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Mörderische Normandie: Buchempfehlungen und Campingtipps für Krimi-Fans! (Inkl. Gewinnspiel)

Mörderische Normandie: Buchempfehlungen und Campingtipps für Krimi-Fans! (Inkl. Gewinnspiel)

Nachdem deutsche und französische Krimiautoren erfolgreich die Bretagne entvölkert haben, wenden wir uns meiner Herzensgegend zu, der Normandie. Denn auch hier wird gemordet und gemeuchelt, haben charismatische Ermittler ein Spielfeld zwischen Cidre und Camembert gefunden. Wie immer gibt es Campingplatz- und Sightseeing-Tipps sowie ein Gewinnspiel obendrauf!

So vielseitig wie die Normandie, so abwechslungsreich ist auch ihre Kriminalliteratur. Maigret ermittelte hier, etwa in Étretat. Der in Deutschland kaum bekannte Jean Amila wählte den Soldatenfriedhof in Colleville-sur-Mer als Schauplatz seiner schaurigen Geschichte. Es lohnt sich also, in normannische Krimis einzutauchen. Leider sind viele Werke nie ins Deutsche übersetzt worden. Ein paar davon und einige Krimis deutscher Autor*innen stelle ich dir hier vor. Hat die Autorin/der Autor bereits mehrere Bücher veröffentlicht, stelle ich jeweils eines in den Mittelpunkt.

Michel Bussi – authentisch normannisch

Michel Bussi ist in Frankreich längst ein Superstar, er wurde mehrfach ausgezeichnet und einige seine Werke wurden bereits verfilmt. Da ist es ein bisschen schade, dass insgesamt nur vier Krimis übersetzt wurden – lieber Aufbau-Verlag, holt das bitte mal nach! – und der Autor in Deutschland noch weitgehend unbekannt ist. Die beiden Romane „Die Frau mit dem roten Schal“ und „Das verlorene Kind“ spielen in der Normandie.

Bussi ist dabei ein Meister im Legen falscher Spuren! Im Mittelpunkt der Handlung bei der „Frau mit dem Roten Schal“ steht Jamal, ein junger Franzose mit maghrebinischen Wurzeln, der sich zum Ziel gesetzt hat, als erster behinderter Sportler am Ultramarathon auf dem Mont Blanc teilzunehmen. Bei einem Trainingslauf im winterlichen Yport begegnet er einer wunderschönen Frau an den Klippen. Er will sie retten, wirft ihr einen roten Schal zu, den er kurz zuvor gefunden hat. Doch die Frau springt.

Der Todesfall an den Klippen weist Parallelen zu zwei ungelösten Mordfällen auf, in denen ebenfalls zwei junge Frauen vergewaltigt und ermordet wurden. Jamal gerät in Verdacht ein Serienkiller zu sein, flüchtet vor der Polizei und versucht das Rätsel auf eigene Faust zu lösen. Mehr sei hier nicht verraten!

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Auf den Spuren der Krimis durch die Normandie

Michel Bussi ist in der Normandie geboren und lebt und arbeitet in Rouen. Er ist ein exzellenter Kenner der Region und so bestechen seine Romane mit viel Lokalkolorit und Authentizität. Vor allem nimmt er dich auch an ungewöhnliche Orte mit, die du in keinem Reiseführer findest.

Darunter sind „Lost Places“ wie die ehemalige NATO-Ölpumpstation in Octeville-sur-Mer, wie sie in „Das verlorene Kind“ beschrieben wird. Hier ist heute der Verein Aquacaux ansässig. Du kannst die Steinbuttzucht und verschiedene Aquarien, die die Biodiversität des Ärmelkanals näher bringen, besichtigen. Eine wichtige Rolle in diesem Roman spielen Le Havre, für das ich persönlich eine große Schwäche hege, sowie das Seebad Deauville. Beide Orte lohnen unbedingt einen Abstecher. Die Frau mit dem Roten Schal wiederum entführt dich an die Orte der Steilküste, namentlich das Fischerdörfchen Yport.

Auch hier ist in Bussis Beschreibungen alles an seinem Platz, das Hotel-Restaurant La Sirène genauso wie der Campingplatz Le Rivage. Der Autor lädt dich wiederum ein, einen Lost Place zu entdecken: Den aufgegebenen Bahnhof mit zahllos  abgestellten Eisenbahnwagons in Tourville-les-Ifs. Der zweite Handlungsstrang hat seinen Schauplatz im Calvados, diesmal in Isigny-sur-Mer und in Grandcamp-Maisy. Die beiden Orte liegen zwischen Utah-Beach und Omaha-Beach, die am 6. Juni 1944 Weltgeschichte geschrieben haben, als die alliierten Truppen hier anlandeten und zum Befreiungsschlag gegen den Hitler-Faschismus ausholten.

