CamperStyle.net https://de.camperstyle.net - Sun, 23 Sep 2018 10:17:58 +0200 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.9.8 URBAN RIGGER – Ein schwimmendes Containerdorf mit Grillplatz https://de.camperstyle.net/urban-rigger/ https://de.camperstyle.net/urban-rigger/#comments_reply Sun, 23 Sep 2018 05:04:36 +0000 https://de.camperstyle.net/?p=60005 Eine lange Schlange vor der Tür. Wohnungsbesichtigung mit fünfzig Leuten. Dann wieder eine Absage. Viele Menschen, die in großen Metropolen eine Bleibe suchen, kennen das. Vor allem Studenten. Hohe Mieten, alles verbaut, kein Platz. Doch dann hat Kim Loudrup, Gründer von URBAN RIGGER, eine Idee: Wie wäre es, Wohnraum auf dem Wasser anzubieten? In Häfen, auf Flüssen und Kanälen. Aus umgebauten Frachtcontainern wurden schließlich schwimmende Studentenbuden. Sonnenuntergang beim Lernen inklusive.

Ungefähr vier Millionen Betten für Studenten sollen bis 2025 in ganz Europa fehlen. Besonders schwierig ist die Lage in den Großstädten. Dazu zählt auch Kopenhagen als eines der teuersten Wohngebiete der Welt. Doch nicht jeder kann bei seinen Eltern hausen und die Areale rund um die Unis sind oft schon so dicht besiedelt, dass sich nicht mal bei bestem Willen Platz findet, bezahlbare Flächen zu schaffen. „Da hatte ich die Idee, ein schwimmendes Wohnraumsystem auf dem Wasser zu schaffen in einer attraktiven und geographisch noch kaum genutzten Nische“, erinnert sich Kim Loudrup.

Alternatives Wohnkonzept URBAN RIGGER nutzt Frachtcontainer neu

Gemeinsam mit dem Architekten Bjarke Ingels entwickelte er daraufhin in Dänemark die Umnutzung alter Frachtcontainer zu Appartements, die miteinander verbunden ein ganzes Dorf bilden, das sogar nachhaltig unterhalten werden kann. Standardmäßig ist ein URBAN RIGGER Dorf rund 680 m² groß mit 300 m² reiner Wohnfläche. Die Größe der einzelnen Parzellen variiert zwischen 23 und 27 m². Hinzu kommen 160 m² Gemeinschaftsfläche wie ein grüner Innenhof, eine Anlegestelle für Kajaks oder ein Grill-Bereich.

Auf den Dächern ist noch Platz für 65 m² Gemeinschaftsterrasse und unter der Wasseroberfläche befinden sich 230 m² Kellerräume für Technik, Wäscherei und Lagerfläche. Die Anzahl der Container kann natürlich je nach Bedarf und Raum verändert werden, ohne dass gleich der Bagger anrollen muss. Und futuristisch schön sieht das Ganze auch noch aus – im Gegensatz zu so manchem Plattenbau, der als marode Studentenunterkunft herhalten muss.

Nachhaltiges und mobiles Leben auf dem Wasser

Und wenn man schon mal auf dem Wasser ist, kann man ja auch gleich die Energie nutzen, die es liefert. Loudrup und Ingels entwickelten daher ein Wasserkraftwerk zur Gewinnung von Wärme. Es soll ja gerade in Kopenhagen auch nicht immer so sommerlich sein, dass man das gesamte Jahr über BBQ-Partys feiern kann – selbst im schicken Grill-Bereich. Das Ganze ist so effizient, dass es in den Wohnungen sogar Fußbodenheizungen gibt. Zusätzlich sind aber auch noch Solarpaneele vorhanden, die ein paar Sonnenstrahlen abfangen und Strom liefern. Bei URBAN RIGGER kommt einfach nichts weg. Um die natürliche Energie auch zu transportieren und Trinkwasser, Abwasser oder Wärme an die richtigen Stellen zu befördern, sind besonders umweltfreundliche Pumpen verbaut.

„Die jungen Menschen, die an die Unis strömen, sind dieselben Menschen, die vor beispiellosen Herausforderungen globaler Veränderungen stehen“, erklärt Architekt Bjarke Ingels seine Motivation. „Daher ist es unglaublich wichtig, diesen Leuten zentrale, nachhaltige und bezahlbare Unterkünfte zu bieten.“

Das Unternehmen URBAN RIGGER

URBAN RIGGER wurde 2013 gegründet mit dem Anspruch, die Wohnungsnot vieler Studenten in Kopenhagen zu lindern. Aber auch Flüchtlinge und andere Menschen, die dringend eine Bleibe suchen, sollen davon profitieren. „Wir wollen beweisen, dass es möglich ist, eine Balance zwischen Idealismus und einer stichhaltigen Geschäftsidee zu finden“, sagt Kim Loudrup. URBAN RIGGER ist aus einer privaten Initiative heraus gestartet. Das erste schwimmende Dorf wurde 2016 in Kopenhagen ausgeliefert. URBAN RIGGER bietet das modulare Wohnsystem weltweit für Häfen, Flüsse und Kanäle an und ist offen für neue Orte, an denen genügend Platz ist für die Zukunft.
Übrigens: Wenn es nicht gleich ein komplettes Wohnhaus auf dem Wasser sein muss, empfehlen wir erst einmal ein schwimmendes Zelt für den Anfang.

Fotos (c): Urbanrigger.com

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Wildcamping in Griechenland: Regelungen und Tipps https://de.camperstyle.net/wildcamping-griechenland/ https://de.camperstyle.net/wildcamping-griechenland/#comments_reply Sat, 22 Sep 2018 10:03:16 +0000 https://de.camperstyle.net/?p=59891 Stille, absolute Stille! Wir stehen mit unserem Wohnmobil inmitten der griechischen Bergwelt. Um uns herum ist nichts als unberührte Natur. Kaum zu glauben, dass es solche einsame und ursprüngliche Orte noch gibt. Das ist einer der Gründe, wieso es mir das Land der Götter so angetan hat. Darüber hinaus trumpft es mit einer faszinierenden Geschichte, uralten Gebäuden, traumhaften Stränden, köstlichem Essen und gastfreundliche Menschen auf. Kein Wunder, dass mein Freund und ich nun zum zweiten Mal für mehrere Monate mit unserem Wohnmobil durch Griechenland reisen. Unser erster Trip durch Griechenland hat ganze 11 Monate gedauert. Davon waren wir gerade mal zehn Nächte auf einem Campingplatz, in der restlichen Zeit haben wir frei gestanden.

Wie sieht es jedoch in Griechenland mit dem Wildcampen aus: ist es erlaubt oder verboten? Wird es toleriert oder musst du mit aufgebrachten Einheimischen rechnen? In diesem Artikel erfährst du alles, was zu zum Wildcampen und Freistehen in Griechenland wissen musst.

Wissenswertes zu Griechenland

Lass mich dir zuerst ein paar allgemeine Informationen zu Griechenland geben.

  • Die Fläche des Landes beträgt 131.957 km² | Deutschland hat 357.385 km², also wesentlich mehr.
  • Die Einwohnerzahl liegt bei ca. 11.160.000. Das macht im Schnitt 84 Einwohner auf einem km². | In Deutschland leben 82.792.351 Einwohner, pro km² sind das 237 Menschen.

Du siehst, dass die Einwohnerdichte in Griechenland ziemlich gering ist. Und wo wenige Menschen dicht aufeinander leben, geht es in der Regel ziemlich entspannt zu – so auch in Griechenland. Das Motto der Griechen ist „siga, siga“, was so viel bedeutet wie „immer mit der Ruhe“. Gefolgt werden diese Worte gerne von „ávrio = morgen“.

Auf Hektik wirst du maximal in den großen Städten Athen (mit 664.046 Einwohnern) oder Thessaloniki (mit 325.182 Einwohnern) treffen. Wie überall auf der Welt sind Städte nun mal ein Ort des Trubels, da machen die griechischen Großstädte keine Ausnahme.

Kaum lässt du diese hinter dir, findest du viel ursprüngliche Natur und triffst auf entspannte und äußerst gastfreundliche Menschen. Vielleicht hörst du sogar mal den Begriff „Philotimo“, für den es keine wörtliche Übersetzung gibt. Er beschreibt eine Grundhaltung der Griechen und beinhaltet Werte wie Mut, Respekt, Würde, Liebe und Pflicht – für das eigene Leben und das anderer. Nächstenliebe und Gastfreundschaft wirst du bei deinem Besuch in Griechenland garantiert erleben.

Wegen der Verständigung brauchst du dir auch keinen Kopf machen. Die meisten Griechen sprechen hervorragend Englisch, manche sogar ein paar Brocken Deutsch. Nur in ganz ländlichen Regionen kann es passieren, dass nur Griechisch gesprochen wird. Dann greifst du halt auf Hände und Füße zurück, das funktioniert überall.

Wildcamping in Griechenland mit Blick auf die Berge

Das Klima in Griechenland

Wenn ich von unserer langen Reise nach Griechenland berichte, wird mir sofort die Frage nach dem Wetter gestellt. Im Sommer kannst du hier mit ziemlich heißen Temperaturen rechnen, die durchaus bei über 40 Grad liegen können. Im Winter geht es regnerischer zu und die Temperaturen liegen ungefähr bei 10 bis 15 Grad in den Küstenregionen. Im Norden des Landes musst die mit mehr Regen, teilweise sogar Schnee und noch niedrigeren Graden rechnen. Zum Überwintern bieten sich daher zum Beispiel der Peloponnes oder Kreta an.

Wilde Berglandschaften und karibische Strände

Von Griechenland kennen viele vor allem die Inseln. Kreta, Santorin, Korfu oder Rhodos sind wohl die bekanntesten, aber darüber hinaus gibt es noch tausende mehr. Wirklich bewohnt sind von diesen jedoch nur 113. Auch die Halbinseln Chalkidiki und der Peloponnes zählen zu den namhaften griechischen Gebieten, die viele Besucher anziehen. Ein Grund sind die sagenhaften Strände, die mir tatsächlich die Sprache verschlagen haben. Ob mit weißem Sand oder grobem Kiesel, hier ist für jeden Strandliebhaber der passende dabei. Abgerundet wird diese Kulisse durch glasklares, oft tief türkisfarbenes, Wasser.

Während Chalkikidi besonders wegen seiner kleinen Dörfer und der wunderbaren Strände bzw. Buchten so beliebt ist, zieht der Peloponnes auch Wanderer und Kletterer an. Im kleinen Dorf Leonidio entsteht seit ein paar Jahren ein stetig wachsendes Klettergebiet, das aktuell bereits über 1000 Routen bietet. Die meisten Besucher halten sich jedoch an der Westküste des Peloponnes auf, an der es die größeren Sandstrände gibt. Der Osten ist hingegen ursprünglicher, bergiger und bietet dir kleine versteckte Buchten.

Eine ganz andere Landschaft erwartet dich im Norden Griechenlands. Direkt an Albanien angrenzend liegt der Epirus. Hierhin zieht es vor allem Individualtouristen, die auf der Suche nach Natur und Abgeschiedenheit sind, so wie wir. Kennzeichnend für den Epirus sind seine hohen Berge, seine Flüsse, riesige Wälder und alte Dörfer, die bis heute nicht mit dem Auto befahren werden können. Das absolute Highlight ist die Vikos-Schlucht, die sogar im Guinness Buch der Rekorde eingetragen ist. Bei so viel ursprünglicher Natur ist es kein Wunder, dass hier sogar noch Wölfe und Bären leben.

Du siehst, dass Griechenland einiges an unterschiedlichen Landschaften zu bieten hat. Platz zum Wildcampen und Freistehen gibt es genug, aber wie sieht es mit den Gesetzen dazu aus?

Blick auf Porto Katsiki auf Lefkada in Griechenland Zwei Camper beim Wildcampen in Griechenland in den Bergen Wildcamping in Griechenland am Meer ist selten machbar

Wildcamping in Griechenland

Während im Sommer in Griechenland zahlreiche Campingplätze in allen möglichen Kategorien geöffnet haben, sieht es ab dem Herbst schon anders aus. Wenn du – so wie wir – in Griechenland überwintern und das Land erkunden willst, kommst du um das Freistehen fast nicht drumherum. Öffentliche Stellplätze wie in Frankreich, Portugal oder Spanien findest du hier kaum und wenn, bieten sie selten Ver- oder Entsorgungsmöglichkeiten. Außerhalb der Saison ist somit weitaus mehr Flexibilität gefragt. Um unabhängig von der Entsorgung eines Chemie-Klos zu sein, haben wir uns zum Beispiel für eine Trenntoiletten entschieden.

Tipps, Gesetze und Regeln zum Wildcampen in Griechenland

Die gesetzliche Regelung zum Wildcampen ist eindeutig. Sie besagt, dass „die Errichtung von Zelten oder das Verweilen von Wohnwagen an archäologischen Stätten, Küstenzonen, Stränden, Rändern öffentlicher Wälder und allgemein auf öffentlichen Flächen“ verboten ist. Mehr Infos dazu findest du hier. Soweit die Theorie. In der Praxis gestaltet sich das Wildcampen und Freistehen in Griechenland sehr entspannt. Es hängt natürlich stark davon ab, wo du dich befindest und wie du dich verhältst. Außerdem wird unterschieden, ob du zeltest oder mit einem Wohnmobil oder Wohnwagen unterwegs bist.

Beim wilden Zelten gilt, dass offiziell ein Verbotsschild der Tourismusbehörde vorhanden sein muss. Ist dies nicht der Fall, dann wird das wilde Campen durch viele kommunale Behörden erlaubt. Um ganz sicherzugehen, wäre es jedoch notwendig, dich bei diesen zu erkundigen. Die Strafen für Wildcampen im Zelt reichen von einem Bußgeld bis zu 3000 Euro bis hin zu einer sechsmonatigen Freiheitsstrafe, die in eine Geldstrafe umgewandelt werden kann.

Anders sieht es aus, wenn du mit einem Wohnmobil unterwegs bist. Diesen ist es gestattet, zu parken, aber nicht zu campen. Stühle, Tische, Markisen oder andere Sachen sollten also nicht rausgeräumt werden. In der Praxis zeigen sich die Griechen in diesem Punkt aber als recht tolerant.

Dich in der Hochsaison im August an einen beliebten Strand oder ein berühmtes Ausflugsziel zu stellen, ist keine gute Idee. Auch die direkte Nähe eines Campingplatzes ist nicht geeignet, um wild zu campen. Lockerer sieht es auch, wenn die Saison vorbei ist oder du ein wenig ins Landesinnere fährst. Mehr als einmal ist die Polizei winkend an uns vorbeigefahren und hat uns einen schönen Abend gewünscht. Die Griechen sind ein geselliges Volk und das Zwischenmenschliche ist ihnen wichtig. Ein guter Türöffner ist es, sie auf Griechisch zu grüßen. Wir rufen fast jedem, der uns begegnet, ein freundliches „Jassas“ zu, was so viel heißt wie „Ich grüße Sie/Euch“. Das sorgt meistens für ein herzliches Lächeln und dafür, dass wir willkommen sind.

Damit es beim Wildcampen keine Probleme gibt und du ein gerne gesehener Gast bist, solltest du dich an die üblichen Verhaltensregeln halten:

  • hinterlasse keinerlei Müll oder sonstige Spuren, die auf eine Übernachtung hindeuten,
  • mache kein offenes Feuer,
  • Verhalte dich leise und rücksichtsvoll,
  • bleibe möglichst nur ein oder zwei Nächte am gleichen Ort.

Besonders der Punkt mit dem Feuer spielt in Griechenland eine große Rolle, da die Brandgefahr vom Frühjahr bis in den Herbst hinein extrem hoch ist. So romantisch ein Lagerfeuer sein mag, solltest du lieber darauf verzichten.

Wenn du wild zelten willst, solltest du daran denken, dass es im Norden Griechenlands noch freilebende Bären und Wölfe gibt. Diese sind aber normalerweise scheu und halten Abstand, wenn du sie nicht gerade durch herumliegende Lebensmittel anziehst.

Wildcamping in Griechenland mit einem Wohnmobil in der Natur Am Strand Ammoudia im Norden von Griechenland Ein Hund und ein Wohnmobil beim Wildcampen in Griechenland

Camping- und Stellplätze finden

In Griechenland gibt es einige naturnahe Campingplätze. Außerhalb der Hauptsaison ist meistens nur noch wenig los, so dass du auf vielen Plätzen deine Ruhe genießen kannst. Auf Chalkidiki haben die meisten nur zwischen Mai und Ende September geöffnet. Öffentliche Stellplätze sind rar und nicht mit den Standards vergleichbar, wie du sie aus anderen europäischen Ländern kennst. Teilweise ist es einfach eine gemähte Wiese, die als Wohnmobil-Stellplatz ausgeschrieben ist.

Diese Apps und Informationen sind hilfreich, um Stell- und Campingplätze zu finden:

Und auch ich habe einen Stellplatztipp für dich. Im Epirus, genau gesagt im imposanten Tzoumerka-Gebirge, liegt das Refugio von Babis und Pola. Auf knapp 1200 Metern Höhe erwarten dich Natur pur, absolute Ruhe und herzliche Gastgeber. Eine Übernachtung im Camper kostet pro Person 2 Euro. Möglichkeiten zu Ver- oder Entsorgung gibt es keine, das solltest du im Vorfeld berücksichtigen. Die Anfahrt führt über eine drei Kilometer lange Schotterpiste.

Es muss nicht immer Wildacmping in Griechenland sein. Ein schoener Stellplatz im Tzoumerka Gebirge

Fazit

Während unseres ersten langen Aufenthalts wurden wir nur einmal freundlich von der Polizei gebeten, uns woanders hinzustellen. Sonst hatten wir keine Probleme, schöne Plätze zum Freistehen mit unserem Wohnmobil zu finden. Damit das Wildcampen in Griechenland gut funktioniert, ist höfliches und respektvolles Verhalten das A und O. Die Griechen werden es dir danken und du wirst bestimmt vollgepackt mit tollen Erfahrungen zurückkehren.

Fotos: (c) Nima Ashoff

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ACSI Camping Card – lohnt sie sich? Wir verraten es dir! https://de.camperstyle.net/acsi-card/ https://de.camperstyle.net/acsi-card/#comments_reply Thu, 20 Sep 2018 08:23:26 +0000 https://de.camperstyle.net/?p=57691 Bist auch du kein Freund davon, viel Geld für Übernachtungen auf dem Campingplatz zu zahlen? Blöde Frage! Wer ist das schon? Aber weißt du schon, wie du dabei sparen kannst? Es gibt verschiedene Rabattkarten, mit denen du auf einigen Campingplätzen ansehnliche Vergünstigungen bekommst. In diesem Artikel möchte ich dir eine dieser Rabattkarten etwas genauer vorstellen: die ACSI Card. Auch ich habe die Vorteile dieser kleinen grünen Karte während meines Winteraufenthalts auf Sardinien genutzt und mich über den Preisnachlass gefreut.

Was bedeutet „ACSI“ überhaupt und was verbirgt sich dahinter?

