Fimg Solarmodule Wohnmobil

Solaranlage auf dem Wohnmobil – eine Montageanleitung

Wer wie wir in seinem Wohnmobil lebt und arbeitet, nutzt dieses nicht nur als Wohnung sondern auch als Büro. Dadurch haben wir ein paar mehr Verbraucher, die wir täglich zum Arbeiten benötigen und die dafür mehrfach täglich ihre Dosis Strom brauchen. Da wir außerdem nicht jeden Tag auf einem Stellplatz stehen können und wollen, brauchen wir eine Stromquelle, die unabhängig ist. Einen Stromerzeuger, also ein tuckerndes Aggregat kommt nicht in Frage. Es stinkt und macht Lärm.

Wenn es bezahlbar bleiben soll, ist die beste Möglichkeit, eine Solaranlage auf dem Dach des Wohnmobils. Ich stelle hier Grundlagen, Überlegungen, Planung, Einkauf sowie die Umsetzung online.

Damit kannst auch du dir deine Solaranlage auf dein Wohnmobil bauen.

Eine Liste unserer Verbraucher gibt einen Anhaltspunkt, wie viel Strom wir täglich brauchen. Weiter unten gehe ich auf die Berechnung ein:

  • Laptops
  • Tablet
  • Smartphones
  • Mifi Router
  • Raspberry Pi Mini Computer
  • E-Book Reader
  • Lautsprecher und Radio
  • Wasserpumpe
  • Heizung

Aus Budgetgründen haben wir uns entschieden, die Solaranlage selber zu planen und zu montieren. Auch wenn ich nicht der Superhandwerker bin, sollte das kein Problem für mich sein. Alles, was ich gelernt habe, stelle ich dir in diesem Artikel kostenlos zur Verfügung. Wenn du diesen Artikel liest, sparst du dir viel Rechercheaufwand 🙂

12 Volt oder 220 Volt?

Eine wichtige Frage, wenn es um Strom und Wohnmobil geht. Viele technische Geräte, die wir in unserem Alltag genutzt haben wie beispielsweise ein Fön, funktionieren mit 220 Volt. Oft besitzen diese jedoch ein Netzteil, welches die elektrische Spannung von 220 auf 24, 12 oder noch weniger Volt heruntertransformiert. Um 220 Volt Geräte im Wohnmobil zu betreiben, benötigst du einen Wechselrichter. Schließt du jetzt ein 220 Volt Gerät mit Netzteil an, dann wird die Spannung von 12 Volt durch den Wechselrichter auf 220 Volt transformiert und vom Netzteil zurück auf 12 Volt. Du merkst selber, dass ist Unsinn und dabei geht Energie verloren und wird in Wärme umgewandelt.

Auch belasten Wechselrichter durch die hohe Stromaufnahme die Akkus. Ebenso Fön, Minibackofen und Kaffeemaschinen. Daher rate ich dir dazu, komplett auf 220 Volt Geräte zu verzichten und auf 12 Volt Geräte zu setzen. Für fast jedes Gerät gibt es auch 12 Volt Versionen.

Solargrundlagen

Ich fange jetzt hier nicht an, über Sonne, Sand und Photonen zu schreiben. Wenn du solche Grundlagen suchst, dann lies dich hier ein: http://www.solarstromerzeugung.de/grundlagen/

Mir geht es eher um die Grundlagen die man für den Kauf einer Solaranlage für das Wohnmobil benötigt.

Der Strom in deinem Wohnmobil kommt aus zwei oder mehr Batterien. Die eine ist die Starterbatterie. Diese befindet sich normalerweise im Motorraum. Sie ist dafür da, den Motor zu starten, und Licht, Blinker etc. mit Strom zu versorgen. Die andere Batterie (können auch 2 oder mehr sein), ist die Verbraucherbatterie. Diese speist die Beleuchtung, Pumpen, Kühlschrank usw. Beide Batterien werden beim Fahren über die Lichtmaschine geladen. Steht dein Wohnmobil, werden die Batterien natürlich nicht geladen. Die Solaranlage soll diesen Zustand ändern und die Batterien auch im Stand laden. Einen ausführlichen Artikel zu Batterien im Wohnmobil findest du hier.

Die Solaranlage besteht aus den Solarmodulen (Solarzellen) und einem Laderegler. Der Laderegler prüft quasi ob die Batterie voll ist und wenn nicht, wird sie über den Strom, der von den Solarzellen kommt, geladen. Ist die Batterie voll, kappt der Regler den Strom. Entnimmt ein Verbraucher Strom, wird wieder geladen, bis die Batterie voll ist.

Solar auf dem Wohnmobildach

Die Solarmodule werden auf das Dach geklebt, dort scheint am meisten Sonne ;-). Dafür gibt es speziellen Kleber und Halterungen. Wichtig ist auch, dass die Module unterlüftet werden. Klebt man sie direkt auf das Dach, werden sie zu heiß und bringen nicht mehr so viel Leistung. 2 Zentimeter Abstand sollten es mindestens sein.

Ich wollte die Module direkt auf den Alkoven kleben. Die Idee dahinter war, dass die Solarmodule die Sonne absorbieren. Dadurch kommt nicht mehr so viel Hitze durch und der Alkoven ist bei Sonne angenehmer temperiert. Da er aber nach vorn geneigt ist und damit keine gerade Fläche vorhanden ist, klappte das nicht.

Solarmodule haben den besten Wirkungsgrad, also die beste Stromausbeute, wenn die Sonne in einem Winkel von 90 Grad auf sie scheint. Da sich die Sonne über den Tag verteilt bewegt und auch je nach Jahreszeit unterschiedliche Winkel hat, müsste man die Solarmodule immer der Sonne nachführen. Sie müssten dreh- und neigbar angebracht sein. Idealerweise sollten sie sich auch automatisch der Sonne nachbewegen. Mit so einem System lässt sich zwar das Doppelte an Strom erzeugen, gleichzeitig ist so etwas jedoch teuer und lohnt sich für so eine kleine Anlage auf dem Dach oft nicht.

Die meist verwendete Lösung sind Aufstellhalterungen, über die man die Module auf dem Dach manuell hochklappen kann, so dass sie besser zur Sonne ausgerichtet stehen. Nachteil dabei: Du musst jedes Mal aufs Dach klettern. Und die Halterungen sind teuer.

Aus diesem Grund habe ich mich entschieden, lieber ein Modul mehr aufs Dach zu packen. Das ist preiswerter und ich muss nicht jeden Tag mehrfach auf unser Wohnmobildach klettern, um die Module auf- und zuklappen.

Da ich mehrere Module verbauen werde, ist es wichtig, diese parallel zu schalten. Dabei verbinde ich Pluspol mit Pluspol und Minuspol mit Minuspol, denn ich möchte die Spannung eines Moduls behalten und mehr Strom gewinnen.

Polychristallin oder Monokristallin

Wenn du dich schon mit dem Thema beschäftigt hast, wirst du diese beiden Begriffe sicher schon gehört haben. Ich mache meine Erklärung dazu kurz:

Monochristalline Module haben oft einen besseren Wirkungsgrad als die polychristallinen. Sie sind jedoch auch in der Herstellung teurer, da mehr Silizium verwendet wird. Weiterer Vorteil der Mono-Zellen ist, dass sie unempfindlicher gegen Teilabschattung sind. Wirft also ein Ast etwas Schatten auf einen Teil der Solarzelle, bringt eine monochristalline etwas mehr Strom.

Bei den kleinen Flächen auf einem Wohnmobil dürften die Unterschiede jedoch eher gering ausfallen. Daher würde ich sagen, es ist egal, welche Module du kaufst.

