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Innovatives Modul-Konzept für Individualisten: Der Cargo Camper

Innovatives Modul-Konzept für Individualisten: Der Cargo Camper

Wie wäre es, wenn du dir einen leeren Kastenwagen ohne Werkzeug und handwerkliche Kenntnisse selbst ausbauen könntest? Ganz nach deinen Bedürfnissen und nur mit den Komponenten, die du wirklich brauchst? Hört sich gut an, oder? Und wenn sich die einzelnen Module dann auch noch problemlos wieder entfernen lassen und dein Fahrzeug als Transporter genutzt werden kann? Noch besser! Genau diese Idee verfolgen die Erfinder des neuen Cargo-Camper-Systems. Wir haben die das Ganze auf der diesjährigen CMT in Stuttgart mal unter die Lupe genommen.

Schon im Vorbeigehen ist der Ausbau ein echter Hingucker. Ob man den Holzlook mit den vielen „Löchern“ nun mag oder nicht (wir fanden ihn ziemlich cool!) – das Konzept dahinter ist einfach nur genial: Die Wandplatten aus hochfest-verleimtem und hartwachsversiegeltem Multiplex-Buchensperrholz dienen zur Ladungssicherung wie auch zum Einbau der einzelnen Campingmodule.

Mit diesem System bleibst du ultimativ flexibel, denn es wird in der hauseigenen Werkstatt für jedes Kastenwagenmodell maßgeschneidert und kann später zu zweit in nur 30 Minuten werkzeuglos montiert und demontiert werden. So wird im Handumdrehen aus deinem Transporter ein Camper – und umgekehrt!

Mit den so genannten „Drehsteinen“, die für jeweils 150 Kilogramm pro Zugpunkt ausgelegt und TÜV-zertifiziert sind, lassen sich die einzelnen Module befestigen oder dein Transportgut sichern. Dabei spielt es keine Rolle, für welche Möbel und Komponenten du dich entscheidest, denn jedes Teil ist in sich autark und damit unabhängig von den anderen nutzbar, zum Beispiel mit einer eigenen Wasser-, Strom- oder Gasversorgung. Und selbst „fremde“ Module, wie zum Beispiel IKEA-Möbel oder eine Werkstatteinrichtung für Handwerker, wären theoretisch montierbar, berichten die Cargo-Camper-Gründer Stefan Ilg (47) und Martin Göckel (55) stolz.

Ein Jahr Entwicklungsarbeit haben die beiden Tüftler in das Konzept gesteckt und das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen: Alles ist auf einfache Bedienbarkeit, Praxistauglichkeit, Langlebigkeit und vor allem Sicherheit ausgelegt. Eine Sitzecke, die sich mit wenigen Handgriffen zum Einzel- oder Doppelbett umbauen lässt, eine Küche mit Spülbecken, deren Kühlschrank auf Gas oder 230 Volt läuft, eine Nasszelle mit ausziehbarer Außen-Duschbrause, jede Menge Staufächer und sogar eine Toilette mit Trennwand sind im Prototypen installiert.

An der Weiterentwicklung wird jetzt im nächsten Schritt gefeilt: „Hier wird es auch darauf ankommen, was unsere Kunden sich wünschen. Wir überlegen zum Beispiel gerade, ob wir vielleicht in Zukunft eine Duschkabine oder Ähnliches anbieten. An Ideen mangelt es uns jedenfalls nicht“, sagt Martin Göckel verschmitzt.

Das glauben wir sofort und sind gespannt, wie es mit diesem interessanten Projekt weitergeht!

Weitere Informationen: cargo-camper.com

Fotos: (c) CamperStyle


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Träumte seit ihrer Kindheit von einem Leben auf Rädern. Tourt jetzt mit Mann und Hund ganzjährig im Wohnwagen durch Europa.

Lieblingsspots: Andalusien, Baskenland & Mexiko.

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