Ausgeschrieben ist ACSI der „Auto Camper Service International“. 1965 gründete der Niederländer Ed van Reine dieses Unternehmen, um Campingbegeisterten die Planung des Urlaubs zu erleichtern. Seitdem vertreibt das mittlerweile große Unternehmen unter dem Namen „Eurocampings“ seine beliebten Reiseführer. 1999 kam dann die ACSI Card ins Spiel.

Was ist das für eine Karte und wie funktioniert sie?

Wie schon erwähnt, handelt es sich bei der ACSI Card um eine Rabattkarte, mit der du auf weltweit über 3.000 Campingplätzen bares Geld sparen kannst. Und nicht gerade wenig! Um genau zu sein, lässt sich ein Vorteil von bis zu 50% erzielen. Erwirbst du den dazugehörigen Reiseführer mit allen, für das jeweilige Land oder den Kontinent verzeichneten teilnehmenden Campingplätzen, ist die ACSI Card im Lieferumfang enthalten.

Steuerst du einen dieser Camping- oder Stellplätze an, solltest du darauf achten, in der „richtigen“ Zeit unterwegs zu sein – denn die ACSI Card gilt ausschließlich in der Nebensaison. Zeigst dann deine ausgefüllte, gültige ACSI Card vor, kostet dich und gegebenenfalls deine Begleitung die Übernachtung je nach Platz insgesamt nur 11, 13, 15, 17 oder 19 Euro. In jedem Fall zahlst du weniger als den niedrigsten Übernachtungspreis ohne ACSI Card. Ist der niedrigste Preis also zum Besipiel 30 Euro pro Nacht, zahlst du mit der ACSI Card trotzdem nur 19 Euro.

Wie oft und wann erscheint eine neue ACSI Card?

Eine neue Ausgabe der Reiseführer erscheint einmal jährlich. Zeitgleich mit ihnen kommt auch die dazugehörige neue ACSI Card auf den Markt und die Gültigkeit der alten Karte verfällt. Auf Campingmessen ist der Reiseführer für das kommende Jahr an den ACSI Ständen schon ab Mitte des Jahres erhältlich. Im Internet kannst du ihn dennoch erst ab Oktober bestellen.

Aber warum denn nicht zum Saisonstart? Dazu komme ich gleich.

Der Campingfuehrer von ACSI mit teilnehmenden Campingplaetzen Die ACSI Card fuer Rabatte beim Camping

Wann gilt die ACSI Card?

Das klingt alles sehr verlockend, ich weiß! Leider etwas zu verlockend, um nicht doch einen kleinen Haken zu haben. Und zwar folgenden: Wäre die ACSI Card das ganze Jahr über gültig, würden die Campingplatzbetreiber große Verluste machen. Daher richtet sich die Karte nicht an Saisonurlauber, sondern an diejenigen, die unabhängig von Schulferien oder Betriebsurlauben in der Vor- und Nebensaison Urlaub machen können und wollen.

Das bedeutet, die ACSI Card ist von Mitte Januar bis Mitte Juni und von Mitte September bis Mitte Dezember von Nutzen.

In allen anderen Monaten bringt sie dir leider keine Vorteile und kann getrost im Handschuhfach verweilen. Die genauen Saisonzeiten der Vor- und Nebensaison ändern sich natürlich von Jahr zu Jahr um einige Tage. Außerdem entscheiden die Campingplätze, in welchem Zeitraum innerhalb der Vor- und Nebensaison sie Rabatte mit der ACSI Card gewähren wollen. Daher empfehle ich dir, noch einmal nach den genauen, aktuellen Saisonzeiten zu schauen und zusätzlich immer individuell für jeden einzelnen Campingplatz, den du ansteuern magst, die Geltungsdauer und Rabatthöhe zu prüfen, bevor du deinen nächsten Urlaub für die Nebensaison einreichst. Nicht, dass du mit deiner ACSI Card zu früh dran bist und deine Kostenrechnung am Ende des Urlaubs nicht aufgeht.

Was beinhaltet die ACSI Card?

Eine ganze Menge! Ich persönlich war sehr überrascht, was die ACSI Card alles mit sich bringt:

  1. Stellplatz: Hierbei spielt es keine Rolle, ob du mit dem PKW + Zelt, einem PKW + Wohnwagen und Vorzelt oder deinem Wohnmobil mit Markise anreist. Für dich ist nur wichtig zu wissen, dass du auf eine Luxus- oder Komfortparzelle, falls der gewählte Campingplatz da Unterschiede macht, mit der ACSI Card keinen Anspruch hast.
  2. Aufenthalt von 2 Erwachsenen: Bei mehr als 2 Personen kann der Campingplatzbetreiber selbst entscheiden, ob er allen die Parzelle zum ACSI-Preis gibt, oder ob er allen weiteren Personen den regulären Preis berechnet.
  3. Stromanschluss: Dieser hat maximal 6A und du darfst bis zu 4kWh am Tag verbrauchen
  4. Warme Dusche: Arbeitet der gewählte Campingplatz mit Duschmarken, steht jedem Erwachsenen eine Marke am Tag zu. Laufen die Duschen über 50 Cent Münzen oder SepKeys, musst du mit dem Platzwart Rücksprache halten.
  5. 1 Hund: Nein, natürlich bekommst du als Besitzer der ACSI Card keinen Hund geschenk! Aber sollten Hunde auf dem gewählten Platz gestattet sein, kannst du deinen vierbeinigen Freund mitnehmen, ohne extra für ihn bezahlen zu müssen.

In welchen Länder gibt es ACSI-Campingplätze?

Die Top 5 der beliebtesten ACSI Reiseländer:

# 5 – Belgien mit 55 kooperierenden Campingplätzen
# 4 – Italien mit 330 kooperierenden Campingplätzen
# 3 – Niederlande mit 431 kooperierenden Campingplätzen
# 2 – Deutschland mit 338 kooperierenden Campingplätzen
# 1 – Frankreich mit satten 1544 kooperierenden Campingplätzen

Doch das sind noch längst nicht alle. In insgesamt 22 Ländern sind mit ACSI kooperierende Campingplätze vertreten. Dir bleibt bei der Wahl des Reiseziels also jede Menge Spielraum.

Wo kann ich die ACSI Card und den ACSI Führer kaufen und was kostet der Spaß?

Im Internet gibt es zahlreiche Anbieter, unter anderem Amazon, den ACSI Webshop oder auch Campingausstatter wie Frankana. Preislich unterscheiden sich die Angebote kaum voneinander. Auch in Buchhandlungen kannst du über den jeweils aktuellen Reiseführer inklusive ACSI Card bestellen.

Insgesamt 22 Länder beheimaten mindestens einen Campingplatz, auf dem du deine ACSI-Vorteile nutzen kannst. Ob dein Wunschland dabei ist, kannst du zum Beispiel auf der Herstellerwebseite www.eurocampings.de herausfinden.

Was dich der ganze Spaß kostet, kommt ganz auf deine Bedürfnisse an. Du bist kein ACSI Club Mitglied und benötigst den Reiseführer und die ACSI Card nur einmalig? Dann bist du mit 16,95 Euro dabei. Inklusive ACSI App kostet das Paket 20,54 Euro. Wenn du ein leidenschaftlicher Camper bist, der jedes Jahr die Vorteile von ACSI nutzen möchte, kann es sich lohnen, ein Abonnement abzuschließen und ACSI-Club-Mitglied zu werden. Denn dann kostet das Gesamtpaket mit App schlappe 11,95 Euro im ersten und 14,95 Euro im zweiten Jahr. Dadurch sparst du dir auch lästige Bestellvorgänge. Denn sobald du das Abo abgeschlossen hast, wird dir jedes Jahr zwischen Weihnachten und Neujahr dein abonniertes Paket zugesandt. Allerdings haben die Abonnements alle eine Mindestlaufzeit von 2 Jahren.

Die ACSI App – lohnt sich das?

Bis vor Kurzem dachte ich, es gäbe nur eine ACSI App. Das ist aber völlig verkehrt. An der Zahl sind es 3! Und jede App bietet ihren eigenen Vorteil. Über allem steht die „ACSI Camping Europa-App“. Mit jährlich 12,99 Euro ist sie die teuerste von allen dreien, bietet aber auch den größten Umfang. In dieser App sind alle 8.200, im „ACSI Campingführer Europa“ verzeichneten Campingplätze enthalten. Das heißt aber nicht, dass diese Campingplätze auch alle deine ACSI Card akzeptieren. Denn in dem größten ACSI Führer für ganz Europa sind nicht nur Teilnehmerplätze enthalten.

Deutlich günstiger ist die „CampingCard ACSI-App“. Für nur 3,59 Euro pro Jahr findest du hier alle teilnehmenden Campingplätze in der Übersicht.

Zu guter Letzt die „ACSI Great little Campsite-App“. In dieser App findest du etwa 2.000 kleine, gemütliche Campingplätze. Süße 2,99 Euro kostet sie im Jahr und bietet dem Ruhesuchenden bestimmt genau das Richtige. Doch wo ist denn jetzt der große Vorteil gegenüber dem herkömmlichen Reiseführer?

Alle drei Apps verfügen über einige Suchfilter. Die Teuerste hat 250, die anderen beiden 150 Filter, über die sich der perfekt auf dich zugeschnittene Campingplatz ganz einfach finden lässt. Eine wirklich tolle Funktion, die den Reiseführer super ergänzt. Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass die Apps auch offline funktionieren. Sowohl Kartenmaterial, als auch im Voraus geplante Routen und Campingplatzinformationen können auch mitten in der „Pampa“ ohne Internet abgerufen werden.

Auch Rezensionen kannst du ohne Weiteres lesen oder auch hinterlassen. Das macht es dir und anderen leichter einen geeigneten Campingplatz zu finden und auszuwählen. Dein mobiles Betriebssystem spielt hier keine allzu große Rolle. Denn sowohl für Android, Windows, als auch für iOS sind die Apps erhältlich. Allerdings musst du darauf achten, dass dein Android-Betriebssystem nicht älter als Version 4 und dein iOS-System nicht älter als Version 7 ist. Für deinen Computer oder Laptop gibt es die App leider erst ab Windows 10.

►► Wichtige Info: Die CampingCard ACSI-App, beziehungsweise alle Campingplatzinformationen, sind nur verfügbar, wenn du auch eine ACSI Card besitzt. Anderenfalls musst du eine der anderen beiden Apps wählen. Alle Informationen zu den einzelnen Apps findest du hier.

Auf der Rückseite deiner ACSI Card findest du einen Beschaffungscode, mit dem du die Camping- und Stellplatzinformationen freischalten kannst. Sobald dir die Inhalte freigegeben wurden, kannst du die App ein Kalenderjahr, also vom 1. Januar bis zum 31. Dezember, nutzen. Mit Beginn des neuen Jahres wird dein Zugang gesperrt und du musst die Inhalte mit deiner neuen ACSI Card wieder freischalten.

Gibt es Alternativen zur ACSI Card?

ACSI ist bei Weitem nicht der einzige Anbieter einer Campingrabattkarte. Auch der ADAC bietet eine solche Vorteilskarte an. Ebenso wie bei ACSI ist die ADAC CampCard“ in dem für knapp 23 Euro jährlich neu erscheinenden Campingplatzführer enthalten. Ein großer Vorteil gegenüber der ACSI Card ist, dass die ADAC-Rabatt Karte teilweise auch in der Hauptsaison gültig ist. Somit richtet sich die ADAC CampCard auch an diejenigen, die an die Schulferien gebunden sind. Kurz gesagt: Die Ersparnisse, die du mit der ACSI Card erzielen kannst, sind ein Stück weit größer, dafür sparst du halt nur in der Nebensaison. Ansonsten unterscheiden die beiden Karten sich nicht großartig voneinander.

Doch diese beiden Rabattkarten sind noch nicht alle. Weitere Karten sind zum Beispiel die „Camping Key Europe Card“, die besonders wichtig ist, wenn du nach Skandinavien reisen möchtest, die CCI – „Camping Card International“ des ACE (Auto Club Europa), die Mitgliedskarte des Deutschen Camping Clubs (DCC) und die kostenlose „Mein Platz“-Bonuskarte von Promobil.

Welche Campingcard für dich die Richtige ist, hängt letztendlich ganz von deinen Plänen ab. Machst du deine Urlaube hauptsächlich in der Nebensaison, lohnt sich aus meiner Sicht keine andere Rabattkarte so sehr, wie die ACSI Card. Ist die Nebensaison für dich keine Option, macht die ACSI Card keinen Sinn und die ADAC CampCard ist sinnvoller.

Fazit

Ich persönlich finde die ACSI Card und den zugehörigen Reiseführer super! Allerdings lohnt es sich, in meinen Augen für dich nur, wenn du mehrere Urlaube im Jahr machst, die innerhalb der Nebensaison liegen oder wenn du öfters nur übers Wochenende auf den Campingplatz fährst. Wenn das der Fall ist, ist die ACSI Card ein absolutes Muss in deinem Handschuhfach! Denn die Ersparnisse sind erheblich und machen sich auf Dauer in der Reisekasse definitiv bemerkbar.

Ich hoffe, ich konnte dir die ACSI Card mit diesem Beitrag etwas näher bringen und dir deine Entscheidung für oder gegen die Rabattkarte ein wenig erleichtern. Allzeit gute Fahrt und tolles Erleben!

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Glamping in Italien: 10 traumhafte Unterkünfte für Luxusliebhaber https://de.camperstyle.net/glamping-italien/ https://de.camperstyle.net/glamping-italien/#comments_reply Fri, 14 Sep 2018 07:42:48 +0000 https://de.camperstyle.net/?p=59285 Italien ist seit Jahren eines der beliebtesten Urlaubsziele Europas. Kein Wunder, denn das sonnige Land in der Form eines Stiefels ist für deutsche Urlauber gut erreichbar. Zudem sind die Italiener nicht zuletzt für ihre Gastfreundlichkeit berühmt und auch die Küche mit ihren kulinarischen Köstlichkeiten ist in aller Munde. Da ist es nicht verwunderlich, dass das Angebot an kleinen und großen Campingplätzen in jeder Ecke des Landes beinahe unerschöpflich scheint. Wie wäre es angesichts dieser Fülle an Angeboten mal mit einem ganz besonderen Urlaubserlebnis im Land der Spaghetti-Bäume und Pizza-Seen? Wie wäre es mit Glamping in Italien?

Wenn es dir beim Modewörtchen „Glamping“ nicht bereits in den Ohren klingelt, dann kannst du in meinem Artikel über Glamping weltweit mehr dazu erfahren. Eines möchte ich dir aber schon jetzt verraten: Glamping, das bedeutet „glamouröses Camping“. Beim Glamping kannst du naturnah im Zelt übernachten, ohne auf den vollen Luxus eines Hotels zu verzichten. Die meisten Glampingplätze bieten dir ein eigenes Badezimmer im Zelt und ein Kingsize Bett mit weichen Kissen. Einige von ihnen trumpfen sogar mit einem eigenem Whirlpool, Zimmerservice im Zelt und kaltem Champagner in der Minibar auf. Auch beim Glamping gibt es also riesige Unterschiede in der Konzeption der Plätze und beim Preis-Leistungsverhältnis.

In diesem Artikel stelle ich dir nun zehn Glamping-Plätze in Italien vor. Hier lautet das Motto: Camping con Luxus!

Glamping Canonici di san Marco Venezia

Diesen exklusiven Glampingplatz findest du nord-westlich von Venedig. Die Zelte des Glamping Canonici di san Marco liegen geschützt zwischen antikem Mauerwerk und alten Feigenbäumen. Mit Eleganz und Charme in einem rustikal-stylischen Ambiente möchte dieser Glampingplatz vor allem seine anspruchsvollen Besucher zufriedenstellen. Das Glamping Canonici ist besonders stolz auf seine Gäste, denn Glamping ziehe besonders ökologisch gebildete, neugierige und individuelle Besucher an, die sich selbst vom Standard abheben möchten. Keine leichte Aufgabe, diese Zielgruppe zufriedenzustellen. Falls du dich selbst in dieser Besucherbeschreibung wiedererkennst, darfst du dich bei Canonici auf Internet, eine Minibar, Wäsche-Service, Picknick-Service, ein geräumiges Badezimmer, eine Klimaanlage und auf eine Auswahl an verschiedenen Kissen für jedes Bedürfnis freuen. Außerdem bietet dieser Platz die Möglichkeit, Fahrräder auszuleihen.

Preise: 190 € – 220 € für zwei Personen pro Nacht, je nach Zelt.
Kinder bis sechs Jahre frei. Von sieben bis 13 für 20 €. Ab 13 Jahre für 30 €.

Eine schoene Unterkunft fuer Glamping in Italien bei Canonici di san Marco Venezia Inneneinrichtung eines Glamping Zelts von Canonici di san Marco Venezia Schlaf- und Wohnzimmer vom Glamping Canonici di san Marco Venezia

Fotos: (c) Glamping Canonici di san Marco Venezia | www.glampingcanonici.com

Fireflies and Figs

Glühwürmchen und Feigen? Ein interessanter Name, den dieser Platz gewählt hat. Er erinnert an romantische Abendstunden zwischen Feigenbäumen und einer lauen Brise italienischer Sommerluft. Dieser gemütliche Glampingplatz liegt in Abruzzo im Osten Italiens, umringt von den Maiella Bergen und in direkter Nähe zu drei National Parks. Auch Ausflüge an das adriatische Meer sind von hier aus möglich. Bei Fireflies and Figs gibt es für „Glamper“ vorwiegend Bed and Breakfast, das Ganze aber mit Panoramablick über die Berge. Allerdings musst du auch am Abend zwischen Glühwürmchen unterm Sternenhimmel nicht verhungern, denn hier bekommst du zu später Stunde ein drei Gänge Menü, Holzofenpizzas oder einen Grillteller. Natürlich haben die Zelte bei Fireflies and Figs auch eigene Luxusbäder und private Sitzecken unter freiem Himmel. Einen Haken hat die Unterkunft: du musst mindestens drei Tage bleiben. Wenn es dir hier gefällt, sollte das aber kein Problem sein.

Preise: 145 € pro Nacht für zwei Personen im Doppelzelt. Kinder sind leider nicht erlaubt. Mindestaufenthalt 3 Tage.

Aussicht auf die Berge beim Glamping in Italien im Fireflies and Figs Ein Zelt auf dem Glamping Platz in Italien bei Sonnenuntergang Ein bequemes Bett beim Glamping in Italien

Fotos: (c) Fireflies and Figs | www.firefliesandfigs.co.uk

Camping Ca’Savio

Dieser etwas andere Glampingplatz in der Nähe von Venedig bietet dir unter anderem sechs nagelneue Airstreams, die in ihrer Aufmachung an ein Boutique-Hotel erinnern sollen. Im Luxuswohnwagen lebst du hier direkt am Strand – 30 Autominuten von Venedig entfernt. Mit dem Auto erreichst du auch die Dolomiten in zwei Stunden. Es gibt viele Gründe, warum die auffälligen Airstreams Kultcharakter haben. Einer davon wäre beispielsweise, dass John F. Kennedy ein solches Gefährt während seiner Amtszeit als mobiles Büro benutzte. Weltweit gibt es etwa 100.000 Airstream-Besitzer.

