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Produkttest: Bike Citizens und „Finn“, der Smartphone-Halter

Produkttest: Bike Citizens und „Finn“, der Smartphone-Halter

Was als normaler Produkttest begann, endete in einer Liebesgeschichte: „Finn“, der Fahrrad-Smartphone-Halter, sowie die „Bike-Citizen“-App, der dazugehörige Blog, die Routenpläne im Netz und nicht zuletzt das Team hinter dem Projekt  haben unser Radlerherz mühelos erobert!

Mit einem besonderen Blick für modernes, funktionelles Design, einfachen, aber wirkungsvollen Ideen und einem großartigen Gesamtkonzept ist dieses Paket wie auch jede einzelne seiner Komponenten dafür geschaffen, euer Leben auf und mit dem Fahrrad zu vereinfachen – ob beim Gebrauch als tägliches Transportmittel oder auf touristischen Erkundungstouren.

Das Multiplattform-Projekt besteht aus vier „Werkzeugen“, die wir euch im Folgenden detailliert vorstellen möchten:

  • Universaler Smartphone-Halter „Finn“ fürs Fahrrad
  • Bike-Citizens-App für Android und iOS.
  • Onlinekarten mit Routenplanerfunktion
  • Blog bzw. Online-Magazin zum Thema Radfahren

Smartphone-Halter „Finn“

„Finn“ ist ein kleines, leichtes Universalgenie aus strapazierfähigem Silikon. Und „universal“ heißt hier wirklich „universal“! Mit seinem gut durchdachten Design passt er an absolut jeden Fahrradlenker und ist für Smartphones jeglicher Art geeignet – unabhängig von Größe, Gewicht oder Displaydurchmesser. Mit diesem Halter könnt ihr nicht nur bequem navigieren, sondern während der Fahrt auch ohne lästiges Gefummel Musik hören oder telefonieren.

Bike-Citizens-App

Diese App nutzt alle Möglichkeiten, die das GPS eures Smartphones und die Radwege in verschiedenen europäischen und australischen Städten hergeben! Sie zeichnet eure Routen und Geschwindigkeiten auf, dient als Reiseführer und gibt optische und auditive Hinweise zur Navigation und bietet Zugriff auf eine Reihe an Radtouren zu touristischen Hotspots, die einheimische Fahrradfahrer für die Community erarbeitet haben. Die App ist kostenlos, die Offline-Karten können dauerhaft gratis freigeschaltet werden, indem ihr an eurem Zielort binnen 30 Tagen mehr als 100 Kilometer „erradelt“ und eure Wege in der App registriert.

Online-Radwegekarten

Wenn ihr kein Smartphone besitzt oder eure Radtour schon zuhause am Rechner planen möchtet, könnt ihr die Bike-Citizens-Onlinekarte nutzen. Mit ihrem minimalistischen Design, das auf OpenMaps basiert, bietet sie euch sogar die tolle Möglichkeit, von eurem Standort aus Kurztrips von 5, 10, 15 oder 30 Minuten in unterschiedlichen Geschwindigkeitsstufen auszuwählen (gemütlich, normal oder schnell).

Blog zum Thema Radfahren

Auf dem Bike-Citizens-Magazin veröffentlichen die Autoren regelmäßig Geschichten aus der ganzen Welt, die sich mit dem Fahrrad als Transportmittel und dem damit verbundenen Lifestyle beschäftigen – von „Welche Gedanken gehen euch beim Radfahren durch den Kopf ?“ bis zum Porträt „Ein Mann und seine 140 Fahrräder“. Ein Magazin, das die Leidenschaft seiner Autoren für ihr zweirädriges Gefährt in jedem Artikel widerspiegelt.

Unser Testurteil

In unserem dreiwöchigen Test, in dem wir praktisch Tag und Nacht mit „Finn“ und unseren Smartphones in München unterwegs waren, haben wir den Halter Sonne, Wind und Regen ausgesetzt: Auf Radwegen entlang der touristischen Routen und Hotspots, in der Stadt selbst und auf unliebsamen Umwegen, die durch Baustellen, Treppen oder Straßensperrungen verursacht wurden, zum Musikhören und Telefonieren oder zur Kontrolle eingehender Nachrichten (natürlich nur im Stehen ;-)) oder ganz einfach zur besseren Orientierung in der für uns noch relativ fremden Stadt. Auch unser Beitrag „Radtour durchs sommerliche München“ ist mit Hilfe von „Finn“ und der Bike-Citizen-App entstanden.