Grandcamp-Maisy ist berühmt für seinen Fischmarkt, der dir jeden Morgen frischen Fisch und Meeresfrüchte offeriert. In Isigny solltest du dich mit der berühmten Butter und Crème eindecken – oder auch mit verführerischen Karamell-Bonbons.

Foto I: (c) Barbara Homolka | www.chiennormandie.de & Foto II: (c) Cocoparisienne | Pixaby

Tipps für Campingplätze in der Gegend

Der Campingplatz Le Rivage in Yport liegt oberhalb des Städtchens und bietet dir eine fantastische Sicht über die Steilküste. Im Calvados kannst du den Campingplatz Omaha Beach direkt am Meer für deine Erkundungstouren nutzen.

Buchcover: (c) Aufbau Digital Verlag | Foto Autor: (c) Catherine Gugelmann

Noel Balen / Vanessa Barrot – lecker morden

Du liebst gutes Essen und ein Krimi darf ruhig auch mal „cosy“ sein? Dann kommst du mit „Mord nach Art des Hauses“ auf deine Kosten. Der französische Titel „La crème était presque parfaite“ (eine fast perfekte Creme) ist ein Wortspiel, das Bezug auf den Film „Bei Anruf Mord“ nimmt, der im Französischen „La crime était presque parfaite“ (ein fast perfektes Verbrechen) heißt.

Die Restaurantkritikerin Laure reist zusammen mit dem Fotografen Paco in die Normandie. Erste Station ist ein Restaurant, das zum Kalb eine außergewöhnliche Cremesoße kredenzt. Doch ausgerechnet diese ist vergiftet. Die Gäste, zumeist Lokalpolitiker, sterben nacheinander weg. Laure, die als eine der wenigen Lamm genossen hat, gerät in Verdacht, die Giftmischerin zu sein. Deshalb versucht sie ihre Unschuld zu beweisen und trotzdem ihre Reportagereise durch das Genießerland Calvados fortzusetzen. Kein Thriller, aber unterhaltsam und lecker!

Auf den Spuren des Romans unterwegs

„Mord nach Art des Hauses“ ist der perfekte Gourmetkrimi für dich, wenn du dich durch die Normandie, namentlich durch den Calvados schlemmen möchtest. Zwar gibt es das mörderische Lokal nicht (aber das Risiko, dort zu speisen, wäre ohnehin zu hoch gewesen), dafür aber einige andere, die auf höchstem Niveau kochen:

  • Le Pavé d‘Auge“ ist mit einem Michelin-Stern dekoriert, und das, was Jérôme Bansard und sein Team auf die Teller zaubern, ist ein Fest für alle Sinne. Ganz nebenbei lohnt es sich, das Dorf Beuvron-en-Auge zu besichtigen, das als eines der schönsten Dörfer Frankreichs gilt. Nimm dir Zeit in dem kleinen Ort mit seinen hübschen Fachwerkhäusern und besuche auch den Laden Apres la Plui (nach dem Regen). Dominic Stora stellt die letzten handgefertigten Kaleidoskope Europas her und verkauft noch diversen alten Kram.
  • Kulinarische Verführungen aus der Normandie bekommst du auch im Les Saisons in Cambremer serviert.
  • Naschkatzen sind im Dupont avec un thé richtig. Die Konditoreien, die regelmäßig alle Preise im Calvados abräumen findest du in den Seebädern Cabourg, Deauville, Trouville und Dives-sur-Mer. Die Bäderarchitektur dieser Städte ist ebenfalls spannend.
  • Nicht versäumen solltest du ein Menü im L’angle Saint-Laurent in Bayeux, das noch als echter Geheimtipp gilt (aber wahrscheinlich nicht mehr lange!). Hier bekommst du auch das berühmte Normandie-Schwein auf den Teller. Apropos Bayeux: Die Stadt gehört unbedingt auf deine Bucketlist in der Normandie, nicht nur der Kathedrale und des Wandteppichs wegen – die Altstadt ist sehr sehenswert!

Damit ist noch lange nicht genug, es sollten Camembert, Calvados und Cidre auf deiner Speisekarte und ein Trip über die Route de Cidre auf deiner Agenda stehen.