Im Inneren der modernen und gleichzeitig kultigen Wohnwägen haben – bei ausgeklapptem Sofa – bis zu vier Personen Platz. Jeder Wagen ist mit Küche, Kühl- und Gefrierschrank und Klimaanlage ausgestattet. Neben den kultigen Airstreams gibt es bei Camping Ca´Savio außerdem Luxuszelte und Bungalows für dich. Zielgruppe dieses Glampingplatzes sind vor allem junge Familien und Paare. Wegen der Trockenheit im Sommer darf auf dem Platz nicht gegrillt werden, aber um sich kulinarisch zu versorgen, gibt es gerade in Italien ja genügend Alternativen.

Preise: 73 – 173 € pro Unterkunft, je nach Saison. Mindestaufenthalt drei bis sieben Nächte (je nach Saison).
Tiere sind auf dem ganzen Platz nicht erlaubt.

Eine Frau deckt den Tisch vor einem Airstream beim Glamping in Italien Ein schoenes weisses Zelt auf einer Wiese eines Platzes fuer Glamping in Italien Ein Airstream und ein Zelt am Abend beim Glamping in Italien

Fotos: (c) Camping Ca´Savio | www.casavio.com

The Lazy Olive Glamping

Dieser familiäre Glampinglatz liegt im ländlichen Bereich der Toskana. Hier kannst du so richtig zur Ruhe kommen, denn bei Lazy Olive gibt es nur zehn Boho-Zelte und der Platz beherbergt maximal 20 Besucher zur gleichen Zeit. Jedes Zelt verfügt über ein privates Badezimmer, einen Safe und eine Klimaanlage.
An diesem Ort kannst du den Geräuschen der zahlreichen Tiere lauschen und hast einen wundervollen Blick über die Weinberge und das mittelalterliche Städtchen Pienza. Ein Ausflug in dieses authentische Städtchen lohnt sich allemal.

Lazy Olive ist zwar ein Glamping-Platz, aber du musst als Besucher trotzdem nicht auf eine authentische Naturerfahrung verzichten. Hier wäschst du dich draußen unter einer Solardusche direkt am Zelt, hinter einem Sichtschutz für die Nachbarn. Zum Waschen benutzt du die handgemachte und natürlich abbaubare und lokale Seife, um die Umwelt zu schonen. Falls dir dieses Erlebnis als ein doch etwas zu aufreibendes Outdoor-Abenteuer erscheint, kannst du auch im Hauptgebäude aus roten Backsteinen duschen. In diesem Haupthaus findest du es außerdem eine Küche, einen Grill, ruhige Sitzecken und eine lange Tafel, an der alle Besucher gleichzeitig speisen können. Für eine angemessene Abkühlung in der italienischen Mittagshitze sorgt bei The Lazy Olive ein Pool, der 24/7 geöffnet hat. Außerdem gibt es einen Biogarten für Gäste, Waschmaschinen und Internet. Besonders aber kannst du dich auf das selbstgemachte Olivenöl freuen, das die Besitzer direkt vor Ort verkaufen!

Preise: Zwei Personen im Zelt für 100 € pro Nacht (mindestens vier Nächte). Pro Woche 600 €.

Gemuetlicher Platz vor einem Steinhaus bei Lazy Olive Glamping in Italien Zwei Frauen spaieren ueber den Platz von Lazy Olive Glamping in Italien Blick in ein gemuetliches Zelt von Lazy Olive Glamping in Italien

Fotos: (c) The Lazy Olive Glamping | www.thelazyolive.com

Vedetta Lodges

Die Vedetta Lodge bei Scarlino bietet dir acht besonders umfangreich eingerichtete Lodge- und Safarizelte. Jedes der Zelte ist über 50 m² groß und selbstverständlich mit einem eigenen Badezimmer ausgestattet. Drei der Zelte geben einen Blick auf das mittelalterliche Dörfchen Scarlino und die Wiesen und Wälder der Umgebung frei. Von den anderen fünf Zelten kannst du die Inseln Elba und Korsika erspähen. Die Zelte der Vedetta Lodge stehen auf dem restaurierten Landgut der Familie Barbarini, die seit Generationen in diesem Städtchen lebt. Auch das Haus bietet eine liebevoll gestaltete Auswahl an Zimmern für Übernachtungsgäste. Die ganze Lodge erzählt dabei die Familiengeschichte der Barbarini auf alten Fotografien und Wappen, die überall zu finden sind.

Aber nicht nur die Zimmer, sondern auch die Zelte der Vedetta Lodge bieten dir allerlei Extras wie eine Klimaanlage, Sonnenliegen und eine Heizung, falls es doch einmal kalt wird. In den Zelten kannst du dir für die Abendstunden einen Picknick-Korb bestellen und das Dinner ganz romantisch, gemütlich und privat direkt am oder im Zelt zu dir nehmen. Auf der Lodge findest du zudem einen Naturpool für den ganz besonderen Erholungsfaktor.

Preise: 150 € – 280 € je nach Saison. Extrabett: 50 €.

Aussicht von der Vedetta Lodge beim Glamping in Italien Luxurioese Einrichtung beim Glamping in Italien in den Vedetta Lodges Die Vedetta Lodges bieten eine gemuetliche Einrichtung mit Aussicht

Fotos: (c) Vedetta Lodges | www.bevedetta.com

Azienda agricola della Mezzaluna

Dieser außergewöhnliche Glampingplatz bietet dir drei verschiedene Bauwagen in bunten Farben auf einer kleinen Farm. Das ganze Grundstück ist übersät von Rosenbüschen und Blumen in allen möglichen Farben. Hier gibt es neben luxuriösem Gipsy-Leben im Bauwagen auch eigenes Olivenöl, Gemüse, Eingemachtes zu kaufen.  Ein erfrischender Pool rundet das Angebot ab.

Die Azienda agricola della Mezzaluna liegt in Stiava zwischen Bergen und Meer, mit Blick in beide Richtungen. Der nächste Strand ist etwa 10 Minuten entfernt und immer einen Ausflug wert. Frühstück bekommst du in der Azienda agricola della Mezzaluna auf Anfrage in drei verschiedenen Größenordnungen. Jeder der gemütlichen und vielleicht etwas kitschig-romantischen Bauwagen ist mit einem eigenen Badezimmer ausgestattet. Im größten von ihnen kannst du dich sogar in der Badewanne vergnügen. Hier hast du außerdem eine eigene voll ausgestattete Küche. Aber auch in den beiden kleinen Bauwagen hast du die Möglichkeit, dich selbst zu versorgen, denn auf dem Grundstück der Farm gibt es eine Außenküche, in der du dein Essen zubereiten kannst.

Preise: Ab 100 € pro Caravan. Im August bis zu 250 € pro Nacht.

Blick auf einen Bauwagen auf einem Glampingplatz in Italien Einrichtung eines Bauwagens auf dem Azienda agricola della Mezzaluna in Italien Glamping in Italien in einem Bauwagen von Azienda agricola della Mezzaluna

Fotos: (c) Azienda agricola della Mezzaluna | www.aziendaagricoladellamezzaluna.com

Caravan Park Sexten

Der Caravan Park Sexten ist unter Campern fast schon eine Institution. Sexten liegt in Bozen, Italien, und bietet mit einer Höhenlage von 1500 Metern ein luxuriös-rustikales Erholungsflair. Hier kannst du Urlaub im eigenen Camper, im Zelt und sogar im Baumhaus machen. Die Baumhäuser des Caravan Park Sexten befinden sich in 3,5 Metern Höhe. Sie bieten dir einen 35 m² großen Aufenthaltsraum, ein Badezimmer mit Erlebnisdusche, einen Whirlpool und sogar eine Sauna. Außerdem gibt es einen Fernseher, falls dir die Aussicht auf die Sextener Sonnenuhr, die du vom Baumhaus rund um die Uhr hast, einmal zu eintönig wird.

Für deine Übernachtung im Baumhaus kannst du dir verschiedene Pakete buchen, je nachdem, wie aktiv, romantisch oder relaxt du deinen Urlaub gestalten willst. Im Baumhaus des Caravan Park Sexten sind leider keine Kinder erlaubt, auf dem restlichen Gelände und vor allem auf dem „normalen“ Campinggelände allerdings schon.

Preise: Pro Nacht für zwei Personen im Baumhaus zwischen 339,00 € (Relax-Paket) und 499,00 € (Gourmet Paket)

Eine noble Einrichtung beim Glamping in Italien im Caravan Park Sexten Glamping in Italien mit einer tollen Aussicht in Sexten Ein luxurioeses Baumhaus im Caravan Park Sexten bei Nacht beim Glamping in Italien

Fotos: (c) Caravan Park Sexten | www.caravanparksexten.it

Das Besondere am Glamping in Italien ist gerade auf den kleineren, familiären und gastfreundlichen Glampingplätzen mit Sicherheit die Möglichkeit, regionale Produkte direkt vor Ort zu genießen und auch kaufen zu können. Besonders das italienische Olivenöl ist unverwechselbar und deine Freunde und Familie zu Hause freuen sich garantiert über einen edlen Tropfen dieser besonderen Spezialität als Urlaubsmitbringsel. Italien ist sowohl landschaftlich als auch klimatisch sehr abwechslungsreich. Und diese unterschiedlichen Plätze tragen ihren Teil zu einer unvergesslichen Urlaubserfahrung bei.

Titelfoto: (c) Camping Ca´Savio

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Camping an Bord – Erfahrungen und Tipps https://de.camperstyle.net/camping-an-bord/ https://de.camperstyle.net/camping-an-bord/#comments_reply Wed, 12 Sep 2018 05:22:13 +0000 https://de.camperstyle.net/?p=56888 Was ist eigentlich Camping an Bord? Wenn es ums Campen geht, gibt es unzählige Möglichkeiten dieser Leidenschaft nachzugehen. Ob mit einem Wohnwagen, einem Wohnmobil oder im Zelt, ob auf einem Luxus-Campingplatz, nackt auf einem FKK-Platz oder einsam in der freien Natur – den Camperfreuden sind so gut wie keine Grenzen gesetzt. Wusstest du aber, dass du sogar auf einer Fähre campen kannst? Worum es sich dabei genau handelt und wie das Ganze funktioniert, das erfährst du in diesem Beitrag.

Camping auf hoher See

Während die einen ihren Campingurlaub in Deutschland oder den angrenzenden Nachbarländern verbringen, zieht es andere weiter in die Ferne. Neben Frankreich, Spanien oder Portugal sind auch Griechenland, Sardinien und Malta beliebte Ziele. Griechenland kannst du gut auf dem Landweg erreichen, allerdings ist damit eine ganz schöne Fahrerei durch die verschiedenen Balkanstaaten verbunden. Wenn dir das zu anstrengend ist oder du darauf keine Lust hast, kannst du stattdessen von verschiedenen italienischen Häfen aus mit der Fähre fahren.

Bei Malta und Sardinien sieht die Anreise etwas kniffliger aus. Ich gehe davon aus, dass du kein Amphibienfahrzeug hast, mit dem du das Meer durchqueren kannst. Hier kommst du also gar nicht drumherum, eine Fähre zu buchen.

Bei allen drei genannten Zielen besteht die Möglichkeit, dass du mit deinem Wohnwagen oder Wohnmobil auf dem offenen Fahrzeugdeck der Fähre übernachten kannst. Das nennt sich offiziell Camping an Bord und ist eine äußerst praktische Sache.

Camping an Bord – so funktioniert es

Im Grunde ist es ganz einfach: du fährst mit deinem Wohnwagen oder Wohnmobil auf das dafür vorgesehene offene Fahrzeugdeck. Dabei sind dir Einweiser behilflich, die dir den Platz zuweisen und dafür sorgen, dass alle Fahrzeuge sicher einparken. Dabei handelt es sich um Millimeterarbeit und am Ende stehen die Fahrzeuge dicht an dicht. Natürlich hast du noch immer genug Raum, um deine Türe zu öffnen und aus deinem Camper ein- und auszusteigen.

Sobald dein Fahrzeug steht, kannst du es bei den meisten Fährgesellschaften – oft kostenlos – an den Strom anschließen. Du brauchst dafür lediglich einen blauen Adapterstecker.

Für die Überfahrt musst du dein Gas ausstellen. Mal eben einen Kaffee oder was Leckeres zu essen kochen, ist also nicht erlaubt. Du kannst aber alle kostenpflichtigen und kostenfreien Angebote der Fähre mitbenutzen, zum Beispiel das Restaurant. In der Regel sind auch Duschen vorhanden.

Camping der besonderen Art

An Bord einer Fähre zu campen, ist etwas Besonderes. Du darfst es allerdings nicht mit einem erholsamen Campingurlaub verwechseln. Es ist klar, dass es bei so vielen Menschen auf engem Raum unruhig zugeht. Und auch die Motoren der Fähre machen einen ziemlichen Lärm.

 

Dennoch bietet diese Form des Reisens Vorteile:

  • Du kannst in deinem eigenen Bett schlafen
  • Du brauchst keine Kabine buchen
  • Kinder können sich – natürlich in Begleitung eines Erwachsenen – auf der Fähre die Beine vertreten und müssen nicht die ganze Zeit still im Camper hocken. Das ist für alle Beteiligten wesentlich entspannter als eine lange Autofahrt.
  • Wenn du einen oder mehrere Hunde hast, können diese bei dir im Camper bleiben. Damit sie ihr Geschäft erledigen können, gibt es einen speziellen Hundebereich. Aber Achtung, dieser ist wirklich klein und nicht jederhunds Sache.
    Tipp: Je nachdem, wie lange die Überfahrt dauert, solltest du deinem Hund vorher keine große Portion zu fressen geben, sondern damit bis nach der Ankunft warten.
Camper stehen dicht an dicht auf einer Faehre Eine Superfast Faehre im Hafen Mit dem Wohnmobil dicht an dicht auf einem Fahrzeugdeck

Tipps und Erfahrungen zum Camping an Bord

An Bord zu campen ist nur auf den drei Mittelmeerstrecken nach Griechenland, Sardinien und Malta möglich und zwar im Zeitraum von April bis Oktober. Voraussetzung ist, dass es sich bei dem Fahrzeug tatsächlich um ein zugelassenes Campingfahrzeug handelt. Bei den Reisenden erfreut sich das Angebot großer Beliebtheit. Entsprechend hoch ist der Ansturm auf die begrenzte Anzahl der Tickets. Wenn du eines zu einem günstigen Preis ergattern möchtest, solltest du dich möglichst früh darum kümmern. Der Verkauf beginnt meistens schon im Februar.

Buchen kannst du ein Ticket zum Beispiel über diese Anbieter:

  • Webseite des ADAC

    ADAC Mitglieder erhalten auf verschiedenen Linien attraktive Vergünstigungen.
  • Goferry
  • Superfast
  • Greekferries (von Italien nach Griechenland)
  • Moby Lines 
  • Minoan Lines
  • Acropolis Travel Patras (
acrospyr@otenet.gr)
    Ein griechisches Reisebüro, in dem ich bereits mehrfach meine Überfahrten per E-Mail gebucht habe. Die Mitarbeiter sprechen perfekt Englisch und finden immer super günstige Verbindungen heraus.

Hinweise zum Camping an Bord

  • Camping an Bord ist nicht von allen Häfen aus möglich. Bei der Suche nach einer Verbindung solltest du deshalb verschieden Optionen ausprobieren oder direkt beim Anbieter nachfragen.
  • Bei der Fährgesellschaft Minoan Lines beinhaltet der Tarif „All Inklusive Camping“ eine Unterkunft in einer Innenkabine. Zusätzlich erhältst du 30 % Rabatt auf die Speisen und Getränke der Restaurants. Du kannst jedoch nicht in deinem eigenen Camper übernachten. Für ein Haustier zahlst du pro Tier 25 Euro Aufschlag.
  • Da sich die Bedingungen der verschiedenen Anbieter unterscheiden, solltest du dich vor dem Buchen genau informieren.
  • Ist das Ticket gebucht und der Tag der Abfahrt gekommen? 
Dann solltest du unbedingt rechtzeitig – mindestens zwei Stunden vorher – am Hafen sein.
Ein Hund beim Camping an Bord mit dabei Ein Pool an Bord einer Faehre

Meine eigenen Erfahrungen

Zusammen mit meinem Freund und unseren drei Hunden bin ich bereits zweimal mit der Anek Superfast von Italien nach Griechenland und zurück gefahren. Die Hunde haben keinen extra Aufpreis gekostet.
 Zuerst war ich unsicher, ob Camping an Bord was für mich ist, da ich mich mit festem Boden unter den Füßen wohler fühle als auf dem Wasser. Meine Bedenken waren jedoch völlig unnötig. Ich fand die Überfahrt sehr angenehm und konnte nachts sogar ein paar Stunden schlafen, trotz der lauten Schiffsmotoren. Wir haben uns nett mit anderen Reisenden bei einem Glas Wein unterhalten und so vergingen die 25 Stunden fast wie im Flug.

Und obwohl sich die Begeisterung meiner Vierbeiner für das Hundeklo in Grenzen hielt, hat auch das Gassigehen funktioniert. Danach konnten sie es sich wieder in ihrem gewohnten Umfeld gemütlich machen.

Preise für Camping an Bord

Auf den ersten Blick können die Preise für dieses Angebot ziemlich hoch aussehen. Wir zahlen zum Beispiel für unseren Bus mit 7 Metern Länge und 3,20 Metern Höhe von Ancona nach Igoumenitsa 345 € (einfache Fahrt mit 2 Personen). Die Überfahrt dauert 20 Stunden.

Wenn ich gegenrechne, wie viel Sprit wir auf dem Landweg bräuchten, um vom Süden Deutschlands bis nach Nordgriechenland zu kommen, wird es jedoch auch nicht viel günstiger. Dazu müssen ja noch die Kosten für Maut sowie den Verschleiß und eventuelle Gebühren für Stell- oder Campingplätze eingerechnet werden.

Deutlich sparen kannst du auf jeden Fall, indem du früh buchst. Im schlechtesten Fall bekommst du auf den letzten Drücker sonst gar kein Ticket mehr oder musst mit hohen Kosten rechnen.

In einem Hafen liegen Faehren, wo unter Umstaenden Camping an Bord moeglich ist

Fazit

Nicht nur für Familien ist Camping an Bord eine tolle Möglichkeit, um entspannt ans Ziel zu kommen. Du brauchst nichts weiter machen, als einfach auf die Fähre zu fahren und zu warten, bis du ankommst – ganz stau- und stressfrei.

Fotos: (c) Nima Ashoff

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Fendt „Saphir“: Klassiker im neuen Look https://de.camperstyle.net/fendt-saphir-klassiker-im-neuen-look/ https://de.camperstyle.net/fendt-saphir-klassiker-im-neuen-look/#comments_reply Sun, 09 Sep 2018 10:15:53 +0000 https://de.camperstyle.net/?p=58462 Das Modell „Saphir“ des süddeutschen Herstellers Fendt-Caravan gehört zu den Klassikern unter den Premium-Wohnwagen. Zum Modelljahr 2019 hat der Innenraum nun ein neues Design spendiert bekommen.

