der Pinzette zu entfernen, bevor die Wunde desinfiziert und abgedeckt wird.

Prellungen kühlst du mit einem in ein Tuch gewickelten Kühlakku oder mit einem speziellen Gel. Gegebenenfalls brauchst du zusätzlich Schmerzmittel.

Steckt nach einem Insektenstich der Stachel noch in der Haut, ist dieser mit einer Pinzette zu entfernen. Danach wird die betroffene Stelle gekühlt. Allergiker sollten einen Arzt aufsuchen oder bei akuten Anfällen den Notarzt rufen.

Vor allem beim Camping im Sommer dehydriert man schnell. In diesem Fall musst du viel Wasser trinken und vor direkter Sonneneinstralung geschützt werden. In besonders heftigen Fällen solltest du dich hinlegen, Elektrolyte zu dir nehmen und zum Arzt gehen.

Titelbild: (c) CamperStyle
Weitere Fotos: (c) Fotolia.com (Urheberrechtsnachweise s. Bildunterschriften)


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Technikverliebter Nerd, der mit Frau, Hund und Gasgrill seit 2015 im Wohnmobil lebt – derzeit in einem Clou Liner. Im Winter im Süden, im Sommer im Norden, als digitaler Nomade immer auf Reisen.

Lieblingsspots: Am Wasser.

Dieser Beitrag hat einen Kommentar
  1. Hallo zusammen,

    zum Fischereischein gibt es ein paar evtl. interessante Details für diejenigen, die es im Urlaub einfach mal probieren wollen. Eine sehr gute „Richtigstellung“ ist bspw hier in kompetenter Form ausformuliert nachzulesen:

    http://www.angler-glueck.de/entry.php/132-Angeln-ohne-Angelschein

    Meine persönliche Meinung dazu ist:
    Ein Fischereischein ist als sinnvolle (Selbst-)Schulungsmaßnahme und als Limitierung der ohnehin sehr hohen Anglerdichte in D sehr sinnvoll – wer sich aber einfach mit gesundem Menschenverstand, tiergerechtem Verhalten, Naturbewusstsein und maßvoll am Wasser verhält, der macht auch beim Angeln – wie auch sonst bei vielen anderen Freizeitbetätigungen nichts falsch.

    Insofern begrüße ich die „Touristenscheine“ und „Sonderregelungen“ auch wenn ich selber für mich den formal korrekteren Weg über den Fischereischein genommen habe.

    Wer auf diesem Weg eine neue und durchaus vielfältige Freizeitbeschäftigung – insbesondere in Verbindung mit dem Camping-/Outdoor-Urlaub – entdecken möchte, dem empfehle ich dann aber konsequenterweise das Absolvieren der Fischerprüfung bei einem ortsansässigen Fischereiverein. Angeln kann nicht nur IMHO weit mehr sein, als Fische töten …

    Greets – und danke für den informativen Artikel !

    Jens

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