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Die Rhön: Camping, Natur und Kultur in Deutschlands Mitte

Die Rhön: Camping, Natur und Kultur in Deutschlands Mitte

Von Frankreich nach Franken: Auf dieser Tour nehme ich dich mit in die Rhön. In dem Mittelgebirge, das drei Bundesländer umfasst und zum Biosphärenreservat erklärt wurde, wird es dir vor allem als Naturliebhaber und Outdoorfan gut gefallen.

Vorwort: Warum du in die Rhön reisen solltest

Ich gestehe: Ich reise gerne ins Ausland, tauche ein in fremde Kulturen und Landschaften. Und bin trotzdem ein Fan davon, die schönen Dinge „vor der Haustür“ zu erkunden. Denn auch in Deutschland gibt es unfassbar schöne Naturräume zu entdecken. Die Rhön gehört definitiv zu diesen Landschaften, in die es mich immer wieder zieht. Zum einen, weil es wirklich viel zu sehen gibt, zum anderen, weil du in der Rhön wandern, Skifahren oder Mountainbiken kannst. Und zum dritten: Es gibt hervorragende Rhöner Spezialitäten, mit denen du die abgelaufenen oder -gefahrenen Kalorien ganz schnell ersetzt. Dazu kommt eine gute Infrastruktur für Camper. Manche Gastronomen bieten Stellplätze für Wohnmobilisten, sodass du sorglos die Schmankerln in fester und flüssiger Form genießen kannst.

Dass du einfach so durch drei Bundesländer cruisen kannst, war nicht immer so. Noch vor rund dreißig Jahren war die Welt in der Rhön so gut wie zu Ende, die Rhön durch die innerdeutsche Grenze geteilt. Mit der Wiedervereinigung wurde das Gebiet im Herzen Deutschlands zum UNESCO-Biosphärenreservat. Dabei ist ein Biosphärenreservat kein Naturschutzgebiet, in dem die Natur unter eine Käseglocke gestülpt wird. Das Konzept hat den Menschen genauso im Blick wie die Natur- und Kulturlandschaft. Bildung, Kultur, Kommunikation und nachhaltige Entwicklung haben einen hohen Stellenwert.

Fotos: (c) Arnulf Müller

Deine Tour durch die Rhön

Bischofsheim – Rotes Moor – Ehrenberg/Wüstensachsen – Wasserkuppe – Gersfeld – Fulda – Dipperz – Hilders– Tann – Geisa – Rasdorf – Bad Salzungen – Dermbach – Fladungen – Schwarzes Moor – Bischofsheim – Kreuzberg – ca. 270 Kilometer

Wenn du die komplette Tour fahren möchtest, solltest du dir eine Woche Zeit nehmen. Vor allem solltest du zwischendrin immer ein paar Schritte laufen, um die Natur und pittoreske Städte zu erkunden.

Start in Bischofsheim

Bischofsheim in der Rhön ist der ideale Ausgangspunkt für deine Rhöntour. Du verlässt die Autobahn A7 in Bad Brückenau und fährst über Wildflecken nach Bischofsheim. Das pulsierende Herz des schmucken Städtchens ist der Marktplatz.

Mach mal Pause

Im Gasthaus Dickas kannst du zünftig einkehren und die ersten Rhöner Schmankerln testen. Zum Gastronomiebetrieb gehört auch eine Schaubrennerei, die dich mit Hochprozentigem versorgt.

Camping- und Stellplätze

Am Rande Bischofsheims, direkt beim Freibad, liegt der Campingplatz Rhöncamping, der ganzjährig geöffnet ist.

Foto: (c) Holger Leue

Rotes Moor

Von Bischofsheim aus fährst du die B276 weiter Richtung Tann. Steil geht es nun in die Bergwelt der Rhön hinauf. Wenn du am höchsten Punkt angekommen bist, findest du zur Rechten das NABU-Haus am Roten Moor und zur Linken das Rote Moor selbst. Durch das Rote Moor führt ein Rundweg von circa drei Kilometern. Ich finde das Rote Moor wunderbar kontemplativ und lege dir den kleinen Fußmarsch ans Herz. Wenn du sportlicher sein willst, folgst du der Extratour Rotes Moor. Diese führt dich zu weiteren echten Rhönhighlights wie der Kaskadenschlucht oder auf den Heidelstein. Allerdings hast du dir nach den 18 Kilometern das Rhöner Bergziegendiplom verdient.