Wie muss ich die Solaranlage dimensionieren?

Anfangs habe ich dir aufgeführt, welche Verbraucher wir mit Strom versorgen mussten. Um das durch eine Solaranlage zu realisieren, müssen drei Dinge sinnvoll dimensioniert sein:

  • die Solarmodule
  • der Solarregler
  • die Batterie(n)

Um herauszufinden, wie du deine Anlage dimensionieren musst, solltest du dir wie wir als erstes Gedanken machen, welche Verbraucher du im Wohnmobil hast. Dann wie viel Spannung (Volt) diese benötigen und wie viel Watt sie verbrauchen und wie lange jeder am Tag läuft. Daraus ergibt sich die benötigte Leistung, Energie sowie die elektrische Ladung. Addierst du die einzelnen Ladungen der Geräte erhältst du die Menge an Ladung, die du je Tag benötigst. Daraus lässt sich ermitteln, welche Akkus du brauchst und wie groß deine Solarpanels sein sollten.

Berechnung der Batterie-Größe

Ich habe mir zuerst eine Tabelle angelegt mit allen Verbrauchern:

Gerä„tWattAmpereh / TagTag (Wh)Tag (Ah)
Macbook Ladeger„ät605636030
Smartphone Ladeger„ät201,64806,4
Wasserpumpe6050,25151,25
Kamera Akkus60,50,251,50,125
Radio1212242
Innenbeleuchtung61,254245
Ruhestrom USB Lader0,40,03249,60,72
Raspberry inkl. WLAN40,424969,6
Summe514,155,095

Wir haben einen Verbrauch von rund 55 Ah jeden Tag. Dieser Wert ist sehr komfortabel gerechnet. Die beiden Laptops habe ich zum Beispiel in meiner Rechnung zweimal am Tag geladen. Bei der Beleuchtung sparen wir auch Strom durch den Einsatz von LEDs statt normalen Halogenlampen. Zum Einsatz von LEDs findest du hier einen Artikel.

Um jetzt final die benötigte Speicherkapazität der Batterie zu testen muss ich noch wissen, wie viele Tage ich autonom stehen möchte. Oder anders gesagt wie viele Tage schlechtes Wetter (bei dem der Akku nicht geladen wird) will ich kalkulieren? Da wir flexibel unterwegs sind, reichen mir 3 Tage. Bis dahin sind wir entweder ins bessere Wetter gefahren oder notfalls auf einem Platz mit Stromversorgung.

Ich benötige also 3 x 55 Ah = 165 Ah. In unserem Wohnmobil sind 2 Stück 85 Ah Starterbatterien verbaut. Diese sind alles andere als optimal für den Zweck. Diese Batterien sind dafür da, auf kurze Zeit sehr hohe Ströme zur Verfügung zu stellen und dann fast keinen Strom mehr. Bei Verbrauchsbatterien benötigen wir im Mobil aber eher langfristig wenig Strom. Auch sollten solche Batterien nicht mehr als 20% entladen werden, da sie sonst ziemlich schnell kaputt gehen. Also bleiben uns 26 Ah wenn wir sie nicht beschädigen wollen. Das reicht nicht einmal für einen Tag. Wir müssen also zusammen mit der Solaranlage auch neue Batterien kaufen. Wichtig ist hier, auf die Entladetiefe zu schauen. Den meisten zyklenfesten Batterien kann man 50-70% entnehmen. Mehr dazu im Batterie-Artikel.

Update:

Mittlerweile haben wir zwei zyklenfeste Nassbatterien mit je 120 Wh als Aufbaubatterien eingebaut. Damit stehen wir nun komfortabel viele Tage frei.

Die Solarmodule

Die technischen Daten meiner Solarpanels

Die technischen Daten meiner Solarpanels

Solarmodule haben verschiedene Kenngrößen, die du wissen solltest, um eine Entscheidung zu treffen:

  1. Zunächst wäre da die maximale Leistung Pmax in Watt. Diese Zahl findest du an jedem Solarpanel. Ich habe mir 100 Watt Panels gekauft.
  2. Als nächstes die Spannung in Volt. Das sind bei meinen Panels 18 Volt.
  3. Außerdem der maximale Strom in Ampere, bei mir 5,9.

Diese drei Kennzahlen benötigst du für den Kauf und den Vergleich.

Die Panels sollten genügend Strom an einem Tag liefern, um deine Batterien wieder komplett zu laden. Ich brauche ca. 55 Ah am Tag und möchte 3 Tage damit auskommen. Also muss meine Anlage 165 Ah am Tag liefern. Es reicht auch weniger, da immer etwas Energie von Dach kommt, auch wenn es bewölkt ist.

Ich habe daher für den Start 2 Stück 100WP Solarmodule gekauft und kann mir bei Bedarf noch ein drittes auf das Dach bauen. Wenn du nicht so viel Platz hast, dann kaufe ein oder zwei mit mehr Leistung. Weiter unten empfehle ich dir verschiedene Module.

Der Laderegler

Unser Solar Laderegler im Wohnmobil liefert den ersten Strom

Unser Solar Laderegler im Wohnmobil liefert den ersten Strom

Das dritte Teil in einer Solaranlage im Wohnmobil, die man auch Inselanlagen nennt, ist der Laderegler. Dieser nimmt den Strom von den Solarmodulen auf und leitet ihn, zur Batterie passend, in selbige. Er ist also dafür da, deine Batterien ordentlich zu laden. Du musst also darauf achten, dass dein Laderegler zur Batterie passt oder zumindest einen Modus zum Laden anbietet. Die meisten aktuellen Regler kommen mit Nass- sowie Gel- und AGM-Batterien klar.

Wichtig für den Regler ist die maximale Leistung und vor allem der maximale Strom. Ich habe oben geschrieben, dass meine Panels 5,9 A maximal liefern. Da ich zwei Stück habe und Reserve für ein drittes haben möchte, brauche ich also einen Regler, der mindestens 18 A schafft und 300 Pmax.

Die Kabel

Die richtige Dimensionierung der Kabel ist wichtig. Sind deine Kabel zu dünn, dann hast du recht schnell hohe Spannungsabfälle und deine Solaranlage produziert wesentlich weniger Ertrag, als sie könnte. Die Kabel zwischen den Solarpanelen und dem Laderegler sowie dem Laderegler und der Batterie müssen richtig dimensioniert sein. Das Kabel zwischen Laderegler und Batterie sollte so kurz wie möglich sein. Ich habe in einem weiteren Artikel beschrieben, wie dick die Kabel sein müssen und auch entsprechende Kabeldicke-Rechner gebaut. Lies einfach da weiter (geht in einem neuen Fenster auf): Kabeldicke für Solaranlage.

