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„Van Girls“: Tolle Camper-Lektüre über mutige Frauen

„Van Girls“: Tolle Camper-Lektüre über mutige Frauen

In den letzten Tagen geht mir immer der Song „Beautiful Boy“ von John Lennon durch den Kopf. Übersetzt heißt es da: „Leben ist das, was passiert, während du eifrig dabei bist, andere Pläne zu machen“. Und so kommt es, dass ich mit meinem kleinen Eriba Touring aktuell nicht wie geplant quer durchs sonnige Italien zuckele, sondern dem ostwestfälischen Regen beim Tröpfeln zuschaue, während ich mich im Social Distancing übe. Dass meine Laune trotzdem nicht im tiefsten Keller ist, habe ich dem wunderbaren Buch „Van Girls“ von Mandy Raasch zu verdanken. Es gibt kaum ein Buch, das mehr Vorfreude aufs unabhängige, freie Reisen im Van macht. Wer es liest, möchte am liebsten gleich durchstarten.

Vorweg: Die aktuelle Situation und auch das Buch haben mich sehr zum Nachdenken angeregt: Wie steht es eigentlich mit meinem Leben? Bin ich rundum glücklich, füllt mich mein Beruf aus oder gibt es Wünsche und Sehnsüchte in mir, die ich nie bewusst gehört habe, weil der hektische Alltag diese leisen Töne in mir überdeckt hat. Oder nie umgesetzt habe, weil die Zeit dazu nicht passend erschien. Oder vielleicht auch nicht hören wollte, weil man sich dazu aus der Welt ein Stück herausbewegen müsste, die man sich doch gerade so bequem eingerichtet hatte.

„Van Girls“ lädt mit seinen spannenden Lebensgeschichten rund ums Reisen im Campervan und den bunten ausdrucksvollen Fotos zum Träumen ein. Von einer Zeit, in der Corona nicht mehr unser Leben diktiert. In der wir wieder frei und unbeschwert mit unseren Wohnmobilen und Caravans die schönsten Länder und Orte ansteuern können. Hach, und darauf freuen wir uns doch wirklich alle.

Die Autorin Mandy Raasch

Autorin Mandy hat ihren großen Traum von Unabhängigkeit und Freiheit verwirklicht. Im Juni 2016 hat sie ihr altes Leben samt 2-Zimmer-Wohnung aufgegeben, den Alltagstrott hinter sich gelassen und ist in ihr rollendes Zuhause – einen VanTourer Kastenwagen – gezogen. Immer dabei: ihr Hund „Marko“, mit dem sie auf diese Weise ganz Europa bereist.

(Zur Sicherheit an dieser Stelle schon mal der folgende Hinweis an alle Männer. Auch wenn der Buchtitel vielleicht so klingt: Das Buch ist nicht nur für Frauen geschrieben und bietet auch dem „starken Geschlecht“ jede Menge Stoff zum Träumen und Touren planen. Also unbedingt weiterlesen!)

Dabei ist Mandy auf eher ungewöhnlichem Weg zu ihrem jetzigen Leben im Van gekommen. Gereist ist sie immer schon viel und intensiv, in ihren Urlauben hat sie Länder wie Marokko, die Mongolei, Russland oder Argentinien besucht. Aber leider war da nie genug Zeit, um ganz in die Kulturen einzutauchen, Menschen und Land wirklich richtig kennenzulernen.

Erst ihre Selbstständigkeit in 2011 änderte das. Als Webdesignerin hatte sie fortan die Möglichkeit, ihren Job von überall auf der Welt auszuüben und so Reisen und Arbeit zu verbinden. Sie behielt die Wohnung in Berlin, mietete sich zusätzlich ein Zimmer im Reiseland, arbeitete übers Internet für ihre Kunden in Deutschland und konnte so für längere Zeit bleiben.

Und doch vermisste sie ihren persönlichen Rückzugsort. Die Sehnsucht, ihre Wohnung auf Reisen immer dabei zu haben, wurde immer größer, bis sie dann in 2016 mutig einen nigelnagelneuen Van bestellte und ganz allein ins große Abenteuer aufbrach. Ohne dass – und das zeigt ihren Mut und Willen – sie bislang große Erfahrung mit Urlauben im Wohnmobil gemacht hatte.

Der Erfolg gibt Mandy Recht. Auch nach mehreren Jahren Nomadentum, liebt sie ihren Campervan und die Freiheit, die er ihr schenkt. Mit ihrem Buch will sie allen Frauen (und Männern 🙂 ) Mut machen, ihre Träume zu leben.

Dabei ist sie sehr ehrlich und malt nicht nur alles rosarot, sondern berichtet auch von den Nachteilen des Lebens in ihrem rollenden Zuhause.