Wir haben uns auf dem Caravan Salon in Düsseldorf mal den Grundriss 445 TFB näher angesehen, der mit seinen 6,79 m Gesamtlänge und 5,67 m Aufbaulänge in punkto Größe und Aufteilung am ehesten mit unserem Bianco vergleichbar ist.

Innen großzügig, außen kompakt

Auch dieser Saphir ist in diesen Abmessungen noch ein flexibler, wendiger Reisecaravan, der jedoch im Wohnbereich doch nochmal ein ganzes Stück mehr Raum und Komfort bietet als unser rollendes Zuhause – unter anderem durch seine sehr großzügige Sitzgruppe im Heck.

Fendt Saphir 2019 - Außenansicht Fendt Saphir 2019: Neues Innendesign Fendt Saphir 2019 - Sitzgruppe Fendt Saphir 2019 - Interieur Fendt Saphir 2019 - Schlafbereich

Schick und praktisch: Weiße Küche mit matten Fronten

Am auffälligsten beim „neuen“ Saphir ist die schicke weiße Küche, die sich dem Hochglanz-Trend der letzten Jahre entgegenstellt und selbstbewusst ihre geschmackvollen matten Oberflächen präsentiert. Über Geschmack lässt sich ja bekanntlich nicht (oder besonders trefflich) streiten. Wir persönlich finden den klaren, angenehm zurückhaltenden Look jedenfalls sehr stylisch und freuen uns, dass die Designer diesen Schritt gewagt haben.

Außerdem sind die matten Fronten natürlich auch viel praktischer für den Campingalltag, da nicht jeder Fingerabdruck und jedes Staubkorn sofort ins Auge springen. Die Fronten im Wohn- und Schlafbereich sind weiterhin in Holzoptik (Kastanie) gehalten und bilden damit einen interessanten Kontrast zur hellen Küche. Wir sind jedoch gespannt, ob das Material der Küchenfronten in den kommenden Jahren ein Stückchen „weiterwandert“ und vielleicht irgendwann auch im Wohn- und Schlafbereich zu sehen ist.

Fendt Saphir 2019 - Küche Fendt Saphir 2019 - Küche weiß Fendt Saphir 2019: Herd mit Spritzschutz Fendt Saphir 2019: Apothekerschränkchen zum Ausziehen Fendt Saphir 2019: Arbeitsplatte Fendt Saphir 2019: Armaturen Küche Fendt Saphir 2019: Weiße Fronten mit anthrazitfarbenen Verschlüssen Fendt Saphir 2019: Küche mit Fenster

Polster und Gardinen in universellen Farben und Mustern

Die „Wohnwelten“ – sprich: Polster und Gardinen – ebenfalls einem kleinen Facelift unterzogen. Besonders gut gefällt uns hier die Variante „Cremona“, deren schicke, schlichte Grautöne ohne auffällige Muster auskommt und sich dadurch perfekt auf den individuellen Geschmack des Besitzers anpassen lässt: Ob farbige Kissen oder Tischdecken, Dekoelemente, Reisesouvenirs oder einfach nur die Lieblingsbettwäsche – hier kann man nach seinem persönlichen Gusto Akzente setzen.

Fendt Saphir 2019: Polster Sitzgruppe grau Fendt Saphir 2019: Vorhänge grau Wohnwelt Cremona Fendt Saphir 2019: Kleiderhaken anthrazit

Neuer Heckleuchtenträger in moderner Form

Außen wurde, wie auch bei den anderen Fendt-Modellen, der Heckleuchtenträger neu gestylt. Die eher rundlichen Formen sind hier einem spitz zulaufenden, modernen Design gewichen, das der charakteristischen Fendt-Silhouette einen neuen Anstrich verpasst.

Fendt Saphir 2019: Heckleuchten neu Fendt Saphir 2019: Logo

Weitere Informationen zum Saphir: fendt-caravan.com/saphir.html 

Fotos: (c) CamperStyle

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Reiseziele für den Herbst: 13 Blogger verraten ihre Lieblingsecken https://de.camperstyle.net/reiseziele-fuer-den-herbst-blogger-verraten-ihre-lieblingsecken/ https://de.camperstyle.net/reiseziele-fuer-den-herbst-blogger-verraten-ihre-lieblingsecken/#comments_reply Thu, 06 Sep 2018 20:03:59 +0000 https://de.camperstyle.net/?p=11685 Nach einem ziemlich heißen Sommer mit ein paar letzten warmen Septembertagen spürt man nun, dass der Herbst unwiderruflich gekommen ist. Doch auch diese Jahreszeit hat ihren ganz eigenen Charme – und es gibt wunderschöne Reiseziele, die gerade jetzt besonders reizvoll sind.

Wir haben 13 deutschsprachige Campingblogger gebeten, uns zu verraten, wohin es sie in den „Goldenen Monaten“ verschlägt. Und natürlich gibt es auch jede Menge toller Fotos dazu!

Hier sind unsere Bloggertipps:

Björn – Transitfrei.de

Seit fast 10 Jahren berichtet Team Transitfrei über Reiseziele in ganz Europa. Ob Nordspitze in Schottland, Badeferien in Kroatien, Toskana-Rundreise in  Italien oder das Nordkap in Skandinavien, Björn und seine Familie lieben es, ausgefallene und dennoch erreichbare Ziele anzusteuern – und darüber zu berichten. Neben spannenden Reiseberichten gibt es wichtige Informationen für Einsteiger, Checklisten und weitere interessante Themen!

Björns Herbst-Reisetipp: Zeeland (Niederlande)

Als Nele und Jalil uns fragten, ob wir für die Leserinnen und Leser von CamperStyle nicht einen schönen Reisetipp für eine tolle Herbsttour hätten, war unsere Antwort eigentlich sofort klar: Zeeland in Holland! 

Aber warum empfehlen wir ausgerechnet eine Region, die jedes Jahr Tausende Besucher zu verkraften hat und wo längst alle Sehenswürdigkeiten doppelt und dreifach bekannt sind?

Nun, WIR mögen das Zeeland abseits der ausgetretenen und bekannten Pfade zwischen den immergleichen Orten wie Westkapelle, Domburg und Renesse. Durch die einzigartige geografische Formation Zeelands genießen wir lieber eine aus mehreren Inseln bestehende Küstenlandschaft, die zur Abwechslung nicht einen Küstenstreifen aufbietet, der wie mit dem Lineal gezogen klar Wasser und Land voneinander abgrenzt. Zeeland ist „Seen“land, ist Küste rundherum!

2, 3 Tipps möchten wir euch für dieses Zeeland an die Hand geben, die auch wir immer wieder gern ansteuern. Besonders jetzt im Herbst:

Zeeland (c) Transitfrei
Wer zum Beispiel gerne mit seinem Wohnmobil oder Wohnwagen an einem befestigten Uferbereich mit Blick auf das Meer den Tag verbringt, findet in Zeeland weit über ein Dutzend Möglichkeiten hierzu. Viele Plätze, ob nun am Brouwersdamm, de Punt oder Grevelinger Meer sind jedoch hinlänglich bekannt und spätestens ab 10, 11 Uhr bekommt man nur noch einen Platz in der zweiten Reihe.

Ein Platz aber ist noch immer ein bisschen der Geheimtipp unter den Tagesstellplätzen am Meer, auch wenn dieser Platz ganz streng genommen schon der Provinz „Südholland“ zugeordnet ist:

Adresse: Slag Maasmond, Maasvlakte, Rotterdam
Koordinaten: N 51.981377° / E 4.051739°

Schon im Sommer findet man auch am Tage dort immer einen Platz und jetzt im Herbst ist es dort so leer, dass man mitunter sogar auf 100m Entfernung keinen Nachbarn hat. Wir verstehen gar, nicht warum das so ist! Denn der Platz vereint gleich zwei Superlative in sich. Zum einen ist er kostenlos! Das gilt längst nicht für alle Tagespark- und Stellplätze am Wasser in Zeeland. Zum zweiten hat man hier nicht nur das Meer, sondern sogar das besondere Fernweh der großen weiten Welt vor dem Wohnmobilfenster vor sich!

Im Minutentakt geben sich hier, in Sichtweite des Einfahrfeuers Maasmond zum Hafen Rotterdam, die Ozeanriesen, Frachter und Containerschiffe die Klinke in die Hand! Auch Kreuzfahrtschiffe oder die Fähren von und nach England sind dabei.

Die See wird hierbei gerade im Herbst so langsam rau, der Wind frischer und den coolen Northface- Windbreaker kann man durchaus schon überwerfen, wenn man ein paar Schritte am Wasser entlang spazieren möchte.

Wer nach dem Ausflug ans Meer Lust auf einen maritimen Snack bekommen hat, fährt am besten zurück Richtung Ouddorp! Kein richtiger Geheimtipp zwar, aber es ist nun auch nicht so, als würden Zeelandbesucher ausgerechnet nach Ouddorp fahren, um Zeeland zu erleben. Dort findet ihr in der Fußgängerzone in der Weststraat den Viswinkel Ouddorp. Ob nun frisch frittiert, eingelegt oder roh zum Selberbraten, kochen, grillen und servieren. Der Fisch von hier ist immer frisch und stets lecker!

Wir empfehlen eine klassische Portion Kibbeling mit Knoblauchsoße, dazu stilecht Pommes mit Majo direkt vor Ort in der Herbstsonne zu genießen!

Für eine Übernachtung in Zeeland gibt es jetzt im Herbst Dutzende von Möglichkeiten! Wer auf große Campingplätze mit einem tollen Angebot steht, kann jetzt in der Nachsaison mit der ACSI- Campingcard richtig sparen.

Wer es aber gerne ursprünglich mag, sucht sich im Verzeichnis von www.VeKaBo.nl einen der zahlreichen urgemütlichen „Minicampings“ heraus. Minicampings sind kleine Plätze auf Bauernhöfen, oft nur mit einer Wiese, Strom und einem einfachen Sanitärgebäude. Eine Rezeption sucht man vergebens. Dafür gibt es nicht selten ein paar Eier von den Hofhühnern oder auch mal Möhren, Mais, Kartoffeln oder einen Kopfsalat von der frischen Feldernte direkt vom Erzeuger zu kaufen.

Wir hoffen, euch hat dieses kleine Fenster mit einem Ausblick nach Zeeland gefallen. Wenn ihr Lust auf Zeeland bekommen habt, findet diese und viele weitere Tipps in unserem ausführlichen Reisezielcheck „Zeeland im Herbst“ auf transitfrei.de

Wir haben es uns übrigens nicht nehmen lassen, auch gleich Nele und Jalil als eure Lieblingsautoren von CamperStyle zu uns nach Zeeland auf einen kleinen Grillabend einzuladen. Wir sind gespannt, ob sie der Einladung folgen werden! (Anmerkung der CamperStyle-Redaktion: ABER SOWAS VON! :-))

Liebe Grüße senden Tim, Nils, Anja und Björn!

Weitere Infos: transitfrei.de | facebook.com/wohnmobilreiseberichte

Elisa – take an adVANture

take an adVANture – ein Reiseblog übers Reisen auf und neben der Straße, über das Leben und Draußen sein. Elisa liebt Roadtrips, die Berge und die Natur und ist am liebsten mit einer Matratze im Kofferraum und dem Rucksack auf der Rücksitzbank auf den Straßen dieser Welt unterwegs.

Elisas Herbst-Reisetipp: Durmitor-Gebirge (Montenegro)

Meine Empfehlung für den zeitigen Herbst ist eine Gegend, die ich letztes Jahr Anfang Oktober entdeckt habe. Eine Gegend, die ich vorher nie so wirklich auf dem Schirm hatte. Durch Zufall bin ich auf ein Foto eines Wanderers im Durmitor-Gebirge gestoßen und nach kurzer Recherche stand das Ziel fest: Durch Österreich, Slowenien und Kroatien sollte es bis nach Montenegro gehen.

Die Landschaft war wunderschön, die Blätter der Bäume verfärbten sich bereits und diese Stille in den Bergen war unfassbar beruhigend. Zwar hatten wir etwas Pech mit dem Wetter, was die ganze Tour aber sogar noch schöner machte. Wie aus einem Märchen, etwas verwunschen und magisch, wirkte der Moment oftmals komplett surreal.

Wir waren viel alleine, mussten uns die Campingplätze mit niemanden teilen und konnten in Ruhe durch die Gassen von Kotor schlendern. Im Durmitor Nationalpark haben wir einfach an jeder Kreuzung neu entschieden, wohin es denn gehen soll. Mal war da nur Wald und hinter der nächsten Kurve auf einmal ein tiefes Tal mit senkrecht abfallenden Felswänden. Langweilig war es nie, vielleicht manchmal etwas kalt, was man aber bei den Aussichten schnell wieder vergessen hatte.

 Montenegro hat so viel zu bieten, vom Meer mit schönen Stränden, über alte und ehrwürdige Städte, bis hin zu schroffen Gebirgen und tiefen Tälern. Und in der Nebensaison hat man die Highlights sogar fast für sich alleine. Meine Tipps und Tricks für eine Tour mit dem eigenen Auto habe ich in einem kleinen Reiseguide zusammengestellt.

Absolut empfehlen kann ich den Campingplatz kod Boće für einen Trip in den Durmitor Nationalpark. Und an der Bucht von Kotor liegt das kleine Autokamp Naluka, wo man schön zwischen kleinen Zitronenbäumen das Leben genießen kann.

Weitere Infos: takeanadvanture.comfacebook.com/takeanadVANture

Henning – Leben unterwegs

Seit drei Jahren lebt Henning im Wohnmobil und schreibt auf seinem Blog Leben unterwegs darüber. Seine Ziele sind noch überwiegend in Deutschland, aber er plant, den Radius bald auf das übrige Europa auszudehnen.

Hennings Herbst-Reisetipp: Hassberge (Unterfranken) und Königsberg (Bayern)

Für den Herbst kann ich die Hassberge in Unterfranken und das Städtchen Königsberg in Bayern empfehlen. Die Gegend ist nicht so überlaufen, die Urlauber sind eher westlich in der Rhön oder östlich in der Fränkischen Schweiz zu finden.

Trotzdem hat die Region einiges zu bieten. Zum beschaulichen Wandern natürlich die Hassberge mit Burgruinen, wie der auf dem Bramberg. Oder Wandern im Wald um die einsame Schwedenschanze herum.

In Königsberg scheint die Zeit im 18. Jahrhundert stehen geblieben zu sein. Es ist ein bisschen wie Rothenburg ob der Tauber, nur gänzlich ohne Touristenmassen. Mein Tipp: Mittwoch bis Sonntag hat der Kunsthandwerkerhof in der alten Brauerei geöffnet, unter anderem mit gemütlichem Café.

Oder ihr radelt von Hofheim aus auf einer ehemaligen Bahnstrecke über Königsberg bis Hassfurt am Main!

Folgende Stellplätze kann ich euch empfehlen:

  • In Königsberg am Buchweg zwischen Sportplatz und Friedhof, kostenlos, mit Entsorgung über Bodeneinlass und Frischwasser.
  • In Hofheim in der Johannisstraße, 7€ für 24h mit Vollausstattung, aber von November bis März geschlossen.

Weitere Infos: leben-unterwegs.com

Nima – Abenteuer unterwegs

Auf Abenteuer unterwegs berichtet Nima über ihr ortsunabhängiges Leben in einem Oldtimerbus, mit dem sie, ihr Partner und ihre zwei Hunde durch Europa reisen. Sie verrät euch ihr Insiderwissen rund um die bereisten Länder und gibt konkrete Tipps, wie auch ihr eure Leben freier gestalten könnt.

Nimas Herbst-Reisetipp: Katalonien (Spanien)

Fast 15 Monate habe ich in Katalonien gelebt und mein Herz an diese Region verloren: an die herzlichen, wenn auch teilweise eigensinnigen Menschen, an die vielen kulturellen Angebote und vor allem an die abwechslungsreiche Landschaft. Berge und Meer liegen dicht beeinander und bieten unendliche Möglichkeiten, um das Land aktiv mit seinem Hund zu entdecken.

Für Luna, Jule und mich und sind vor allem die zahlreichen Wandermöglichkeiten ein Traum. Schattige Wälder, Wiesen wie in den Alpen und kleine Seen, in denen wir gemeinsam schwimmen können machen Katalonien für mich zum idealen Reiseziel mit Hunden. Bei angenehmen Temperaturen knapp über 20 Grad lassen sich im Herbst ausgedehnte Wanderungen unternehmen, ohne, dass es zu heiß für die Vierbeiner wird.

Besonders empfehlen kann ich die mittelalterlichen Orte Besalú, Beget und Rupit, bei denen man sich in eine andere Zeit versetzt fühlt. Hunde sind hier, wie auch im restlichen Katalonien, gerne gesehen und bekommen in Cafés meist ohne Aufforderung Wasser hingestellt.

Mein Tipp zum Campen: der kostenfreie Stellplatz in Sant Joan de las Abadesses mit Entsorgungsmöglichkeit und Frischwasser. Hier trifft man auf das authentische Katalonien mit all seiner kulturellen und kulinarischen Vielfalt.

Rund um den kleinen, beschaulichen Ort finden sich außerdem viele Wander- und Radwege in den sanften Ausläufern der Pyrenäen. Das Licht- und Farbenspiel im Herbst verleiht der Landschaft jetzt noch einmal einen ganz besonderen Touch!

Weitere Infos: abenteuer-unterwegs.de | facebook.de/abenteuerunterwegs

Doreen – She is on the road again

Doreen geht am liebsten gemeinsam mit ihrem Mann Carsten und Jack Russell Stuart im Wohnmobil auf Tour. Auf She is on the road again bloggt sie über die schönsten Plätze Europas, an denen auch vierbeinige Reisebegleiter willkommen sind, gibt Tipps für Camper und stellt die besten Rezepte von Kochprofi-Carsten vor.

Doreens Herbst-Reisetipp: Portugals Westküste

Mein liebstes Reiseziel im Herbst ist der südwestlichste Zipfel Europas und die angrenzende Westküste Portugals.

Wieso? Das ist ganz einfach zu beantworten.

Ich liebe dieses Fleckchen Erde sehr und ab Mitte September wird die touristische Frequenz deutlich weniger. Dazu kommen Temperaturen, die sich noch immer um die 30 Grad bewegen, gepaart mit Wind, wieder ansteigenden Wellen und sternenklaren Nächten.

Wenn man, so wie wir, seine Vorliebe fürs „Freistehen“ entdeckt hat, ist Portugals Westküste im Herbst der absolute Hotspot. Die Pauschaltouristen werden weniger und die Individualisten mit ihren Surfer-Bussen und ausgebauten Lkws treffen nach und nach wieder ein. Es ist eine coole Crowd, deren hauptsächliche Belange sich ums Surfen und das Leben in der Natur drehen.

Die massige Vielfalt an breiten und abgelegenen Stränden an Portugals Westküste tut ihr Übriges. Sitzt man morgens in Sagres im Café, fahren gefühlt HUNDERTE Surfer-Busse, Kastenwagen & Wohnmobile aller Art an einem vorbei. Später, an einem der vielen Strände, ist man dennoch fast allein.

