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Ratgeber: Vorzelt oder Markise – was ist besser für mich?

Ratgeber: Vorzelt oder Markise – was ist besser für mich?

Du hast dir einen Wohnwagen oder ein Wohnmobil gekauft und stehst nun etwas ratlos vor der Frage: „Vorzelt oder Markise“? Oder du willst dein mobiles Heim erweitern und weißt nicht genau, was für dich die beste Wahl ist? Dann bist du hier genau richtig! Dieser Ratgeber soll dir bei deiner Entscheidungsfindung eine kleine Hilfestellung sein.

Vorzelt – das Raumwunder

Was ist ein Vorzelt?

Ich steige ganz am Anfang des Themas ein. Ein Vorzelt ist eine auf- und abbaubare Raumerweiterung deines Wohnwagens oder Wohnmobils, das ganz nach Belieben genutzt werden kann. Ob als Platz für eine überdachte Außenküche, als Schlafraum oder einfach als „Wohnzimmer“. Wenn das Zelt erst einmal steht, ist deiner Kreativität keine Grenze gesetzt.

In der Regel besteht ein Vorzelt aus einem Gestänge, dem Dach und einziehbaren Wänden. Das Gestänge ist in verschiedenen Materialien erhältlich. Hier kannst du dich zwischen Aluminium, Stahl und Carbon entscheiden. Dach und Wände sind entweder aus Synthetikstoffen, wie zum Beispiel Acrylgewebe oder aus PVC.

Zwecke & Möglichkeiten

Vorzelt ist nicht gleich Vorzelt. Man unterscheidet zwischen Ganzzelten, Teilzelten und Bus- / Mobilzelten. Diese 3 Arten unterscheiden sich grundlegend in der Nutzung, dem Aufbau und dem Transport.

Ein Ganzzelt ist die Königsklasse. Es erstreckt sich über die gesamte Länge des Fahrzeuges und bietet somit den meisten Platz, aller Vorzelte. Es ist dafür aber auch schwer, platzraubend beim Transport, ziemlich kompliziert aufzubauen und nicht so flexibel einzusetzen wie ein Teilzelt.

Das Teilzelt nimmt nicht die gesamte Länge des Fahrzeuges ein und lässt sich, je nach Wunsch, links, rechts oder mittig an deinem Wohnwagen oder Wohnmobil montieren.

Ähnlich sieht es auch bei den Bus- und Mobilzelten aus. Hierbei ist der Ort des Aufbaus noch freier wählbar, da ein Buszelt auch alleinstehend genutzt werden kann. Dies verdankt es der verschließbaren Rückwand. So kann dieses Zelt auch hinter dem Fahrzeug aufgebaut und vom Kofferraum aus genutzt werden oder während du mit dem Auto einkaufen fährst einfach auf dem Campingplatz stehen bleiben.

Allgemein dient dein Vorzelt, egal für welches Modell du dich entscheidest, als Wohnraum- oder Platzerweiterung. Wie du es letztendlich nutzt, liegt in deinem eigenen Ermessen. Genügend Möglichkeiten bietet es dir auf jeden Fall. Und das, egal welches Fahrzeug du besitzt. Ob teil- oder vollintegriertes Wohnmobil, einen Wohnwagen oder Campervan. Für so gut wie jedes Gefährt ist ein Vorzelt zu erhalten.

Der Aufbau

Der Aufbau ist von Modell zu Modell unterschiedlich. Die meisten Hersteller verwenden Kederleisten. Mit diesem Prinzip wird das Zelt mit dem Fahrzeug verbunden und muss nur noch, mittels Gestänge, aufgerichtet und abgespannt werden. Doch der Aufbau kann nervenaufreibend und zeitraubend sein. Vor allem, wenn du alleine unterwegs bist. Für das Einführen der Keder, in die vorgesehene Schiene am Fahrzeug, brauchst du definitiv eine zweite Person als Hilfe. Für „das erste Mal“ solltest du genügend Zeit einplanen. Doch wenn du erst einmal etwas Routine entwickelt hast und mit Geduld an die Sache herangehst, ist der Aufbau, in den meisten Fällen, in gut einer Stunde zu bewältigen.