Tipps für Campingplätze in der Gegend

Ideal für die Erkundung von Bayeux ist der städtische Campingplatz, der fußläufig zur Innenstadt liegt. Um das Pays d‘Auge zu entdecken, empfehle ich dir einen Campingplatz am Meer zu buchen, zum Beispiel den Campingplatz in Houlgate, wo du mit etwas Glück direkt am Wasser stehen kannst.

Cover: (c) btb Verlag; Foto oben: (c) Kirk Fisher | Pixabay & Foto unten: (c) Franck Barske | Pixaby

Maria Dries – Ermittlungen auf dem Cotentin

Die Erlangerin Maria Dries zieht schon seit 2014 mörderisch und ermittlerisch durch die Normandie und hat bislang elf Romane rund um den Kommissar im Ruhestand Philippe Lagarde veröffentlicht. Der Kommissar von Barfleur markiert dabei den Auftakt der Reihe, der Kommissar und die Toten von der Loire den letzten. Der nächste Band wird im Dezember 2019 erscheinen.

Die meisten Krimis spielen auf dem Cotentin, der wilden Halbinsel im Nordwesten der Basse-Normandie, außerdem gibt es noch einen Band, der sich dem jungen Kommissar auf dem Weg zur Superspürnase widmet. Gelesen habe ich „Der Kommissar und das Biest von Marcouf“. Ein Liebespaar auf dem Seitensprung wird auf der Vogelschutzinsel Saint Marcouf ermordet aufgefunden. Wegen eines eklatanten Personalnotstands wird Lagarde gebeten, den Fall zu übernehmen. Er bekommt es mit eifersüchtigen Eheleuten, traumatisierten Männern, kauzigen Vogelschützern, abgewählten Bürgermeistern und natürlich weiteren Morden zu tun. Philippe Lagarde muss einige losen Enden des Falls verknoten, bis sich ihm die Lösung offenbart. Ein klassischer Krimi, der durchaus zu unterhalten weiß.

Auf den Spuren der Romane unterwegs

Leider, leider, leider lässt Maria Dries bei der Schilderung von Landschaften und Orten sehr viel dichterische Freiheit walten, und so wirst du nur die wenigsten Dinge so vorfinden, wie sie die Autorin schildert. Das sollte deiner Neugierde auf diesen Fleck der Normandie auf keinen Fall trüben, denn die erwähnten Orte sind alle sehenswert! Bringe einen Tag in Sainte-Marie-du-Mont und Utah Beach zu und wandel auf den Spuren der US-Soldaten, die hier am Morgen des 6. Juni 1944 anlandeten. Ganz auf den Erinnerungstourismus eingestellt ist auch das Städtchen Sainte-Mère-Église, das eine tragende Rolle im Buch einnimmt. Der hübsche Fischerort Saint-Vaast-La-Hougue wurde erst im Juni zum „Lieblingsort der Franzosen“ gewählt und Barfleur zählt ohnehin zu den „schönsten Dörfern Frankreichs“. Eine ausgedehnte Tour durchs Val de Saire lohnt ebenfalls.

Die Marcouf-Inseln kannst du nicht besuchen, das Betreten ist strikt untersagt. Ein bisschen Inselfeeling kannst du aber auf dem Inselchen Tatihou bekommen. Ein Amphibienboot von Saint-Vaast bringt dich hin. Die kleinen ehemaligen Fischerhäuschen in Ravenoville-Plage sind vor allem bei Ebbe ein tolles Fotomotiv. Das Restaurant Mirabelle von Lagardes Freundin Odette habe ich nicht gefunden. Eines der besten Restaurants in der Gegend ist aber Le Panoramique mit seiner ausgezeichneten Küche und dem fantastischen Blick über ganz Utah Beach und das Val de Saire bis zu Leuchtturm in Gatteville. Erkunde auch den Rest der Manche, denn der Kommissar löst Mordfälle in Barneville, am Cap La Hague, in Gonneville und am Mont-Saint-Michel.

Fotos: (c) Barbara Homolka | www.chiennormandie.de

Tipps für Campingplätze in der Gegend

In Barfleur stehen dir gleich drei Campingplätze zur Verfügung, ich mag den familiären Camping à la Ferme zwischen Barfleur und Gatteville sehr gerne. In Ravenoville-Plage, das schon zu Utah Beach gehört, ist der schönste Platz Le Cormoran.