Mach mal Pause

Ein Besuch im NABU-Zentrum lohnt nicht nur wegen der Informationen, die du zum Roten Moor bekommst. In der Gastwirtschaft werden dir kleine Rhöner Schmankerl serviert und wenn du wandern warst, erfrischen dich Rhöner Biogetränke. Auch ein Abstecher zur Rhönschäferei Weckbach bei Wüstensachsen lohnt. In der Schäferhütte bekommst du Leckeres vom Lamm und im Schäferladen kannst du dich mit Proviant für deine weitere Reise eindecken.

Camping- und Stellplätze

In Wüstensachsen am Fuß der Wasserkuppe liegt der familiär geführte Rhön-Camping-Park mit Wasser-Themenpark zum Planschen.

Fotos: (c) Barbara Homolka

Wasserkuppe

Wenn es einen Punkt auf deiner Rhöntour gibt, den du nicht auslassen darfst, dann ist es die Wasserkuppe, der Legendenberg der Segelflieger. Wagemutige junge Männer in klapprigen Hängegleitern entdeckten Anfang des 20. Jahrhunderts die Geheimnisse von Hangaufwind und Thermik, mit denen es sich ohne Motor einem Vogel gleich in der Luft verweilen lässt. Vor über dreißig Jahren, als frische Flugschülerin und infiziert vom Segelflug-Virus, konnte ich hier meinen ersten Start im sogenannten Flugzeug-Schlepp absolvieren. Noch genau erinnere ich mich an den Moment, in dem das Klick des Schleppseils signalisierte, dass ich von nun an allein mit Fluglehrer, Flugzeug, Wolken und Wind war. Du willst das mit dem Segelfliegen ausprobieren? Die Fliegerschule bietet Mitfluggelegenheiten und Schnuppertage an. Infos zur Geschichte des Segelflugs in der Rhön vermittelt dir das Deutsche Segelflugmuseum. Doch nicht nur Segelfliegen kannst du hier, es lohnt sich auch, ein paar Schritte zu laufen und die fantastische Aussicht vom höchsten Berg der Rhön zu genießen. Im Winter ist die Wasserkuppe ein Ski- und Rodelparadies, im Sommer locken Kletterpark und Sommerrodelbahn.

Foto: (c) Barbara Homolka

Von der Wasserkuppe nach Fulda

Am Fuß der Wasserkuppe liegt Gersfeld, der einzige heilklimatische Kurort in der Rhön. Die kleine Innenstadt ist sehenswert, außerdem empfehle ich dir einen Besuch im Wildpark Gersfeld. Das benachbarte Poppenhausen solltest vor allem wegen des idyllischen Guckaisees ansteuern. Originell und sehenswert ist die Kunstmeile, auf der du beeindruckende Skulpturen mitten in der Rhöner Landschaft findest.

Mach mal Pause

Einmal im Monat findet in Gersfeld der Bauernmarkt statt, bei dem viele Direktvermarkter der Region ihre Produkte anbieten. Rhöner Käse aus Kuh- oder Ziegenmilch erhältst du im Käseladen in Gersfeld-Brembach.

Camping- und Stellplätze

Auf dem Wohnmobilstellplatz in Poppenhausen stehst du ortsnah und trotzdem im  Grünen. Der Campingplatz Hochrhön liegt auf 600 Metern Höhe und hat einen extra Wohnmobilplatz ausgewiesen.

Foto: (c) Barbara Homolka

Fulda

Fulda ist dein Ziel für einen ausgiebigen Stadtbummel. Lass dir Zeit, denn die Stadt hat wirklich viel zu bieten. Kirchen, Schlösser, Türme und Museen, sowie zahlreiche Parks laden zu einer ausgiebigen Entdeckertour ein. Wenn du mit Kids unterwegs bist, plane einen Besuch in der Kinder-Akademie Fulda ein. Das erste eigenständige Kindermuseum Deutschlands ist nicht nur für kleine Forscher spannend.