Kaufempfehlung Solaranlage Wohnmobil

Die Produkte kannst du bei einem Händler deine Wahl bestellen:

BauteilPreis
2 x Solarmodul je 100 Watt2 x 130 Euro
Laderegler Stecca 202090 Euro
2 x Spoilerset Befestigung86 Euro
1 x Klebeset50 Euro
1x Dachdurchführung13 Euro
2 C4 Y-Verteiler 9 Euro
1 Anschlusskabel 6mm ø Länge 3 m22 Euro
1 Batteriekabel 2m17 Euro
Summe547 Euro

Die Lieferung

Solaranlage Wohnmobil – alle Teile sind da

Solaranlage Wohnmobil – alle Teile sind da

Warum ich mich genau für diese Komponenten entschieden habe, erkläre ich euch:

  • Bei den Solarmodulen habe ich mich für einen Lieferanten entschieden, der gut bewertet war.
  • 100 Watt habe ich gekauft, weil ich es berechnet hatte.
  • Beim Laderegler habe ich mich für ein Markenprodukt und gegen ein preiswertes Produkt von eBay entschieden. Ich wollte zum Einen die Garantie haben und zum Anderen ein Display, um zu sehen, wie viel Strom ich produziere. Außerdem sollte der Laderegler eine Reserve für den Anschluss eines weiteren Solarmoduls haben.
  • Die beiden Spoilersets habe ich gekauft, weil mir einfache Winkel aus Aluminium einfach zu unsicher waren. Ich möchte nicht, dass mir die Panels bei 100 km/h einfach vom Dach gefegt werden und möglicherweise nachfolgende Fahrer verletzt werden.
  • Die Anschlusskabel habe ich ganz bewusst mit 6mm Durchmesser gekauft. Sind die Kabel zu dünn, dann entsteht mehr Leistungsverlust in Form von Wärme. Zum Einen möchte ich die Verluste vermeiden und zum Anderen einen potentiellen Kabelbrand. (Mehr im Artikel zu Kabelquerschnitt im Wohnmobil)

Montage der Solaranlage auf das Wohnmobil

Für die Montage solltest du dir ein Wochenende Zeit nehmen. Ich habe zwei Tage dafür benötigt. Jeweils von Mittag bis ca. 19 Uhr habe ich gewerkelt. Zuerst habe ich die Spoiler an die Panele gebaut, dann die Solarpanele aufs Dach montiert und danach alles angeschlossen. Ich erkläre es hier im Detail:

1. Dach vorreinigen

Als Erstes habe ich ein Solarpanel und zwei Spoiler einzeln aufs Dach getragen und probiert, wie sie am Besten liegen. Wichtig ist, dass kein Schatten vom Dachaufbau darauf fällt. Ich habe dann mit einem Stift die Umrisse angezeichnet, damit ich weiß, wo ich reinigen und schleifen muss.

Solarmodul und Solarspoiler anzeichnen auf dem Dach

Solarmodul und Solarspoiler anzeichnen auf dem Dach

Im ersten Reinigungsschritt geht es einfach darum, den groben Schmutz zu entfernen. Daher habe ich es einfach mit Seifenwasser und Schwamm erledigt und danach das Dach mit einem Tuch trocken gewischt.

Wohnmobil Dach vorreinigen, gegen groben Schmutz

Wohnmobil-Dach vorreinigen, gegen groben Schmutz

2. Solarspoiler vorbereiten

Im nächsten Schritt habe ich die Spoiler vorbereitet. Diese sind auf einer Seite schon vorgebohrt. Ich musste als erstes die Löcher durchbohren. Dazu habe ich einen 3,5er Bohrer genutzt.

Solarspoiler vorbohren mit 3,5er Bohrer

Solarspoiler vorbohren mit 3,5er Bohrer

Danach habe ich den ersten Spoiler auf eine Ablage gelegt und das Solarmodul eingelegt. Denn als nächstes musste ich die Löcher in den Rahmen des Moduls bohren. Damit die Schrauben gut reingehen, ist vorbohren wichtig. Ich habe mit dem gleichen Bohrer kurz durch den Spoiler den Rahmen angebohrt, um eine Markierung zu erhalten. Danach habe ich den Spoiler wieder entfernt und den Rahmen durchgebohrt.

Solarmodul und Solarspoiler ineinander gefügt

Solarmodul und Solarspoiler ineinander gefügt

Solarspoiler und Solarpanel anbohren

Solarspoiler und Solarpanel anbohren

Solarmodul markiert durch Bohrer

Solarmodul markiert durch Bohrer

Solarmodul Rahmen durchgebohrt

Rahmen des Solarmoduls durchgebohrt

Solarspoiler abschleifen damit sie gut haften

Solarspoiler abschleifen damit sie gut haften

Danach habe ich noch die Spoiler mit den mitgelieferten Schrauben mit den Solarmodulen verschraubt. Die Abstandhalter müssen in den Spoiler hinein.

Solarspoiler Detailaufnahme mit Abstandshalter

Solarspoiler Detailaufnahme mit Abstandshalter

Als nächstes ging es auf dem Dach weiter. In der angezeichneten Fläche für die Spoiler habe ich mit dem mitgelieferten Schleifvlies die Fläche angeraut. Dabei geht es nicht darum, die Farbe komplett zu entfernen, sondern darum, die Oberfläche anzurauen, damit der Kleber besser hält. Ganz schöne Arbeit bei 30 Grad und Sonnenschein auf dem Dach…

Wohnmobil Dach abschleifen mit Schleifvieß

Wohnmobil-Dach abschleifen mit Schleifvlies

Nach dem Aufrauen habe ich die Ränder bündig mit Kreppband abgeklebt. Damit ist es nach dem Kleben einfacher, den überschüssigen Kleber zu entfernen.

Wohnmobil Dach Solarspoiler abkleben

Wohnmobil-Dach Solarspoiler abkleben

3. Aufkleben der Solarmodule auf das Wohnmobil-Dach

Als nächstes habe ich die Klebeflächen mit Spiritus vorgereinigt und sie danach mit dem mitgelieferten Aktivator/ Reiniger behandelt. Dazu habe ich einen weichen und nicht fusselnden Lappen benutzt. Danach muss das Ganze mindestens 10 Minuten ablüften. Nach dieser Zeit wird der Primer aufgetragen ebenfalls mit einem weichen, fusselfreien Tuch. Einfach dünn auf die Klebestelle auftragen. Parallel habe ich den Aktivator und den Primer auch auf die Solarspoiler aufgetragen. Der Primer muss mindestens 30 Minuten ablüften.

Nach der Wartezeit habe ich das erste Modul verklebt. Dazu habe ich es auf dem Dach umgedreht und den Kleber, Sikaflex 252, in Raupen aufgetragen.

Solarspoiler mit Sikaflex Raupen

Solarspoiler mit Sikaflex Raupen

Danach das Modul umdrehen und vorsichtig und passgenau auf den mit Kreppband markierten Bereich aufkleben.

Solarmodul vorsichtig aufkleben

Solarmodul vorsichtig aufkleben

Nach dem Aufkleben musst du das Solarmodul leicht andrücken. Der Kleber sollte zwischen 2 und 3 mm dick zwischen Dach und Spoiler sein.

Hast du das erste Modul verklebt, geht es mit dem zweiten Modul weiter.

4. Aufkleben eines Kabelkanals

Wie oben schon erwähnt, werden beide Module werden bei mir parallel geschaltet. Damit addiert sich die Stromstärke und die Spannung bleibt bei 12 V. Im Keller hatte ich noch ein wenig Kabelkanal, der 5 cm breit war. In diesen habe ich die C4 Y-Adapter montiert und darin beide Module verschaltet.

kabelkanal-y-verteiler.jpg

Kabelkanal und Y-Verteiler

5. Dachdurchführung auf dem Wohnmobil montieren

Irgendwie müssen die Kabel von den Solarpanelen auf dem Dach ins Wohnmobil zu den Batterien gelangen. Dafür habe ich als nächstes die Dachdurchführung montiert. Die Stelle dafür habe ich in der Nähe der Module und der ehemaligen Sat-Antenne gewählt. Dadurch kommen die Kabel in unserem großen Schrank heraus und ich kann super verkabeln.

Als Erstes habe ich die Durchführung aufgelegt, angezeichnet und die Stelle aufgeraut. Als Nächstes habe ich mit einem 23 mm Lochbohrer ein Loch in das Dach gebohrt.

Solar Dachdurchführung bohren mit Lochbohrer

Solar Dachdurchführung mit Lochbohrer bohren

Erfolgreich durchgebohrt. Blick in den Schrank.

Erfolgreich durchgebohrt. Blick in den Schrank.

