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Überwintern in Spanien: Tipps, Ausflugsziele, Campingplätze

Überwintern in Spanien: Tipps, Ausflugsziele, Campingplätze

Wenn es in Deutschland ungemütlich wird, zieht es viele Camper und Reisende in den Süden. Wer das Glück hat, ohne Zeitdruck reisen zu dürfen, kann sogar den ganzen Winter in der Sonne verbringen. Ganz oben auf der Liste der beliebten Überwinterungsländer steht Spanien. Hier erwartet dich eine gelungene Mischung aus gutem Wetter und mediterraner Gelassenheit. Um dich auf das Überwintern in Spanien bestens vorzubereiten, haben wir zahlreiche Tipps und Informationen für dich zusammengetragen.

Warum Spanien?

Uns haben es nicht nur die Lebensfreude und die lockere Art der Spanier angetan, sondern auch die vielseitige Küche, die wunderbaren, abwechslungsreichen Landschaften, die traumhaften Strände und natürlich das milde Klima vor allem im Süden des Landes. Außerdem findest du in Spanien eine hervorragende Infrastruktur an Camping- und Stellplätzen, aber auch an Einkaufsmöglichkeiten, Sehenswürdigkeiten und medizinischer Versorgung. Die Lebenshaltungskosten sind (noch) recht moderat, so dass du dir ohne große finanzielle Klimmzüge auch Restaurantbesuche und die eine oder andere Freizeitaktivität wie Kino, Museum oder Sportangebote leisten kannst. Und wer dazwischen mal Lust auf Wintersport verspürt, macht einfach einen Abstecher in die Sierra Nevada, um sich im Schnee auszutoben.

Foto: (c) CamperStyle

Weihnachten und Silvester in Spanien

Manche Überwinterer verbringen Weihnachten und Silvester gerne zuhause bei der Familie. Andere genießen diese Zeit ganz bewusst im Süden, um dem Trubel zu entgehen. Und genau das ist in Spanien sehr gut möglich. Bei milden Temperaturen und strahlendem Sonnenschein kommt oftmals gar keine richtige Weihnachtsstimmung auf. Und doch wirst du an der ein oder anderen Stelle daran erinnert.

Auch in Spanien ist Weihnachten ein Familienfest. Die Adventszeit verläuft dort allerdings weitaus ruhiger als in Deutschland. Was allerdings eine lange Tradition hat, ist die Weihnachtslotterie „Sorteo extraordinario de Navidad“, die als größte Lotterie der Welt gilt. Die Spanier reißen sich förmlich um die Lose und sitzen bei der Ziehung gespannt im Kreise ihrer Lieben vor dem Fernseher.

Auch an Heiligabend kommt die Familie zusammen und lässt es sich bei einem üppigen Essen gutgehen. Geschenke für die Kleinen gibt es in Spanien allerdings nicht am 24. Dezember, sondern erst am 6. Januar. Am Vorabend findet in der Regel noch einmal ein großes Essen statt, bei dem ein traditioneller Kuchen gegessen wird: der “Rosco de Reyes” (Dreikönigskuchen). In diesem ist eine Figur versteckt und wer sie in seinem Kuchenstück findet, ist für diesen einen Tag der “König”.

Typische Süßigkeiten für die Weihnachtszeit sind, neben dem Dreikönigskuchen, auch Turrón (Mandelnougat), Polvorónes (ein Schmalzgebäck, das hauptsächlich in Andalusien hergestellt wird) und Mantecados (ein Mandelgebäck). Die solltest du unbedingt probieren!

Im Vergleich zu Deutschland siehst du in Spanien deutlich weniger geschmückte Häuser, doch auch hier setzt sich dieser Trend immer mehr durch. Auch im Haus unterscheidet sich die Weihnachtsgestaltung von der, wie sie in Deutschland üblich ist. Statt eines Tannenbaums hat hier die Krippe einen höheren Stellenwert.

Wenn du gerne ein bisschen Weihnachtsstimmung schnuppern möchtest, lohnt sich ein Abstecher nach Málaga. Die Innenstadt wird jedes Jahr mit prächtigem Lichterschmuck dekoriert, der wirklich sehenswert ist.

Weihnachtsmärkte findest du insgesamt weniger, aber dennoch gibt es ein paar:

Eine kleine Übersicht mit Weihnachtsmärkten in der Region rund um Málaga findest du hier.

Foto: (c) Nima Ashoff

Silvester mit wenig(er) Knallerei

Nicht nur Weihnachten, sondern auch Silvester feiern die Spanier ein wenig anders. In kleinen Städten oder auf dem Land ist zum Beispiel nicht üblich, zu böllern. Gerade für Überwinterer mit einem ängstlichen Hund ist dies eine wichtige Information. In Städten wie Madrid oder Barcelona kann natürlich die Post abgehen und die Lautstärke entsprechend hoch sein.

Silvester verbringen die Spanier zusammen mit der Familie oder Freunden und lassen es sich bei einem gemeinsamen Essen gutgehen. Dazu gehen sie gerne in Restaurants, die an diesem Tag meist ausgebucht sind. Um 0.00 Uhr zieht es die meisten raus auf die Straße oder an große Plätze, um zusammen mit anderen ins neue Jahr zu rutschen. Die bekannteste Tradition stellen die Glücksweintrauben dar. Um Mitternacht müssen 12 Weintrauben zum Takt der Glockenschläge der Kirchturmuhr gegessen werden. Wenn dir das gelingt, erwartet dich ein glückliches Jahr. Und wenn du es nicht schaffst, hast du zumindest eine Menge Spaß dabei.