Über das Buch

Im ersten Teil des Buches erfährst du:

  • Warum sich Mandy für ein Leben im Van entschieden hat.
  • Alles Wichtige rund um die Suche nach dem richtigen Camper.
  • Warum der Minimalismus beim Umzug in den Van hilft.
  • Welche Dinge unbedingt mitmüssen.
  • Ihre wichtigsten Reiseregeln, zum Beispiel, warum du als allein reisende Frau deinen Schlafplatz immer bei Tageslicht anfahren solltest und dein Bauchgefühl nicht trügt.
  • In welchen Punkten sich das Vanlife vom „normalen“ Leben unterscheidet.
  • Welche Kosten/Lebenshaltungskosten im Van auf dich zukommen.
  • Tipps zum Arbeiten im Van und Internetkosten im Ausland.
  • Infos zum Van-Leben mit Hund.
  • Was du bei der Reiseplanung berücksichtigen solltest.
  • Was alles schief gehen kann (Themen von Einbruch bis „im Schlamm festgefahren“).

Lässt dich Mandy im ersten Teil an ihren persönlichen Erfahrungen teilhaben, besteht der zweite Teil des Buches aus insgesamt sechzehn Interviews, die Mandy mit sehr außergewöhnlichen Frauen gemacht hat. Frauen, die als Nomadinnen auf eigene Faust die Welt bereisen und damit sehr glücklich sind.

Wie die Geschichte der faszinierenden Lilli, die schon seit rund 20 Jahren ihr Zuhause in einem Camper hat. Dabei ist sie nicht nur in Europa unterwegs. Besonders Afrika hat es der 62-jährigen Weltenbummlerin angetan. Hier kann sie sich sogar vorstellen, sich von anderen Frauen als sogenannte „Reisefreundin“ buchen zu lassen. Als solche möchte sie Frauen quer durch Afrika begleiten, die sich das alleine nicht zutrauen. Eine super Idee, oder?

Auch die 30-jährige Liselle liebt das Leben in ihrem Camper. Wer den Camper und seine gemütliche farbenprächtige Inneneinrichtung sieht, wird nie darauf kommen, dass dieser Transporter in seinem früheren Leben mal Krankenwagen war. Für Liselle ist das Leben im Van übrigens noch schöner, als sie es sich jemals hätte vorstellen können.

Eine Botschaft der Frauen ist immer gleich: Wenn du den Wunsch hast, allein zu verreisen, glaube an dich und mach es einfach. Höre nicht auf eventuelle Zweifler und Schwarzseher, trau dich und habe Vertrauen in dich und deine Fertigkeiten.

Und solltest du nun Lust bekommen haben, mal allein loszufahren, warten im dritten Teil des Buches insgesamt fünf ausgearbeitete Reiserouten auf dich. Mit Reisezielen wie Schweden, Portugal, dem Nordkap, Spanien und der Türkei ist die Vielfalt so groß, dass sicher für jeden das passende Traumziel dabei ist. Denn auch, wenn wir den genauen Zeitpunkt noch nicht kennen, wird es in – hoffentlich nicht allzu ferner Zukunft – für uns alle endlich wieder auf Tour gehen. Alles wird gut, wir glauben dran!

Interview mit Mandy

Wir hatten die Möglichkeit, Mandy selbst zu ihrem Buch und dem Leben im Campervan zu befragen. Hier noch das spannende Interview zum Nachlesen:

Vorweg die Frage, die uns anstelle von „Wie geht’s?“ auch immer als erstes gestellt wird: Wo bist du gerade und wie lange schon?

Ich bin derzeit in Griechenland (inzwischen schon seit über 1,5 Jahre), aktuell im Süden auf dem Peloponnes. Eigentlich wollte ich im Frühjahr nach Deutschland fahren und den Sommer dort verbringen, aber daraus wird ja vermutlich erstmal nichts. Hier in Griechenland herrscht derzeit eine Ausgangssperre und ich bewege mich nicht vom Fleck, sondern stehe auf einem Privatgrundstück direkt am Meer und helfe dem Eigentümer Sascha ein wenig bei der Renovierung seines Restaurants. Keine Ahnung, wie lange ich hier bleiben kann, darf und will. Wir werden sehen…

Wann hast du zum ersten Mal an ein Vollzeit-Vagabundenleben gedacht und was gab dafür den Ausschlag?

Darüber nachgedacht habe ich schon lange – und immer mehr, seit ich mich in Berlin 2011 selbständig gemacht habe und feststellte, dass ich meinen Job von überall auf der Welt – gute Internetverbindung vorausgesetzt – ausüben kann.

