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Welches ist das beste Navi für Wohnmobile?

Wenn Sie sich ein Navi für das Wohnmobil zulegen möchten, dann müssen Sie sich zunächst für ein System entscheiden. Insgesamt gibt es drei Systeme, die sich grundlegend unterscheiden.

  1. Festeingebaute Navigationssysteme – diese Geräte sind, wie der Name schon sagt fest im Wohnmobil verbaut. Es führen keine Störenden Ladekabel über das Armaturenbrett und die Geräte besitzen einen Monitor der sich in der Mitte oder auf dem Armaturenbrett befindet.Vorteile:
    • keine Störenden Ladekabel
    • Festeingebaut klappert nichts und es hängt nichts an der Frontscheibe
    • guter Empfang dank Außenantenne

    Nachteile:

    • Kartenaktualisierung oft sehr teuer
    • teuer
    • Benötigt Platz im Armaturenbrett
    • POIs lassen sich oft nicht nachrüsten, ebenso Blitzerwarner etc. nicht
  2. Mobile Navigationsgeräte – Die Geräte mit dem Saugfuß, die an der Frontscheibe befestigt werden. Oft preiswert in der Anschaffung, aktualisierbar, oft auch erweiterbar mit Funktionen wie RadarwarnerVorteile:
    • Leicht und preiswert zu aktualisieren
    • günstige Preise
    • Bei Autowechsel einfach mitzunehmen

    Nachteile:

    • Störende Ladekabel, die man bei mehrstündigen Fahrten durchaus benötigt
    • Hängen im Sichtfeld an der Scheibe
    • schlechter GPS Empfang bei bedampften Scheiben
  3. Smartphone mit Navigationsapp – die preiswerteste Lösung, falls man ein Smartphone besitzt. Sie müssen nur noch die Software kaufen.Vorteile:
    • sehr preiswert
    • gut erweiterbar

    Nachteile:

    • Anrufe und Navigation parallel ist nervig
    • Ist das Smartphone zu schwach ruckeln und lange Wartezeiten
    • Hängen im Sichtfeld an der Scheibe
    • schlechter GPS Empfang bei bedampften Scheiben

Die meisten Navis aller drei Klassen sind für PKW ausgelegt. Es gibt weiterhin LKW Navigationssysteme aller Klassen und auch sehr selten spezielle Versionen für Wohnmobile. Da LKWs und Wohnmobile sich ähnlich sind, sind beide besonders gut für die Wohnmobilnavigation geeignet.

Auf welche Funktionen sollte man achten?

Wohnmobil und LKW Funktionen sind hilfreich. Hier wird man vor zu niedrigen Brücken, zu engen Kurven und anderen Gefahrenstellen für große Fahrzeuge gewarnt und die Software lässt solche Routen bei der Navigation außen vor.

Die direkt Eingabe von Koordinaten ist ebenfalls sehr hilfreich. Viele Stellplätze werden als GPS Koordinaten angeben, da sie oft keine „richtige Adresse“ haben. Kann man dann keine Koordinaten ins Navi eingeben, wird die Navigation schwierig.

POIs für Camping- und Stellplätze sind ebenfalls super. POI bedeutet Point of Interest, also Orte von Interesse. So gibt es Stellplätze für Wohnmobile zum Beispiel als Datei zum Nachrüsten für viele Navigationssysteme. Damit kann man bequem rund um die Stadt zu der man fährt nach Stellplätzen suchen.

Meine Empfehlung

Ich selber nutze im Wohnmobil die Navigon APP in der Europa Edition im LKW Modus, dazu die Promobil+ App und die Campercontact App für die besten Stellplätze inkl. Bewertungen. Dazu noch Google Earth und Google Maps um schöne freie Plätze zu finden. Ich habe dazu ein iPhone 6 und bin damit hoch zufrieden. Hier die Links dazu:

Statt einem Smartphone geht übrigens auch ein iPad oder ein Android Tablet super!

Meine Empfehlung für ein mobiles Navi ist das folgende beiden Produkte. Beide mit lebenslangen Kartenupdates und meiner Meinung nach die besten derzeit am Markt:

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Technikverliebter Nerd, der mit Frau, Hund und Gasgrill seit 2015 im Wohnmobil lebt – derzeit in einem Clou Liner. Im Winter im Süden, im Sommer im Norden, als digitaler Nomade immer auf Reisen.

Lieblingsspots: Am Wasser.

Dieser Beitrag hat 3 Kommentare
  1. Hallo Sebastian,
    Du schreibst, dass Du die Navigon APP in der Europa Edition im LKW Modus benutzt. Welches Gewicht gibst Du dort ein, bzw wie schwer ist Dein Womo? Benötigt man die anderen Apps, die Du aufzählst auch noch unbedingt?
    Wir haben das Kenwoodradio mit Garmin – war bei Kauf schon eingebaut. Unser Womo hat 4,25 t. Gebe ich alles korrekt ein und hake unterwegs „Mautstrecken vermeiden“ an, dann werden wir immer aufgefordert die Autobahn zu verlassen. Auch in Deutschland. Vermutlicher Grund: Das Navi glaubt wir sind ein LKW, obwohl ich Womo eingegeben habe. Und die müssen bekanntlich bezahlen. Das ist ein Softwarefehler, den die leider bis jetzt noch nicht behoben haben und das nervt. Bei Eingabe von 3,5 t, ist das nicht der Fall, jedoch könnten wir unberechtigter Weise auf eine Straße, die nur bis 3,5 t zugelassen ist geführt werden. Ich würde mir in absehbarer Zeit ein mobiles Gerät kaufen, oder so wie Du das iPhone benutzen, da das Kartenupdate bei Kenwood nicht billig ist.
    Viele Grüße Peter

    1. Das klappt bei uns mit 3,5 und auch mit 7,5 Tonnen.
      Leider hat Navigon vor einigen Tagen bekannt gegeben, dass die Software eingestellt wird. Ist also derzeit keine Alternative. Support gibt es noch zwei Jahre lang.

  2. Wir nutzen auch Google Earth als App auf dem Handy.
    Ist super leicht zu verstehen und vorallem spart man sich ein Extra Gerät 🙂

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