Ein besonderes Highlight ist es, Silvester direkt mit den Einheimischen zu verbringen und an deren Tradition teilzuhaben. Die Fremdenverkehrsbüros der jeweiligen Orte sagen dir gerne, an welchen Plätzen sich die Spanier an Silvester versammeln, um gemeinsam ins neue Jahr zu starten.

Foto: (c) CamperStyle

Welche Regionen in Spanien sind zum Überwintern geeignet?

In den Wintermonaten kann es im Norden und im Landesinneren Spaniens empfindlich kalt werden. Daher eignen sich das Baskenland, Kantabrien, Asturien und Galicien eher nicht zum Überwintern.

Die Mittelmeerküste dagegen ist durch mildes Klima, wenige Regentage und relativ viele Sonnenstunden am Tag geprägt. Gut Abgehärtete können bei Wassertemperaturen von bis zu 16 Grad sogar noch einen Sprung ins Meer wagen!

Die folgenden Stellplatz- und Campingtipps sind Stand 2019. Vor dem Besuch eines Platzes ist es sinnvoll, sich noch einmal nach den aktuellen Öffnungszeiten zu erkundigen.

Fotos: (c) CamperStyle

Costa Brava bis Costa Daurada

Diese beiden Küstenabschnitte befinden sich in Katalonien. Die Costa Brava, die auf Deutsch als „Wilde Küste“ bezeichnet wird, ist ein 220 km langer Küstenabschnitt. Dieser reicht von der französischen Grenze bis zur Tordera-Flussmündung bei Blanes. Die Costa Daurada – die „Goldene Küste“ – ist mit 216 km fast genauso lang. Sie befindet sich südwestlich von Barcelona in der Provinz Tarragona und umfasst das Gebiet von Vilanova i la Geltrú bis Alcanar.

So schön diese beiden Küstenabschnitte grundsätzlich sind, sollten beim Überwintern die dortigen Temperaturen berücksichtigt werden. Vor allem im Januar und Februar kann es in Katalonien sehr ungemütlich werden. Die Durchschnittstemperatur liegt bei 10 bis 13 Grad. Hinzu kommen zum Teil heftige Stürme, die hier als Tramuntana bezeichnet werden. Die Starkböen sind nicht ohne, weshalb du unbedingt die Wettervorhersage beachten solltest. Weitere Infos zum Wetter findest du hier.

Camping- und Stellplätze an der Costa Brava und Costa Daurada

Camping Albera

  • Lage: 17 km entfernt von Figueres, 10 km hinter der französischen Grenze
  • Größe: 7.5 ha
  • Restaurant: vorhanden
  • Ausstattung/Service: Waschmaschinen und Trockner, WiFi
  • Highlight: sehr ruhige Lage
  • Hund: Hunde sind gegen Gebühr erlaubt
  • Adresse: Ventador s/n. Capmany 17750
  • GPS : 42° 22′ 22“ N, 02° 54′ 47“ E

Granja Más Bes 

  • Lage: Auf einem Bauernhof, etwas außerhalb des Örtchens Salitja, 14 km von Girona entfernt
  • Stellplätze: Platz für ca. 10 – 15 Wohnmobile, Wohnwagen sind ebenfalls gestattet
  • Restaurant: vorhanden (inkl. Hofladen)
  • Ausstattung/Service: Ver- und Entsorgungsstation
  • Highlight: Leckere lokale Spezialitäten im Hofladen
  • Hund: Hunde sind erlaubt
  • Adresse: Carrer Mas Bes s/n, 17184 Salitja
  • GPS: 41°54’25“ N, 2°44’32“ E

Autocaravaning Park Roses

  • Lage: 1 km entfernt vom Zentrum der Kleinstadt Roses, 17 km von Cadaqués und 300 m bis zum Strand.
  • Größe: Platz für 67 Wohnmobile
  • Restaurant: Restaurants und ein Supermarkt sind in wenigen hundert Metern zu erreichen.
  • Ausstattung/Service: Übernachtung, Strom und Wasser kostenpflichtig, Entsorgung kostenfrei, WiFi inklusive.
  • Hund: Hunde sind erlaubt
  • Adresse: Carrer del Port Reig, 65, 17480 Roses
  • GPS: 42° 16′ 7478″ N,  3° 9′ 20313″ E

Camping Prades Park

  • Lage: 50 km bis nach Tarragona, 6 km bis zum Naturpark Montsant
  • Größe: 55 Parzellen à 70 m² für Wohnwagen oder Wohnmobile
  • Restaurant: Mediterrane Küche mit verschiedenen Menüs und Frühstück.
  • Ausstattung/Service: Basketball- und Fußballplatz, Kinderspielplatz und Spielzimmer, WiFi
  • Hund: Hunde sind erlaubt
  • Adresse: Camping Prades Park, Ctra. T-70I km 6.850, 43364 Prades, Tarragona
  • GPS: 41° 18 ′ 40 ” N, 0° 58 ′ 49” E

Camping L’Ametlla 

  • Lage: 50 km bis nach Tarragona, 150 km südlich von Barcelona, in der Nähe des Naturgebiets, dem Ebro-Delta.
  • Stellplätze: Es gibt Standard-Stellplätze zwischen 70 – 85 m² und Stellplätze-Plus von 90 – 120 m²
  • Restaurant: Das Restaurant ist nur von März bis September geöffnet.
  • Ausstattung/Service: Mini-Markt mit täglich frischem Brot, Bar, WiFi, Fußballplatz mit Kunstrasen, zwei Paddle
  • Tennisplätze, Tischtennis, Fitnessraum, Fahrradverleih
  • Hund: Hunde sind erlaubt
  • Adresse: Paratge Santes Creus s/n, 43860 L’Ametlla de Mar, Tarragona
  • GPS: 40°51’54“ N, 0°46’43“ E

Eine Liste mit ganzjährig geöffneten Campingplätzen in Katalonien gibt es hier.