Danach habe ich in das Loch ein kleines Stück Leerrohr mit Dekasil eingeklebt. Das Rohr steht oben ein wenig über. Falls doch mal irgendwie ein wenig Wasser in die Dachdurchführung eindringt, dann läuft dieses so nicht direkt nach innen.

Wohnmobil Dach Bohrung abgedichtet

Die abgedichtete Bohrung im Wohnmobildach

Danach habe ich den Rand mit Kreppband abgeklebt, die Oberfläche und die Dachdurchführung gereinigt und geprimert (wie schon weiter oben beim Solarmodul beschrieben).

Nun habe ich die Kabel durchgezogen und auf die richtige Länge geschoben. Nach der notwendigen Wartezeit habe ich dann das Sikaflex aufgetragen und die Durchführung aufgeklebt.

wohnmobil-dachdurchfuehrung.jpg

Dachdurchführung aufkleben und anschließend abdichten

Anschließend habe ich die beiden Durchlässe der Dachdurchführung von außen noch mit dem Dichtmittel Dekasil abgedichtet, da die beiden Kabel dünner waren als die Gummidichtungen. Ich habe keinen Sikaflex Kleber genommen, weil ich an das Kabel vielleicht nochmal ran kommen muss.

6. Montage und Anschluss aller Komponenten der Solaranlage

Wohnmobil Dachdurchführung mit Dekasil abgedichtet

Durchlässe der Dachdurchführung mit Dekasil abgedichtet

Bevor ich im nächsten Schritt alles verkabelt habe, habe ich die Solarmodule mit Pappe abgedeckt. Sobald Licht auf sie fällt, produzieren sie Strom. Da ich keinen gewischt bekommen und auch nichts brutzeln wollte, ist das Abdecken aus Sicherheitssicht sehr sinnvoll!

Solarmodule abdecken, da sie sofort Strom produzieren

Solarmodule vor der Montage der Kabel abdecken, da sie sofort Strom produzieren

Nun geht es darum, einen Platz für den Solarregler zu suchen. Ich habe extra einen mit Display gekauft, um immer zu sehen, wie viel Strom wir so produzieren. Spielerei, aber für uns schön und vielleicht auch ein wenig wichtig 😉

Der Solarregler musste also außerhalb des Schrankes und möglichst nahe bei der Batterie befestigt werden (weil das Kabel zwischen Laderegler und Batterie so kurz wie möglich sein sollte). Ich habe einen Platz in der Nähe der Sitzbank gefunden und den Regler mit vier Schrauben angebracht.

Zwischen Batterie und Laderegler gehört außerdem eine Sicherung. Wenn hier mal etwas schief geht, brennt dir so nicht das ganze Wohnmobil ab. Ich habe eine ganz normale KFZ Sicherung genommen (diese sieht man leider auf dem Foto nicht so gut), die ich auch an meine dicken Batteriekabel anklemmen kann. Diese kostet bei eBay 3 Euro.

Nach der Montage der Sicherung, habe ich den Regler mit der Batterie verbunden. Dafür habe ich erst beide Kabel an den Regler angeklemmt und dann das rote an den Pluspol der Batterie und danach das schwarze an den Minuspol. Diese Reihenfolge ist wichtig, da Minus in Autos und Wohnmobilen normalerweise auch am Rahmen anliegt und du so Kurzschlüsse beim Anklemmen vermeidest.

Solarregler an die Batterie anschliessen

Anschluss des Solarreglers an die Batterie

Als Nächstes habe ich die Plusleitung der Solarmodule an den Regler angeschlossen und danach die Minusleitung. Damit es schöner aussieht, habe ich die Kabel noch in Kabelkanäle gepackt, die ich noch da hatte.

Solarregler angeschlossen und mit Kabelkanälen verschönert

Solarregler angeschlossen und mit Kabelkanälen verschönert

Sobald ich dann die Pappen von den Solarpanelen abgenommen habe, wurde sofort Strom produziert und die Batterien geladen. Ein wirklich tolles Gefühl.

Und so sieht das Dach von unserem Wohnmobil nun aus:

So sieht unser Simon nun auf dem Dach aus mit den Solapanels

So sieht unser Simon nun auf dem Dach aus mit den Solapanels

Für die komplette Montage habe ich ca. 14 Stunden benötigt.

Mit diesem Text kannst du auch deine eigene Solaranlage komplett selber montieren.

Wenn du Fragen hast, dann frage mich gerne hier in einem Kommentar.

Fotos: (c) Sebastian / camperstyle.de

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Dieser Beitrag hat 111 Kommentare
  1. Sehr toller und hilfreicher Beitrag. Ich finde Solaranlagen so vielseitig einsetzbar und finde es auch super, dass man diese auf Wohnwagen befestigen kann.
    Wir wollen für unser Haus nun auch Photovoltaikanlagen auf das Dach bauen. Damit kann man ja auch nochmal etwas sparen und tut der Umwelt etwas Gutes.

  2. Hi,
    ich besitze ein flaches flexibles Solarpanel und wollte mal fragen ob man dieses direkt auf das Dach kleben kann ??? gruß Marco

    1. Hallo Marco,

      grundlegend kannst du das machen. Die Halter sind für eine Hinterlüftung, da die Zellen, wenn sie zu warm werden, weniger effizient sind. Du musst dann eventuell je nach Zellen mit Einbußen leben. Mehr kann dir der Hersteller dazu sagen. Grundlegend geht es aber.

  3. Hallo Sebastian,
    vielen Dank für deinen ausführlichen und informativen Bericht! Eine Frage habe ich noch, auch wenn es in diversen Antworten schon angesprochen wurde. Wenn ich den Solarladeregler direkt an die Aufbaubatterie anschließe und gleichzeitig die Batterie auch am 220 V Ladegerät angeschlossen ist, wird die Batterie, wenn das Fahrzeug an Landstrom angeschlossen ist, gleichzeitig über die Solaranlage UND das 220 V Ladegerät geladen. Führt das nicht zu “Verwirrung” beim Ladegerät, da durch den Solarladeregler ja eigentlich zumindest temporär eine höhere Spannung anliegen würde, als die Batterie selber liefert? Bzw. beide Geräte haben auch unterschiedliche Ladekennlinien. Setzt sich da dann der “stärkere” von beiden einfach durch? Vielen Dank für deine Hilfe!
    Gruß Georg

    1. Hallo Georg,

      unser Solarregler und der Elektroblock (Über den der Ladestrom der Lichtmaschine oder vom Landstrom kommt) vertragen sich super. Bei mir war vor allem das Problem, dass die neue Batterie eine höhere Ladeschlussspannung braucht, als der Elektroblock sie liefern kann. Durch Solar sind Sie dann täglich voll.