Am Strand liegen wie die Ölsardinen? Fehlanzeige.

Eine frische Brise, hohen Wellen und einsame Strandabschnitte sind das Alleinstellungsmerkmal des südwestlichsten Zipfels Europas.

Meine liebsten Plätze? Auch hier muss ich nicht lange überlegen.

Ich mag es, in Sagres an den Klippen zu übernachten. Klippen gibt es dort sprichwörtlich wie Sand am Meer. Man hört das tosende Meer und hat den schönsten Sternenhimmel, den man sich vorstellen kann. Sagres ist auch bekannt als das Ende der Welt, abends ist es selbst im Bereich des Ortes noch richtig dunkel.

Ich liebe den großen Strand und die Lagune am Praia do Boreidra in Carrapateira. Hier steht man nie allein, aber auch ein Lagerfeuer inmitten des Platzes und nette Gespräche mit Gleichgesinnten haben einen ganz besonderen Charme.

Ich kann nicht abreisen ohne eine Nacht in Vila do Bispo am Praia do Cordoama verbracht zu haben. Es ist quasi meine zweite Heimat. Es gibt nichts Schöneres, als morgens als eine der ersten mit den Hunden am Strand zu spazieren. Es ist mega entschleunigend – und abgelegen. Daumen hoch für „kein Mobilfunknetz“, so weit ab ist dieser Strand!

Klar, der Weg ist weit – aber er lohnt sich. Alternativ kann man sehr günstig nach Faro fliegen und vor Ort einen Camper mieten. Für Menschen, die kein Wohnmobil ihr Eigen nennen, sicherlich eine richtig gute Wahl.

Weitere Infos: sheisontheroadagain.com | facebook.com/SheIsOnTheRoadAgain

Stefanie und Sebastian – Arbeiten unterwegs

Auf arbeiten-unterwegs.de berichten Stefanie und Sebastian und ihr vierbeiniger Reisegefährte Chief über ihr Leben und das Arbeiten in ihrem Wohnmobil Simon. Sie bereisen damit Europa und stehen auf Stellplätzen oder auch frei in der Natur.

Stefanies und Sebastians Herbst-Reisetipp: Málaga (Andalusien, Spanien)

Unsere Reiseempfehlung für den Herbst ist Málaga in Andalusien, Spanien. Dort herrschen im Herbst für uns Deutsche sehr angenehme Temperaturen. Die Sonne scheint fast jeden Tag und die Temperaturen bewegen sich um die 18 Grad herum. Die Stadt ist wunderschön, besucht unbedingt eine der unzähligen Tapas-Bars. Unser Tipp ist das „El Pimpi“. Auch die gerösteten Maronen, die auf den Straßen verkauft werden sind sehr lecker.

Das Automobil- und Fashion-Museum, die Alcazaba, die Kathedrale und die Markthalle sind auf jeden Fall Pflichtprogramm für einen Besuch in Málaga. Besucht den Markt am morgen und stöbert durch das riesige Angebot an frischem Obst, Gemüse, Fisch, Fleisch und anderen Leckereien.

Uns Lieblingsstellplatz für Wohnmobile liegt etwas außerhalb in Torre de Benagalbon. Von da kann man Málaga bequem mit dem Bus erreichen. Wir haben über den Stellplatz auch einen Artikel geschrieben. Grüßt Fernando, den Betreiber von uns! Zum Arbeiten ist der Platz perfekt. Das WLAN ist super schnell und stabil und Strom gibt es, wenn man eine Woche bleibt, gratis.

Wer mit dem Wohnwagen anreist, der findet auf dem Campingplatz Almayate Costa einen schönen Platz zum Übernachten.

Weitere Infos: arbeiten-unterwegs.de | facebook.com/arbeiten.unterwegs

Mandy – Movin’n’Groovin

Seit Juni ist Mandy als Vannomadin in der Welt unterwegs, hat den Sommer über Skandinavien bereist und ihr Nomadenleben auf die Probe gestellt – mit Erfolg! Sie genießt die Natur und die Freiheit und freut sich jeden Tag auf neue Abenteuer. Und ihr könnt auf ihrem Blog Movin’n’Groovin live dabei sein!

Mandys Herbst-Reisetipp: 

Norwegen ist so riesig und hat so viele schöne Ecken zu bieten. Die Lofoten z.B. sind im Herbst perfekt. Mit etwas Glück herrscht noch Badewetter, aber selbst bei frischer Brise gibt es genug zu erleben! Wie wär’s z.B. mit einer Wanderung zur Kvalvika Beach?
 
Die Lofoten im Herbst zu bereisen hat einige Vorteile:
  • Der große Ansturm an WoMo-Touristen ist bereits auf dem Heimweg. Es geht viel entspannter auf den Straßen zu. Auch auf Stell- & Campingplätzen ist viel Platz.
  • An schönen Orten, die im Sommer hoch frequentiert sind, kann man jetzt auch mal gemütlich über Nacht stehen, trotz evtl. „Camping verboten“ Schild (z.B. Haukland Beach).
  • Scheinbar sinken auch die Kosten für die Internet Simkarten drastisch. Für 25€ gab es statt der üblichen 6 GB ganze 12 GB Datenvolumen!
  • Ab Mitte/Ende September gibt es Nordlichter am Himmel zu bestaunen!
Einiges muss man allerdings beachten:

  • Ab Anfang September sind einige der Fährverbindungen nicht mehr aktiv. Die Fähre von Mosken nach Bodø (die die Lofoten mit dem Festland verbindet) fährt aber ganzjährig.
  • An vielen Straßen wird gebaut. Tunnel sind zeitweise gesperrt oder es muss Wartezeit eingeplant werden, weil nur eine Richtung befahrbar ist.
  • Einige Sehenswürdigkeiten und auch Campingplätze schließen ihre Türen. Am besten vorab informieren.
Stellplatz-Empfehlung: 
  • Lyngvær Lofoten Bobilcamping – schöner Platz, alle Annehmlichkeiten (sogar WLAN & Waschmaschine), für Norwegen ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Am besten frei stehen irgendwo am Fjord! Da gibt es viele schöne Ecken und Plätze auf den Lofoten!

Marlene – Couchabenteurer

Marlene und ihr Blog Couchabenteurer haben es sich zur Aufgabe gemacht, Couch Potatoes, Wanna-be-Adventurern & Gedankenreisenden eine Plattform zu bieten und sie zum Reisen, Leben und Entdecken zu motivieren!

Marlenes Herbst-Reisetipp: Dänemark

Nach einem schönen Sommer brennt gerade im Herbst und mit zunehmender Dunkelheit die Sehnsucht nach Meer. Wer flüchten möchte, dem empfehle ich einen Trip nach Dänemark. Die Küste ist perfekt zum Roadtrippen und Campen. Zwar ist Wildcampen nicht erlaubt, aber – und das habe ich vorher noch nirgendwo anders erlebt – man darf hier tagsüber am Strand sein Lager aufschlagen! Ehrlich, mit Camper oder Auto geht es direkt an den Strand!

Man kann hier Reiten gehen, den Sandseglern zuschauen oder sich daran sogar selbst probieren. Herrlich ist es auch, den Herbstwind zum Drachensteigen zu nutzen oder einfach nur Sandburgen zu bauen.

 Inspiration dazu findet man zum Beispiel beim Sandburgenfestival in Søndervig. In diesem Jahr ist dort „Afrika“ das Thema, was wirklich mit fantastischen Skulpuren umgesetzt wurde, die jedem ein bewunderndes Staunen abverlangen.

Was ich an Dänemark besonders genieße ist die Entspanntheit des Landes. Vom entschleunigten Verkehr bis hin zu verschlafenen Küstenorten. Selbst wenn das Wetter mal nicht mitspielen sollte, dann setzt man sich einfach in ein Café und schaut verträumt aufs Meer. Für mich perfekt zum Entspannen und Runterkommen.

Es gibt überall entlang der Küste gut gepflegte Campingplätze und auch ein paar Parkplätze auf denen man für einen kleinen Obolus nächtigen kann.

Einen solchen habe ich in Skagen entdeckt, direkt hinter den Dünen am Museumscafé. Übrigens muss ein Dänemark-Trip nicht teuer sein. Auch da gibt es Aldi und andere Supermärkte und man kann sich hervorragend selbst und günstig versorgen. Auch kosten die Strände hier keine Gebühren wie etwa in Deutschland, wo oft 3,50 EUR pro Tag berechnet werden. Zudem sind auch Parkplätze und WCs in der Regel kostenfrei. Das alles hilft das Land super günstig zu bereisen! Probiert es aus und genießt die letzten wärmenden Sonnenstrahlen des Herbstes!

Weitere Infos: couchabenteurer.de | facebook.com/couchabenteurer

Isa – Isas Womo

Isa schreibt auf IsasWomo.de wie es ist, ganz alleine als Frau mit einem alten Wohnmobil und einem Hund auf Europas Straßen unterwegs zu sein. Auf ihrer Seite findet ihr immer wieder hilfreiche Camping-Tipps und -Tricks sowie die unterschiedlichsten Artikel und Videos zu den Themen Alleinreisen, Stellplätze, Vanlife und günstige Roadtrips.

Isas Herbst-Reisetipp: Französische Atlantikküste

Ich freue mich sehr, dass ich an dieser tollen Artikelidee von Camperstyle  teilnehmen darf und möchte euch unbedingt die französische Atlantikküste für einen Roadtrip im Herbst vorschlagen.

Der Herbst entlang der französischen Atlantikküste ist einfach herrlich – für mich als Alleinfahrerin, aber auch für alle anderen Camper.

Ab dem 1. September beginnt in Frankreich die “Nachsaison”. Die Straßen sind leerer und vor allem die vielen hundert Stellplätze entlang der französischen Westküste bzw. auch einige Kilometer von der Küste entfernt, haben eigentlich immer einen Platz frei. Zudem kosten diese Plätze im Herbst zum Teil nur ein Drittel der Hauptsaisonpreise, oder sie sind gar komplett kostenlos.

Nachdem man die belgische Autobahn hinter sich gebracht hat, sind die Wege bis zum Atlantik nicht mehr weit, und man kann auf einem Roadtrip durch das herbstliche Frankreich unterschiedlichste  Landschaftsformen erleben: Angefangen von den wilden und  stürmischen Felsküsten der Bretagne, über die geschichtsträchtigen und sanften Strände der Normandie samt ihrer vielen Yachthäfen und Künstlerstädten, bis hin zu teilweise noch sehr warmen, breiten Sandstränden mit endlosen Dünen.

Ich selber liebe genau diese Abwechslung sehr, denn ich kann innerhalb weniger Stunden oder Tage warm in einen Parka gehüllt meine Nase in den Wind der Bretagne halten und nur kurze Zeit später sitze ich in Shorts vor dem Womo und schaue den vielen Surfern rund um die Düne von Arcachon zu.

Ganz besonders schön ist die Ruhe und die Gelassenheit, die man in diesen Monaten erleben kann… auf den Straßen, in den Cafés und eben auch auf den hiesigen Stell- und Campingplätzen. Man kann jetzt im Herbst ganz entspannt die verschiedenen Plätze anfahren oder auch am Wochenende wechseln, ohne sich große Gedanken machen zu müssen, wo bleibe ich heute Nacht, wenn wieder alle Stellplätze voll sind?! Außerdem sind zu dieser Zeit auch die vielen, vielen kleinen, einfachen und kostenlosen Stellplätze für Frankreich in einem sauberen und guten Zustand.

Ganz besonders kann ich euch zwei Stellplätze als Herz legen, die aber unterschiedlicher nicht sein könnten!

Der erste liegt in der Normandie, ca. 40 km vor Le Havre, etwas abseits des kleinen Ortes Heurteauville zwischen alten Obstwiesen direkt am Ufer der Seine. Dort könnt ihr für 5 Euro die Nacht zzgl. Strom und Verbund Entsorgung übernachten.

Mit dem Rad kann man die nächsten kleinen Orte leicht erreichen, ansonsten ist der Stellplatz an sich aber ein Ort der Ruhe. Teilweise hört man absolut nichts als das leise Plätschern der Seine und das Brummen der Bienen… für ein Wochenende zum “Runterkommen”, PERFEKT!

Adresse: Aire Les Cerisiers, Rue de Village, 76940 Heurteauville

Der zweite Stellplatz, den ich euch empfehlen möchte, ist genau das Gegenteil und liegt im Süden der Atlantikküste, genauer gesagt in Mimizan Plage – direkt hinter einer hohen Düne am eeeeendlosen Atlantik-Strand. Im Sommer ist dieser Stellplatz mit satten 15 Euro pro Nacht relativ teuer, ab dem 14. September sinken die Preise aber auf 8 bis 10 Euro.

Der Weg bis in den Ort ist nicht sehr weit und insgesamt tobt in Mimizan das Leben… viele Surfer, viele Kiter und zudem gutes Essen in den unzähligen Bars und Cafés – ich keine kein anderes Fleckchen, an dem man so schnell Kontakte schließen kann (wenn man möchte). Mimizan im Herbst ist wunderschön, die Strände sind endlos und leer, so dass auch unsere Vierbeiner problemlos mit ans Meer dürfen.

Adresse: Parking de’l Helistation, Rue de Lacs, 40200 Mimizan – Plage

Versucht es und erlebt die französische Atlantikküste im Herbst, sie ist wunderschön, frisch, ruhig, warm, stürmisch, lecker, besinnlich, farbenfroh und fast alternativlos 🙂 !

Weitere Infos: isaswomo.defacebook.com/isaswomo

Tanja – Takly on Tour

Auf Tanjas Blog Takly on Tour stehen die Themen Reise, Camping und Fotografie im Fokus. Hier verwirklicht sie ihre Liebe zum Reisen und zum Schreiben. Ihr macht es großen Spaß ausführlich zu berichten und ihre Erfahrungen weiterzugeben.

Tanjas Herbst-Reisetipp: Sauerland (Deutschland)

Für die farbenfroheste Jahreszeit empfehle ich einen Ausflug in das Sauerland. Besonders das Wandern zählt zu den beliebtesten Outdooraktivitäten in der Mittelgebirgsregion Westfalen. Zahlreiche, gut angelegte und gut ausgeschilderte Wanderwege warten, gerade in den tollen Herbstfarben darauf, erkundet zu werden.

 Eine tolle Übernachtungsmöglichkeit bietet der Wohnmobilstellplatz in Delecke (Nordufer), in der Linkstr. 20, Möhnesee. Der Platz ist terrassenförmig angelegt und bietet einen tollen Ausblick auf den wunderschönen Möhnesee.

 Nur wenige Kilometer vom Stellplatz entfernt befindet sich die eindrucksvolle, hundert Jahre alte Möhnetalsperre.

Wer Zeit hat, auch das Südufer des Sees zu erkunden, der wird auf dem Rennweg auf den 38 Meter hohen Möhnesee- Turm stoßen. Von hier bekommt man einen fantastischen 360-Grad-Blick über das Wasser und den Arnsberger Wald.

Wenn ihr Lust auf ein wenig Kultur habt, fahrt am besten in das zehn Kilometer entfernte Städtchen Soest. Hier lädt nicht nur die schnuckelige Innenstadt zu einem Bummel ein, sondern es gibt auch wunderschöne Gassen mit alten Fachwerkhäusern.

Volker – UMIWO (Unterwegs mit dem Wohnmobil)

Der Schwerpunkt von UMIWO.de liegt auf Artikeln und Berichten über Erlebnisse und Erfahrungen rund um Wohnmobile, mobiles Internet, Reiseregionen, Campingausstattung, etc. Seit 2010 gibt es UMIWO schon, mittlerweile sind dort über 400 Blogartikel zu spannenden Themen zu finden.

Volkers Herbst-Reisetipp: Badische Weinstraße / Taubertal (Deutschland)

Wir bereisten im Oktober 2015 die schöne Region „Weinstraße Taubertal“ von Wertheim bis nach Rothenburg/Tauber. Zuvor haben wir einen Zwischenstop in Mainfranken gemacht. Im bunten Herbstlaub haben wir viele schöne Orte besucht, einige schöne Stellplätze gefunden und sind immer entlang dem Fluss Tauber auf Entdeckungstour gegangen.

Auf der Rückreise gab es noch eine letzten Stopp in Hünfeld im Naturpark Hessische Röhn.In einem ausführlichen 6-teiligen Post haben wir auf unserer Seite bereits über diese wunderbare Reise berichtet.

 Warum ist es hier im Herbst besonders schön?

Gerade im Herbst ist die Natur im Taubertal unbeschreiblich schön. Wenn sich die Weinhänge und Bäume ins Gelb-Rötliche färben und die letzten warmen Sonnenstrahlen über Hänge scheinen, kann man hier sehr schön wandern und die Seele baumeln lassen.

 Stellplatztipps

 Weitere Infos: umiwo.de | facebook.com/umiwo

Rolf und Anita – Womoblog

Auf Womoblog.ch berichten Rolf und Anita von Reisen, Erlebnissen und Problemen in und mit ihrem  Wohnmobil – von nützlichen Accessoires bis zu schönen Camping-Destinationen. Die beiden erkunden gerne neue Gegenden und bleiben selten mehrere Nächte am gleichen Ort.

Rolfs und Anitas Herbst-Reisetipp: Südfrankreich

Wir sind eigentlich keine Südfrankreichfans – zu viele Leute, viel Verkehr, kein Platz auf den Campingplätzen… Aber im Herbst, je später desto besser, ist die Region einfach fantastisch.

 Den Sonnenaufgang erleben auf dem Mont Ventoux, den 10 Kilometer langen Strand von Narbonne Plage ganz alleine genießen, in Avignon schlemmen, über den Pont du Gard schlendern, die Cascade de Sautadel bewundern… Ach, was will man noch mehr. Und das Beste: Dort ist es ist noch viel wärmer als bei uns.

Für uns ist die beste Reisezeit Ende Oktober und November – einfach perfekt!

 Wenn ihr mehr über unsere Tour lesen möchtet, findet ihr auf unserer Webseite einen ausführlichen Reisebericht zu allen Etappen.

Als Camping- und Stellplätze sind zu empfehlen:

  • Mont Ventoux
  • Stellplatz Narbonne Plage
  • Avignon – Camping Bagatelle nähe der Pont d’Avignon und dem Zentrum

Weitere Infos: www.womoblog.ch |facebook.com/womoblog

Steffi – Keine Eile

Steffi wohnt zusammen mit ihrem Mann und ihrer Hündin Lucy in einem ausgebauten LKW, mal hier mal da – meistens dort. Auf ihrem Reiseblog Keine Eile schreibt sie über das Leben im Wohnmobil und Reisen mit dem eigenen Fahrzeug.

Steffis Herbst-Reisetipp: Algarve (Portugal)

Für den Herbst empfehle ich dir die Algarve als Reiseziel. Um mit dem eigenen Fahrzeug dorthin zu gelangen, braucht du ein paar Tage Zeit. Wenn du die nicht hast, kannst du dir in der Algarve ein Wohnmobil mieten. Es gibt viele Campingplätze in der Algarve, auf denen du auch zelten kannst.

