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Innovatives Modul-Konzept für Individualisten: Der Cargo Camper

Innovatives Modul-Konzept für Individualisten: Der Cargo Camper

Aktualisierung zur CMT 2019: Neue Cargo-Camper-Modelle „Mountain“ und „City“

Zur letztjährigen CMT hatten wir dir bereits das Cargo-Camper-System von Stefan Ilg und Martin Göckel vorgestellt. Im neuen Jahr wollen wir unser Versprechen einlösen und dir berichten, wie sich das Projekt weiterentwickelt hat.

Ein Wort vorneweg: Grundsätzlich ist mit dem modularen System der Cargo Camper so ziemlich alles möglich und jeder Kastenwagen ausbaubar. Doch aufgrund der großen Nachfrage dauert die Fertigstellung solcher Individuallösungen mittlerweile ca. 9 Monate. Da lohnt es sich über die in Stuttgart aktuell vorgestellten „standardisierten Ausbauten“ nachzudenken, die nach nur ca. sechs Monaten ausgeliefert werden.

Wir finden, die beiden Cargo Camper Komplettfahrzeuge können sich absolut sehen lassen:

Cargo Camper Mountain

Der Cargo Camper Mountain basiert auf einem MAN TGE Kastenwagen und ist mit seinem serienmäßigen 4×4 Allrad, dem 6-Gang-Schaltgetriebe und seinen 177 PS recht sportlich unterwegs. Wer es geländegängiger mag, der kann optional ein Offroad-Paket mit den entsprechenden Fahrwerksanpassungen und/oder ein Automatik 8-Gang-Getriebe zubuchen.

Im Angebotspreis von 79.900 € brutto sind diese nicht enthalten. Dafür aber unter anderem allerlei technische Assistenzsysteme, eine abgedunkelte Seitenscheibe mit Schiebefenster, Sitzheizungen und eine Markise.   

Für die ideale Kombination aus Platzangebot und stadttauglicher Höhe hat der Mountain ein Hochdach mit zusätzlichem Aufstelldach, das übrigens in Wagenfarbe lackiert wird. Dort findet sich eine weitere gemütliche Liegefläche von 120 x 200 cm – es können also bei Bedarf bis zu vier Personen bequem darin reisen und schlafen.

Uns hat besonders gut gefallen, dass der Innenraum beim Mountain durch das dunkle Furnier („Amerikanisch Nussbaum“) und die schwarz-folierten Fronten der Schränke eine angenehm wohnliche Atmosphäre verströmt. Wie oben bereits erwähnt, sind beim Cargo-Camper-System viele individuelle Wünsche umsetzbar: so können mehr als 100 verschiedene Furniervarianten verwendet und beispielsweise im Küchenmodul bunte Farbakzente durch gefärbte Multiplex-Platten gesetzt werden.

Die Module selbst wurden in bewährter Qualität weiterentwickelt:

  • Das „B&B Bed & Breakfast Modul“ ist durch einen Aluminium-Rahmen nun noch leichter. Außerdem wurden Anbindung und Handhabung weiter vereinfacht.
  • Durch ein Zurrschienensystem am Boden können nun bis zu vier, auf den Radkästen bis zu zwei Einzelsitze als zusätzliche Sitzplätze montiert werden. Diese sind platzsparend wegklappbar und erlauben so noch mehr flexible Nutzungsmöglichkeiten.
  • Das neue Toilettenmodul hat eine ausfahrbare Dusche. Leider konnten wir es in Stuttgart noch nicht bewundern, aber schon zur f.re.e München Ende Februar soll diese weitere Innovation dem Publikum präsentiert werden.

Cargo Camper City

Der zweite Standard-Cargo-Camper ist der City auf Basis eines Mercedes Sprinter L1H2, der mit seinen 5,26 m „Kürze“ ein durchaus stadttaugliches Auto ist. Und trotzdem passen in den 2607 cm langen und 1899 cm hohen Laderaum alle gewünschten Wohnmobil-Module hinein.

Serienmäßig sind das das Bed & Breakfast Schlaf-Sitz Modul, ein Küchen-Modul, ein Kühlschrank-Modul, ein Wasch-Dusch-Toiletten-Modul sowie zusätzliche Hängeschränke. Zusätzlich findest du im Preis von 49.900 € brutto unter anderem eine Zusatzbatterie, Wärmeisolierung mit 19mm Armaflex, eine Markise, eine 200-Watt-Solaranlage, eine 2-KW-Standheizung mit Fernbedienung, sowie ein Dach- und ein Heckfenster, jeweils mit Fliegenschutz und Verdunkelung.