      VG, Sebastian

  4. Hallo..
    Prima Beschreibung und Anleitung! Ich hab mich aber entschieden, einen Duo-Regler zu verbauen. der lädt/puffert je nach Lichtausbeute mit einem Teil der Solarleistung die Fahrzeugbatterie ebenfalls. Funktioniert bestens (2 x 100 Wp Panele und zwei Akkus 120 AH). Den Regler hab ich von Morningstar.
    Andree

  5. Endlich eine vernünftige und praktische Anleitung (sogar mit Materialempfehlung).
    Absolut top 🙂
    Vielen Dank.

    Gruss
    Andreas

    Ohne dir jetzt “reinzupfuschen”:
    Tipp an Wolfgang = Hol dir ner AGM – Batterie. Kapazität je nach Bedarf (bei uns 120Ah)

  6. Hallo, zunächst ein Danke für die Mühe, anderen dein Wissen und deine Erfahrungen zugänglich zu machen. Wenn das mal in den Wissenschaften Usus wäre …
    Frage: Uraltes Womo mit drei Bordbatterien (Startbattereien extra), deren Minuskabel an der Karosserie angeschlossen sind. Der Rest der Verkabelung hin zu den Verbrauchern ist schwer zugänglich, + kein Schaltplan vorhanden, d.h., ich möchte das vorhandene Kabelgewirr keinesfalls anfassen müssen. Ich habe gelesen, aber nicht verstanden folgendes: wenn Minus an Karosserie, dann ist nicht mehr gewährleistet, dass der Laderegler, wie es sein soll, abschaltet bei Spannungsoptimum. Es soll sogar die Gefahr bestehen, dass der Regler Schaden nimmt, weil “irgendwie hintenrum der Ladestrom wieder zurückkommt”, anstatt bis zur nächsten Ladeperiode eingeschläfert zu sein. Komme ich nicht umhin, eine der vorhandenen Bordbatterien aus dem vorhandenen System herauszuziehen und mit dieser einen separaten Solarstromkreislauf ohne Verbindung mit der Karosserie einzurichten ? Komplizierte Elektronikerklärungen kapiere ich nicht, bin da dumm geblieben, hilfreich wäre nur ein klares “Finger (Kabel) weg vom Fahrzeugblech” oder ein beruhigenderes, für mich einfacheres “Alles nur ein Gerücht, funktioniert auch mit Minus an der Karosserie”. Es gab im Netz noch den Tipp, einen Regler mit Minusabschaltung zu erwerben, aber zumindest Steca teilte mir mit, dass es ein solches Gerät von ihnen nicht gäbe.
    Vielen lieben Dank fürs Zuhören und im Voraus für die Antwort.
    Gruß von Andreas

    1. Hallo Andreas,

      beim Fahrzeug liegt auf der Karosserie normal Minus an, dass ist beim Basisfahrzeug eines Wohnmobils auch so. Die Bordbatterien sind normalerweise nicht mit Minus verbunden, weil Sie sich dann mit der Starterbatterie in die Quere kommen. Ganz ehrlich weiß ich auch nicht, was ich dir da raten kann, ich kenne mich mit dem Szenario, was du schilderst leider nicht aus. Sorry.

  7. Hallo!
    Danke für die tolle Anleitung. Beim Montageset steht bei Amazon dass das für ein Panel reicht. Hast du da 2 gekauft oder kommt man bei 2 Panels mit einem aus?
    Sind die Kabelkanäle auch mit sikaflex aufgeklebt?
    Gruß
    Wolfgang

    1. Ich habe eins gekauft und noch zur Vorsicht eine Kartusche Sika extra. Die habe ich aber nicht gebraucht. Der Kanal auf dem Dach ist auch mit Sika geklebt. Der innen ist geschraubt.

  8. Hallo WoMoWi,

    hast du die Kabelkanäle an den Enden abgedichtet oder hast du sie offen gelassen und nützt sie nur als Kabelhalter?

    Gruß, Felix

  9. Hallo,
    nach deiner Superanleitung – die ich nur jedem empfehlen kann – erst einmal 1 Panell verbaut. Im Stand läuft alles bestens, allerdings habe ich ein kleines Problem:
    Die Wohnraumbatterien unseres California (2×120 amp.) werden während der fahrt auch durch die LiMa geladen und dann “spielt das Stecca irgendwie verrückt” – alles blinckt und ich bin etwas verunsichert.
    Hast du da einen tip?, muss ich ggf. etwas anders anschliessen als normal ?

    Danke vorab
    Wolfgang

      1. ….., habe das Problem – wie ich glaube lokalisiert, die vorhandenen Batterien sind schon recht alt (+7 Jahre) und ich möchte sie austauschen. Was/welche würdest du empfehlen?. Die Batterien werden sowohl von der Solaranlage als auch vom Generator geladen, ein Stromanschluss steht seltener zur Verfügung.

        Danke vorab und Gruß

  10. Hallo WoMoWi,
    habe ein Modul (100 W) nach deiner Anleitung auf unserem T4 California verbaut und die “Ausbeute” bei norddeutschem Schietwetter ist top. Danke nochmal für diese Seite, sie ist Goldwert und jedem zu empfehlen, der autark unterwegs sein will.

  11. Was passiert wenn Sonne scheint, Batterie voll ist und kein Stom benötigt wird?
    Was passiert wenn in der Anlage mal keine Batterie angeschlossen ist?

  12. Hallo Sebastian, dank für die Antwort 🙂 Okay, bis Mittwoch sollte ich alles geliefert bekommen und dann mache ich mich an die Arbeit. Es gibt schon eine Dachdurführung… Mal schauen ob ich das Kabel da mit durchgeführt bekomme … Wenn Fragen auftauchen würde ich mich gerne auf diesem Weg wieder an dich wenden 😉

    Bis dahin liebe Grüße
    Axel

  13. Hallo Sebastian,
    ich möchte ebenfalls die 2 Solarmodule aus deiner wirklich guten Anleitung verbauen. Würde die beiden Module gerne der Länge nach direkt hintereinander setzen ohne viel Platz zu verlieren.
    Gibt es eine Möglichkeit die beiden beiden Module mit der kurzen Seite möglichst dicht oder gar direkt aneinander zu setzen? Welche Halterungen könnte ich dafür verwenden?

    Danke dir schon jetzt für deine Antwort 🙂

    Liebe Grüße
    Axel

  14. Klasse! Beschäftige mich seit geraumer Zeit selbst mit dem Thema und habe nirgends etwas besseres oder ausführlicheres gelesen – DANKE

    Eine Info hätte ich noch gern, und das wäre die Gesamthöhe des “Aufbaus” (zw. Dach und Oberseite der Module)

  15. Habe denn Bericht gelesen soweit alles klar nur wie die 4Y Adater verschaltet werden ist mir nicht klar was berauche ich dazu ? Solarstecker?

    Mit freudlichem Gruss Roland Benzing

    1. Hallo Roland,

      die Solarmodule hatten schon entsprechende Stecker dran, ebenso das Kabel zum Solarregler. Die Y-Adapter nutze ich, um die beiden Module parallel zu schalten.

  16. Hallo Sebastian,

    Kannst du mir sagen wieso du keinen Wechselrichter verbaut hast oder benötigt man den garnicht ?
    Lg paula

    1. Hallo Paula,

      weil ich einfach den Verlust, der durch einen Wechselrichter entsteht, vermeiden wollte. Deshalb habe ich alle Geräte auf 12 Volt ausgelegt.

  17. Moin moin.
    Ich möchte auf mein t5 eine solaranlage bauen und wollte die großen (Dachpanele) nehmen da sie mehr strom produzieren. Dazu einen wppt regler mit 40a für für 500 watt gesammt. Würde das auch so funktionieren. .. soll trotzdem auf 12 vollt laufen. Oder wäre es besser die kleineren panele zu nehmen und dafür mehr? Wollt eine kühlbox auch mit betreiben und gute 3 tage autark sein.
    Achso super Beschreibung von dir 😉
    Mfg

  18. Hi Sebastian
    vielen Dank für deine ausfürliche Beschreibung die echt sehr hilfreich ist!
    Laden deine Batterien auch wenn Landstrom anliegt?
    Wie hast du das denn angeschlossen?
    Lieben Gruß
    Ben

    1. Hallo Ben,

      die Batterien sind über den Elektroblock auch an den Landstrom angeschlossen und laden, wenn dieser dran ist mit 2A. Das war schon vorher so.

  19. Ich habe einen Hobby Siesta A 55 Sport (Fiat). Wie komme ich an das Pluskabel der Aufbaubatterie? Muss ich den den Drehsitz dazu abbauen?