Vorteile

  • Gewicht: Mit nur 9 Gramm ist „Finn“ ein absolutes Leichtgewicht, das euch auch auf längeren Touren nicht zusätzlich belastet und sich schnell abbauen und verstauen lässt.
  • Einfache Handhabung: Das Teil besteht aus einem einzigen Stück und ist schnell an- bzw. abmontiert, hält eure Smartphones aber sicher an ihrem Platz. Die Bedienungsanleitung zur Anbringung lässt sich in wenigen Worten zusammenfassen – „Um den Lenker wickeln, das Smartphone an den Ecken fixieren und losradeln“.
  • Günstiger Preis: Der Smartphone-Halter kostet 15 Euro und die Option, einzelne Karten nach 100 Kilometern dauerhaft kostenlos freizuschalten ist einfach nur genial. Eine kleine Investition für die vielen Möglichkeiten, die das System bietet.
  • Flexibilität: Wir haben „Finn“ und die App mit verschiedenen Smartphone-Modellen getestet – iPhone 4 (115 mm x 59 mm), Motorola Moto E 2d Gen (130 mm x 67 mm) und iPhone 6 (138 mm x 67 mm). Bei allen Variationen waren die Telefone sicher fixiert und auch die unterschiedlichen Lenker (Trekkingbike und Beachcruiser) stellten kein Problem dar.
  • Stoßdämpfung: Während der Fahrt „schwebt“ das Smartphone im Halter, sodass Stöße durch das 1 cm dicke Silikonbett zwischen Lenker und Gerät abgefangen werden. Auch bei schnellerer Fahrt durch Schlaglöcher oder über unebene Wege haben unsere Telefone keinen Schaden genommen, da sie nicht in direkten Kontakt mit dem Lenker stehen.
  • Eignung für Mieträder: Wenn ihr nicht mit dem eigenen Fahrrad (oder Motorrad) unterwegs seid, sondern am Zielort eines mieten möchtet, könnt ihr „Finn“ platzsparend in Taschen oder Rucksäcken transportieren. Auch die bereits erwähnte schnelle Anbringung ebenso wie das minimale Gewicht sind hier ein großes Plus.

Nachteile

  • Keine dauerhafte Fixierung am Lenker: Aufgrund seines Designs kann „Finn“ auch bei kurzen Zwischenstopps nicht am Lenker bleiben. Da das Haltesystem rein auf Zugkraft basiert und nicht eigenständig mit dem Lenker verbunden wird, müsst ihr das gute Stück immer gemeinsam mit eurem Smartphone abnehmen. Natürlich könnt ihr „Finn“ lose über den Lenker hängen, bis ihr weiterfahrt – aber dann lauft ihr Gefahr, dass das Teil verloren geht oder schnell einen neuen „Besitzer“ findet…
  • Mögliche Materialermüdung bei längerem Gebrauch? Das Material ist hochwertig und die Ausführung zeigt, dass sich die Designer viele Gedanken darüber gemacht haben, an den häufig strapazierten Stellen besondere Verstärkungen einzubauen, um einen Bruch zu verhindern. In unseren Tests konnten wir zwar keinerlei Ermüdungserscheinungen feststellen, es ist aber möglich, dass gerade durch das ständige An- und Abmontieren bei längerfristigem, intensivem Gebrauch Sollbruchstellen auftreten, insbesondere wenn die Halterung häufig der Sonnenstrahlung ausgesetzt ist. Wir werden dem vorbeugen, indem wir uns ein zweites Set zulegen – dank des günstigen Anschaffungspreis und des minimalen Gewichts sicherlich keine unnütze Investition.

Weitere Infos zum Projekt Bike Citizens findet ihr hier: wiki.openstreetmap.org/wiki/Bike_Citizens

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