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Das selbstfahrende Wohnmobil: TerraVenture macht’s möglich!

Stell dir vor, du sitzt im Wohnmobil und es fährt einfach von selbst los. Nein, nicht wegen der dummen Sache mit der Handbremse. Sondern weil das Wohnmobil es kann! Die Produktdesigner von Konrad + King haben mit ihrem System TerraVenture eine Technik entwickelt, die es möglich macht, das Fahrzeug autonom zu steuern, während die Familie stressfrei den Roadtrip genießt.

TerraVenture: Autonomous RV Concept

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„Tief in uns lebt der Traum, die Familie ins Auto oder Wohnmobil zu packen und raus in die Natur zu fahren“, erklärt Bennett King, Managing Partner von Konrad + King. „In der Realität wird es allerdings immer schwerer, diesen Traum wahrzumachen. Unsere Termine lassen wenig Zeit, einen Trip lange im Voraus zu planen. Weite Strecken erschöpfen die ganze Familie und es wird immer schwerer, Interaktion innerhalb der Familie zu gestalten, wenn alle nur noch auf ihre Smartphones schauen.“

TerraVenture: Jetzt fährt der Assistent

Klingt interessant und wahr. Doch wie kann da noch mehr Technik helfen? Konrad + King hat lange überlegt, was designet werden könnte, damit das Reiseerlebnis für alle einfacher wird. Heraus kam TerraVenture. Es ist eine Art intelligenter Assistent, der von Konrad + King „Freizeitservice“ genannt wird. Der schlaue Assistent übernimmt dabei Aufgaben wie die Planung des Trips und das Timing des Besuchs von Sehenswürdigkeiten. Aber er steuert ebenso das gesamte Wohnmobil, achtet unterwegs auf Sicherheit, navigiert und überträgt die Reise sogar zu Freunden und Familie, die zu Hause bleiben mussten.

Bald wird klar, wo dieses System erfunden wurde: in den USA. Ein normaler Roadtrip mit Papa am Steuer und quengelnden Kindern auf dem Rücksitz ist natürlich viel zu Neunziger. Jetzt spricht man TerraVenture an wie Siri oder Cortana und fragt sein Wohnmobil höflich: „Kannst du bei El Capitan für ein Familienfoto anhalten?“ Das Fahrzeug antwortet lässig: „Sicher. Ich werde in 2,3 Meilen für das Familienfoto stoppen.“
Dann gilt es, sich zurückzulehnen und ein paar Augmented-Reality-Eindrücke vom 360° Skydeck an der Decke des Wohnmobils zu genießen. Wie war das gleich noch mit der Natur und den vielen Bildschirmen, mit denen wir uns nur noch beschäftigen? Ach ja …

Wenn dich das Wohnmobil etwas fragt

Manchmal erscheint TerraVenture auch ein bisschen wie Sheldon Cooper von The Big Bang Theory: „Diese Klippen sind 3000 Fuß hoch. Möchtest du noch mehr wissen?“ Ich glaube, auf Dauer würde mich das ein bisschen verrückt machen.

Auf der anderen Seite gibt es keinen erschöpften Fahrer am Ende des Tages, jeder kann gleichberechtigt die schöne Aussicht genießen und sogar ein gemeinsames Mittagessen am Küchentisch ohne Anhalten ist möglich. Und wenn mal etwas völlig ungeplantes passiert, kann TerraVenture sogar eine kleine Drohne anrufen, die dir auf Wunsch etwas zum Stellplatz liefert. Auch das wiederum ist ganz sicher aktuell nicht in jedem Land erwünscht.

Konrad + King kann nicht nur Wohnmobile mit dieser Technik ausstatten, sondern auch Autos und Busse. Immer wieder betont das US-Unternehmen, dass mit TerraVenture das Reisen wieder viel einfacher und entspannter wird und die Familie zusammenbringt. Für mich tut das auch ein Lagerfeuer vorm einfachen Camper, wo mal sämtliche Displays ausgeschaltet bleiben. Doch wer weiß, was die Zukunft so alles bringt!

Konrad + King: Software ist King!

Konrad + King wurde von Christopher Konrad gegründet. Sein Anliegen ist, dass Menschen wichtige Dinge mit Spaß erledigen, weil sie Unterstützung durch smarte und gutaussehende Technik bekommen. In der Vergangenheit hat er bereits Microsoft, Artefact und Intuit in Sachen Produktdesign beraten. Beheimatet ist King + Konrad in San Diego und Austin. Neben dem autonomen Fahrassistenten entwickelt die Firma auch Apps, Cloud-Lösungen oder Systeme für Augmented Reality.

Fotos (c): Konrad + King


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War schon immer eher Pippi Langstrumpf als Annika. Arbeitet als freie Texterin und Fotografin bei Zeilenaufbruch und liebt Roadtrips überall auf der Welt.

Lieblingsspots: USA und Südeuropa.

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