  20. Hallo, danke für die tolle Anleitung. Ich probiere es. Ich habe Aluspoiler gekauft. Muss ich diese auch mit dem Primer vorbehandeln oder nur Kunststoffspoiler?
    Gruß
    Reinhard

  21. Hallo,
    ein wirklich gelungener und informativer Artikel – Respekt!
    Mich beschäftigt darüber hinaus noch ein weiterer Punkt. 12V – alles gut und schön, doch gibt es hin und wieder Situationen, die trotz allem 220V erfordern. Ist es möglich in dem o.a. Projekt, parallel einen Wandler für 220V zu betreiben?
    Gruß Matthias

  22. Hallo Sebastian,
    ich möchte mir auch eine “Insel” auf das Wagendach meines WoWa kleben. Hierzu hat deine Beschreibung vorzüglich gepasst. Wenn die Baubeschreibung eines schwedischen Möbelherstellers genau so wären, würde man nur die halbe Zeit zum Aufbau brauchen.
    Zum Einkauf der Teile eine Frage: Reicht so ein Komplettangebot aus der Elektrobucht aus? Ich habe mal deine Fotos mit dem Angebot verglich. Könnte das gleiche Material sein. Und alles für etwas über 400 Euronen geht doch oder? Ich werde mich mal trauen und selbst für Sonnenstrom sorgen. Meine Gattin wird mich wieder lieben…..

    Ich wünsche euch eine schöne WoMo-Saison

    Liebe Grüße
    Lothar

  23. Was für Kleber hast du verwendet um die Solaranlage zu befestigen? Mir wurde Scheibenkleber empfohlen!
    Danke schonmal für deine Antwort.
    Gruß Stephan

    1. Steht dich oben im Artikel. Wenn Scheibenkleber die Zugfestigkeit hat und vom Hersteller für diesen Einsatz freigegeben ist, dann kannst du das machen. Klarheit bringt der Hersteller.

  24. Hallo Meister, Deine Erklärungen waren sehr hilfreich. Habe Deine Arbeitsschritte für Solarmontage mit Interesse gelesen und habe mir als Anfänger eine Komplettanlage die ich selbst montieren möchte,gekauft. Unklar ist mir bei dem Solarregler MT 260-MPP von Büttner, wie ich die Batterei-Type-Schalter (4x Schiebeschalter) einstellen soll. Wäre es auch zweckmäßig eine Solar Fernanzeige zu montieren ??? Entwickelt sich bei Betrieb evtl. Hitze die abgeführt werden muß ??

  25. Hallo, super Anleitung hast du da geschrieben!
    Ich bin auch gerade dabei meine Anlage zu planen.
    Beim Ausmessen habe ich aber festgestellt dass die Dachhaut nicht vollflächig mit dem Dach verklebt ist. Ist das ein Problem?
    Es ist ein Alkoven. Die Haut ist aus einem Stück von Höhe Windschutzscheibe bis Oberkante Heck.

    Gruß Jens

  26. Hallo, ich habe da mal eine Frage? Vom Solarmodul geht es zum Laderegler, von da aus zu der Batterie. Batterie wird geladen, und ich kann 12 Volt Verbraucher benutzen. Wenn ich 220 Volt Verbraucher nutzen möchte brauche ich einen Wechselrichter. Wechselrichter an Batterie anschließen und Leitung zu den Verbrauchern legen. Was ist aber, wenn ich mein Womo an Landstrom anschließe? Muss ich den Wechselrichter ausschalten oder wie funktioniert das?

    1. Dafür sollte alles miteinander verbunden sein und der Wechselrichter an einer Vorrangschaltung hängen, damit der Landstrom Vorrang vor dem Batteriestrom hat.

  27. Hallo Sebastian,
    ist ein wirklich interessanter Beitrag von dir.
    Eine Frage zu deinem verbauten Solarregler (Laderegler Stecca 2020)hätte ich noch,ist der für Gel Batterien geeignet?
    Gruß Ralf

  28. habe einen kastenwagen von pössl-aus platz gründen kann ich das modul
    nur quer anbringen- reicht da eine verklebung, oder muss ich das modul aus sicherheitsgründen noch verschrauben-und löcher ins dach bohren?
    wenn der fahrtwind durchzieht reißt es ab und liegt dann auf der straße
    für eine antwort wäre ich dankbar

    rainer

    1. Wenn du Verklebung gewissenhaft mit dem richtigen Sika nach Anleitung durchführst, dann musst du normalerweise nicht schrauben. In den Anleitungen zu den Klebstoffen, die du beim Hersteller findest, steht auch die Belastbarkeit.

  29. Hallo Stefan,
    Danke für dein super Bericht, jetzt kommt meine Frage, wir haben ein gebrauchtes Womo gekauft, dort sind schon drei Batterien in Reihe von einer Werkstatt verbaut worden, sieht professionell aus, soweit so gut.
    Meine Frage zielt dort hin, die beiden Panels sind auf dem Dach die Durchführung alles super, dank meiner weitaus besseren Hälfte,
    Ist es egal an welche Batterie ich die Panels anschließe oder muss ich etwas beachten?
    Danke schon mal im Voraus
    Roswitha

  30. Moin moin,
    ich schildere mal kurz mein Vorhaben und würde gerne wissen ob es so einfach ist wie ich es denke.
    Solaranlage wie beschrieben installieren Incl. Batterie; alle elektrischen Verbraucher 12 V kann ich mir direkt über den Regler “abholen”, wobei alle Lampen auf LED umgerüstet sind. Kühlschrank läuft über Gas und wird nicht weiter beachtet. Wie muss ich das umschalten, wenn Landstrom anliegt bzw.was muss ich nach bzw. umrüsten? Danke für die Hilfe.; Micha

  31. Hallo und moin moin,
    Ich habe vor etwa 3 Monaten auch einnen Wohnwagen angeschafft, da das ewige Borgen nicht preiswert ist und eigen ist eigen. Ich beschäftige mich seit dieser Zeit ständig mit SOlarmodulen Panelen usw. Jetzt schmeiß ich alle Pläne über den Haufen und mache es so wie du beschrieben hast. Einfach ohne viel Palaver Und dennoch verständlich. Großes Kino, Vielen Dank dafür und wenn ich Rat brauche werde ich dich bestimmt fragen. D A N K E – der Micha aus Stralsund

  32. Hallo,mit Interesse habe ich den Artikel verfolgt. Ich habe mir in meinem Wohnwagen eine Verbraucherbatterie welche durch das Ladegerät/Umformers des geladen wird. Jetzt möchte ich ein 130W Solarmodul mit 30A Laderegler in diesen Kreislauf integrieren. Was muss ich hierbei beachten? Ansonsten ist soweit alles eindeutig erklärt.
    Gruß und Danke!

    1. Moin Jens,

      eigentlich musst du nix beachten. Einfach alles montieren und den Solarregler entweder an den Elektroblock anschließen, wenn er einen Solar Eingang hat, oder direkt an die Batterie.

  33. Hallo nochmal. Eine Frage habe ich doch noch. Du schreibst, man solle sich besser 12-Volt Versionen der benötigten Geräte besorgen. Klingt logisch. Ein MacBook Pro Ladegerät gibt laut Aufdruck 20V aus. Muss das dann noch zusätzlich heruntertransformiert werden? Wie macht ihr das technisch? Der Netzadapter ist ja nunmal an dem Ladekabel dran.

    Vielen Dank!