Einfacher geht es mit einem Luftvorzelt. Hier wurden die Gestänge durch Luftschläuche ersetzt, die du einfach aufpumpst. Vorteil: Der Aufbau ist schnell erledigt und das Zelt steht in der Regel stabil und unwettersicher.

Hersteller & Preise

Auch preislich gibt es eine ziemlich große Spanne. Wenn du nicht allzu viel Platz benötigst und mit einem kleinen Teil- oder Buszelt vorlieb nimmst, kannst du bereits für 200€ eines erstehen. Bei höheren Ansprüchen kannst du für ein Ganzzelt auch bis zu 3000€ loswerden.

Auch der Hersteller spielt in diesem Punkt eine große Rolle. Hersteller, wie zum Beispiel Isabella, die für ihre Qualität bekannt sind, rufen (berechtigt) ziemlich hohe Preise auf. Dafür bekommst du aber auch etwas für dein Geld und kaufst nicht in 3 Jahren das nächste Vorzelt. Ventura, ein Tochterunternehmen von Isabella, stellt ebenfalls qualitativ hochwertige Zelte her, die allerdings etwas erschwinglicher sind. Andere Hersteller, wie Herzog, Brand, Dorema oder Brunner sind ebenfalls bekannt für ihre guten Zelte.

Ein absoluter Geheimtipp ist die Firma Hahn. Dieser Hersteller macht keine Werbung und verkauft seine Zelte nur auf Campingmessen und direkt im eigenen Shop. Das Preis-Leistungsverhältnis ist in meinen Augen hier besonders gut! Ein Messemitarbeiter erzählte, dass sie auch für andere große Hersteller die Vorzelte nähen.

Welches Zelt ist für dich das Richtige?

Nicht jedes Vorzelt eignet sich für deinen Zweck. Du musst für dich entscheiden, welche Eigenschaften dein Vorzelt haben soll und welche Art von Zelt sich am besten für deinen Einsatz eignet. Wenn du viel Zeit hast, deinen gesamten Urlaub an einem Ort verbringst oder eine Parzelle ganzjährig gemietet hast und dir für die Anstrengungen des Aufbaus nicht zu schade bist, kannst du dir ganz getrost ein Ganzzelt zulegen.

Solltest du deinen Standort aber häufiger wechseln, würde ich dir eher ein Teilzelt empfehlen, da der Auf- und Abbau eines solchen Zeltes deutlich schneller und einfacher geht und es bei dem Transport nicht allzu viel Platz einnimmt.

Falls du deinen Camper auch während des Urlaubes brauchst, um zum Einkaufen zu fahren oder Tagesausflüge zu machen, solltest du dir ein Bus- und Mobilzelt zulegen. Denn wie vorhin beschrieben, ist dieses auch alleinstehend nutzbar und nicht fest mit dem Fahrzeug verbunden. Somit kannst du jederzeit losfahren, ohne vorher dein Lager abbrechen zu müssen.

Zubehör

Du hast dich nun für ein Vorzelt entschieden? Super! Dann komme ich nun zum Zubehör. Für jedes Zelt gibt es etliche Zubehörteile. Wie zum Beispiel den richtigen Bodenbelag. Hier geht die Auswahl von aufblasbaren Luftböden, über dünne, feuchtigkeitsabweisende Teppiche, bis hin zur schicken Bodenfliese aus Kunststoff.

Auch die Absicherung gegen Sturm darf nicht fehlen. Du willst ja nicht, dass sich dein Vorzelt plötzlich in einen nicht lenkbaren Drachen verwandelt. Wenn dein Vorzelt nun steht, gegen Sturm gesichert ist, der Boden verlegt ist und dir der neu gewonnene Platz noch nicht ausreicht, kannst du ihn mit Hilfe eines Anbaus nochmals erweitern. Dieser wird dann seitlich am Vorzelt montiert, indem er gegen eine der Seitenwände ausgetauscht wird. Das ist vor allem praktisch, wenn du mit mehreren Personen unterwegs bist, die kein eigenes Campingfahrzeug besitzen. Für die Mitreisenden lässt sich dann ganz einfach ein Innenzelt als Schlafkabine in deinem Vorzelt einhängen und du kannst dein Bett wieder bequem alleine nutzen. Du siehst, es gibt unendlich viele Möglichkeiten dein Vorzelt zu erweitern und zu optimieren.

