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Zwei vegane Campinggerichte: Lauchgemüse und Sauerkrautsuppe

Zwei vegane Campinggerichte: Lauchgemüse und Sauerkrautsuppe

Schnell, schneller, Lauchgemüse! So ungefähr könnte die Zusammenfassung für dieses Rezept klingen, das sich fast von alleine kocht. Nicht nur deshalb mag ich es so gerne, sondern vor allem natürlich, weil es toll schmeckt.

Und wenn ich schon mal dabei bin, stelle ich dir direkt noch ein zweites Gericht vor. Viele kennen Sauerkraut nur in Kombination mit Kartoffelpüree und dazu Würstchen oder Fleischkäse. Einige dieser Gerichte werden mit Kümmel zubereitet, mit dem du mich in die Flucht jagen kannst. Da hilft es mir auch nicht, zu wissen, dass er gesund ist. Doch in diesem Artikel geht es nicht um meine Kümmel-Abneigung, sondern um die Rezepte für meine Lieblingsgerichte.

Sowohl das Lauchgemüse als auch die Sauerkrautsuppe kannst du vegan oder vegetarisch zubereiten. Der Unterschied liegt lediglich in der Sahne bzw. Milch.

Cremiges Lauchgemüse

Ich kenne kaum ein Essen, bei dem ich mit noch weniger Zutaten auskomme als bei diesem hier. Selbst absolute Kochmuffel oder -anfänger bekommen das garantiert hin!

Das benötigst du für zwei Personen:

  • 2 Stangen geputzten Lauch
  • 1 Packung Soja-Sahne oder alternativ süße Sahne
  • 200 ml Soja-Milch oder eine andere Milch
  • 1 EL Mehl zum Andicken
  • 1 EL Öl zum Anbraten des Lauchs
  • Pfeffer, Salz, etwas Gemüsebrühe

Die Zubereitung

Schneide den Lauch in ca. 1 cm dicke Ringe. Erhitze das Öl in einer Pfanne und brate den Lauch so lange an, bis er die gewünschte Konsistenz hat. Manche mögen ihn weich, andere etwas bissfester. Verrühre das Mehl in einer Tasse mit etwas Soja-Milch. Gib die restliche Soja-Milch und die Sahne zum Lauch und füge das Mehlgemisch hinzu. Jetzt rührst du alles für zwei bis drei Minuten um, bis die Flüssigkeit angedickt ist und schmeckst es dann ab.

Ich mag es gerne, vor dem Servieren noch frische Kräuter hineinzugeben. Sehr gut passen zum Beispiel Dill und Petersilie. Das Lauchgemüse schmeckt mir am besten zu Reis oder Kartoffeln.

Sauerkrautsuppe mit Paprika

Bei der normalen Variante von Sauerkraut mit Kartoffelpüree springe ich nicht unbedingt vor Begeisterung aus der Hose. Anders sieht es bei dieser Suppe aus. Es ist selten, sehr selten, dass ich davon nur einen Teller esse. Am nächsten Tag schmeckt sie sogar noch besser, doch so lange schafft sie es bei mir nicht.

Das benötigst du für zwei Personen:

  • 1 Packung Sauerkraut (500 g)
  • 1 kleingehackte Zwiebel
  • ein kleines bisschen Öl zum Anbraten
  • 1 rote Paprika in mundgerechte Stücke geschnitten
  • 500 bis 600 ml Gemüsebrühe
  • 1 Packung Soja-Sahne (200 ml) oder alternativ süße Sahne
  • süßes und scharfes Paprikapulver
  • 2 EL Tomatenmark
  • Pfeffer und Salz nach Geschmack

Die Zubereitung

Dünste zuerst die Zwiebel im heißen Öl an, bis sie glasig ist. Dann gibst du die in Stücke geschnittene Paprika sowie das Sauerkraut dazu und lässt beides ganz kurz anbraten. Nun fügst du das Tomatenmark hinzu und löschst mit der Brühe ab.

Ich gebe an dieser Stelle bereits das süße und scharfe Paprikapulver zum Sauerkraut, würze am Ende aber meistens nochmal damit nach.

Lass das Sauerkraut ungefähr 20 Minuten bei mittlerer Hitze und etwas geöffnetem Deckel leicht köcheln. Dann gibst du die Soja-Sahne hinzu und schmeckst die Suppe ab. Wenn du es gerne scharf magst, kannst du auch ein wenig Chilipulver unterrühren, das passt super.

Ob mit Chili oder ohne: die Suppe wärmt und macht schön satt. Indem du weniger Brühe nimmst, kannst du aus der Suppe ganz einfach ein würziges Sauerkrautgericht machen. Und dazu passt natürlich auch wieder Kartoffelpüree. Guten Appetit!


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