  34. Hallo, danke für den Bericht. Ich habe zwei Fragen:
    1 – Wie messt ihr eure Batterieladung?
    2 – Was ist die Ladespannung, die an den Batterien anliegt?
    Besten Dank,

    –Stephan

    1. Hallo Stephan,

      1. Mit dem Batteriecomputer aus dem Wohnmobil
      2. Die ist unterschiedlich, da die Batterien anhand einer Kennlinie geladen werden.

      VG,
      Sebastian

  35. Hallo,
    Werden die Module nur mit den mitgelieferten Schrauben des Spoilers am Solarpanel befestigt oder benötige ich Schrauben mit Muttern?

  36. Hey,
    habe hier noch einmal eine Frage zur Kabelquerschnittsberechnung des Kabels zwischen Solarpanel und Laderegler. Die Parameter sind wie folg: max Ampere: 17A, Spannung der Panele 18V, Länge des Kabels: 9m, max. Verlust 3%. Muss ich hier jetzt mit 18V rechnen statt mit 12V? Dann würde ich in Deinen Rechner auf 9.92 kommen. Ist die Rechnung so richtig? Entspricht der berechnete Wert den sonst üblich angegebenen mm2, d.h. benötige ich hier ein Kabel von 10 mm2 ?

  37. Danke für die Klasse Beschreibung. Ist mir sehr hilfreich.

    Nur wegen der Kabel habe ich eine Frage. 6 mm sind doch sehr steif, oder? Haben 4mm sooo viel Verlust?
    Außerdem sieht der Anschluss beim Regler so “dünn” aus, passen da wirklich die 6mm Kabel rein?

    Fragende Grüße
    Roland

      1. Danke für deine Antwort.
        Und noch einmal meine Frage wegen dem Regler.
        Passen da wirklich 6mm-Kabel in die Regleranschlüsse?
        Die sehen so “eng” bzw. “klein” aus.

  38. Hallo Sebastian,
    Vielen Dank für die Informationen, finde ich sehr gut.
    Wie könnte ich mit 230V die Batterien auch laden? Mit externem akku ladegerät direkt? Oder könnte ich irgendwie durch den Solarregler?
    VG,
    Tamas

  39. Hallo,
    super Anleitung, ich würde mir gerne das gleiche einbauen und habe jetzt noch eine Frage dazu:
    Ich wollte mir eigentlich eine neue AGM Batterie einbauen. Leider bringt mein Ladegerät nur 14,4 V und die AGM würde mit 14,8 V geladen, laut Hersteller würde es aber funktionieren. ich weiss jetzt nur nicht ob das Probleme gibt mit den unterschiedlichen Spannungen auf die Batterie. 14,4 V vom Ladegerät und 14,8 über die Solaranlage? Oder muss man die Stromkreise gegenseitig absichern?
    Danke und Gruß
    Jochen

    1. Hi und danke fürs Lob.

      Deine Batterie wird halt über das Ladegerät nie voll werden. Solar macht sie jedoch immer voll, wenn genug vom Dach runter kommt. Absichern musst du nix gegenseitig.

  40. Hallo u vielen Dank für die Mühe deiner Anleitung.Jetzt bin ich überzeugt ich bekomme das mit eurer Hilfe auch hin.Danke!Liebe Grüsse aus dem 8*c kalten Erzgebirge. Evi u Ralf

  41. Danke für die genaue Information , jetzt geht es ans ausmessen und bestellen. Habe mir soeben den Tip runtergeladen , war ne Menge Papier.
    Viele Grüsse Erich

  42. Moin zusammen,
    wirklich ein sehr guter und detailgetreuer Bericht. Dickes Lob und besten Dank!
    Eine Frage hätte ich noch.
    Ich “muss” meine Anlage auf den Alkoven setzen, da im hinteren Bereich bereits Surfbretter und Dachbox verbaut sind. Nun komme ich ein wenig in die Schräge. Habt Ihr einen Gedanken, wie und mit was ich diese “Schräge” ausgleichen kann? (Hartgummikeil o. ä.?)
    Danke und beste Grüße von der Ostsee
    Winny

    1. Moin Winny,

      du kannst die Panels auch auf die Schräge kleben. Musst dann halt beim Stehen mehr drauf achten, Richtung Sonne ausgerichtet zu sein, durch den Winkel. oder du baust dir Halter aus Alurahmen und gleichst damit die Schräge aus. Aluprofile in verschiedenen Höhen, mit den Panels vernieten und dann aufs Dach kleben…

      VG, Sebastian

  43. Hallo Wolfgang,

    ein lesenswerter Artikel, der zum Nachahmen animiert.
    Wo auf dem Dach hast Du denn genau die Dachdurchführung angebracht? Wir haben auch ein Alkovenmobil und spielen mit dem “Solar-Gedanken”.

    1. Hallo,

      ich bin nicht Wolfgang, aber ich antworte trotzdem 😉
      Ich habe die Durchführung über dem Kleiderschrank angebracht. Dort konnte ich die Kabel am besten in den Innenraum ziehen und war nahe der Batterie. Irgendwo im Schrank ist eigentlich fast immer eine gute Idee, weil man es eben von außen nicht sieht.

      Viele Grüße,
      Sebastian

  44. Hallo Wolfgang,
    durch Zufall habe ich diesen Bericht gefunden weil ich eine 2 Platten Anlage verbauen will und Anregungen suche. Alles was hier aufgeführt ist hat mir sehr weitergeholfen. Vielen Dank dafür

  45. Hallo Steffi und Sebastian
    Danke für den informativen Bericht. Ich habe hierzu allerdings eine Frage. Den Anschluß zur Betterie wird mit einer Sicherung abgesichert.
    Wie sieht es mit der Leitung von den Panelen aus? Sollte dort nicht auch eine Sicherung auf dem Dach sein? Schliesslich wird das Kabel ja durchs halbe Wohnmobil gezogen und auf dem Kabel ist immer Saft! oder mach ich hier einen Denkfehler!

    1. Hallo Wolfgang,

      einen Denkfehler machst du nicht. Außer nachts ist da immer Saft drauf. Deshalb hat der Laderegler auch eine Sicherung eingebaut. Deshalb habe ich da keine verbaut.

      VG, Sebastian

  46. Hallo WoMoWi! Danke für den tollen Bericht!
    Hatte mir (ohne diesen Beitrag vorher zu kennen) fast die gleichen Komponenten ausgesucht -> dann kann’s ja nicht so verkehrt gewesen sein ;-). Bin gerade bei der Montage und suchte nach ein paar hilfreichen Tipps, da kam mir der Bericht gerade recht.
    Besonders wichtig ist natürlich der “RPi” 😉 – der darf in der Verbrauchsberechnung nicht fehlen. Ich wollte ihn als AccessPoint einrichten, um für unsere Rechner/Handys immer die gleiche SSID nehmen zu können. Gehört hier nicht ganz zum Thema, aber darf ich fragen, was ihr damit macht?
    LG Matthias

    1. Hallo Matthias,

      klar darfst du 😉
      Bei uns baut er zu externen WLANs oder LTE die Verbindung auf und verteilt das Netz intern über ein WLAN auf die Geräte. Außerdem läuft mittlerweile ein Kodi Mediacenter drauf zum Abspielen von Fotos, Videos und Musik. Ein kleiner Squid Proxy und ein DNS Cache laufen auch noch drauf, damit wir auch bei langsamen WLANs gute Verbindung haben. Demnächst werde ich dann mal schauen, ob ich die Solardaten und ein paar andere Infos wie Temperatur und Gasstand auf ein kleines Display bekomme… Ein Artikel dazu liegt schon ewig als Entwurf hier rum, muss ich endlich mal zu ende schreiben.