Pro & Contra

Wie alles hat auch ein Vorzelt seine Vor- und Nachteile. Es bietet dir die Möglichkeit deinen Wohnraum großzügig zu erweitern und ihn bei kaltem Schmuddelwetter zu beheizen. Bedeutet, du bist vor jeder Wetterlage geschützt und hast auch bei Regen genügend Platz. Das gilt für alle erhältlichen Modelle, die komplett geschlossen sind. Nachteil ist, dass der Auf- und Abbau der meisten Zelte relativ aufwändig ist und du ziemlich viel, schweren Kram mit dir herumschleppen musst. Wenn es dir das wert ist, nur zu! Ein Vorzelt schafft auf jeden Fall eine ganz besondere Atmosphäre.

Markise – schnell und einfach

Wenn dir der Aufwand, der mit einem Vorzelt verbunden ist, zu groß ist, gib jetzt nicht auf! Dir bleiben noch weitere Möglichkeiten, für ein schattiges Plätzchen vor deinem Fahrzeug zu sorgen: Eine Markise.

Was ist eine Markise?

Grundsätzlich versteht man unter dem Begriff Markise ein ausfahrbares, meist mit Synthetikstoff bespanntes Gestell, das an einem Objekt befestigt wird. Auch diese Option bietet dir Schutz vor Sonne und Regen und erfüllt beim Wohnwagen oder Wohnmobil einen ähnlichen Zweck wie ein Vorzelt.

Wichtiger Tipp am Rande: Solltest du deine Markise als Regenschutz genutzt haben, fahre sie auf keinen Fall im nassen Zustand wieder ein! Lass sie vorher trocknen, sonst schimmelt dir deine neue Errungenschaft schneller, als du gucken kannst.

Wie auch bei den Vorzelten gibt es verschiedene Markisen, zwischen denen Du dich entscheiden kannst.

Welche Möglichkeiten gibt es und welche Markise eignet sich für dich?

Eine Möglichkeit ist die sogenannte Taschenmarkise, auch unter den Namen Roll- oder Sackmarkise bekannt. Diese Art von Markise wird, in einer Art Beutel in die Kederleiste deines Campers eingezogen und per Hand ausgerollt.

Die etwas teurere Variante ist die Kassettenmarkise bzw. Gelenkarmmarkise. Diese kann, je nach Wunsch, an der Seitenwand oder dem Dach montiert werden. Sie wird per Kurbel betätigt und durch mindestens zwei festmontierte Knickarme ausgefahren.

Wenn du noch mehr Geld in die Hand nehmen möchtest, kannst du ein solches System auch mit einem 12V oder 230V Elektromotor kaufen. Dabei fällt das „Gekurbel“ weg und die Markise fährt sich fast von alleine, per Knopfdruck, ein und aus.

Hauptsächlich unterscheiden sich die beiden Markisenvarianten in der Art der Montage. Wie schon erwähnt, bleibt dir bei der Kassettenmarkise die Wahl zwischen der Dach- und Wandmontage. So flexibel sieht es bei der Taschenmarkise nicht aus. Dafür liegt sie im Punkt „Gewicht“ weit vorne! Eine Taschenmarkise wiegt, je nach Modell, knapp die Hälfte von dem, was eine Kassettenmarkise auf die Waage bringt.

Des Weiteren ist auch die Robustheit ein großer Punkt. Gerade für Offroadcamper ist eine Taschenmarkise die bessere Wahl, da sie quasi aus Einzelteilen besteht und auch größeren Belastungen während der Fahrt, wie sie im Gelände auftreten, standhält.

Der Aufbau

Anders als beim Vorzelt ist der Auf- und Abbau einer Markise nicht so das große Thema. Was du auf jeden Fall wissen solltest: Die Taschenmarkise ist besser zu zweit auf- und abzubauen, da sie nicht – wie die Kassettenmarkise – mit einem festen Gestell verbunden ist, sondern per Hand ausgerollt und meist mit Teleskoparmen gespannt wird. Das kann alleine schnell zu einer nervigen Aufgabe werden. Solltest du also alleine reisen, empfehle ich dir, eine Kassettenmarkise zu nehmen. Doch an sich ist der Auf- und Abbau beider Varianten innerhalb von wenigen Minuten erledigt und du kannst dich, nachdem du deine Markise gegen Windböen gesichert hast, im Schatten in deinen Campingstuhl fallen lassen.