Übrigens eignen sich beide Modelle auch für Menschen mit Behinderung: Die Türen sind in voller Breite nutzbar und im Innenraum stehen keine fest montierten Möbel im Weg – die Fahrzeuge sind also weitestgehend barrierefrei.

Du siehst, dass sich die Weiterentwicklungen sehen lassen können. Du kannst den City und den Mountain mit den unterschiedlichsten Ausstattungsmodulen noch bis zum 20.01.2019 auf der CMT Stuttgart, dem EO20 (Eingangsbereich Ost) live begutachten.

Wir sind gespannt, wie es mit den „Cargo Campern“ weitergeht!

Originalartikel vom 28.01.2018: Das Konzept Cargo Camper im Überblick

Wie wäre es, wenn du dir einen leeren Kastenwagen ohne Werkzeug und handwerkliche Kenntnisse selbst ausbauen könntest? Ganz nach deinen Bedürfnissen und nur mit den Komponenten, die du wirklich brauchst? Hört sich gut an, oder? Und wenn sich die einzelnen Module dann auch noch problemlos wieder entfernen lassen und dein Fahrzeug als Transporter genutzt werden kann? Noch besser! Genau diese Idee verfolgen die Erfinder des neuen Cargo-Camper-Systems. Wir haben die das Ganze auf der diesjährigen CMT in Stuttgart mal unter die Lupe genommen.

Schon im Vorbeigehen ist der Ausbau ein echter Hingucker. Ob man den Holzlook mit den vielen „Löchern“ nun mag oder nicht (wir fanden ihn ziemlich cool!) – das Konzept dahinter ist einfach nur genial: Die Wandplatten aus hochfest-verleimtem und hartwachsversiegeltem Multiplex-Buchensperrholz dienen zur Ladungssicherung wie auch zum Einbau der einzelnen Campingmodule.

Mit diesem System bleibst du ultimativ flexibel, denn es wird in der hauseigenen Werkstatt für jedes Kastenwagenmodell maßgeschneidert und kann später zu zweit in nur 30 Minuten werkzeuglos montiert und demontiert werden. So wird im Handumdrehen aus deinem Transporter ein Camper – und umgekehrt!

Mit den so genannten „Drehsteinen“, die für jeweils 150 Kilogramm pro Zugpunkt ausgelegt und TÜV-zertifiziert sind, lassen sich die einzelnen Module befestigen oder dein Transportgut sichern. Dabei spielt es keine Rolle, für welche Möbel und Komponenten du dich entscheidest, denn jedes Teil ist in sich autark und damit unabhängig von den anderen nutzbar, zum Beispiel mit einer eigenen Wasser-, Strom- oder Gasversorgung. Und selbst „fremde“ Module, wie zum Beispiel IKEA-Möbel oder eine Werkstatteinrichtung für Handwerker, wären theoretisch montierbar, berichten die Cargo-Camper-Gründer Stefan Ilg (47) und Martin Göckel (55) stolz.

Ein Jahr Entwicklungsarbeit haben die beiden Tüftler in das Konzept gesteckt und das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen: Alles ist auf einfache Bedienbarkeit, Praxistauglichkeit, Langlebigkeit und vor allem Sicherheit ausgelegt. Eine Sitzecke, die sich mit wenigen Handgriffen zum Einzel- oder Doppelbett umbauen lässt, eine Küche mit Spülbecken, deren Kühlschrank auf Gas oder 230 Volt läuft, eine Nasszelle mit ausziehbarer Außen-Duschbrause, jede Menge Staufächer und sogar eine Toilette mit Trennwand sind im Prototypen installiert.

An der Weiterentwicklung wird jetzt im nächsten Schritt gefeilt: „Hier wird es auch darauf ankommen, was unsere Kunden sich wünschen. Wir überlegen zum Beispiel gerade, ob wir vielleicht in Zukunft eine Duschkabine oder Ähnliches anbieten. An Ideen mangelt es uns jedenfalls nicht“, sagt Martin Göckel verschmitzt.

Das glauben wir sofort und sind gespannt, wie es mit diesem interessanten Projekt weitergeht!

Weitere Informationen: cargo-camper.com

Fotos: (c) CamperStyle


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