Mach mal Pause

Mit Liebe gekocht wird im Restaurant Ritter, wo du neben traditionellen Gerichten wie Rhönforelle auch vegetarische Alternativen auf der Speisekarte findest.

Camping- und Stellplätze

Fußläufig zu Fuldas Innenstadt befindet sich ein Wohnmobilstellplatz. Allerdings ist der wegen seiner Stadtnähe nichts für lärmempfindliche  Menschen. Für ein ruhiges Plätzchen solltest du daher in die Bergwelt Rhön zurückfahren.

Fotos: (c) Christian Tech – Tourismus Fulda

Von Fulda ins Ulstertal

Von Fulda aus fährst du über Dipperz und Hilders wieder ins Herz der Rhön zurück. Unterwegs kommst du am markanten Berg Milseburg vorbei. Die Milseburg gilt als einer der schönsten Berge der Rhön, am besten kannst du sie auf der rund elf Kilometer langen Extratour Milseburg erkunden. Müde Knochen? Dann fahre einfach über Hilders weiter nach Tann.

Tann

Das Städtchen Tann ist ein anerkannter Luftkurort. Das Stadtzentrum ist charmant und im Sommer finden zahlreiche Veranstaltungen für die Gäste statt. Die kleine Stadt hat zudem fünf Museen. Besonders begeistert hat mich das Rhöner Museumsdorf, das mit nur drei Anwesen sicher zu den kleinsten Freilichtmuseen Deutschlands zählt. Wenn du dich für die jüngere deutsche Geschichte interessierst, ist das Grenzmuseum eine gute Anlaufstelle.

Mach mal Pause

Du liebstForellen? Dann solltest du einen Boxenstop bei Dänners Fischzucht in Wendershausen einlegen. Vor allem die Räucherforellen sind unvergleichlich lecker! Das Brot dazu bekommst du in der Bäckerei Hollenbach in Tann. Probiere zum Beispiel das herzhafte „Rhönräuber Schwarzer Paulus“-Brot, das mit Schwarzbier gebacken wurde.

Camping- und Stellplätze 

Kostenfrei stehst du in Hilders beim Erlebnisbad Ulsterwelle. Auch Tann bietet dir einen schönen Stellplatz in fußläufiger Nähe zum Ortskern. Im Tanner Ortsteil Dippach befindet sich der familiäre Campingplatz Ulstertal, der ganzjährig geöffnet ist.

Foto: (c) Barbara Homolka

Point Alpha

Die Weiterfahrt von Tann Richtung Norden bringt dich der ehemaligen Deutsch-Deutschen Geschichte ganz nahe. Wie eingangs beschrieben, war hier bis zur Wiedervereinigung einfach Schluss. Von den einstigen Grenzbefestigungsanlagen ist nur noch an wenigen Stellen etwas übrig geblieben. Einer der intensivsten Orte, an dem du in dieses Kapitel deutscher Geschichte eintauchen kannst, ist der Point Alpha. Die Gedenkstätte zwischen Geisa und Rasdorf umfasst das Haus auf der Grenze mit Ausstellungen, einen Teil der ehemaligen Grenzbefestigungsanlagen und das ehemalige US-Camp. Hier standen sich die US-Truppen und die des Warschauer Pakts jahrzehntelang bis an die Zähne bewaffnet gegenüber. Das Camp ist heute Gedenkstätte und Museum. Sehr beeindruckend finde ich die Kunstinstalltation „Weg der Hoffnung“, die am Haus auf der Grenze beginnt. Auf 1,4 Kilometern Länge kannst du 14 Skulpturen des Künstlers Dr. Ulrich Barnickel bewundern.

Camping- und Stellplätze

In Rasdorf gibt es vier Wohnmobilstellplätze mit Strom, Ver- und Entsorgung bei den Freizeitanlagen.