Cover: (c) Aufbau Taschenbuch Verlag | Foto Autorin: (c) Maria Dries

Fred Vargas – die Königin unter den französischen Krimischriftstellern

Ich gestehe, Fred Vargas ist meine absolute Lieblingsautorin. Warum? Weil ihre Personen herrlich skurril sind, die Handlung immer spannend und manchmal ein bisschen spuky und weil ihre Krimis so atmosphärisch dicht sind, dass du glaubst, mitten dabei zu sein. Unbedingte Leseempfehlung! Normalerweise spielen Vargas Krimis um Kommissar Jean-Baptise Adamsberg in Paris, ab und an verlassen er und seine Brigade, die aus höchst unterschiedlichen Charakteren besteht, die französische Hauptstadt und ermitteln mal in Kanada, mal in Island. Oder eben in der Normandie, wie in „Die Nacht des Zorns“.

Es geht um eine uralte mittelalterliche Legende aus der Normandie, das Wilde Heer. Das soll rund um die Wälder von Ordebec Angst und Schrecken verbreiten, und eine junge Frau aus dem Ort mit seherischen Fähigkeiten hat zudem vier Verurteilte erblickt, die vom Wilden Heer mitgerissen wurden. Einer dieser Ergriffenen wurde bereits ermordet, und so bittet eine ältere Dame um Adamsbergs Hilfe. Der vermutet hinter dem gruseligen Treiben eine nur allzu menschliche Kraft, die im Schutz der Legende ungesühnt mordet.

„Die Nacht des Zorns“ ist spannend von der ersten bis zur letzten Seite und verströmt viel normannisches Flair. Gleichzeitig ist „Die Nacht des Zorns“ ein typischer Vargas‘scher Mikrokosmos mit exzentrischen Gestalten, Geschichte und Geschichten.

Auf den Spuren des Romans unterwegs

Ordebec wirst du auf keiner normannischen Landkarte finden. Aber einen Ort fast gleichen Namens, der geografisch in der richtigen Richtung liegt: Orbec im Calvados, an der Grenze zur Eure, in der Nähe von Lisieux. Das Städtchen mit den rund 2.000 Einwohnern ist mit seinen vielen hübschen Fachwerkhäusern durchaus sehenswert. Mache zum Beispiel einen Abstecher zum Manoir, das unter Denkmalschutz steht und in dessen Boutique du Kunst und Krempel, aber auch ausgefallene Möbel kaufen kannst. Ein echter Geheimtipp ist auch die Studiogalerie 102, in der du Antiquitäten, Kitsch und Kunst findest.

Ausgedehnte Waldgebiete, in denen dir das Wilde Heer begegnen kann, gibt es rund um den Ort auch. Aber natürlich: Die Legende ist eine, die an vielen Orten der Normandie bekannt und lebendig ist. Ich würde dir zudem empfehlen, die Stadt Lisieux mit ihrer imponierenden Kathedrale und seiner hübschen Innenstadt zu besuchen. Ein gutes Restaurant, um dich zu stärken, findest du zwischen Orbec und Lisieux. Le Moulin Du Fossard steht seit Februar 2018 unter neuer Leitung und kredenzt dir in gediegener Atmosphäre normannische Küche auf hohem Niveau.

Foto I: (c) Franck Barske | Pixaby & Foto II: (c) mickaetmanue8 | Pixaby

Tipps für Campingplätze in der Gegend

Orbec selbst hat einen einfachen, kleinen Campingplatz bei den Sportanlagen. Etwa eineinhalb Kilometer vom Stadtzentrum entfernt findest du in Lisieux einen drei-Sterne-Platz.

Cover: (c) Aufbau Taschenbuch Verlag | Foto Autorin: (c) Louise Oligny

Benjamin Cors – der Shootingstar

Ich gestehe, das erste Buch, das ich von Benjamin Cors Krimireihe gelesen habe, hat mich nicht vollständig überzeugt. Das lag zum Großteil daran, dass ich nicht mit dem ersten Band angefangen habe. Mittlerweile hat sich der Autor aber absolut in mein Herz geschrieben. Deshalb gleich der erste Tipp vorneweg: Lies Cors unbedingt in der richtigen Reihenfolge: Strandgut, Küstenstrich, Gezeitenspiel und Leuchtfeuer. Dann ist es nämlich deutlich einfacher, die verwobenen Handlungsstränge zu verfolgen.