      VG, Sebastian

  47. Hallo Steffi und Sebastian;
    Ihre Beitrag—sehr interessante Anleitung, step by step und Strom fließt!
    Eine frage–wie viele Batterien nach Einbau der Solaranlage sind in WOMO vorhanden? Wenn 2 Zusatzbatterien 120Ah vorhanden, wie verkabelt man 2 Zusatzbatterien in der Stromkreis

    1. Hallo,

      wir haben zwei Batterien zu je 120AH verbaut. Wir haben damit die vorhandenen ersetzt. Solarregler, und Elektroblock sind direkt an den beiden, parallel geschalteten, Batterien angeklemmt.

  48. Hallo Steffi und Sebastian
    Danke für den tollen Bericht , hatt mir sehr geholfen .
    Für mich war der teil für die Motage sehr wichtig da ich das das erste mal mache und keinen fehler machen wollte.
    Danke.
    Mfg H. Krey

  49. Hallo Steffi, hallo Sebastian,
    ich lese mit sehr viel Vergnügen Eure Blog`s und ich bin eigentlich eher zufällig auf Eure Seite gestossen bei der Suche nach Infos zu Solar-versorgung und Womo. Ich glaube Ihr habt gute Entscheidungen getroffen in vielerlei Hinsicht. Der Faktor Zeit wird von sehr vielen Leuten als Wert an sich kaum wahrgenommen,was sehr schade ist.
    Mich interessiert im Moment die Frage, wie die Solaranlage sich bewährt hat.War sie richtig dimensioniert ?? gab es Probleme und wenn ja welche.
    Ich werde mir demnächst auch Solar auf das Dach meines Womo´s installieren lassen,bin leider
    nicht mutig genug da selber ranzugehen ,wenn auch Eure /Deine Anleitung sehr ausführlich war.
    Würde mich über eine kurzfristige Antwort freuen und verbleibe vorerst mit lieben Grüssen aus dem z.Z. etwas ekligen Hannover. Peter K aus H

    1. Hallo Peter,
      vielen Dank für das Lob! Wir freuen uns sehr, wenn unser Blog nicht nur informiert sondern auch unterhält 🙂
      Wir haben unsere Solaranlage gefühlt weniger genutzt als ursprünglich gedacht, weil wir gerade wenn wir lange auf dem selben Platz stehen dann doch Landstrom nutzen. Aber wenn wir sie nutzen, dann sind wir sehr zufrieden. Und selbst bei bewölktem Wetter liefert sie noch ausreichend Strom. Sebastian plant zwar noch ein zusätzliches Panel, um auch bei Regen längere Zeit autark zu sein, aber grundsätzlich funktioniert es super. Er kann aber sicherlich noch genauere Informationen geben, wenn Du die brauchst.
      Liebe Grüße aus dem momentan auch nicht ganz so warmen Andalusien.

  50. Hallo Sebastian,vielen Dank für den tollen Bericht. Da hab ich nach vielen suchen und vergleichen, mir eine Anlage bestellt. Eine Frage: Das Verbindungskabel vom Regler zur Baterie hast du ohne Sicherung verbaut. In verschiedenen Foren, wird eine Absicherung empfohlen. Was meinst du dazu?

    1. Hallo Dirk,

      sehr gern, ich freu mich immer, wenn ich helfen kann.
      Ich habe die Leitung zwischen Regler und Batterie direkt nach der Batterie auch abgesichert. Steht seit langem auf meiner ToDo Liste, dass noch zu ergänzen, die Sicherung war nur zum Einbauzeitpunkt noch nicht da. Ich habe mit 30 A abgesichert. Grundlegend sichere ich jede meiner „Basteleien“ im Wohnmobil entsprechend ab, so brennt mir das Wohnmobil nicht gleich ab, wenn es irgendwo mal ein elektrisches Problem gibt.

  51. super no nonsense blog, danke und weiter aĺles gute
    bin am anfang meiner semi nomaden existenz, schaun wir mal…

      1. Wir haben ein neues Womo, nun möchten wir gerne eine Solarpanele auf dem Dach verlegen (lassen). Deine Beschreibung war sehr toll. Allerdings fehlt mir ein Stück. Du hast in den Schrank gebohrt, das ist natürlich ein guter Ort. Allerdings steht unser Schrank auf der anderen Seite, als die Aufbaubatterie und dann noch 1,5 m davon entfernt. Wie verlege ich nun die Kabel in einem “neuen” Womo, damit ich diese nicht sehe? Du merkst schon, wir sind Anfänger! Das gleiche gilt für eine Außendusche, die wir gerne anlegen würden. Im Allgemeinen wird alles gut beschrieben, nur wo ich an die Wasserleitung komme und das es danach noch ordentlich aussieht, steht nirgendwo gut beschrieben. Hast Du hierzu eine Idee bzw. Hilfe? Oder sollten wir am besten in eine Womo-Werkstatt gehen? Aber habe ich dort die Garantie, daß ich mir das neue Womo nicht durch solche Zusätze verschandele? Lieben Gruß Petra (PLZ 545.., Eifel)

        1. Moin Petra,

          danke für deine Fragen. Ich notiere mir das uns werde das im Artikel, wenn ich Zeit habe mal nachpflegen.

          1. Wenn du ein neues WoMo hast, dann hast du oft auch eine Dichtheitsgarantie. Du solltest mit dem Händler/ Hersteller abstimmen, wie die Dachdürchführung gemacht werden muss, damit die Garantie erhalten bleibt.
          2. Leitung verlegen ist halt immer individuell. Was ich grundlegend sagen kann, Stromleitungen kann man oft in Schränken verlegen, da diese oft Kabelkanäle innen oder dahinter enthalten. Auch runter in den “Keller” gehen und dort verlegen funktioniert gut. Für alles weitere muss man das Mobil halt anschauen und prüfen, welche Möglichkeiten bestehen, dass ist aus der Ferne schwierig zu sagen.
          3. Bei der Außendusche ist es im Prinzip das gleiche. Hier würde ich als erstes drauf achten, auf welche Seite sie soll, wegen Sichtschutz etc. Danach dann schauen wo die nächste Wasserleitung liegt und dort ansetzen. Für das Verlegen gilt das gleiche wie für die Stromleitungen. Prüfen wo es Wege, Kanäle etc. gibt.
          4. Wenn ihr euch absolut unsicher fühlt, kann der Gang in eine Werkstatt sinnvoll sein. Ich möchte euch etwas Mut machen, ich hatte vor einem Jahr noch keine Ahnung von all den Dingen und dachte ich habe zwei linke Hände. Mein Solar funktioniert allerdings super und ich habe mittlerweile einige Umbauen und Reparaturen hinter mir. Wenn man sich vorher schlau macht, was man wie machen kann – dazu ist das Internet super – dann kann man vieles alleine machen. Aber wenn ihr euch nicht traut, dann sucht euch eine Werkstatt und sprecht vor allem Dinge wie Dichtheit etc. ab und lasst euch mal die Kosten kalkulieren…

          Wenn du noch Fragen hast, schreib gern wieder.
          VG,
          Sebastian

    1. Danke schön! Das freut uns sehr, wenn unser Bericht hilfreich ist. So ist es auch gedacht 🙂

      Und wir freuen uns über jedes Teilen!

      1. hello
        welche Sicherung hast du zwischen Regler und Bat. gesetzt?
        Sollte die Sicherung nicht nach der Bat sein, weil dort verschieden viel Strom gezogen wird?
        Bin neu auf dem Gebiet und möchte meinen neuen “alten” auch etwas aufrüsten .
        Dein Bericht ist echt top.

      2. Klasse Bericht, möchte meinen Hymer auch nachrüsten. Hab ich richtig verstanden, dass der Laderegler den Strom zur 2. Batterie liefert. Es erfolgt an der normalen E-Anlage kein Eingriff?.

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