Foto: (c) CamperStyle

Costa del Azahar und Costa Blanca

Deutlich milder wird es bereits in den Gegenden um Valencia und Alicante mit einer durchschnittlichen Tagestemperatur von 15 Grad im November, 11 Grad im Dezember und immerhin noch 10 Grad im Januar. Doch mit ein wenig Glück kann das Thermometer in den Wintermonaten sogar auf 16 bis 20 Grad klettern. Weitere Infos zum Wetter.

Hier liegen die beiden Küstenregionen Costa del Azahar und Costa Blanca. Die Costa del Azahar ist die Küste der Orangenbäume und umfasst das Gebiet von Alcanar bis Oliva. Die Costa Blanca, die „Weiße Küste„, reicht von Dénia bis Pilar de Horada in der Provinz Alicante.

Camping- und Stellplätze in den Regionen Valencia und Alicante

Camping Ribamar

  • Lage: Mitten im Naturschutzgebiet Sierra d’Irta, ca. 10 Fahrminuten von Zentrum Alcossebre und ca. 1 Stunde von Peñiscola entfernt, direkt an der Küste mit kleinen Stränden und Buchten.
  • Stellplätze: 72 Parzellen für Wohnmobile und Wohnwagen, 40 Bungalows
  • Restaurant: vorhanden
  • Ausstattung/Service: Dieser sehr gepflegte und ökologisch nachhaltige Platz bietet alle Annehmlichkeiten auch für längere Aufenthalte: abwechslungsreiche Kinderanimation, Aktivitäten wie Yoga, Tai Chi, Pilates und Wandern für Erwachsene, ein Restaurant mit regionalen Spezialitäten, einen Pool, einen Sportplatz, einen Kiosk, eine barrierefreie Sanitärkabine sowie alle Möglichkeiten der Ver- und Entsorgung.
  • Hund: Hunde sind erlaubt
  • Adresse: Partida Ribamar s/n, Apdo. de correos 9, 12579 Alcossebre
  • GPS: 40° 16’ 12,61” N, 0° 18’ 23,29” E

Camping Playa de Oliva

  • Lage: 3,5 km vom Ort Oliva, 80 km südlich von Valencia, 100 km nördlich von Alicante.
  • Stellplätze: auf 4,5 ha gibt es knapp 300 Stellplätze mit einer Größe zwischen 70 und 120 m²
  • Restaurant: Ein Restaurant mit Tagesmenüs oder à la Carte sowie eine Pizzeria
  • Ausstattung/Service: Supermarkt mit frischen Brot, Obst und Gemüse sowie Artikeln des täglichen Bedarfs, Golfplatz 1 km entfernt, Kinderspielplatz, WLAN und mehr.
  • Hund: Hunde auf Nachfrage
  • Adresse: Partida Rabdells s/n 46780 Playa de Oliva Valencia
  • GPS: 38° 54′ 18″ N, 0° 3′ 59″ W

Camping Kiko Park

  • Lage: Wenige Meter entfernt vom Camping Playa de Oliva
  • Stellplätze: auf 3 ha gibt es 175 Stellplätze
  • Restaurant: vorhanden
  • Ausstattung/Service: Schwimmbad, Wellness- und Beautyangebote, Sauna, Lebensmittelladen, WLAN
  • Hund: Hunde erlaubt, Hundedusche vorhanden
  • Adresse: Assagador de Carro 2 46780 Playa de Oliva Valencia
  • GPS: 38° 55′ 58″ N,  0° 5′ 50″ W

Campingpark El Saler

  • Lage: 8 km entfernt von Valencia im Naturpark L´albufera von Valencia
  • Stellplätze: die Größe der Stellplätze liegt bei ca. 70 m². Sie sind durch Hecken voneinander getrennt.
  • Restaurant: mediterrane Küche, Tagesgerichte und à la Carte
  • Ausstattung/Service: Supermarkt, Swimmingpool, Bushaltestelle vor dem Platz
  • Hund: keine Angaben
  • Adresse: Carrera del Riu 548 46.012 El Saler, Valencia
  • GPS:  39° 23′ 19.65″ N,  -0° 19′ 54.60” E

Camping Valencia

  • Lage: 25 km vor Valencia bei Puçol
  • Öffnungszeiten: Im Winter nicht durchgehend geöffnet – die Zeiten schwanken von Jahr zu Jahr. Bitte vor der Reise Kontakt zum Platz aufnehmen.
  • Stellplätze: Größe zwischen 63 m² und 84 m² bis maximal 9,5 Metern Länge
  • Restaurant: vorhanden
  • Ausstattung/Service: Supermarkt, Miniclub, Tennis, gratis WiFi, Grillbereich, Tischtennis
  • Hund: Von September bis Juni gestattet
  • Adresse: Carrer Riu Túria, 1, 46530 Puçol, Valencia
  • GPS: 39° 36′ 03.6″ N, 0° 16′ 15.2″ W

