Probewohnen Im Wohnmobil

Erfahrungsbericht: Testwohnen im Weinsberg CaraLoft 650 MFH

Manchmal kommt man schneller zu einem Wohnmobil, als man es sich erträumt hätte – in unserem Fall zwar leider nur vorübergehend, aber wir haben die Zeit in “unserem” Weinsberg in vollen Zügen genossen!

Auf Einladung der Firma Knaus Tabbert durften wir einen Tag und eine Nacht im Modell CaraLoft 650 MFH “probewohnen”. So zogen wir gestern auf den berühmt-berüchtigten Stellplatz P1 des Caravan Salon Düsseldorf und nahmen das schicke Teil auch gleich mal näher unter die Lupe.

Mit einer Länge von 7,01 Metern und einer Gesamtbreite von 2,30 Metern ist das Wohnmobil noch recht handlich, bietet aber im Innenraum alles, was das verwöhnte Camperherz begehrt: Ein Festbett im Heck, ein zusätzliches Hubbett im Bug, ein geräumiges Bad mit getrennter Duschkabine, eine Küche mit Spüle und dreiflammigem Gasherd sowie eine großzügige Sitzecke (nach unseren Schätzungen müssten dort je nach Körperbau bis zu 7 Menschen Platz finden).

Der Einstiegspreis für den CaraLoft 650 MFH liegt bei knapp 42.500 Euro, das Wohnmobil gehört also nicht zur “Luxusklasse”. Dennoch hat der Hersteller sich ganz offenbar viele Gedanken gemacht und neben der umfangreichen Grundausstattung auch eine Reihe kleiner, aber feiner Details eingebaut, die einfach Freude machen: Formschöne, geradlinige Design-Armaturen, eine stylishe runde Toilette mit elektronischem Anzeiger, ein ebenfalls elektronisches Kontrol-Panel über der Tür, das euch über den Frischwasser- und Grauwasserstand sowie über die Ladung beider Batterien auf dem Laufenden hält, jede Menge Stauraum bis in die kleinste Ecke hinein, hübsches Holzdekor auch im Bad, überaus bequeme Fahrer- und Beifahrersessel. Ebenfalls mitgedacht beim Einbau des Wassertanks: Anders als in unserem eigenen Wohnwagen befindet sich die Wasserpumpe nicht direkt unter dem Bett – Frühaufsteher können also morgens schon mal in Ruhe duschen gehen, ohne die Reisebegleitung durch sonores Dauerbrummen aus dem Schlaf zu reißen.

Das Hubbett konnten wir in der Kürze der Zeit leider nicht eingehender ausprobieren, wir vermuten aber mal, dass es ebenso bequem ist wie das Festbett, in dem wir herrlich geschlafen haben.

Nur zwei kleine Mankos sind uns während unseres kurzen Probewohnens aufgefallen: Die Anzahl der Steckdosen im Wohn- und Schlafbereich (wir haben nur zwei gefunden) ist für Leute wie uns, die viel am Computer arbeiten oder auch mal mehrere elektronische Geräte gleichzeitig aufladen müssen, zu gering. Außerdem wäre eine Fliegengittertür schön gewesen – dann hätten wir in der vergangenen Nacht nicht auf die Jagd nach den Biestern gehen müssen. Die Insektenschutztür kann man aber, wie wir hinterher in der Recherche herausgefunden haben, als Sonderausstattung dazu erwerben. Und die Stromanschlüsse haben wir brüderlich geteilt, so dass es auch hier zu keinen weiteren Blessuren kam.

Insgesamt also ein durchweg positiver “Test”, der uns den anstrengenden Messealltag mit kleinen luxuriösen (und lustigen) Momenten versüßt hat.

Wir bedanken uns bei der Firma Knaus Tabbert und bei Pressesprecher Alexander Wehrmann für unser gemütliches Heim auf Zeit!

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