Cors Reihe um den Personenschützer Nicolas Guerlain besticht durch Originalität, interessante Protagonisten und ist ein echter Pageturner. Zudem ist der Journalist Cors stets politisch und greift tagesaktuelle Themen auf, wie zum Beispiel die Räumung des Dschungel in Calais. Im ersten Band „Strandgut“ wird der junge Personenschützer ins normannische Deauville strafversetzt, nachdem er vor laufenden Fernsehkameras seine Schutzperson niedergestreckt hat. Nicolas soll die Polizei vor Ort zu den Schutzmaßnahmen für einen internationalen Gipfel beraten. Doch dann verdichten sich die Hinweise auf einen geplanten Anschlag und eine angespülte Hand gibt Rätsel auf. Und schließlich wird auf den Planches in Deauville eine Leiche gefunden. Ich jedenfalls hab das Buch in einem Rutsch durchgelesen!

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Auf den Spuren der Romane unterwegs

Im Mittelpunkt des ersten Romans stehen die beiden Seebäder Deauville und Trouville. Im Gegensatz zu vielen anderen Orten an der normannischen Küste, sind sie schon mondän zu nennen, Villen bestimmen entlang der Strandpromenade das Bild und Deauville ist zudem bekannt für seine Casinos, Pferderennen und das Festival des amerikanischen Films. Letzterem hat der Ort seinen eigenen Walk of Fame zu verdanken – bei den Umkleidekabinen auf den Planches haben sich viele internationale Stars verewigt.

Die Planches sind ein tolles Fotomotiv, wie auch die bunten Sonnenschirme am Strand. Unbedingt solltest du mit dem kleinen Fährschiff Le Bac zwischen Deauville und Tourville pendeln. Nicht immer nimmt Cors alles geografisch genau, bei ihm dienen die Orte eher als Rahmen. Eine Besichtigung der selben lohnt aber unbedingt! In „Strandgut“ kommen zum Beispiel die Vaches Noires zu Ehren, eine Gesteinsformation bei Villers-sur-Mer, wo du bei Ebbe Fossilien sammeln kannst. Im Mittelpunkt von Küstenstrich steht das Städtchen Honfleur, die Gegend um Arromanches mit den Mulberry-Häfen gibt eine großartige Kulisse für „Gezeitenspiel“. Bei Ebbe kannst du den Resten des künstlichen Hafens aus dem Zweiten Weltkrieg nahe kommen.

Auch den amerikanischen Soldatenfriedhof in Coolleville-sur-Mer solltest du besuchen. Leuchtfeuer entführt dich in das Dorf Vieux-Port an der Seine. Restauranttipps (und Schlemmerorgien) wie bei Jean-Luc Bannalec findest du bei Cors eher spärlich. Lediglich in „Gezeitenspiel“ spielt ein Bistro eine tragende Rolle, das Mulberrys in Arromanches, wo du wirklich gut essen gehen kannst. Wenn du auf den Spuren des vierten Krimis „Leuchtfeuer“ entlang der Seine gondelst, empfehle ich dir einen Einkehrschwung im Relais des Chaumières in Aiziers, einem Nachbarort von Vieux-Port. Apropos Chaumière: Das sind die typischen reetgedeckten Häuser der Normandie, die du auf der Route des Chaumières entdecken kannst.

Foto I: (c) Barbara Homolka | www.chiennormandie.de & Foto II: (c) Denis Doukhan | Pixabay

Tipps für Campingplätze in der Gegend

Wenn du Deauville und Trouville erkunden möchtest, empfehle ich dir den Campingplatz Les chant des oiseaux, der dir auf den meisten Stellplätzen einen tollen Blick auf das Meer offeriert. In Arromanche gibt es oberhalb des Ortes beim 360 Grad-Kino einen Wohnmobilstellplatz, auf dem du gut und günstig für eine Nacht stehst.  Zur Erkundung von Vieux-Port und der Seine empfehle ich dir den kleinen Campingplatz Marronniers-de-ste-opp, ein paar Kilometer von der Seine entfernt.

Cover: (c) dtv Verlagsgesellschaft | Foto Autor: (c) Markus Kirchgessner (Stand September 2015)

Verlosung: 3 x 3 Krimis zu gewinnen!

Damit du auf deiner Reise so richtig in die Gegend eintauchen und auf den Spuren der Ermittler wandeln kannst, verlosen wir insgesamt 9 der oben beschriebenen Werke:

  • 3 x „Die Frau mit dem roten Schal“ von Michel Bussi
  • 3 x „Der Kommissar und Biest von Marcouf“ von Maria Dries
  • 3 x „Strandgut“ von Benjamin Cors

Gewinnspielformular

  • Mit dem Absenden des Formulars erklärst du dich mit den Teilnahmebedingungen einverstanden.

Lass dich in die mörderische Normandie entführen und genieße spannende Tage!

Titelbild: (c) Barbara Homolka


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