Camping Puzol

  • Lage: ebenfalls bei Puçol gelegen, 100 Meter entfernt vom Strand.
  • Öffnungszeiten: 15.02. – 15.12. (Stand 2019)
  • Stellplätze: ca. 90 m² groß (geöffnet vom 15.02.2019 bis 15.12.2019)
  • Restaurant: vorhanden mit kleiner Karte
  • Ausstattung/Service: frisches Brot, in der Nähe Fahrradverleih sowie Reitmöglichkeiten, WiFi-Abdeckung auf ca. 80 % des Platzes.
  • Hund: keine als gefährlich geltenden Hunde erlaubt
  • Adresse: Camí riu Turia. 3, 46530 Puzol Playa, Valencia
  • GPS: 39° 36′ 19.5″ N, 0° 16′ 08.5″ W

Valencia Camper Park

  • Lage: 12 km außerhalb des Stadtzentrums von Valencia mit direkter U-Bahn Anbindung. Ländliche Umgebung.
  • Stellplätze: 78 (auch Wohnwagen und Zelte erlaubt)
  • Restaurant: Bar am Platz vorhanden
  • Ausstattung/Service: kostenfreies WiFi, WC und Duschen, Waschmaschine, Brotservice
  • Hund: ohne Gebühr gestattet
  • Adresse: Calle Universo s/n, 46117 Bétera, Valencia
  • GPS: 39°34’46.2″N, 0°26’42.4″W

Wohnmobilstellplatz El Campello

  • Lage: 10 km entfernt von Alicante, 200 m entfernt vom Strand
  • Stellplätze: 45 mit ca. 50 m²
  • Restaurant: fußläufig zu erreichen
  • Ausstattung/Service: Ver- und Entsorgung, WC und Duschen, Waschmaschine und Trockner, WiFi
  • Hund: erlaubt
  • Adresse: Carrer de Juan de la Cierva 03560, Provinz Alicante
  • GPS: 38° 23′ 41″ N, 0° 24′ 35″ W

Foto: (c) CamperStyle

Costa Cálida

250 km Küstenabschnitt gehören zur Costa Cálida – der „Warmen Küste“ in der Provinz Murcia. Sie beginnt im Norden bei San Pedro del Pinatar und reicht bis Aguilas, das an Andalusien grenzt. Die Bezeichnung „Warme Küste“ lässt bereits vermuten, wie es dort um die Temperaturen bestellt ist. Sie liegen tatsächlich nur wenig unter denen an der Costa del Sol in Andalusien. Somit lässt sich auch hier der Winter bei Tageshöchstwerten um die 16 bis 20 Grad herrlich entspannt verbringen. Weitere Infos zum Wetter.

Camping- und Stellplätze an der Costa Cálida

Caravaning La Manga

  • Lage: Gelegen an der Salzwasserlagune Mar Menor, 35 bis Cartagena, 50 km süd-östlich von Murcia.
  • Stellplätze: auf 32 ha verteilt gibt es 700 parzellierte Plätze zwischen 85 und 100 m² Urlauber, 1250 Plätze für Dauercamper
  • Restaurant: vorhanden
  • Ausstattung/Service: platzeigener Supermarkt, geführte Wanderungen, E-Bike- und Fahrradverleih, im Winter Sauna und Fitnessraum
  • Hund: erlaubt mit Einschränkungen
  • Adresse: Cartagena-La Manga, Salida 11 30386 La Manga del Mar Menor
  • GPS: 37° 37′ 28″ N, 0° 44′ 37″ W

Area Autocaravanas Cartagena

  • Lage: in Los Dolores, ca. 5 km von Cartagena entfernt
  • Stellplätze: 37 Plätze für Wohnwagen und Wohnmobile bis max. 14 Meter
  • Restaurant: nicht am Platz
  • Ausstattung/Service: im Preis inklusive sind Strom, warme Duschen, WiFi, Ver- und Entsorgung, Videoüberwachung. Täglicher Brotservice durch einen Bäcker, Waschmaschinen und Trockner.
  • Hund: erlaubt
  • Adresse: Carretera Molino Derribao s/n, Los Dolores, Cartagena
  • GPS: 37° 39′ 13.4″ N, 1° 00′ 12.7″ W

Camping Bellavista

  • Lage: direkt bei Aguilas, 70 km südlich von Cartagena, 300 Meter vom Strand entfernt
  • Stellplätze: 65 Parzellen zwischen 60 und 80 m² mit Strom- und Wasseranschluss
  • Restaurant: Terrassen-Bar mit kleinen Gerichten
  • Ausstattung/Service: Tausch von Gasflaschen, WiFi, Kühlschrankverleih, Jaccuzzi, Mini-Markt
  • Hund: erlaubt
  • Adresse: Crta Vera KM 3, 30880 Águilas
  • GPS: 37° 23′ 30.5″ N, 1° 36′ 32.9″ W

Foto: (c) hemeroskopion Yayimages.com

Costa de Almería und Costa Tropical

Südlich der Costa Cálida liegen diese beiden Küstenabschnitte, die bereits zu Andalusien gehören. Die Costa Almería bezeichnet den Küstenabschnitt der gleichnamigen Provinz. Die Costa Tropical schließt sich ihr an und umfasst den Bereich zwischen den Orten La Rábita bis nach La Herradura

Die tiefsten Temperaturen liegen im Januar und Februar bei ungefähr 8 Grad, die höchsten bei knapp 17 Grad. Hier lässt es sich wirklich sehr gut bei milden Temperaturen überwintern. Weitere Infos zum Wetter.