 In der Algarve liegen die Temperaturen im Oktober so um die 20 Grad, der Himmel ist blau und meistens scheint die Sonne. Die Menschenmassen, die von Juni bis Mitte September die Strände bevölkerten sind abgereist. Ruhe ist eingekehrt. Die Strände sind daher noch schöner als in der Hauptsaison.

 Du kannst stundenlang spazieren gehen, wandern, radfahren oder einfach nur auf den Klippen sitzen und auf das Meer schauen. Das großartigste Naturerlebnis hatte ich an der Costa Vicentina. Die Westküste der Algarve ist schroff und wild. Geh dort wandern! Immer am Klippenrand entlang.

Es gibt immer mehr Campingplätze und Wohnmobilstellplätze in der Algarve.

Meine Stellplatztipps für den Herbst sind:

  • Der Wohnmobilstellplatz Algarve Motorhome Park Falésia – Koordinaten: 37°05’25’’N, 08°09’37’’W bei Albufeira.
  • Der Wohnmobilstellplatz in Lagos: Área de Serviço para Autocaravanas – Koordinaten: 37°06’57’’N, 08°40’44’’W
  • Der Campingplatz in Aljezur: Parque de Campismo do Serrão – Koordinaten: 37° 20′ 22″ N, 8° 48′ 46″ W
  • Der Strandparkplatz am Praia do Amado – Koordinaten: N37° 10.108 W08° 54.095

Grüß mir die Algarve!

Weitere Infos: keine-eile.de | facebook.com/keine.eile

So, jetzt seid ihr leider schon am Ende unsere „Roundup-Posts“ angelangt – wir hoffen, ihr konntet etwas Inspiration für eure Herbst-Tour tanken!

Ein herzliches Dankeschön an alle Bloggerkollegen für ihre Geheimtipps und euch wunderbare Campingtage bei hoffentlich noch etwas sonnigem Herbstwetter!

Titelbild: (c) Mandy Raasch, Movin’n’Groovin

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Wildcamping in Portugal – Regeln und Tipps für einen gelungenen Urlaub https://de.camperstyle.net/wildcamping-portugal/ https://de.camperstyle.net/wildcamping-portugal/#comments_reply Thu, 06 Sep 2018 05:29:39 +0000 https://de.camperstyle.net/?p=58286 Portugal – das Land im äußersten Südwesten Europas fasziniert durch seine abgelegene Lage. Am rauen Atlantik gelegen, lockt es mit endlosen Stränden, spannenden Städten, köstlichem Portwein und sehr viel Lebenslust. Von Deutschland aus ist es mit dem Camper eine ganze Ecke zu fahren bis zur portugiesischen Grenze (je nach genauem Start / Ziel rund 2.500 km). Der weite Weg lohnt sich aber. Wir haben uns in einem Sommerurlaub aufgemacht, haben Frankreich und Spanien durchquert und ein paar sehr entspannte Wochen campend im Norden Portugals verbracht. In diesem Artikel gebe ich dir ein paar Tipps für deinen gelungenen Camping-Urlaub und erläutere die Regeln für das Wildcamping in Portugal – einem wunderschönen Land.

Camper beim Wildcamping in Portugal am Abend bei Sonnenuntergang

Einige Fakten über Portugal

Portugal hat insgesamt nur knapp über 10 Millionen Einwohner und ist mit rund 112 Einwohnern je Quadratkilometer bei weitem nicht so dicht besiedelt wie Deutschland (bei uns leben rund 231 Einwohner auf einem Quadratkilometer). Allerdings ist das Land mit ca. 17 Millionen Touristen pro Jahr eines der meistbesuchten Länder der Welt. Diese Zahl macht erst mal wenig Hoffnung auf entspanntes und einsames Camping. Die gute Nachricht lautet allerdings, dass sich die Touristen vor allem an der Algarve im Süden des Landes und rund um die Hauptstadt Lissabon konzentrieren. Portugal bietet aber viel mehr. Gerade im Norden findest du einsame Strände, im Hinterland Weinregionen und Berge sowie die attraktive zweitgrößte Stadt des Landes – Porto. Nördlich von Lissabon, in Nazaré, lockt zudem eine der größten Wellen überhaupt Surfer aus aller Welt und immer mehr Zuschauer. Das sind gute Voraussetzungen für einen abwechslungsreichen Camping-Urlaub, aber sind die Portugiesen Campern gegenüber grundsätzlich aufgeschlossen?

Eine tolle Aussicht auf Porto auf einer Reise durch Portugal Ein fantastischer Sonnenuntergang in Porto auf einer Camping - Reise durch Portugal Ein toller Ausblick auf den Fluss und die Stadt in Porto bei einem Urlaub mit Wildcamping in Portugal

Regeln für das Wildcamping in Portugal und eigene Erfahrungen

Wildcamping ist in Portugal grundsätzlich verboten. Durchgesetzt wird dieses Verbot vor allem während der Hauptsaison und in den bei Touristen beliebten Regionen. Ansonsten gelten die Portugiesen Campern gegenüber als aufgeschlossen. Das entspricht auch unserer Erfahrung. Wir haben es zwar nicht bis an die Algarve geschafft, allerdings hörten wir von anderen Reisenden, dass es dort sehr dürftig aussieht mit Möglichkeiten zum freien Camping. Im Norden hingegen haben wir sogar mehrere Tage wild an einem Strand gestanden, Stranddusche und -Toilette inklusive. Normalerweise solltest du beim Wildcamping möglichst nur eine Nacht an einem Ort stehen und dich so unauffällig verhalten, dass niemand die Übernachtung überhaupt bemerkt. Letzteres gilt natürlich auch in Portugal, mit dem Unterschied, dass du hier so schöne, lauschige Plätze finden kannst, die sich auf jeden Fall auch für mehr als eine Nacht eignen. Selbstverständlich gilt hierbei – wie überall auf der Welt – die Regel, dass nach der Übernachtung nichts auf ebendiese hindeuten sollte. Hinterlasse keinen Müll und mache in den Sommermonaten auf keinen Fall offenes Feuer. Die Brandgefahr ist in Portugal nicht nur zu dieser Zeit extrem hoch. Die App „iOverlander“ eignet sich auch in Europa, um etablierte und wilde Stellplätze und sonstige nützliche Adressen für Reisende und Camper zu finden.

Wenn du auf der Suche nach einem schönen Wildcampingplatz kein Glück hast, bleiben die regulären Campingplätze, die in Portugal in der Regel bezahlbar sind. Es gibt mehrere Internetseiten, auf denen du nach geeigneten Plätzen in verschiedenen Kategorien suchen kannst.

  • Unter VisitPortugal.com findest du eine Suchmaske für Campingplätze, wobei du nach diversen Merkmalen filtern kannst (Seite auch auf deutsch).
  • Auch auf Autocaravanismo.pt gibt es umfangreiche Informationen zu den Regionen, Anfahrtsrouten, zu Stell- und Campingplätzen und Versorgungsstationen.
  • Auf der Seite Campingcarportugal.com können sich alle Reisenden mit Informationen zum Thema Camping in Portugal versorgen. Unter anderem gibt es hier auch eine Suchfunktion nach „Service Areas“ (die letzen beiden Seiten gibt es nur auf Englisch).

Du findest in Portugal neben den klassischen, großen Campingplätzen auch naturnahe, einfache Plätze, auf denen du Kontakt zu Einheimischen bekommen kannst. Wann immer wir uns mal ein wenig mehr Infrastruktur als unser Strandbadezimmer gewünscht haben, haben wir auf solche Plätze zurückgegriffen. Die Besitzer waren immer sehr herzlich und haben uns mit Informationen über die jeweilige Region versorgt.

Eine traumhafte Aussicht beim Wildcamping in Portugal auf die Landschaft und einen See

Fazit

Portugal eignet sich hervorragend für einen Campingurlaub. Wenn du auf der Suche nach möglichst entspanntem, naturnahem oder freiem Camping bist, solltest du auf die Reisezeit und die Region achten. Bist du außerhalb der Hauptsaison im Hochsommer unterwegs und vermeidest die Touristenhochburgen insbesondere im Süden des Landes, dann findest du traumhafte Ecken. Unter www.visitportugal.com gibt es nicht nur Informationen zu Stellplätzen, sondern auch allerlei hilfreiche Informationen über das Reiseland im Allgemeinen. Boa viagem!

Ein traumhafter Sonnenuntergang an der Kueste von Portugal

Fotos: (c) Ali Ramthun

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Getestet: Froli-Bettsystem und Matratze https://de.camperstyle.net/test-froli-bettsystem-matratze/ https://de.camperstyle.net/test-froli-bettsystem-matratze/#view_comments Tue, 04 Sep 2018 07:53:27 +0000 https://de.camperstyle.net/?p=56382 Seit wir im März in unseren Clouliner gezogen waren, schliefen wir schlecht. Ich bin nahezu jeden Morgen aufgewacht und fühlte mich, als hätte ich die ganze Nacht schwer gearbeitet. Ich hätte eigentlich direkt liegenbleiben und weiterschlafen können. Meine Frau Steffi hatte wieder verstärkt Probleme mit ihrem Rücken.

Wenn es beide Partner trifft, kann die Ursache eigentlich nur das Bett sein. Recht schnell war uns also klar, dass nicht nur unsere Matratze einen erholsamen Schlaf verhindert, sondern auch das Lattenrost. Die Matratze ist für mein Gewicht einfach viel zu dünn und zu weich, das Lattenrost hat einen Steg in der Mitte, fällt damit links und rechts zur Seite ab und federt so gut wie gar nicht – eine neue Lösung musste her.

Was ist die perfekte Bett-Lösung fürs Wohnmobil?

Es sollte bei einem normal geformten 1,40 x 2m-Bett doch nicht das große Problem sein, eine andere Lösung zu finden. Wir haben keine Schrägen oder Rundungen in unserer Matratze, wie sie oft bei Wohnmobilen zu finden sind. Diese würden die Suche erheblich erschweren und einen direkt zu maßangefertigten Bettsystemen führen.

Dennoch hat eine genauere Betrachtung gezeigt, dass ein Standard-Lattenrost bei uns nicht hineinpasst. Denn die Auflagefläche für das Lattenrost beträgt durch ein Heizungsrohr nur ca. 1,35 m in der Breite und damit eben nicht das ganz normale Maß von 1,40 x 2 m.

Unser Bett im ClouLiner

Schon als wir uns vor 2, 3 Jahren in unserem EuraMobil mit dem Bettenthema auseinandergesetzt haben, kam immer wieder die Empfehlung, uns ein „Froli“ einbauen zu lassen. Da ich in den letzten Jahren nur Positives über das Bettsystem der Firma Froli gelesen habe, war die Entscheidung schnell getroffen. Also habe ich Kontakt zu Froli aufgenommen und einen Termin vereinbart. Da wir in Detmold sowieso zur Hauptuntersuchung mussten und der Froli-Firmensitz nur 30 Minuten entfernt in Schloß Holte-Stuckenbrock liegt, passte das perfekt. Wir sind einen Tag vorher angereist und durften die Nacht auf dem firmeneigenen Wohnmobilstellplatz verbringen. Dort fanden wir für 5 € plus 2 € für Strom alles, was wir so brauchten – inklusive Schatten und Wasser direkt auf dem Platz. Beides kann bei den hochsommerlichen Temperaturen, die wir zu dem Zeitpunkt erlebten, gar nicht hoch genug geschätzt werden.

Der werkseigene Stellplatz.

Erster Schritt: Probeliegen

Am nächsten Morgen ging es dann um halb 10 vom Wohnmobilstellplatz auf den Kurzzeitparkplatz für Wohnmobile vor dem Verwaltungsgebäude der Froli Kunststoffwerke GmbH & Co. KG. Dort sollte unser neues Bettsystem verbaut werden. Wir wurden von Andreas Koch, verantwortlich für den Vertrieb und Gerd Schiermeyer, verantwortlich für Beratung und Verkauf, herzlich begrüßt. Nach einer ersten Begutachtung unserer Schlafgelegenheit, um etwaige Besonderheiten gleich einbeziehen zu können (Schrägen bei der Matratze, Klappen/Staufächer im Boden o.Ä.), wurden wir inklusive Chief in den Showroom geführt. Der konnte sich der Hund auf den kühlen Fliesen von den hochsommerlichen Temperaturen erholen und wir in Ruhe probeliegen. Denn es gibt zwar theoretische Vorschläge, welches Federsystem und welche Matratze für wen passen könnten, doch man sollte die verschiedenen Möglichkeiten auf jeden Fall ausprobieren, um sich wirklich für die optimale Lösung entscheiden zu können.

Der Showroom bei Froli: Anschauen und Probeliegen

Herr Schiermeyer hat uns sehr geduldig erklärt, was für das perfekte Schlaferlebnis wichtig ist. Beispielsweise ist bei der Suche nach der richtigen Matratze zu bedenken, in welcher Position geschlafen wird. Auf dem Bauch? Auf der Seite? Auf dem Rücken? Jede Position bringt andere Anforderungen mit sich. Die bevorzugte Schlafposition sollte unbedingt beim Probeliegen eingenommen und auch mal gewechselt werden. Nur so kannst du erkennen, ob die Matratze und das Federsystem wirklich deinen Bedürfnissen entsprechen.

Steffi probiert die Matratze in Rückenlage aus. Auch die Seitenlage testen wir.

Und dann ist da noch die Sache mit dem Härtegrad der Matratze. Dieser Wert wird von H1 bis H5 angegeben. Wobei H4 und H5 in der Praxis selten vorkommen. Im Internet liest man häufig, dass man je nach Körpergewicht einen bestimmten Härtegrad kaufen soll. Natürlich kommt es bei der Wahl der Härtegrade aber auch auf die persönlichen Vorlieben und eventuelle gesundheitliche Probleme an. Der eine liegt gern weicher, der andere lieber härter, für Menschen mit Rückenbeschwerden muss wieder ein anderer Härtegrad her. Eine pauschale Aussage anhand des Körpergewichts kann man daher nicht tätigen.

Wir haben für uns mitgenommen: Das perfekte Bett kaufst du, wenn du vorher probeliegst.

Eine Matratze für zwei Personen?

Genauso wichtig ist die Betrachtung des Partners. Ist dessen Schlafverhalten sehr unterschiedlich zum eigenen und besteht ein großer Gewichtsunterschied, dann kann eine geteilte Matratze sinnvoller sein.

Also haben Steffi und ich uns durch die verschiedenen Matratzen und Federsysteme probiert, während Chief dem Treiben erst etwas irritiert und dann irgendwann gelangweilt zusah. Er ist halt noch ein recht junger Hund und schläft auch auf Fliesen wunderbar, wie er uns bewiesen hat. Auch wenn er einem echten Bett natürlich nicht abgeneigt ist.

Der perfekte Schlaf: das Bettsystem aus Federelementen

Das 1962 gegründete Unternehmen Froli hat schon 1993 begonnen, ein neuartiges Federelement auf den Markt zu bringen. Wie so oft im Camperbereich entstand die Idee aus einem Eigenbedarf heraus. Denn was liegt näher, als ein eigenes Bettsystem zu kreieren, wenn man in seinem Camper schlecht schläft und ein Kunststoffwerk sein Eigen nennt?

Heute, 25 Jahre später, sorgen drei verschiedene Bettsysteme für den perfekt passenden Schlafuntergrund in jedem Camper: Froli Star Mobil, Froli Zona Mobil und Froli Travel. Die Federelemente unterscheiden sich in ihrer Aufbauhöhe und der Abfederung und damit auch im Gewicht. Alles sehr wichtige Gesichtspunkte in den meisten Wohnmobilen.

Die drei Froli-Systeme in der Draufsicht. Froli Systeme im Vergleich

Damit auch in einem zu allen Seiten begrenzten Alkoven gut geschlafen wird, gibt es mit den Froli-Travel-Elementen universell einsetzbare und auch an Schrägen und Rundungen anpassbare Federn. Diese können durch ihre geringe Höhe von ca. 3,3 cm überall dort verwendet werden, wo der Raum beispielsweise nach oben beengt ist. Außerdem gibt es hier auch halbe Elemente, die sich individuell an Schrägen anpassen lassen.

Froli Travel in zwei Härtegraden Rundungen und ähnliches sind kein Problem mit Froli Travel Mit schrägen und halben Elementen sind auch Sonderformen möglich.

Wer wie wir keine Sorgen mit der Höhe im Schlafbereich und dem zugeladenen Gewicht seines Campers hat, der wird eher auf die Froli-Zona-Mobil-Elemente zurückgreifen. Diese haben mit 6 cm eine nahezu doppelt so hohe Aufbauhöhe wie die Froli-Travel-Elemente, sind aber durch die höhere Abfederung und die verschiedenen Härtezonen und Härtegrade individueller einstellbar und auch für schwergewichtige Schläfer geeignet. Vereinfacht gesagt, bedeutet die größere Höhe auch einen verbesserten Schlafkomfort.

Für alles dazwischen ist sozusagen der Bestseller unter den Froli-Bettsystemen gedacht: Die Federelemente Froli Star Mobil liegen mit einer Aufbauhöhe von 4,3 cm und einer Abfederung bis zu 3,3 cm zwischen Froli Travel und Froli Zona Mobil.

Froli Star Mobil im Detail. Froli Star in zwei Härtegraden zur Stützung. Froli Star Mobil im Vergleich.

Aber Froli entwickelt nicht nur Bettsysteme für Wohnmobile. Auch für zuhause oder den REHA-Bereich werden die Federelemente genutzt, um einen guten Schlaf zu ermöglichen.

Wir haben uns übrigens für die Froli Zona Mobil entschieden. Da die Höhe in unserem Schlafbereich nicht sonderlich begrenzt ist und wir mit 7,49 Tonnen auch (noch) keine Gewichtsprobleme haben, wollten wir gerne das Maximum an Abfederung genießen.

Das Froli Zona Mobil Modell.

Der perfekte Schlaf: die Matratze

Der richtige Unterbau ist schon die erste Hälfte der Miete. Die zweite Hälfte ergibt sich nach der Wahl der richtigen Matratze.

Auch hierzu bietet Froli verschiedene Lösungen für die unterschiedlichen Anforderungen. Von der platzsparenden Mobil-Plus-Matratze mit einer Kernhöhe von 8 cm und einer Gesamthöhe von 9 cm bis hin zur Mobil-Comfort-Matratze, die mit einer Kernhöhe von 15 cm und einer Gesamthöhe von 17 cm nahezu doppelt so hoch ist. Dazwischen steht mit der Mobil-Matratze, der Mobil-Zonen-Matratze und der Tour-Matratze für jeden Schläfer die richtige Schlafgelegenheit zur Auswahl. Alle Matratzen können auch nach Maß mit Ecken und Rundungen angefertigt werden. Dafür kannst du dir ein Schablonen-Set schicken lassen, falls du nicht zum Werk kommen kannst. So wird dir eine Matratze auf Maß gefertigt.

Matratzen nach Maß sind kein Problem und in Campingfahrzeugen nicht selten. Matratzen nach Maß sind kein Problem und in Campingfahrzeugen nicht selten. Sonderformen kann man zu Hause mit dem Set vermessen. Froli bietet auch Matratzen speziell für Fahrzeuge mit Hochdach.