Hersteller & Preise

Was den Preis angeht, gibt es zwischen Vorzelt und Markise keinen großen Unterschied. Eine einfache Taschenmarkise bekommst du mit etwas Glück und Geduld schon ab 200 Euro, eine Kassettenmarkise dagegen kann bis zu 2.500 Euro kosten.

Bekannte Hersteller von qualitativ hochwertigen Markisen sind Thule, Fiamma, Dometic und Prostor. Letzterer verkauft auf der eigenen Webseite allerdings keine Markisen für Fahrzeuge. Der Vertrieb findet über die Seite reimo.com statt.

Zubehör & Ersatzteile

Deine Entscheidung ist gefallen und du hast dir deine Wunschmarkise zugelegt? Dann geht es auch hier mit dem Zubehör weiter. Hier ist die Auswahl an Zubehörteilen nicht so groß wie beim Vorzelt, aber auch nicht zu missachten.

Für jedes Modell gibt es eine Sturmsicherung. Diese ist besonders wichtig, wenn du gerne direkt am Meer Urlaub machst. Dort kommen des Öfteren Windböen auf, die dir ohne Absicherung der Markise schnell zum Verhängnis werden können.

Des Weiteren findest du für einige Markisenmodelle zusätzliche Front- oder Seitenwände, die aus deiner Markise einen rundum geschlossenen Raum machen. Dies nennt man dann „Vorzeltmarkise“ oder auch „Markisenvorzelt“. Das Ergebnis ist zwar nicht so witterungsbeständig wie ein „richtiges“ Vorzelt, aber du bist gegen leichten Regen und Wind geschützt, ohne vorher viel Zeit in den Aufbau eines Vorzeltes gesteckt zu haben.

Ersatzteile sind ebenfalls in großer Zahl erhältlich. Von Gestänge aus verschieden Materialien, bis hin zum Austauschgehäuse für deine Kassettenmarkise. Sollte an deiner Markise einmal etwas kaputt gehen, kannst du es mit etwas Geschick austauschen oder reparieren.

Lohnt sich eine Markise für dich?

Eine Markise ist besonders zu empfehlen, wenn du in deinem Urlaub häufig den Standort wechselst und überall, wo du bist, gerne deinen eigenen Schattenplatz dabei hast. Wichtig ist, dass du vor dem Kauf bedenkst, dass du dich bei besonders schlechtem Wetter auch mal im Fahrzeug aufhalten musst. Denn die Markise ist halt nicht so standfest wie ein Vorzelt. Und denk‘ daran – wenn du deine Markise an der Küste nutzen solltest, baue sie so auf, dass der Wind sie dir nicht vom Fahrzeug reißen kann!

Foto: (c) Tim Reisberg

Das Sonnensegel

Was ist ein Sonnensegel und welche Möglichkeiten gibt es?

Zu guter Letzt bleibt noch das Sonnensegel. Auch dieses bietet Schutz vor der Sonne. Je nach Modell auch vor Regen. Die Konstruktion ist einfach. Doch die Auswahl riesig! Grundsätzlich besteht ein Sonnensegel oder auch Sonnendach genannt, aus einem Gestänge aus Stahl oder Aluminium und einem Acrylstoff als Bespannung, ähnlich wie beim Vorzelt oder der Markise.

Sonnensegel sind in den verschiedensten Formen und Größen erhältlich. Vom kleinen Dreieck bis hin zum großen Hexagon gibt es viele Möglichkeiten für relativ kleines Geld einen Schattenplatz vor deinem Fahrzeug zu schaffen. Einige Modelle haben abklappbare Seitenwände, die zusätzlich als Sicht- und Windschutz dienen können.