Camping- und Stellplätze an der Costa Tropical und Costa Almería

Camping Playa de Poniente

  • Lage: 5 km außerhalb von Motril
  • Stellplätze: 202 Stellplätze in Standard- oder Superior-Kategorie.
  • Restaurant: die traditionelle Küche basiert auf Meeresprodukten sowie Obst und Gemüse aus der Region.
  • Ausstattung/Service: Fahrradverleih, Tennisplatz, Golfplatz (2 km entfernt), WiFi auf dem ganzen Gelände, Supermarkt,
  • Hund: erlaubt, evlt. Einschränkungen müssen erfragt werden
  • Adresse: Playa de Poniente s/n 18613 Motril
  • GPS: 36° 43′ 6″ N, 3° 32′ 46″ W

Camping Los Escullos 

  • Lage: im Naturpark Cabo de Gata, 40 km bis Almeria, 13 km von Las Negras
  • Stellplätze: 208 Parzellen auf einer Gesamtfläche von 14 ha
  • Restaurant: Restaurant, Café und Pizzeria
  • Ausstattung/Service: Supermarkt, rollstuhlgerechte Sanitärgebäude, Sauna, Tennis, Fahrradverleih
  • Hund: erlaubt
  • Adresse: Paraje Los Escullos. S/N Parque Natural Cabo de Gata 04118 Nijar
  • GPS: 36° 43′ 04.8″ N, 3° 32′ 47.3″ W

Camping Cabo de Gata

  • Lage: im Naturpark Cabo de Gata bei Pujare, 25 km vor Almería
  • Stellplätze: 230 Stellplätze in verschiedenen Kategorien, auch für große Fahrzeuge geeignet
  • Restaurant: vorhanden
  • Ausstattung/Service: Supermarkt, Gasflaschenverkauf, WiFi, ganzjährig geöffnetes Schwimmbad, Tennis
  • Hund: erlaubt
  • Adresse: Ctra. Cabo de Gata s/n 04150 Cabo de Gata, Almería
  • GPS: 36° 48′ 03.3″ N, 2° 14′ 41.0″ W

Camper Park Olivares

Lage: Gelegen im Naturpark Cabo de Gata in Albaricoques, 50 km bis Almeria
Stellplätze: für maximal 25 Wohnmobile
Restaurant: keines vorhanden, im Ortszentrum gibt es eine Bar
Ausstattung/Service:Ver- und Entsorgung, Waschmaschine, WC, WLAN
Hund: erlaubt
Adresse: Cortijo Jurado, s/n, 04116 Albaricoques, Almería
GPS: 36° 50′ 53.4″ N, 2° 07′ 04.8″ W

Fotos: (c) CamperStyle

Costa del Sol

Besonders angenehm ist es in Andalusien. An der Costa del Sol (Region Málaga) herrschen im November und Dezember teilweise noch Höchsttemperaturen um die 17 bis 20 Grad und selbst im kältesten Monat Januar liegt der Schnitt bei rund 12 Grad. Mehr zum Wetter findest du hier.

Camping- und Stellplätze an der Costa del Sol

Camper Area MH EL RINCON

Lage: 20 km bis Málaga, 40 km bis Nerja, 550 m bis zum Strand
Stellplätze: 35 Stellplätze für Wohnmobile
Restaurant: in der Umgebung
Ausstattung/Service: kleiner Laden mit täglich frischem Brot, Dusche, Toilette, Waschmaschinen und ein Trockner, WiFi, Taxiservice, Bushaltestelle 500 m entfernt
Hund: erlaubt
Adresse: Cortijo Casilla de los Rubios 9 29738 Torre de Benagalbon
GPS: 36° 42′ 59.4″ N, 4° 14′ 17.5″ W

MiluCar Camper Area

Lage: 50 km bis Málaga, 8 km bis Nerja, direkt am Meer (nur durch eine Straße getrennt)
Stellplätze: 28 Stellplätze mit 50 m² für Wohnmobile
Restaurant: in der Umgebung
Ausstattung/Service: täglich frisches Brot, Waschmaschine, WiFi, Duschen und Toiletten.
Hund: erlaubt
Adresse: Urbanización El Peñoncillo S/N, 29770, Torrox-Costa
GPS: 36° 43′ 57.4″ N, 3° 56′ 34.8″ W

Camping Cabobino

Lage: 50 km bis Málaga, 15 km bis Marbella, befindet sich in einem Pinienwald in direkter Nähe zum Meer
Stellplätze: 270 Stellplätze zwischen 60 und 90 m²
Restaurant: am Platz und in der Nähe
Ausstattung/Service: Brötchenservice, Gasflaschentausch, Supermarkt, Hallenbad
Hund: erlaubt, 200 Meter entfernt befindet sich eine Hundewiese, bademöglichkeit für Hunde am Platz
Adresse: Ctra. N-340 km 194,7 C.P. 29604 Marbella-Málaga
GPS: 36° 29′ 23.2″ N, 4° 44′ 35.6″ W

Camping La Bella Vista

Lage: 5 km außerhalb von Manilva, 13 km bis Estepona, 50 km bis Gibraltar, direkt am Strand gelegen
Stellplätze: 150 geräumige Stellplätze bis zu 60 m²
Restaurant: mit Tagesgerichten und à la Carte
Ausstattung/Service: behindertengerechte Ausstattung, Supermarkt, WiFi
Hund: erlaubt
Adresse: Crta.Nacional 340, Km.142.8 29691, Manilva
GPS: 36° 20′ 48.8″ N, 5° 14′ 10.1″ W

Fotos: (c) CamperStyle

Costa de la Luz

In den Provinzen Huelva und Cádiz befindet sich diese Küstenregion. Diese südliche Atlantik-Küste ist vor allem bei sportlich Aktiven beliebt, da es hier fantastische Möglichkeiten für Wassersportarten wie Surfen gibt. Besonders beliebt ist dabei der Ort Tarifa, der gerade mal 14 km von Marokko entfernt ist.