Für diejenigen, die zum Schlafen ihre Sitzbänke umbauen, gibt es mit dem Viscomobil Topper eine aufrollbare Lösung von Froli.

Und jede Matratze steht dann noch in zwei bis drei Härtegraden zur Verfügung.

Fragen vor dem Matratzenkauf

Bei so vielen Möglichkeiten fällt die Wahl naturgemäß sehr schwer. Daher hat uns Herr Schiermeyer im Beratungsgespräch nach und nach an die verschiedenen Matratzen herangeführt:

  1. Frage: Besteht ein Höhen- oder Gewichtsproblem im Wohnmobil? Wenn ja, schränkt das die Auswahl von vornherein ein?
  2. Frage: Wie schwer ist der Schläfer? Für die verschiedenen Härtegrade der Froli-Matratzen gibt es Gewichtsangaben, an denen du dich orientieren kannst. H1 ist für Schläfer bis ??? kg, H2 bis ca. 95 kg Körpergewicht und H3 für alles darüber. Achtung: Diese Angaben sind nicht standardisiert. Bei einem anderen Matratzenhersteller können sie erheblich abweichen!
  3. Wie hart oder weich schläfst du gerne? Denn es hilft dir wenig, wenn du es liebst, auf weichen Matratzen zu schlafen und dir dann eine zum Gewicht passende, aber zu harte Matratze aussuchst.
Detailansicht der Froli Tour Matratze. Bei der Froli Mobil Comfort Matratze lässt sich die Härte variieren. Detailansicht der Froli Mobil Plus Matratze.

Da wir beide so „mittelharte“ Schläfer und keine Federgewichte sind, haben wir uns schnell für den Härtegrad H3 entschieden. Die Entscheidung zwischen den Matratzen Tour und Mobil Comfort fiel da deutlich schwerer. Letztendlich haben wir uns auf die Expertise von Herrn Koch und Herrn Schiermeyer verlassen und uns für die Mobil-Comfort-Matratze entschieden.

Ergänzend sei gesagt, dass zu einem perfekten Schlaf neben Unterkonstruktion und Matratze auch das richtige Kopfkissen zählt. Das ist jedoch eine ganz eigene Geschichte, die an anderer Stelle erzählt werden soll.

Das Froli Seitenschläferkissen. Das Froli Nackenstützkissen. Auch Kissen tragen viel zum Schlafkomfort bei.

Ausmessen und ausmisten

Nun hatten wir uns also nach ausführlicher Beratung und gründlichem Probeliegen für ein Bettsystem und eine Matratze entschieden. Jetzt musste das Ganze nur noch eingebaut werden.

Also ging es aus der Kühle des Proberaums zurück ins sommerlich-heiße Wohnmobil. Die alte Matratze wurde kurzerhand ausquartiert, damit genügend Platz zum Messen blieb.

Genaues Ausmessen ist wichtig, damit alles passt.

Nach dem Ausmessen fuhr ich unser Wohnmobil um das Werk herum zur Tischlerei, wo der Tischler sich um die Entfernung des alten Lattenrosts kümmerte. Dieses war fest verschraubt und mit einer Blende versehen, die angepasst werden musste. Auch für solche, unvorhersehbaren Momente ist man bei Froli jedoch vorbereitet und der Werkstischler hat das Problem im Handumdrehen gelöst.

Die Teppichränder mussten noch abgeschnitten werden, damit alles passt. Messen und dann das alte Lattenrost entfernen.

Einbauen leicht gemacht

Egal für welches Bettsystem du dich entscheidest, der Aufbau ist der gleiche: einzelne Fußkreuze werden zu einer Matte verklipst und die Federelemente aufgesteckt. Dies erfolgt entweder direkt auf einem festen Untergrund oder mit Hilfe eines Auflagegitters. Mit Letzterem können die Bettsysteme von Froli beispielsweise auch auf fest montierten Lattenrosten nachgerüstet werden.

So sind die einzelnen Elemente miteinander verklipst. Bei darunterliegendem Lattenrost, ist ein Auflagegitter sinnvoll.

Das hört sich jetzt ziemlich einfach an. Und grundsätzlich ist es das auch. Wenn da nicht der naturgemäß etwas begrenzte Platz in einem Wohnmobil wäre. Da kann aus einem solchen Puzzlespiel auch schnell eine Geduldsprobe werden.

Insofern war ich froh, zusehen zu können, wie sich Herr Koch und Herr Schiermeyer mit jahrelanger Erfahrung des Einbaus annahmen. Zuerst legten sie in unserem Wohnmobil eine lange und eine kurze Seite aus und verklipsten die Elemente miteinander. So schufen sie zunächst einmal die richtigen Maße. Dann liefen wir mit diesem Grundgerüst in die Tischlerei, wo auf einem großen Tisch in Windeseile der Rest der Fußkreuze ergänzt und anschließend die Federelemente aufgesteckt wurden. Ich hätte dafür sicherlich deutlich länger gebraucht. Da die Federelemente sehr flexibel sind, würde ich beim Selbsteinbau das „Puzzeln“ außerhalb des Wohnmobils empfehlen, das ist doch deutlich stressfreier.

Zuerst zwei Seiten anlegen und die Elemente verbinden. So hat man ein genaues Maß und alles passt später. Danach kann man das Ganze rausnehmen und auf dem Boden oder einem Tisch zu ende "puzzeln". So passt es gut. Jetzt wird "gepuzzelt".

Das fertige Bettsystem ist so stabil, dass es bequem wieder zurück zum Wohnmobil getragen werden kann. Zugleich ist es noch so beweglich, dass es einfach in unserem Bettkasten zu positionieren war.

So sieht das fertige System in unserem Wohnmobil aus.

Der perfekte Schlaf

Nun sind wir also einen großen Schritt weiter auf unserem Weg zum perfekten Schlaf. Schon alleine, dass plötzlich kein „Hügel“ mehr in der Mitte war und wir gefühlt zu den Seiten herunterrollten, war eine wahre Wohltat. Zudem tun die Froli-Zona-Mobil-Federelemente genau das, was sie sollen: abfedern. Momentan sind alle Elemente gleich. Sollten wir feststellen, dass wir im Schulter- oder Hüftbereich zusätzliche Unterstützung brauchen, haben wir die Möglichkeit Lordosestützen einzubauen. Das gibt uns mehr Stabilität in den jeweiligen Bereichen.

Jetzt schlafen wir endlich richtig gut in unserem Wohnmobil.

Die ersten 7 Tage haben wir nun auf dem neuen Bettsystem verbracht und schlafen schon deutlich besser. Was jetzt noch fehlt, ist die neue Matratze. Die war in unserer Größe gerade nicht verfügbar und wird uns nachgesendet. In zwei Wochen ist unser neues Bett damit dann komplett und wir werden hier immer mal wieder in einem Update von unseren Schlaferfahrungen darauf berichten.

Update nach zwei Wochen mit der Froli Matratze und dem System: Der Schlafkomfort mit der Kombination aus neuer Matratze und dem passenden System ist noch einmal deutlich besser. Verspannungen und damit verknüpfte Kopfschmerzen sind seitdem nicht mehr aufgetreten. Das ist noch viel mehr, als wir erwartet haben.

Disclaimer: Froli hat uns das System für einen Langzeittest überlassen. Wir werden hier immer mal wieder berichten, wie wir darauf schlafen und was wir beobachten.

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Highlights vom Caravan Salon 2018 – unser persönlicher Rückblick https://de.camperstyle.net/highlights-caravan-salon-2018-persoenlicher-rueckblick/ https://de.camperstyle.net/highlights-caravan-salon-2018-persoenlicher-rueckblick/#comments_reply Mon, 03 Sep 2018 13:31:36 +0000 https://de.camperstyle.net/?p=58624 Der Caravan Salon 2018 ist zu Ende und auch in diesem Jahr bleibt der Camping-Boom ungebrochen. 248.000 Besucher, also nochmal 16.000 mehr als 2017, vermeldete die Messe Düsseldorf und auch die Aussteller zeigten sich mehr als zufrieden. An manchen Ständen war gefühlt zwar etwas weniger los als im vergangenen Jahr, doch die Kunden kamen nach Aussage der Anbieter dafür sehr zielgerichtet und mit konkreten Wünschen zu den Herstellern. Alles in allem also wieder ein voller Erfolg für die ganze Branche.

Neuheiten, alte Bekannte und Kontaktpflege

Auch wir haben uns viele interessante Neuheiten und Weiterentwicklungen angesehen und zum Teil ja schon darüber berichtet. Außerdem durften wir an fünf Tagen in der Starterwelt über unsere Erfahrungen und Erlebnisse on Tour erzählen, nahmen am Branchenevent des DCHV teil, trafen Leser und Bloggerkollegen, pflegten unsere Kontakte mit Partnern und alten Bekannten und informierten uns natürlich intensiv über die aktuellen Trends im Campingsektor.

CamperStyle Wohnwagen Caravan Salon P1 Treffen mit Lesern

Unsere Top 10 des Caravan Salon 2018

Unsere persönlichen Messe-Highlights sind wieder ein bunter Mix aus Innovation und Altbewährtem, aus Fahrzeugen und Zubehör, aus Komfort und Freiheit:

Green Akku Tiny Home – autarkes Minihaus mit Stil und Komfort

Das Tiny House der Firma Green Akku ist eigentlich ein Liebhaberprojekt des Eigentümers Wolfgang Felzen und wird wohl nicht in Serie gebaut werden. Dennoch gab es täglich einen Riesen-Ansturm auf das Häuschen. Schon von außen kommt es überaus stylisch daher, doch die wahren Knaller warten im Innenraum: Ausgebaut mit Materialien vom Allerfeinsten und der modernsten Technologie, ist das Tiny Home komplett autark und dazu noch gemütlich – ein tolles Heim, in das man am liebsten sofort einziehen würde!

Green Akku Tiny Home außen Tiny Home Green Akku Fassade Solarpanels Tiny Home Green Akku Wohnbereich und Küche Tiny Home Green Akku Bad mit Badewanne Tiny Home Green Akku Lounge

Offroad-Caravan „Migrator“ – schicker Klettermaxe aus Rumänien

Das komplette Gegenteil, nämlich eine absolute Reduktion auf die Basics, ist der „Migrator“ des rumänischen Herstellers FIM Caravans. Das coole Offroad-Schneckenhäuschen ist zwar eher ein Schlaf- als ein Wohnwagen, bietet aber trotz seiner Minigröße jede Menge Technik und Behaglichkeit. Unter dem Doppelbett, das sich über die volle Breite des kleinen Geländegängers zieht, verbergen sich 150 Liter Stauraum. Die ausziehbare Küche sitzt im Heck und

e.home coco – vollelektrischer Wohnwagen

Die Firma Dethleffs, die auf dem letzten Caravan Salon bereits mit einer Studie zum vollelektrischen Wohnmobil von sich reden machte, präsentierte in diesem Jahr das Pendant als Wohnwagen. Der e.home coco besitzt zwei automatische Antriebe, die ihn auch für Besitzer von Elektro-Zugfahrzeugen interessant macht – denn durch diese zusätzliche Unterstützung können deutlich höhere Reichweiten erzielt werden. Wir sind gespannt, welche Karriere der kleine, leichte Alleskönner noch vor sich hat.

Fast serienreif: Dethleffs e-Caravan Studie e.home Coco Antriebsachse Dethleffs e-Caravan Studie e.home Coco Elektronische Achse e.home coco Dethleffs Heck Dethleffs e-Caravan Studie e.home Coco

Einhorn auf großer Fahrt – Campinggeschirr für große und kleine Kinder

Auch beim Campingzubehör haben wir ein paar neue Lieblingsteile entdeckt. Unter anderem die bunten Teller und Tassen und das fantasievolle Kindergeschirrder Firma gimex haben es uns angetan. Sogar unser „Metalhead“ Sebastian, den man normalerweise meist in Schwarz sieht, ließ sich vom kleinen Einhorn erweichen – ein Design, das sicherlich nicht nur bei den Nachwuchscampern reißenden Absatz finden wird.

E&P levelC – hydraulische Wohnwagen-Stützen mit Nivellierfunktion

Die hydraulischen Stützen der Firma E&P Hydraulics sorgt derzeit unter Wohnwagenfans für große Augen und vermutlich den einen oder anderen verlängerten Weihnachtswunschzettel. Denn mit diesem System kannst du nicht nur bequem per Knopfdruck die Stützen herunterfahren, sondern deinen Caravan auch noch automatisch ausrichten. Im Vergleich zu den herkömmlichen Big-Foot-Stützen wiegt das levelC nur 20 Kilogramm mehr, so dass die Zuladung nicht überstrapaziert wird. Ein gelungener Wurf, der zwar nicht ganz billig ist, aber gerade für Vielfahrer oder körperlich eingeschränkte Camperkollegen eine großartige Alternative zum Handkurbeln und dem Nivellieren mit der Wasserwaage darstellt.

Wohnwagenstützen Montage Die Wohnwagenstützen werden automatisch ausgefahren levelC hydraulisches Stützensystem Wohnwagen Gewicht 20 kg

Fendt Brillant – Luxuswohnwagen mit riesiger Dusche und „Lounge“

Ungefähr fünf Nummern größer als unser eigener Wohnwagen, dafür aber ausgestattet mit allem denkbaren Komfort, präsentiert sich der Fendt Brillant 700 TFD. Besonders angetan hat es uns die überdimensionale, getrennte Duschkabine, die bei der Körperpflege mindestens so viel Platz bietet wie zuhause. Außerdem ist das 9,34-Meter-Flaggschiff mit vier Schlafplätzen, einer Sitzgruppe für mindestens 6 Personen sowie einem hochwertigen großen Kühlschrank mit Gefrierfach ausgestattet. Definitiv kein wendiger Reisecaravan und für uns daher leider keine Option, aber ein tolles mobiles Heim für alle, die auch im Urlaub Wert auf elegantes Ambiente legen.

Fendt Brillant 700 TFD Fendt Brillant 700 TFD Interieur Fendt Brillant Heki Fendt Brillant Kühlschrank Gefrierkombi Fendt Brillant Sitzgruppe Fendt Brillant 700 TFD Schlafbereich

Knaus Van TI plus – Geländegängiger Teilintegrierter mit Hybridantrieb

Jalil, eigentlich kein großer Fan von teilintegrierten Wohnmobilen, begeisterte sich dieses Mal besonders für den Knaus Van TI plus. Das Fahrzeug auf MAN-TGE-Basis wartet mit verschiedenen Antriebsformen auf: Hinterradantrieb, Vorderradantrieb, Allrad und eine Hybrid-Version mit Elektromotor an der Hinterachse. Damit kann dieser neue Van mit traditionellem Dieselantrieb bequem über die Autobahn gesteuert werden, lässt sich bei Bedarf zum Beispiel in der Stadt auf Elektrobetrieb umschalten und – das fanden wir besonders beeindruckend – macht dank 4×4 auch im Gelände, Schlamm oder Sand nicht schlapp.

Knaus Van TI plus Seite Knaus Van TI plus Seite Knaus Van TI plus Wohnmobil MAN Knaus Van TI plus Küche Knaus Van TI plus Schlafbereich Bett Knaus Van TI plus Sitzgruppe drehbare Vordersitze

Peugeot Rifter 4×4 Concept

Ein Fahrzeug für echte Abenteurer haben wir bei Peugeot entdeckt: Der neue Rifter 4×4 Concept ist nicht nur mit einem Allradantrieb, sondern auch mit einem Dachzelt und sogar mit einem Elektro-Mountainbike ausgestattet. Das auffällige Design, das trotz seiner spielerischen Elemente robust und offroad-tauglich wirkt, machen den Rifter zu einem sicherlich treuen Begleiter auf Tour. Mit diesem Mini-Camper wird jeder See, Wald oder Strand zum temporären Zuhause!

Peugeot Rifter 4x4 Concept Allrad Peugeot Rifter 4x4 Concept Design Peugeot 4x4 Rifter Concept Dachzelt Peugeot Rifter 4x4 Concept Mountainbike Peugeot Rifter Logo

Lume Traveller – Stilvoller Retro-Caravan

Der Lume Traveller ist ein wahres Design-Meisterstück. In punkto Optik erinnert er auf den ersten Blick an die amerikanischen Airstream-Kultwohnwagen, doch der kleine Niederländer hat einen ganz eigenen Charakter. Teakholz, Edelstahl, Leder und Filz prägen das Interieur, eloxiertes Aluminium machen ihn von außen zu einem echten Hingucker. Am Heck befindet sich die Outdoor-Küche und dank des Solarpanels auf dem Dach sowie den 50-Liter-Abwasser- und -Frischwassertanks steht auch einem „wilden“ Campingvergnügen nichts mehr im Wege.

Beitragsbild Lume Traveler Koch- und Schlafwagen Wollfilz mit Nappaleder Lume Traveler Koch- und Schlafwagen Caravan Salon 2018 Bett Lume Traveler Koch- und Schlafwagen Caravan Salon 2018 Bett und Panoramadach Lume Traveler Koch- und Schlafwagen Caravan Salon 2018 Fernseher Lume Traveler Koch- und Schlafwagen Solarpaneel Lume Traveler Koch- und Schlafwagen Caravan Salon 2018

#camperliebe – Hippes Wohnmobil auf Hyundai-Basis

Diesen Kastenwagen haben wir nicht in den Messehallen, sondern auf dem Stellplatz entdeckt und uns sofort verliebt. Das erste und unseres Wissens bisher einzige Wohnmobil auf Basis des Hyundai H350 ist jung, modern und funktional ausgebaut und mit einer ganzen Menge an Zusatzausstattung versehen. Sprich: Wer das #camperliebe-Fahrzeug kauft, kann im Prinzip sofort damit starten – ohne sich erst noch um Markise, Navigationssystem, Rückfahrkamera oder eine zusätzliche Außendusche kümmern zu müssen. Auch die Bedürfnisse von „Digital Natives“ wie uns wurde gedacht: Im Innenraum sind beispielsweise als Ergänzung zu den üblichen Steckdosen auch drei USB-Anschlüsse verbaut. Eigentlich sollte so etwas heute zum Standard gehören, doch leider ist es immer noch so außergewöhnlich, dass wir es hier extra lobend erwähnen möchten. Weitere Infos gibt es in Kürze in einem eigenen Beitrag.

Camperliebe Hyundai Wohnmobil Außenansicht Camperliebe Wohnmobil Ausbau Camperliebe Wohnmobil Heckansicht Camperliebe Wohnmobil Ausstattung Camperliebe Logo

Danke

Ein dickes Dankeschön geht auch in diesem Jahr an

  • das Presseteam der Messe, das uns wie immer mit unzähligen Informationen versorgte und jederzeit für alle Rückfragen bereit stand
  • die Damen und Herren vom Catering, die uns trotz des Trubels stets mit netten Gesprächen und leckerem Essen die langen Arbeitstage versüßten
  • die Organisatoren, Ordner und Reinigungskräfte auf P1, die sich von dem einen oder anderen pampigen Gast nicht aus der Ruhe bringen ließen und für geregelte Abläufe und saubere Sanitäranlagen sorgten
  • unsere Leserinnen und Leser, die uns auf dem Stellplatz oder in der Starterwelt besuchten
  • Die Bloggerkollegen und -kolleginnen, mit denen wir tolle Gespräche hatten und abends gerne das eine oder andere Bier zu uns nahmen
  • und natürlich allen, die nicht dabei waren, aber unsere Berichte fleißig gelesen und uns Feedback gegeben haben.

