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Kann man Glück kaufen? Ja, man kann!

Kann man Glück kaufen? Ja, man kann!

Vor einiger Zeit haben wir im Netz eine niedliche Grafik entdeckt, auf der zu lesen war: „You can’t buy happiness. But you can buy a Camper… And that’s pretty close.“ – „Man kann Glück nicht kaufen. Aber man kann einen Camper kaufen… Und das kommt dem Ganzen ziemlich nahe.“

You-cant-buy-happiness

Auf den ersten Blick haben wir nur geschmunzelt und das Bild auf unserem Facebook-Account geteilt. Doch bei näherem Nachdenken ist uns klargeworden, dass diese kleine und so einfache Weisheit uns – und offenbar auch viele unserer User – direkt ins Herz getroffen hat.

Wir beide hatten wir von Kindesbeinen an von der Freiheit, dem mobilen Lifestyle, dem Reisen im eigenen kleinen Zuhause geträumt: Nie lange an einem Ort bleiben, andere Länder und interessante Menschen kennenlernen, nur mit dem Nötigsten unterwegs sein. Als unsere Eltern uns zur Hochzeit dann überraschend einen wunderschönen, schnuckeligen Wohnwagen schenkten, ging dieser Lebenstraum in Erfüllung – und was wir mit unserem rollenden Eigenheim bisher erlebt haben, übertraf all unsere Erwartungen.

 Nach etlichen „normalen“ Urlauben und Wochenendtrips nahmen wir uns im vergangenen Jahr  eine halbjährige berufliche Auszeit und reisten mehrere Monate mit unserem „Tamal“ durch Europa. Hatten wir zu Beginn unseres Road Trips noch etwas Bedenken, ob wir auf Dauer mit den beengten Platzverhältnissen und der doch recht begrenzten Auswahl an Kleidung und Alltagsgegenständen zurechtkommen würden, waren diese Sorgen spätestens nach den ersten Tagen wie weggewischt. Ganz im Gegenteil schien der Wohnwagen während der Reise immer weiter zu wachsen und der Stauraum vervielfachte sich auf wundersame Weise!

Und auch in uns ging eine Veränderung vor sich: Uns wurde immer klarer, wie ruhig, ausgeglichen und zufrieden uns diese reduzierte Lebensweise macht. Zugegeben: Ganz alltägliche Erledigungen wie Wäschewaschen können zur Herausforderung werden, wenn man sie plötzlich von Hand erledigen muss. Und auch die Tatsache, dass nicht zu jeder Zeit und unbegrenzt Strom oder fließendes Wasser (von Warmwasser wollen wir gar nicht erst anfangen!) zur Verfügung stehen, ist zunächst für den gemeinen Mitteleuropäer etwas gewöhnungsbedürftig.

Doch nach einiger Zeit fängt man an, sogar lästige Tätigkeiten wie den Abwasch zu genießen. Warum? Weil man endlich mal alles mit Muße tun kann. Nicht schnell-schnell die Hausarbeit hinter sich bringen, um zum nächsten Termin zu hetzen, sondern jede Handlung bewusst wahrzunehmen. Sich über eine warme Dusche zu freuen. Das einfache Essen vom Campinggrill Bissen für Bissen zu genießen. Wasserkanister zu schleppen und den Tank zu befüllen. Sich abends an der Gasheizung zu wärmen und danach in einen seligen Tiefschlaf zu verfallen, um morgens in klammen Laken wieder aufzuwachen und zu warten, bis die Sonne langsam den Camper aufheizt.

Auch das langsame Reisen trägt dazu bei, den Geist zu beruhigen. Statt unter Stress in den Flieger zu steigen, im ICE die Landschaften an sich vorbeirauschen zu sehen oder auf der Autobahn im Stau zu fluchen, genießen wir die Bummelrouten über Land, machen viel öfter Rast als nötig, quatschen mit Einheimischen, Fernfahrern und Camperkollegen – und schlagen meist spät, aber fast immer bestens gelaunt auf irgendeinem netten Platz unser Lager auf. Diese Freiheit… Un-be-zahl-bar.

Warum wir euch das alles erzählen? Weil wir euch dazu ermutigen wollen, den mobilen Lifestyle ebenfalls auszuprobieren. Unser Plädoyer an alle, die es bisher noch nicht gewagt haben: Lasst euch glücklich machen von eurem ganz persönlichen „home on wheels“!

Übrigens: Wenn ihr noch immer nicht daran glaubt, dass man Glück kaufen kann, dürft ihr es auch erstmal probeweise mieten – der Rest kommt dann von ganz alleine… 🙂


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