Das habe ich dann ein paar Mal ausprobiert – so bin ich zum Beispiel drei Monate durch Südamerika gereist und habe „nebenher“ gearbeitet. Damals alles noch ohne Wohnmobil… doch der Gedanke bzw. Wunsch, meine Wohnung auf Reisen immer dabei zu haben, wurde dabei immer größer.

Ich glaube 2014 habe ich dann konkret damit angefangen, über die Möglichkeiten eines Lebens im Campervan nachzudenken und zu recherchieren. In Florida war ich mal zwei Wochen im Van unterwegs – auch allein. Das war mein „Vanlife Schnupperkurs“ und es war genial, wenn auch nicht immer so idyllisch wie ich mir das vorgestellt hatte (Übernachtung auf dem Wallmart Parkplatz…).

Warum Vanlife und nicht z.B. mit Rucksack?

Die Rucksack-Variante hatte ich ja vorher ausprobiert und schnell festgestellt, dass das alles toll ist, aber mich das Reisen auch etwas gestresst hat und ich unterwegs eine gewohnte Umgebung vermisst habe – einen Rückzugsort, an dem ich mich wohl fühle und mal verschnaufen kann.

So kam der Gedanke nach einem Wohnmobil auf und reifte dann sehr schnell in meinem Kopf – obwohl ich vorher noch nie Campingurlaub gemacht habe. Aber die Idee, mit einem Camper irgendwo hinzufahren und völlig flexibel zu sein, wie lange ich an einem Ort bleibe und wohin ich weiterfahre – das war mein Traum!

Wie lange hat es dann noch bis zur Umsetzung gedauert?

Als ich 2015 mit Freunden in Russland und der Mongolei unterwegs war (immer noch ohne Van), habe ich dort irgendwann beschlossen: wenn ich zurück in Berlin bin, mache ich mich auf die Suche nach „meinem“ Van. Die Mongolei hat mich total fasziniert, diese Weit und unberührte Natur – und ist auch jetzt noch ein Traumziel, das ich irgendwann mal im Camper erkunden möchte! Nach etwa einem Jahr des Überlegens und Recherchierens habe ich dann im September 2015 meinen Van gekauft bzw. bestellt – und im Juni 2016 ging die Reise im Van los, die bis heute andauert.

Mit welchen Hürden/ Hindernissen/ Herausforderungen warst du konfrontiert?

Meine größte Hürde war: wie finde ich den passenden Camper für mich? Worauf muss ich achten? Was brauche ich? Ich hatte absolut keine Ahnung von Wohnmobilen oder der Technik überhaupt. Aber mit etwas Zeit und Recherche habe ich das letztlich ganz gut hinbekommen.

Viel mehr Hürden gab es eigentlich nicht… meine Arbeit habe ich einfach weiter ausgeübt wie zuvor, das war keine große Umstellung. Die Wohnung zu kündigen und auszumisten fand ich eher eine Befreiung als eine Hürde. So viel Kram, den ich loswerden musste bzw. durfte – das war toll!

Wie hat dein Umfeld reagiert?

Ich würde mal sagen „durchwachsen“. Die Reaktionen reichten von totaler Begeisterung bis hin zu Zweiflern, die mir ihre Ängste mitteilen mussten… alleine als Frau im Auto leben, das sei doch bestimmt gefährlich. Zum Glück überwogen aber die positiven Reaktionen – und wer mich kennt, der war auch nicht sonderlich überrascht über den neuen Plan, den ich da ausgeheckt hatte.

Welche Erwartungen haben sich erfüllt? Was war überraschend für dich?

Ich hatte eigentlich gar nicht so viele Erwartungen, ich wollte einfach nur die Flexibilität und Freiheit, die mit dem Leben im Van daherkommen, genießen können – und nebenher etwas arbeiten, um weiter reisen zu können. Und ja, das mache ich nun seit über drei Jahren.

Was ich allerdings recht bald festgestellt habe: das Reisen ist auf Dauer auch anstrengend. So wurde ich über die Zeit immer langsamer und genieße es gerne mal mehrere Wochen am gleichen Ort zu bleiben und einfach nicht zu reisen. „Dank“ Corona kann ich das Nichtreisen derzeit sehr intensiv genießen… 😉

Welche Erkenntnisse hast du in den Jahren über dich und das Leben im Van gewonnen?

Ich weiß nicht, ob das am Leben im Van liegt oder einfach am stetig steigenden Alter und der damit verbundenen Lebenserfahrung… auf jeden Fall habe ich momentan das Gefühl, dass ich sehr zufrieden mit meinem Leben bin. Ich bin mit wenigen Dingen sehr zufrieden und genieße es auch sehr bewusst, nicht viele Besitztümer zu haben. Das ist ein sehr befreiendes Gefühl.