Foto: (c) Barbara Homolka

Bad Salzungen

Von Rasdorf aus setzt du deine Fahrt über die B84 nach Bad Salzungen fort. In der thüringischen Kurstadt kannst du im Gradierwerk Gutes für deine Atemwege tun. Oder du gehst rund um den sagenumwobenen Burgsee in der Innenstadt spazieren.

Mach mal Pause

Das beste Restaurant in Bad Salzungen ist meiner Meinung nach der Kartoffelkäfer. Das Ambiente ist urig und auf der Speisekarte stehen traditionelle Gerichte ebenso wie fantasievolle Eigenkreationen.

Camping- und Stellplätze

Bad Salzungen hat einen großzügigen Wohnmobilstellplatz in der Nähe zum Gradierwerk anzubieten.

Dermbach

Von Bad Salzungen aus führt dich deine Route über die B285 wieder südwärts Richtung Fladungen. Auf halber Strecke liegt Dermbach, das mit seinen Fachwerkhäusern, Brunnen, dem Schloss und den alten Dorfbäumen einen Rundgang wert ist. Das Naturschutzgebiet Ibengarten mit seinem beeindruckenden Eibenbestand, der zu den ältesten Mitteleuropas zählt, ist ebenfalls einen Abstecher wert.

Mach mal Pause

Der Saxenhof ist eine Sehenswürdigkeit für sich, schon Ernest Hemingway soll hier abgestiegen sein. Pausieren solltest du wegen der unglaublich leckeren Küche, entweder bodenständig im Wohnzimmer oder auf Sterneniveau im Minirestaurant BjörnsOx.

Fladungen

Der kleine Ferienort Fladungen verzaubert mit hübschen Fachwerkhäusern und malerischen Gässchen. Die Stadtmauer, mit deren Bau im 14. Jahrhundert begonnen wurde, ist vollständig erhalten. Ein weiteres Highlight ist das Freilichtmuseum.

Mach mal Pause

Neben dem historischen Bahnhof liegt der Rhöner Bauernladen, der dir zahlreiche Rhöner Spezialitäten offeriert. Probiere das Bauernbrot oder packe einen Öko-Frankenwein in deinen Einkaufskorb.

Camping- und Stellplätze

Die Stadt Fladungen verfügt über einen kleinen, natürlichen Campingplatz.

Fotos: (c) Nico Fay

Auf der Hochrhönstraße

Von Fladungen aus folgst du der Hochrhönstraße. Vor allem in der Langen Rhön kannst du manchmal den Eindruck gewinnen, alleine auf der Welt zu sein.  Abgesehen von ein paar Schafen vielleicht. Und du erfährst, warum die Rhön auch als Land der offenen Weiten bezeichnet wird. Die Hochrhönstraße führt dich an einigen Sehenswürdigkeiten vorbei, fast überall lohnt ein kurzer Stopp (oder auch ein längerer).

Schwarzes Moor

Am Schwarzen Moor solltest du dir auf alle Fälle die Beine vertreten. Ein Bohlenweg führt dich durch die Moorlandschaft, die zu den bedeutendsten Hochmooren Europas zählt. Vom Aussichtsturm aus bekommst du einen tollen Überblick über die Moorlandschaft. Wenn du ein Stück in die entgegengesetzte Richtung auf dem Hochrhöner entlang läufst, kommst du wieder an ehemaligen Grenzanlagen vorbei.

Mach mal Pause

Der Kiosk am Schwarzen Moor ist legendär, vor allem die Bratwurst. Die gibt es dort sogar in einer vegetarischen Variante.

Zurück nach Bischofsheim

Im weiteren Verlauf der Hochrhönstraße kommst du an weiteren sehenswerten Punkten vorbei. Mein Tipp: Lass das WoMo mal wieder stehen, zum Beispiel auf dem Parkplatz Rothsee. Der Rundwanderweg Nummer Vier bringt dich am Wasserfall Teufelsmühle oder am Besucherbergwerk am Bauersberg vorbei.