Die durchschnittlichen Temperaturen bewegen sich an de Costa de la Luz von Oktober bis März zwischen 11 und 20 Grad. Wer es möglichst warm haben möchte, ist am besten an der Küste Andalusiens aufgehoben, doch auch die Regionen Valencia und Murcia bieten sich zum Überwintern an. Weitere Infos zum Wetter.

Camping- und Stellplätze an der Costa de la Luz

Camping Torre de la Peña

Lage: 8 km bis Tarifa, 50 km bis Gibraltar, 45 km bis Vejer de la Frontera
Stellplätze: keine Angabe
Restaurant: Restaurant mit spanischer Küche
Ausstattung/Service: Surf- und Segelmöglichkeiten am Platz, 1 km entfernt Fahrradverleih, WiFi, Supermarkt, Pool
Hund: erlaubt, aber keine zu den gefährlichen Rassen zählende
Adresse: C.N. 340, km 78, 11380 Tarifa
GPS: 36° 03′ 22.8″ N, 5° 39′ 31.9″ W

Camping Tarifa

Lage: 7 km bis Tarifa, 50 km bis Gibraltar,
Stellplätze: 233 in zwei verschiedenen Kategorien
Restaurant: vorhanden
Ausstattung/Service: Aufenthaltsraum mit Billard, Supermarkt, WiFi Zone, Pool
Hund: erlaubt gegen Gebühr
Adresse: N-340, Km. 78, 870, 11380 Tarifa
GPS: 36° 03′ 17.1″ N, 5° 38′ 59.2″ W

Camping Playa Aguadulce

Lage: 50 km bis Cádiz, 110 km bis Sevilla, 30 km bis Jerez de la Frontera
Stellplätze: 95 Standplätze für Wohnwagen und Wohnmobile, Größe 65 m²
Restaurant: Bar vorhanden
Ausstattung/Service: WiFi Zone, Supermarkt, Waschmaschinen und Trocker
Hund: erlaubt
Adresse: Carretera A491 km 6,5 11520 Rota
GPS: 36° 40′ 15.4″ N, 6° 24′ 21.8″ W

Camper Park Playas de Luz

Lage: 50 km bis Huelva, 20 km bis zur Grenze Portugals
Stellplätze: 70
Restaurant: in der Umgebung
Ausstattung/Service: WiFi an der Rezeption, Supermarkt fußläufig zu erreichen, Ver- und Entsorgung, Brötchenservice, Waschmaschine
Hund: mit Einschränkungen
Adresse: Barriada La Estación s/n Pozo del Camino 21420 Isla Cristina
GPS: 37° 13′ 19.1″ N, 7° 19′ 24.1″ W

Camping La Bota

Lage: 15 km bis Huelva, 100 km bis Sevilla, 200 bis zum Strand
Stellplätze: 200 Stellplätze
Restaurant: vorhanden
Ausstattung/Service: Fahrradverleih, Schwimmbad, Tischtennis, Boccia-Platz, Supermarkt, WiFi Zone
Hund: erlaubt gegen Gebühr
Adresse: Ctra. Huelva – Punta Umbría, km 11, 21100 Punta Umbría
GPS: 37° 12′ 24.5″ N, 7° 01′ 26.5″ W

Fotos: (c) Nima Ashoff 

Maut- und Spritkosten in Spanien

In Spanien kannst du zwischen zwei verschiedenen Autobahnvarianten wählen: den Autovias (mautfreie Nationalstraßen) und den Autopistas (oftmals gebührenpflichtige Autobahnen). Grundsätzlich ist es möglich, nur über mautfreie Straßen vom Norden bis in den Süden des Landes zu kommen. Dabei solltest du dich jedoch darauf einstellen, durch einige Ortschaften und Kreisverkehre zu fahren.

Wenn du es nicht eilig hast und der Weg dein Ziel ist, kannst du somit das Geld für die Maut sparen und bekommst gleichzeitig viel von der abwechslungsreichen Landschaft zu sehen. Alle wichtigen Informationen rund um die Maut findest du in diesem Artikel.

Benzin und Diesel sind in Spanien (noch) deutlich günstiger als in Deutschland. Ausgedehnten Touren steht daher – außer vielleicht der Maut – nichts im Wege. Die Spritkosten können in Spanien jedoch stark schwanken und dass innerhalb eines kleinen Umkreises. Der Unterschied kann teilweise bis zu 0,15 € pro Liter betragen, daher lohnt sich ein Vergleich. Die aktuellen Benzinpreise in Spanien findest du unter anderem in der ADAC-App. auf der Seite Clever Tanken oder hier.

Foto: (c) CamperStyle

Versorgung

Essen und Trinken

In ganz Spanien gibt es eine hervorragende Infrastruktur an Supermärkten, Cafés und Restaurants. Die Kulinarik und das gesellige Beisammensein haben in der spanischen Kultur einen hohen Stellenwert, weshalb man sich hier auch meist viel Zeit fürs Essen nimmt – ganz gleich, ob zuhause oder auswärts.