Was das Leben im Van betrifft, ist meine Erkenntnis nach über drei Jahren: so aufregend / abenteuerlich / romantisch / idyllisch / traumhaft… wie es gerne dargestellt wird, ist es nicht. Viel besser. Es ist einfach Leben, mit all seinen Hochs und Tiefs, guten und schlechten Tagen. Die größte Herausforderung ist es, damit unterwegs klarzukommen und umzugehen. Und ich meine das bekomme ich ganz gut hin, zumal die guten Tage definitiv überwiegen.

Was machst du, wenn du nicht gerade Bücher schreibst?

Jetzt bin ich erst mal froh und glücklich darüber, das Buch Nr. 1 fertig ist und der damit verbundene Stress und die Aufregung erst mal vorbei ist. Denn zum Geld verdienen arbeite ich hauptsächlich als Webdesignerin [cucuza.de], erstelle Websites für Unternehmen, Blogger oder Personen, die ihre Online-Präsenz starten oder optimieren möchten.

Letztes Jahr ist ein neues Projekt hinzugekommen: Vegan auf Reisen [veganaufreisen.de]. Gemeinsam mit zwei Freundinnen arbeiten wir an einem Reise- und Infoportal für Veganer. Wir stellen Reiseangebote, Kurztrips, Workshops und weitere Aktivitäten vor, die für diese Zielgruppe interessant sind. Außerdem vermitteln wir länderspezifische Informationen zu Einkaufsmöglichkeiten, Sehenswürdigkeiten und erstellen Infoguides und Reisewörterbücher.

Und weil das noch nicht genug ist, schreibe ich in meinem eigenen Blog Movin’n’Groovin [movingroovin.de] über das Leben im Van, über Erlebnisse und Eindrücke unterwegs oder auch informative Beiträge über das Arbeiten unterwegs etc.

Wie fühlt sich das Alleinreisen für dich an?

Ich bin gerne allein unterwegs und habe kein Problem damit, mal tagelang keine anderen Menschen zu treffen. Es gibt einen schönen Spruch von Andreas Tenzer: „Wer gut allein sein kann, ist nie einsam.“ Einsam fühle ich mich überhaupt nicht.

Natürlich gibt es Momente, wo ich gerne mal wieder mit Freunden zusammensitzen würde oder jemand an meiner Seite hätte, mit dem ich mich austauschen kann. Dank Internet kann ich diesen Wunsch dann zumindest teilweise kompensieren über stundenlange Gespräche mit Freunden…

Und klar, wenn mal der Traumprinz in seinem Traummobil vor meiner Tür stehen sollte, werde ich bestimmt nicht schreiend davonlaufen. 😉

Worin unterscheidet sich das Solo-Reisen bei Frauen und Männern?

Ich höre oft ein „Das finde ich toll, was du machst – sehr mutig!“ – Ich glaube, ein allein reisender Mann bekommt so etwas nie zu hören, oder? Dabei empfinde ich meinen Lebensstil nicht als sonderlich mutig, sondern einfach nur etwas anders.

Natürlich muss man immer aufpassen und als Frau vielleicht etwas mehr. Das soll jedoch kein Hinderungsgrund sein, nicht alleine loszuziehen! Ich hoffe, mit meinem Buch VAN GIRLS ein paar mehr Frauen ein bisschen Mut machen zu können, ihr eigenes Ding durchzuziehen.

Was schätzt du am Vanlife als Single besonders? Worauf könntest du verzichten?

Ich bin für mich und mein Umfeld (sprich Hund und Van) selbst verantwortlich – mit allen Konsequenzen. Das ist einerseits super, denn ich kann selbst entscheiden, was ich unternehme, wohin ich fahre, wie lange ich wo bleibe, etc.

Auf der anderen Seite ist das Singleleben manchmal auch einfach anstrengend, weil ich alles alleine regeln und erledigen muss, von der Hundeerziehung bis zum Wäsche waschen. Da würde ich mich schon ab und an freuen, wenn ich diese Aufgaben mit einem Partner teilen könnte.

Was möchtest du anderen Frauen, die mit dem Gedanken spielen, mit auf den Weg geben?

Lest mein Buch! 😉 Haha, nein… mein Tipp ist ganz einfach: einfach machen! Wenn diese ganze COVID-Sache hier vorbei ist, miete dir einen Camper, fahr mal alleine los und schau, wie es dir gefällt. Und lass dir nicht von den (sicherlich lieb gemeinten) Ratschlägen und Sorgen der anderen abhalten.

Titelbild: (c) Mandy Raasch | Cover (c) Bruckmann Verlag

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