Heute werden wir uns erstmal einen Tag Ruhe gönnen, bevor es dann wie gewohnt mit vielen neuen Camping-Themen weitergeht, die wir schon für euch vorbereitet haben.

Viele Grüße von eurem etwas müden, aber sehr zufriedenen CamperStyle-Team!

Caravan Salon Hund erlaubt

Fotos: (c) CamperStyle

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Messeneuheit: E&P levelC – Hydraulisches Stützen- und Nivelliersystem für Wohnwagen https://de.camperstyle.net/ep-levelc-automatische-stuetzen-nivelliersystem-wohnwagen/ https://de.camperstyle.net/ep-levelc-automatische-stuetzen-nivelliersystem-wohnwagen/#comments_reply Sun, 02 Sep 2018 07:35:33 +0000 https://de.camperstyle.net/?p=58454 Stell dir vor, du kommst nach einer anstrengenden Fahrt mit deinem Wohnwagen auf dem Campingplatz an, kuppelst ab, rangierst ein – und Rest erledigt sich wie von Zauberhand. Die Stützen fahren per Knopfdruck herunter und der Wohnwagen richtet sich selbstständig aus, während du dir den ersten Schluck kühles Bier gönnst. Kein lästiges Kurbeln, kein ewiges Hin-und-Her mit Stützrad, Auffahrkeilen und Wasserwaage.

Dieser Traum schlafloser Caravaner-Nächte kann jetzt tatsächlich in Erfüllung gehen. Das hydraulische Stützensystem „levelC“ von E&P Hydraulics besitzt eine automatische Nivellierfunktion und lässt sich auf Wunsch auch bequem über einen modernen Touchscreen bedienen. Nach unseren Informationen ist es übrigens das einzige System dieser Art weltweit und damit eine echte (Messe-)Premiere, die hier auf dem Caravan Salon vorgestellt wurde!

Wohnwagenstützen Montage Wohnwagenstützen zum Abstützen und Nivellieren Big Foot Stützen hydraulisch Die Wohnwagenstützen werden automatisch ausgefahren Wohnwagen stabil ausrichten Caravan automatisch ausrichten und nivellieren

Wie funktioniert das levelC?

Wir haben uns das levelC auf dem Caravan Salon Düsseldorf mal etwas näher angeschaut und erklären lassen. Der Mechanismus dahinter ist eigentlich relativ einfach: An der Wohnwagenachse werden zwei hydraulische Stützen montiert, die als Hauptstützen dienen und den Caravan anheben bzw. horizontal in die Waage bringen. Die vier bereits vorhandenen Stützen an den Ecken des Wohnwagens werden entfernt und durch hydraulische Big-Foot-Stützen ersetzt.

Über diese sechs Punkte kann der Wohnwagen ausgerichtet werden, ohne dass Beschädigungen am Fahrzeugboden auftreten – und das innerhalb von weniger als 2 Minuten!

Für welche Wohnwagen ist das levelC geeignet?

Das hydraulische System kann an Wohnwagen bis zu 3,5 t Gesamtgewicht verbaut werden. Es schlägt im Vergleich zu den normalen Big-Foot-Stützen mit zusätzlichen 20 kg zu Buche.

Big Foot Stützen Caravan hydraulisch levelC hydraulisches Stützensystem Wohnwagen Gewicht 20 kg Automatische Stützen für Caravans mit Bedienpanel

Wie viel kostet das levelC?

Wer sich den Komfort eines „selbstausrichtenden“ Wohnwagens gönnen möchte, muss mit Kosten um die 3.300 Euro inkl. Einbau rechnen. In diesem Preis ist das herkömmliche Bedienpanel bereits inbegriffen, der Touchscreen ist optional und kostet 250 Euro extra.

Weitere Informationen: E&P Hydraulics

Fotos: (c) CamperStyle

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Allrad und Offroad auf dem Caravan Salon 2018 in Düsseldorf https://de.camperstyle.net/allrad-offroad/ https://de.camperstyle.net/allrad-offroad/#comments_reply Sat, 01 Sep 2018 14:00:00 +0000 https://de.camperstyle.net/?p=16119/ 1. Update:
Auch auf dem Caravan Salon 2018 in Düsseldorf sind wieder einige Hersteller vertreten, die speziell Expeditions- und Weltreisemobile anfertigen:

  • ACTION MOBIL in Halle 5, E05
  • bimobil in Halle 5, E04 und Halle 12, A29, die im Übrigen auch Geländegängige Anhänger oder Expeditionsanhänger bauen
  • Bliss Mobil in Halle 5, E 09
  • HRZ Reisemobile in Halle 15, C58
  • Kerkamm in Halle 5, E 07
  • maurer in Halle 5, E 10-1 – E 10-3, die nicht nur den mitgebrachten Starliner bauen sondern auch Expeditionsfahrzeuge

Bei den Herstellern der Expeditions- und Weltreisemobile sind in der Regel auch die „normalen“ Reisemobile mit einem geländegängigen Fahrzeug bestellbar.

Doch auch daneben ist 2018 der Trend zu Allrad und Offroad ungebrochen. Auch wenn auf dem Caravan Salon keine echten Neuheiten in diesem Bereich präsentiert wurden. Doch immer mehr Hersteller von Kastenwagen, Alkoven- und Voll- oder teilintegrierter Wohnmobile bieten die Möglichkeit einen Allradantrieb entweder nachzurüsten (wie beim Amundsen 540 mit Dangel-Umbau) oder direkt ab Werk einzubauen (wie ganz aktuell im VW Grand California).
Die Offroad-Qualität bleibt bei beidem natürlich hinter einem extra für Pisten gebauten Fahrzeug zurück. Schließlich reicht für echte Geländegängigkeit kein 4×4 sondern es müssen auch Dinge wie eine Entkopplung von Fahrerhaus und Kabine beachtet werden, damit sich das Chassis verschränken kann, ohne dass sich der Koffer mitverwindet. Zudem werden robustere Materialien verbaut. Denn bei einer echten Pistenfahrt wirken ganz andere Kräfte auf das Fahrzeug als bei einer Fahrt auf schlechter Farbahn.

Solche Expeditionsfahrzeuge kosten allerdings auch einen dementsprechenden Preis. Und sind wir mal ehrlich, werden sie von den allerwenigsten Campern in vollem Umfang benötigt oder benutzt. Für diese – wie auch uns – reichen die Allradangebote im Reisemobil- und Kastenwagenbereich vollkommen aus, um auch auf weniger unbefestigten Straßen komfortabel fahren zu können und vielleicht nicht auf jeder nassen Wiese stecken zu bleiben.

Wir werden dich auf jeden Fall weiterhin über die Trends im Allrad- und Offroadbereich auf dem Laufenden halten.

Allrad Offrad Caravan Salon 2018 Düsseldorf Citröen Typ H WildCamp Front Allrad Offrad Caravan Salon 2018 Düsseldorf Citröen Typ H WildCamp Hinterreifen Allrad Offrad Caravan Salon 2018 Düsseldorf Citröen Typ H WildCamp Seitenansicht Allrad Offrad Caravan Salon 2018 Düsseldorf Citröen Typ H WildCamp Vorderreifen Allrad Offrad Caravan Salon 2018 Düsseldorf Hymer Car Mercedes Allrad Offrad Caravan Salon 2018 Düsseldorf Hymercar Mercedes Campingbus Allrad Offrad Caravan Salon 2018 Düsseldorf Hymercar Mercedes Campingbus Innenausbau Allrad Offrad Caravan Salon 2018 Düsseldorf Hymercar Mercedes Campingbus Reifen Allrad Offrad Caravan Salon 2018 Düsseldorf Hymercar Mercedes Campingbus Innen Allrad Offrad Caravan Salon 2018 Düsseldorf Hymercar Mercedes Campingbus Allradreifen Allrad Offrad Caravan Salon 2018 Düsseldorf Action Mobil Reifen Allrad Offrad Caravan Salon 2018 Düsseldorf Action Mobil Allrad Offrad Caravan Salon 2018 Düsseldorf Wohnanhänger Allrad Offrad Caravan Salon 2018 Düsseldorf Wohnanhänger Heckklappe Allrad Offrad Caravan Salon 2018 Düsseldorf Wohnanhänger Innendesign Allrad Offrad Caravan Salon 2018 Düsseldorf Wohnanhänger Bett

Ursprünglicher Beitrag:

Messetrend: Allrad und Offroad – aber bitte mit Komfort

Allrad scheint ein immer größerer Trend zu werden im Bereich Caravaning. Angesichts der Dieseldebatte erscheint es absurd, sich mit Allrad-, Offroad- und Expeditionsfahrzeugen auseinanderzusetzen, sind diese doch noch viel weiter entfernt von der E-Mobilität wie ein normales Reisemobil. Doch längst sind nicht mehr nur noch Expeditionsfahrzeuge wie die von Bliss Mobil mit 4×4 ausgestattet, nein auch Hymer und andere Campingfahrzeughersteller bauen ihre „normalen“ Mobile mittlerweile serienmäßig auf 4×4 Chassis.

Doch warum ist das so? Und ist Allrad immer gleichbedeutend mit Offroad?
Wir haben versucht auf dem Caravan Salon in Düsseldorf Antworten zu finden.

Allrad vs. Offroad

Beim Allradantrieb geht es in erster Linie darum, die Kraft des Motors nicht mehr nur über 2 Räder im Front- oder Heckantrieb sondern über alle 4 Räder gleichzeitig auf den Boden zu bekommen. Dadurch wird beispielsweise ein Durchdrehen der Räder beim Anfahren verhindert. Das gilt sowohl für regennasse oder schneerutschige Straßen als auch für Gelände mit lockeren Bodenbelägen wie Kies, Schotter oder Split.

Offroad

Dabei ist 4×4 nicht zwingend gleichbedeutend mit wirklicher Offroad-Geländegängigkeit. Dazu fehlt vielen 4×4 Lösungen die Bodenfreiheit und ein pistentauglicher Ausbau. Richtige Offroad-Lösungen bewegen sich in der Regel weit jenseits der 3,5 t eines herkömmlichen Reisemobiles und bieten oft redundante Systeme für eine größtmögliche Autarkie an wie das Expeditionsmobil Atacama 5800 des österreichischen Allrad-Wohnmobil-Herstellers Action Mobil (Halle 14 / B73). Damit sind dann auch nahezu alle Fleckchen dieser Erde befahrbar bei gleichzeitigem Komfort im Ausbau. Allerdings bringt der Atacama 14 Tonnen auf die Waage und ist damit nur noch bedingt für den normalen Stadtverkehr geeignet.

bimobil Caravan Salon Düsseldorf 2017 Bimobil Caravan Salon Düsseldorf 2017 geländegängig

Wer sich für richtige Offroad-Lösungen interessiert, ist auch auf den Ständen von Bimobil (Halle 14 / A55: U 4023 Unimog) und Bliss Mobil (Halle 14 / A65: Steyr 12M18) gut aufgehoben.

Allrad bei Kastenwagen und Reisemobilen

Aber um solche absoluten Offroad-Pistenerfahrungen geht es in der Regel nicht, wenn die gängigen Reisemobil- und Kastenwagen-Hersteller 4×4-Lösungen anbieten. Vielmehr schaffen die Allradantriebe die Freiheit auch einmal etwas entlegenere Stellplätze über unbefestigtere Straßen anfahren und diese auch problemlos wieder verlassen zu können. Sie ermöglichen, dass regendurchweichte Campingwiesen oder unterspülte Schotterwege recht problemlos gemeistert werden können und geben zusätzliche Sicherheit auf den Straßen.
Genau diese Wünsche ihrer Kunden haben viele Wohnmobilhersteller mittlerweile erkannt und bieten serienmäßig oder optional 4×4 Allradpakete an ohne den Aufbau großartig pistentauglich zu verändern.

Allrad am Beispiel von Ducato 4×4

Dass Kastenwagen ein großer Trend sind, weil sie Alltagstauglichkeit mit Campingvergnügen verbinden, ist kein Geheimnis. Schließlich sprechen Kastenwagen in der Regel eine sportliche und aktive Zielgruppe an. Was liegt da näher, als Kastenwagen mit einem Allradantrieb auszustatten und die Reisemöglichkeiten zu vergrößern? Am Beispiel des Ducato 4×4 möchte ich dir die Wirkungsweise vorstellen.

Dabei ist der Ducato 4×4 nicht das erste Beispiel. Mercedes Benz hat mit seinen Allrad-Sprinter-Modellen diese Angebote seit Jahren im Angebot. Entweder als Umbau von Iglhaut Allrad oder mittlerweile ab Werk. Ebenso die amerikanische Firma Ford, die schon länger im Kastenwagensegment Allrad anbietet.

Mit der französischen Firma Dangel, die ein neuartiges Kupplungssystem entwickelt hat, werden im Transporter-Werk SEVEL jetzt Kastenwagen von Fiat Ducato, Peugeot Boxter oder Citröen Jumper mit einem Allradantrieb hergestellt.

Das Allradsystem funktioniert folgendermaßen:

Unter normalen Fahrbedingungen übernimmt der Vorderantrieb die Arbeit. Erst wenn die Vorderreifen keine Traktion mehr haben, verteilt die Visco-Kupplung die Kraft automatisch zu jeweils 50 % auf die beiden Achsen, um mehr Traktion zu bekommen. Für eine echte Offroad-Nutzung bietet Dangel zusätzlich eine Differentialsperre an. Diese kann auf sehr weichem Untergrund benutzt werden allerdings nicht als permanente Allrad Funktion.

Dangel Allradantrieb

Dangel Allradantrieb

Zusätzlich zu diesen Komponenten muss auch die Federung modifiziert sowie mehr Bodenfreiheit eingebaut werden. Auf Wunsch des Kunden können auch Schutzvorrichtungen wie ein Dieseltankschutz und Rußpartikelfiltertankschutz verbaut werden. Das komplette System wiegt etwa 150 Kilogram und kann nur in Fiat Motoren mit 130 PS sowie in Citroen und Peugeot Motoren mit 130 und 160 PS, die kompatibel mit Euro 6 + Adblue sind, ergänzt werden. Die Kosten belaufen sich auf fast 9,000 € für die Basisversion und etwa 12,000 € für das komplette Offrad-Paket. Selbstverständlich zuzüglich den Kosten für das ausgewählte Kastenwagenmodell.

Andere Hersteller von Allrad-Campingfahrzeugen

Auf dem Caravan Salon in Düsseldorf  haben verschiedene Hersteller Allradmodelle auf Basis des Fiat Ducato 4×4 vorgestellt.

Das ist zum einen Westfalia (Halle 15 / B03), die ihren Amundsen mit 18-Zoll-All Terrain-Bereifung, einem Frontbügel, und Scheinwerferbügel auf dem Dach als Modell 540 D geländegängig gemacht haben. Und zum anderen Karmann (Halle 15 / D26), die den ab 2018 zu erwerbenden Dexter 560 Trend vorstellen, der optional mit Fiat Ducato 4×4 Allradantrieb bestellt werden kann.  Nicht zu vergessen Fiat Professional (Halle 16 / D42-01 – D42-02), die das Showcar Expedition 4×4 vorstellen, das an die in den 1920er Jahren gegründete Tradition der Marke anknüpfen möchte, abenteuerlustigen Urlaubern passende Fahrzeuge zur Verfügung zu stellen.

Der andere große Anbieter von Allrad-Lösungen ist Mercedes mit seinem Sprinter. Dieses wird als Basisfahrzeug beispielsweise im Hymer (Halle 17 01-13) ML-T 580 eingebaut, ein Teilintegrierter auf Mercedes Sprinter 4×4-Basis. Aber auch CS Reisemobile (Halle 15 / B26) haben mit dem Sprinter Independent genauso ein Allradmobil dabei wie HRZ Reisemobile (Halle 15 / C58) mit ihrem Freedom-Sprinter.

Bei la strada (Halle 15 / C26) gibt es gleich mehrere Allradmobile zu erwerben: auf Sprinter-Basis sind die Modelle Nova M 4×4 oder Regent S 4×4 aufgebaut wohingegen der Avanti XL 4×4 auf Fiat Ducato basiert. Auch Bimobil (Halle 12 / A29) bietet verschiedene Allradoptionen: mit dem EX 420 gibt es beispielsweise eine Expeditionskabine auf Iveco Daily 4×4 und mit dem EX 366 ein Allradmodell auf Mercedes Sprinter. Weitere Modell können dort genauso individuell abgesprochen werden wie bei den Individualausbauten von Dopfer Reisemobilbau (Halle 14 / B29).

Allrad 4x4 Westfalia Amundsen Allrad Westfalia Amundsen 540D Karmann Dexter 560 Trend Zu einem ordentlichen 4x4 gehört auch Bodenfreiheit Und auch die richtigen Reifen Mercedes Sprinter Duo Independent Blick auf ein Allrad-Unterboden Die Bereifung des Ducato 4x4 Expedition Showcar Ducato 4x4 Expedition Ausbau des Expedition 4x4 von Ducato Ducato 4x4 Expedition 4x4 SloMotion Van Allrad Jumper mit Dangel 4x4 Innenausbau eines Allrad-Kastenwagen la strada 4x4 Regent S und Avanti H

Alternative Allradlösungen

Bei all diesen mehr oder weniger großen Allradfahrzeugen aus dem Caravaningbereich sollte nicht vergessen werden, dass der Allradtrend lange vor den Campingfahrzeugen bei Geländewagen zum Einsatz kam. Die ältesten (aber vermutlich auch kleinsten) allradgetriebenen Campingfahrzeuge sind demnach die Pickup-Absetzkabinen wie beispielsweise der Ford Ranger mit Trail 260 SD von Tischer (Halle 12 / B30) oder das Bimobil EX 280.

Diese Überlegung hat vermutlich auch die Firma Ququq (Halle 5 / C36) angestellt und ist einen anderen Weg gegangen: sie bieten ihre 1-Minuten-Mini-Wohnmobil-Lösung als Campingboxen für den Landrover Defender oder das Mercedes G-Modell an. Damit werden die per se Allrad angetriebenen Geländewagen zu Campingmobilen aufgerüstet. Die Campingboxen sind mit wenigen Handgriffen ein- und ausgebaut und lassen das Fahrzeugdach für Sportgeräte frei. In den Boxen, die außerhalb der Reisezeit an anderen Orten verstaut werden können und somit das Fahrzeug voll alltagstauglich erhalten, sind Küche, Wasserversorgung und ein schnell gemachtes Bett vereint.

 

Fotos QUQUQ G-Box:© QUQUQ /// Fotografie: David Franck www.davidfranck.de
Fotos QUQUQ D-Box:© QUQUQ 
Grafik Antrieb Ducato 4×4: (c) Dangel 
Für alle weiteren Bilder liegen die Urheberrechte bei CamperStyle

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