Touristen und Überwinterer finden im breiten Sortiment auch viele aus Deutschland bekannte Lebensmittel und Marken. Wir raten dir aber, möglichst viele der lokalen Köstlichkeiten zu probieren und vor allem auch mal auf den bunten kleineren Märkten vorbeizuschauen. Selbst für uns gibt es dort immer noch unglaublich viel Neues und Leckeres zu entdecken. Und das macht eine solche Reise doch erst richtig spannend!

Gas

Gerade wenn du im Winter in Richtung Spanien reist, solltest unbedingt mit einem ordentlichen Gasvorrat starten. Denn auch wenn an deinem Zielort (hoffentlich) angenehme Temperaturen herrschen – unterwegs kann es fies kalt werden. Uns ist das im vergangenen November passiert und treue Leser werden sich vielleicht erinnern, dass wir fast eine Woche bei Minusgraden festsaßen, weil unsere deutschen Flaschen leer waren und wir keinen spanischen Gasadapter an Bord hatten.

Und damit sind wir schon beim nächsten Thema: Falls du vorhast, länger im Süden zu bleiben, werden früher oder später deine deutschen Gasvorräte zu Ende gehen. Das ist grundsätzlich kein Problem, wenn du nur einigermaßen gut vorbereitet bist. Dazu gehört zum einen der erwähnte Gasadapter, den du dir unbedingt vorab in Deutschland besorgen solltest. Alle Infos dazu findest du in diesem Artikel.

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Zum zweiten solltest du dich früher oder später mit den spanischen Gasanbietern vertraut machen. Der Kauf einer spanischen Gasflasche geht zwar nicht immer und überall so glatt von der Hand wie in anderen Ländern, ist aber ebenfalls gut zu meistern, wenn du weißt, wie’s geht. Die wichtigsten Tipps dazu haben wir im Artikel „Gasflaschen in Spanien“ für dich zusammengefasst.

Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele

Natürlich sind die großen Städte wie Barcelona, Valencia, Murcia, Málaga oder Sevilla immer ein lohnendes Ziel – ob zum Bummeln oder fürs Sightseeing. Doch dazu gibt es in anderen Quellen schon reichlich Informationen. Wir fokussieren uns in diesem Artikel deshalb eher auf eine Auswahl an kleineren Örtchen und Sehenswürdigkeiten, die vielleicht noch nicht so bekannt sind, uns aber sehr für sich eingenommen haben.

Katalonien

Zu Katalonien gibt es auf CamperStyle ja schon so einiges. Von zwei schönen Touren zum Nachfahren mit Tipps, was du unterwegs so alles unternehmen kannst oder tolle und etwas ausgefallene Ausflugsziele über Klettergebiete und Mountainbike-Touren.

Weitere schöne Ziele sind das Naturschutzgebiet Ebro-Delta mit seinen Sumpfgebieten und seinen Inseln Illa de Buda und la Banya sowie der Playa Punta del Fangar mit ihren riesigen Dünen, die eher an eine Wüstenlandschaft erinnern.

Fotos: (c) CamperStyle

Comunitat Valenciana

Die kleine Stadt Peñíscola ist in den Wintermonaten zwar etwas verlassen, ein Spaziergang durch die verwinkelten Gassen lohnt sich aber allemal. Wenn du ein bisschen Zeit mitbringst, solltest du auf jeden Fall eine Fahrt durch den Nationalpark Sierra de Irtá unternehmen und zwischendurch auch mal aus dem Auto aussteigen und ein bisschen wandern. Zwar kannst du mit einem Fahrzeug nur im Schneckentempo über die “Buckelpiste” rollen, doch die vielfältige Flora und die tollen Ausblicken lassen sich langsam ohnehin besser genießen!

Fotos: (c) CamperStyle

In Albarracín, das ca. drei Stunden entfernt im Landesinneren liegt, fühlt man sich ab der ersten Sekunde zurück ins Mittelalter versetzt. Nicht nur die Fachwerkhäuser aus Stein und Lehm erzeugen diese Atmosphäre, sondern auch die alte Stadtmauer sowie die Kathedrale, die zwischen 1572 und 1600 erbaut wurde.

Der Ort selbst ist umgeben von einem weitläufigen Naturpark, für den du dir unbedingt ebenfalls Zeit einräumen solltest. Hier gibt es nicht nur beeindruckende Felsformationen zu sehen, sondern auch prähistorische Höhlenmalereien.

Fotos: (c) Nima Ashoff

Die Stadt der hängende Häuser – so wird Cuenca oftmals bezeichnet. Der Grund dafür sind die Häuser, die aus den Felsen herauswachsen zu scheinen. Während der neue Teil Cuencas in unseren Augen nicht besonders spannend war, kannst du in den Gassen der Altstadt komplett die Zeit vergessen. Neben historischen Gebäuden wie der Kathedrale gibt es hier auch interessante Museen zu besichtigen.

Fotos: (c) Nima Ashoff

Calpe in der Nähe von Alicante ist eine mittelgroße Stadt mit jeder Menge Restaurants und Cafés sowie einem hübschen Strand, den du im Winter weitestgehend für dich hast. Richtig schön ist es aber vor allem im hügeligen Hinterland, in der Ecke um Benissa, Xaló und Llíber. Dort entspannst du zwischen Mandel-, Oliven-, Orangen- und Zitronenbäumchen und genießt von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang den Blick über weitestgehend unbebaute Berglandschaften, teilweise bis hinunter zum Meer. Die kleinen regionalen Märkte, zum Beispiel in Xaló und Jesús Pobre, bieten ein riesiges Sortiment an frischen lokalen Köstlichkeiten. Außerdem gibt es ringsum etliche Biobauern, bei denen du zu einem unglaublich günstigen Preis die leckersten regionalen Produkte erhältst.