Mach mal Pause

In einmaligem Ambiente dinierst du im Jagdschloss Herzberg kurz vor Bischofsheim. Wenn du die obige Wanderung unternimmst, liegt das Schlösschen auf dem Weg. Probiere unbedingt eines der Wildgerichte aus eigener Jagd.

Kreuzberg

Der Kreuzberg gilt als Heiliger Berg der Franken. In den Schulferien und am Wochenende kann es daher ganz schön voll werden. Als ich das letzte Mal mit Idgie auf dem Kreuzberg war, war es allerdings unter der Woche im März.  So waren wir fast alleine auf weiter Flur und Idgie hat sich über den letzten Schnee gefreut. Die Aussicht von der Höhe, auf der sich die imposante Kreuzigungsgruppe befindet, ist schon spektakulär!

Foto: (c) Barbara Homolka

Mach mal Pause

Das Kloster auf dem Kreuzberg bietet dir selbstgebrautes Bier aus der Klosterbrauerei, für den Fahrer in einer alkoholfreien Variante. Zünftig einkehren kannst du im rustikalen Berggasthof Roth, der gutbürgerliche Küche im Angebot und auch vegetarische Gerichte auf der Karte hat.

Camping- und Stellplätze

Leider darfst du auf dem Parkplatz am Kreuzberg nicht mehr mit dem Wohnmobil stehen bleiben. Eine gute Alternative ist der Wohnmobilstellplatz am Berggasthof.

Fotos: (c) Nico Fay

Vom Kreuzberg aus fährst du über Wildflecken wieder Richtung Bad Brückenau und Autobahn. War‘s schön in der Rhön?

Extratipp 1: Mit Vierbeiner unterwegs

Die Rhön ist ein Outdoorparadies, auch für deinen Hund. An vielen Stellen solltest du beim Wandern allerdings die Leine dran lassen, des Wildes und der Weidetiere wegen. Dafür kannst du deinen Vierbeiner in zahlreiche Sehenswürdigkeiten mitnehmen, zum Beispiel ins Freilichtmuseum Fladungen, die Außenanlagen am Point Alpha oder in den Wildpark Gersfeld.

Extrattipp 2: Zugvogel oder Nesthocker?

Du kannst sowohl von Ort zu Ort fahren und nächtigen wo es dir gefällt, oder du beziehst einen Campingplatz. Ich bin einige Tage auf dem Rhön-Camping-Park in Wüstensachsen gestanden und empfehle dir diesen Platz gerne weiter.

Titelfoto: (c) Barbara Homolka | www.chiennormandie.de


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Dieser Beitrag hat 2 Kommentare
  1. Super Bericht. Ich kenne die Rhön ganz gut, da ich eine Freundin in fulda hatte und sehr viel dort rumgefahren bin, damals noch mit dem Motorrad. Vor 3 Jahren haben wir eine Rhön-Tour im Winter mit dem Womo gemacht und mussten leider feststellen, dass die Rhön im Winter „geschlossen“ ist. Bis auf Point alpha war alles, aber auch wirklich alles zu. LG Martin

    1. Hallo Martin, vielen Dank für dein Lob. Wie in vielen Urlaubsregionen, ist es auch in der Rhön im Winter etwas ruhiger. Wir haben mal recherchiert, was wann im Winter geöffnet hat, vielen Dank für deine Anregung.

      Das Nabu Haus am Roten Moor ist ganzjährig geöffnet, ebenso die Infozentren des Biosphärenreservats.

      Das Segelflugmuseum ist im Winter am Wochenende geöffnet, zwischen den Jahren täglich.

      Der Moorlehrpfad im Schwarzen Moor wird in der Regel zwischen November und April aus Sicherheitsgründen gesperrt.

      Die Campingplätze sind nach dem Jahreswechsel zu und öffnen im März und April wieder, der Campingplatz Ulstertal hat ganzjährig geöffnet.

      Der Wildpark ist ebenfalls im Winter geöffnet.

      Und man kann im Winter Skifahren oder Langlaufen und es gibt ausgewiesene Winterwanderwege.

      Liebe Grüße
      Sandra

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