Der Aufbau

Wie dein Sonnensegel aufgebaut wird, hängt ebenfalls vom Modell ab. Einige Modelle werden in die Kederleiste deines Fahrzeuges eingezogen und mit Hilfe des Gestänges aufrecht gehalten, andere werden nur über ein freistehendes Gestell gespannt und mittels Abspannseilen und Heringen, über die Eckpunkte des Segels, am Boden und über Saugnäpfe, die an deinem Fahrzeug montiert werden, befestigt. Auch hier gilt wieder, wird dein Segel über die Kederleiste mit deinem Fahrzeug verbunden, solltest du dir eine zweite Person als Hilfe suchen. Ein freistehendes Segel kann auch alleine problemlos aufgebaut werden. Der Aufwand ist nicht viel größer, als bei der Markise. Somit sollte der Aufbau mit etwas Routine, innerhalb von einer guten viertel Stunde geschafft sein.

Für welche Fahrzeuge gibt es ein Sonnensegel?

Die meisten Sonnendächer sind nicht fahrzeugspezifisch. Bedeutet, dass du dein XXL-Segel auch an einem kleinen 4m Wohnwagen befestigen kannst oder dein kleines Sonnensegel an deinem XXL – Wohnmobil. Freistehende Sonnensegel sind so oder so unabhängig von deinem Fahrzeug.
Genau das macht sie so flexibel. Auch bei einem Fahrzeugwechsel kannst du dein bereits erprobtes Segel weiter nutzen.

Hersteller & Preise

Der Preis für ein Sonnendach ist wirklich erschwinglich. Zwischen 60€, für eine einfache Segeltuchkonstruktion und 1000€, für die „Deluxeversion“ mit Seiten- und Frontwänden, bekommst du eine super Möglichkeit dein Frühstück auch an heißen Tagen im Schatten zu genießen.

Die meisten Vorzelthersteller bieten auch Sonnensegel an. Qualitativ besonders hochwertige Segel stellt auch hier wieder die Firma Isabella her. Auch das Tochterunternehmen Ventura und der Hersteller Brunner haben eventuell das passende Segel für dich in ihrem Sortiment.

Zubehör

Die Zubehörauswahl für Sonnensegel ist nicht allzu groß, da die Konstruktion einfach ist und meist alle benötigten Teile im „Starterpaket“ enthalten sind. Wenn du zusätzliche Saugnäpfe, Clips, Haken oder Seile brauchst, um deinen Schattenplatz noch stabiler abzusichern, kannst du diese direkt beim Hersteller oder auch als Paket über eBay oder andere Anbieter erwerben. Lohnenswerter ist es allerdings die etwas teurere Variante beim Hersteller zu kaufen. Denn wer bekanntlich billig kauft, kauft doppelt!

Ist ein Sonnensegel für dich geeignet?

Ähnlich wie die Markise, eignet sich das Sonnensegel für dich, wenn du deinen Sommerurlaub gerne an windarmen Orten machst und gerne auch mehrere Orte „bewohnst“. Es ist schnell aufgebaut, nimmt im Fahrzeug nicht allzu viel Platz ein, hat ein geringes Gewicht und kostet nicht die Welt. Der größte Nachteil ist dabei, dass das Segel von allen Möglichkeiten die witterungsunbeständigste Lösung ist. Bei schräg fallendem Regen wirst du dann auch gerne mal nass.

Meine persönliche Meinung & Fazit

Ich persönlich bin ein absoluter Fan von Markisen und würde meine Kassettenmarkise gegen nichts auf der Welt eintauschen, da ich mich häufig nicht länger als ein bis zwei Tage an einem Ort aufhalte, bis es mich weiter zieht. Sie ist für mich der perfekte Begleiter für jede Wetterlage. Auch an der Küste gab es dank der Sturmabsicherung, noch keine Probleme. Das ist aber wie gesagt, meine persönliche Meinung.

Doch nicht für jeden ist eine Markise die richtige Lösung. Wenn ich einen Dauerstellplatz besäße oder längere Urlaube an einem Ort verbringen würde, wäre wohl ein Vorzelt zulegen, da es einfach beständiger ist, als alle anderen Optionen. Mit einem Sonnensegel habe ich persönlich bisher keine Erfahrungen gemacht. Es stellt aber sicherlich eine preiswerte und gute Alternative zur Markise dar.

Ich hoffe, ich kann dir mit diesem Text deine Entscheidung etwas erleichtern, wünsche dir allzeit gute Fahrt und ganz viel Spaß auf der nächsten Reise mit „Schatten im Gepäck“!

Fotos: (c) Tim Reisberg | (c) CamperStyle

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