Fotos: (c) CamperStyle

Andalusien

Andalusien war und bleibt eines unserer großen Sehnsuchtsziele. Die Kombination aus nahezu unberührtem Hinterland, exotisch anmutenden Städten und Örtchen und den traumhaften Stränden ist einfach ein Traum. Neben den berühmten „weißen Dörfern“ und den Wahnsinnsausblicken über Gebirge und Meer, fasziniert Andalusien auch seine bewegte Geschichte, die Küche mit ihren spätantiken und maurischen Einschlägen sowie die feurige Flamenco-Musik.

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Júzcar stellt eine Kuriosität unter den “weißen Dörfern” dar: Einst fügte es sich nahtlos in diese Reihe ein – bis die Häuser für die Premiere des Kinofilms „Die Schlümpfe“ von einer Produktionsfirma blau gestrichen wurden. Das gefiel den Einwohnern so gut, dass sie sich nach dem Event kurzerhand weigerten, wieder zum dezenten Weiß zurückzukehren. Und so blieb Júzcar ein skurriler Farbtupfer mitten in den andalusischen Bergen.

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Der Surfer-Hotspot Tarifa dürfte einer der wenigen Orte Mitteleuropas sein, der sich dem Ausverkauf durch große internationale Textil- und Gastronomieketten bisher erfolgreich widersetzt. H&M, Starbucks, McDonalds & Co. suchst du hier vergeblich. Stattdessen wartet die Stadt mit vielen kleinen Juwelen auf: Liebevoll dekorierte, inhabergeführte Lädchen reihen sich an kleine Restaurants und Cafés. In der Markthalle im Zentrum wird wochentags Gemüse, Fleisch und Fisch feilgeboten – alles ernte- und fangfrisch natürlich!

Foto: (c) CamperStyle

Auch das unter englischer Krone stehende Gibraltar solltest du dir nicht entgehen lassen. Für uns persönlich kein Ort, an dem wir längere Zeit verbringen würden, aber mit seiner bewegten Geschichte – seit dem Altertum war Gibraltar ein erbittert umkämpfter strategischer Stützpunkt – und seinem Blick auf den afrikanischen Kontinent doch ein faszinierendes Ausflugsziel.

Foto: (c) CamperStyle

Ein Erlebnis der anderen Art ist der berühmte Caminito del Rey – der „Pfad des Königs„. Bis vor seiner Restaurierung im Jahr 2015 galt er als gefährlichster Wanderweg der Welt. Inzwischen wurde der alte Weg durch einen neuen, sicheren ersetzt. Doch alleine der Anblick des brüchigen alten Pfades, der zu großen Teilen erhalten wurde, sorgt bei vielen schon für einen Anstieg der Pulsfrequenz. Der Caminito gehört auf jeden Fall zu Andalusiens Sehenswürdigkeiten und auch die ihn umgebende Landschaft ist einen Ausflug wert.

Fotos: (c) Nima Ashoff

Dieser Naturpark mit seinen skurrilen Steintürmen liegt gerade mal 50 km entfernt vom Caminito del Rey als auch von Málaga. Er lässt sich auf zwei Wanderungen erkunden: einer leichten und einer etwas schwereren. Da es schwer ist, in dem Gelände die Orientierung zu behalten, sollte der Park unbedingt nur auf diesen beiden Wegen durchquert werden.

Fotos: (c) Nima Ashoff

Frigiliana und Casares – beide Orte zählen zu den schönsten Dörfern Spaniens, von denen es verteilt im ganzen Land einige gibt. Dabei hat jedes Dorf seinen ganz eigenen Charme und es ist mir kaum möglich, unter allen einen Favoriten auszumachen. Sowohl Frigiliana als auch Casares bestechen durch die verwinkelten Gassen und ihre strahlend weiß getünchten Häuschen. Hier in einem Café eine Kleinigkeit zu trinken und sich dem andalusischen Rhythmus anzupassen, entschleunigt garantiert.

Fotos: (c) Nima Ashoff

Die Alhambra in Worte zu fassen, fällt mir schwer. So viel Geschichte, so viele imposante Gebäude, so viele wunderschöne Details – damit ließe sich ein Buch füllen. Und weil die Alhambra so beeindruckend ist, zieht sie natürlich viele Besucher an. Deshalb ist es ratsam, den eigenen Besuch frühzeitig zu planen und sich rechtzeitig die Tickets zu besorgen. Und im Anschluss lassen sich in den Gassen Granadas köstliche Tapas essen.

Fotos: (c) Nima Ashoff

Wenn auch du nun Lust bekommen hast, dem deutschen Winter zu entfliehen, wirst du in Spanien sicherlich jede Menge tolle und vielfältige Eindrücke sammeln können. Wir hoffen, dass wir dir ein paar Inspirationen zum Überwintern in Spanien mit auf den Weg geben konnten und wünschen dir sonnige Wochen oder Monate!

Titelbild: (c) CamperStyle


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Dieser Beitrag hat 2 Kommentare
  1. Gut gemacht, gefällt uns sehr. Vielleicht noch bei Essen und Trinken anmerken, dass in Spanien das Abendessen frühestens um 20:00 Uhr, eher 21:00 Uhr in den einheimischen Restaurants beginnt.

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